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Unterschied zw. geschroteten und ungeschroten Leinsamen?

L<aGe>a-r hat die Diskussion gestartet


Hi ihr,

da ich bisschen Probleme mir meiner Verdauung habe, fing ich an am Freitag an Leinsamen zu nehmen.

Dieser ist braun und ungeschrotet. Glaub ich zumindest, weil ich sah auch geschroteten, der allerdings in weis gehalten ist.

Was ist der Unterschried zw. den beiden Arten?

Ich tue ein Esslöffel in ein Glas Wasser und trinken es gleich danach.

Ich habe gehört, das einige das Leinsamen im Wasser erstmal aufquellen lassen und erst dann trinken, ist das richtiger?

Der soll doch nach meiner Info im Magen anfangen zu quellen bzw. im Darm.

LG LaGaer

Antworten
L;aGexar


Sorry, für die wenigen Rechtschreibfehler.

Nachtrag: Im gesamten trinke ich zu einem Esslöffel Leinsamen zwei Gläser.

jfn


> Dieser ist braun und ungeschrotet. Glaub ich zumindest, weil ich

> sah auch geschroteten, der allerdings in weis gehalten ist.

Leinsamen ist im Grunde eigentlich ziemlich unbrauchbar. Ungeschrotet verläßt er den Darm genauso wie er hineingekommen ist, weil die Körner nicht verdaut werden. Geschrotet gehört er eigentlich nicht in die Ernährung, weil er Amygdalin enthält, aus dem sich im Organismus Blausäure entwickelt. In geringen Mengen weniger problematisch, aber in größeren Mengen (ab ca. 20g) wird das bedenklich. Der fertig geschrotete Leinsamen ist vermutlich vorerhitzt, weil er sonst auch ranzig werden würde.

Die abführende Wirkung entsteht, weil die Samenschale Schleimstoffe enthält, die Wasser aufnehmen und binden. Es spielt keine wesentliche Rolle, wo das Wasser aufgenommen wird, es bleibt bis zum Dickdarm daran gebunden.

Generell sollte man sich bei Stuhlverstopfungen aber Gedanken um die Ursachen machen. Leinsaat ist ja nur eine symptomatische Linderungsbehandlung.

LhaGexar


Danke für deine Antwort.

Ich habe viel gelesen, das viele Leinsamen nehmen. Und es hilft. Vorher konnte ich höchstens einmal die Woche richtig Groß und seit dem ich das Leinsam angefangen habe zu nehmen ( Freitag, den 16.03.2007) muss ich mind einmal am Tag und auch ein zweites Mal Groß und ich fühle mich dadurch besser.

j[n


Natürlich ist es eine Erleichterung, aber letztendlich hast du die Darmträgheit ja nicht, weil du bisher immer zuwenig Leinsaat gegessen hast. Sie muß also andere Ursachen haben. Wenn man die Ursachen einer Krankheit aber nicht abstellt, entwickelt sie sich immer weiter, daher wird sehr wahrscheinlich die Leinsaat irgendwann nicht mehr ausreichen, um einen Effekt zu erzielen.

apvaEnti


jn:

generell sind saaten aber doch sinnvoll, dachte ich immer?

Mir ist jetzt nicht ganz klar, wo sich leinsamen von anderen saaten unterscheidet?

jSn


avanti

> generell sind saaten aber doch sinnvoll, dachte ich immer?

Ja, das schon. Aber Leinsamen ist das ein Sonderfall. Bei der Darmträgheit spielt das keine Rolle, weil der Leinsamen dabei sowieso nicht verdaut wird - er quillt lediglich, bindet Wasser und wird dann wieder ausgeschieden.

Generell enthält Leinsamen aber Amygdalin, eine Verbindung, aus der im Organismus Blausäure entsteht und das ist ab einer gewissen Mengen natürlich problematisch. Das passiert aber nur dann, wenn der Leinsamen 1. unerhitzt ist und 2. zerkleinert wird (kauen, schroten, mahlen) oder wenn er in heißes Wasser kommt.

Schau mal hier, da ist das gut beschrieben: [[http://de.wikipedia.org/wiki/Leinsamen]]

L\aGZear


Dies ist doch ein Naturprodukt und von daher nicht schädlich, dies hat mir meine Hausäztin gesagt.

Frauen leiden öfter an leichten Problemen, wie Männer. Ich kenne keine Freundin etc. welche diese leichten Probleme nicht hat.

Leinsamen ist doch nichts weiter als Balaststoffe, oder?

Ich esse scheinbar zu wenig dunkle Sachen im Sinne von Brot etc. Ich habe eine Zeit lang mal viel dunkles gegessen, aber wirklich besser wurde es nicht.

Wenn ich so mehr Ballaststoffe zu mir nehmen würde, könnte es besser werden.

Ich ging mit Absicht erst zum Hausazt, um nicht zum Amateurarzt zu werden und meint dies un jenes hilft schon. Meine Ärztin war froh, das ich gekommen bin, weil sie schon viele weibliche Patienten hatte, die meinten ihr Problem sei eine Verstopfung und nahmen die krassen Abführmittel, obwohl es bei einmal die Woche Groß gehen sich um keine Verstopfung handelt.

LXaGe7axr


@ jn

muss man den Leinsamen etwa erhitzen? Weil du schreibst, das unerhitzer nicht so gut ist?

LPaGexar


Nachtrag:

Also wie nun richtig anwenden? Vielleicht in ein Glas mit Wasser und trinken ohne zu kauen? Oder vorher bisschen quellen lassen?

Sorry, für die fragen, aber jetzt bin ich schon bisschen verwirrt.

a`vanxti


oh... danke

hab mir gerade gestern ne packung saatenmischung und ne packung leinsamen für meinen fkb gekauft. gut, war jetzt kein wirkich großer finanzieller Aufwand... aber was mach ich jetzt damit? wegschmeissen? Oder trotzdem essen? Mal gucken...

und die anleitung für den leinsamenschleim.. delikat... (kotzsmilie hindenken bitte)

jBn


avanti

> jetzt kein wirkich großer finanzieller Aufwand... aber was

> mach ich jetzt damit? wegschmeissen? Oder trotzdem essen?

Ich würde ihn für Brot und Brötchen verwenden. In das Frischkorngericht gehört Leinsamen nicht, vor allem nicht geschrotet.

a3v:a7ntxi


Ichhab ja ungeschroteten...

Naja... wird wohl auf wegschmeissen dann rauslaufen: mach brot und so ja nicht selbst und in kuchen passt das auch nicht so grandios!

APlex7x873


@ avanti

Was nicht ist, kann ja noch werden (Brot) - schließlich bist Du doch jetzt stolze Besitzerin einer Getreidemühle ;-D

a&vaVntxi


Fehlt ja nur noch alles andere, was man zum brot backen braucht ;-D ;-D ;-D

Neeeee... das verschiebe ich auf wenn ich mal ne richtige wohnung mit ner ordentlichen Küche hab. Das das aber ja noch ein Jahr oder so dauert, der leinsamen aber nur bis 10.2007 haltbar ist... heb ich den mal lieber nicht auf :-)

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