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Wie ungesund ist Süßstoff?

BHlu>etxe hat die Diskussion gestartet


Hallo,

da ich gerade auf Diät bin, mache ich meine Götterspeise zur Zeit immer mit Flüssigsüßstoff von Natreen. Da die Götterspeise so kaum Kalorien hat, esse ich meist die ganze Schüssel auf einmal (das entspricht laut Packung vier Portionen). Jetzt frage ich mich allerdings, ob das sehr ungesund ist, wenn man soviel Süßstoff isst. Die 100 g Zucker, die ich für eine Packung Götterspeise austausche, entsprechen ca. 20 ml Flüssigsüßstoff.

Würde mich über Antworten freuen.

Antworten
C?ho_cocaxt


Oh je zu dem Thema habe ich schon diverses gehört :-) Ich glaube, dass Süsstoff generell nicht gesund ist aber wie sehr kann ich dir nicht sagen... hier gibt es aber eine tolle Diskussion im Internet [[http://www.wer-weiss-was.de/theme49/article1689746.html#1689746]] Da findest du vielleicht Antworten :-)

MSopped`Häscnhen


Hi,

dieser Link führt zu einer Diskussion, die leider sehr schwachsinnig ist. Schon die erste Antwort zeigt, wie fanatisch man reagieren kann, ohne überhaupt ein wissenschaftliches Hintergrundwissen zu haben.

Leider zitieren viele Leute immer wieder irgendwelche Studien, deren Ergebnisse sie zwar finden, meist aber nicht die Hintergründe und Durchführungsmethoden.

Ich kann nur raten, sich davon nicht übermäßig beeinflussen zu lassen.

Mit dem Süßstoff sollte man generell genauso sparsam umgehen, wie mit Zucker oder Honig auch. Grundsätzlich sollte man sich an weniger süße Speisen gewöhnen, denn das hilft, dauerhaft weniger sehr süße (und damit auch kalorienreiche) Lebensmittel zu sich zu nehmen.

Dass Süßstoff für den Körper schädlich ist oder gar krebserregend sein soll, ist bezüglich der von uns aufgenommen Mengen einfach nur Quatsch.

F*lit/zeFeue]rzahxn


Hier kannst Du Dich informieren

Süßstoffe gehören zu den Zuckerersatzstoffen

Süßstoffe sind synthetische oder aus natürlichen Grundstoffen gewonnene Substanzen, die als süß wahrgenommen werden, aber kaum oder keine Kalorien liefern. Der Zuckerersatz durch Süßstoffe ist besonders für Diabetiker geeignet. Die Süßkraft von Süßstoff ist wesentlich höher als beim Zucker, daher reichen nur kleine Mengen zum Süßen. Süßstoffe gibt es in kleinen Tabletten und in flüssiger Form. In der Europäischen Union sind zur Zeit folgende sechs Süßstoffe gesetzlich zugelassen:

• Acesulfam (E950)

• Aspartam (E951)

• Cyclamat (E952)

• Neohesperidin DC (E959)

• Saccharin (E954)

• Thaumatin (E957)

Kurz vor der Zulassung in der EU stehen:

• Sucralose

• Twin-Sweet (Acesulfam-Aspartam-Salz)

Obwohl Süßstoffe eine zeitlang und immer mal wieder im Verdacht stehen und standen, Krebs zu erregen oder den Hunger (vor allem auf Süßes) zu steigern, oder andere Krankheiten hervorzurufen oder zu begünstigen, haben zahlreiche wissenschaftliche Untersuchung deren gesundheitliche Unbedenklichkeit bewiesen. Vorsichtshalber haben die Weltgesundheitsorganisation und andere Gremien trotz der gesundheitlichen Unbedenklichkeit von Süßstoffen Höchstwerte für die Tageszufuhr festgelegt, die nicht überschritten werden sollten.

Kennzeichnung

Lebensmittel, die mit Süßstoffen gesüßt sind, müssen neben den üblichen Angaben auf der Zutatenliste besonders gekennzeichnet werden: Der Produktname ist mit dem Hinweis "mit Süßungsmittel" zu ergänzen.

Zuckeraustauschstoffe gehören zu den Zuckerersatzstoffen

Sehr häufig werden die Süßstoffe mit den sogenannten Zuckeraustauschstoffen verwechselt. Zuckeraustauschstoffe sind – anders als die Süßstoffe – Energielieferanten. Zuckeraustauschstoffe sind nur etwa halb so "schwer" wie Zucker (Saccharose), aber sie sind auch nur etwa halb so süß. Mit ihren 2,4 Kalorien pro Gramm verwendet der menschliche Körper die Zuckeraustauschstoffe insulinabhängig. Diabetiker müssen daher Zuckeraustauschstoffe in die Brennwertberechnung mit einbeziehen.

Zuckeraustauschstoffe sind für eine kalorienreduzierte Ernährung daher weniger geeignet als Süßstoffe.

Zu den Zuckeraustauschstoffen für Diabetiker rechnet man auch den Fruchtzucker (Fructose). Er hat den gleichen energetischen Wert wie Zucker (etwa 4 Kalorien pro Gramm). Zuckeraustauschstoffe können abführend wirken, weil sie vom Dünndarm nicht vollständig aufgenommen werden und teilweise unverändert in den Dickdarm gelangen. Sie binden dort Wasser und können bei einer erhöhten Aufnahme zu Blähungen und Durchfall führen.

Zuckeraustauschstoffe gibt es als Pulver (gut zum backen).

Zu den Zuckeraustauschstoffen zählen

• Sorbit (E 420)

• Mannit (E 421)

• Isomalt (E 953)

• Xylit (E 967)

• Maltit (E 965)

• Laktit (E 966)

Die Lebensmittel mit mehr als 10% Zuckeraustauschstoffen müssen den Warnhinweis "kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken" tragen.

Sorbit (E 420), auch Sorbitol oder Glucitol, ist ein Zuckeraustauschstoff. In der Lebensmitteltechnik wird Sorbit mithilfe von Enzymen aus Glukose hergestellt und wird für zuckerfreie oder zuckerreduzierte Süßigkeiten, Diabetikerlebensmittel und Backwaren verwendet. Sorbit wird vom Körper langsam resorbiert, es kann Wasser binden und wird grundsätzlich als unbedenklich eingestuft.

Die Süßkraft von Sorbit entspricht etwa der Hälfte der Süßkraft von Zucker.

Sorbit eignet sich für die Ernährung bei Diabetes mellitus, weil seine Verwertung kein Insulin benötigt. Sorbit ist koch- und backfest. In der Lebensmittelherstellung wird Sorbit auch als Feuchthaltemittel eingesetzt, da es feuchtigkeitsstabilisierende Eigenschaften besitzt und somit Lebensmittel (z.B. Senf, Mayonnaisen, Toast, Biskuit) vor dem Austrocknen schützt. Sorbit greift die Zähne nicht an. Größere Mengen wirken abführend.

Sorbitunverträglichkeit

In seltenen Fällen kommt es zu einer Sorbitunverträglichkeit. Bei dieser Erkrankung ist die Verwertung von Sorbit im Dünndarm ganz oder teilweise unmöglich. Menschen mit Fruktoseintoleranz dürfen Sorbit nicht verwenden, da Sorbit im Körper wie Fruktose (Fruchtzucker) abgebaut wird.

Ist eine Sorbitunverträglichkeit bzw. eine Fruktoseintoleranz diagnostiziert, sollte man Produkte, deren Hauptanteil aus dem Zuckeraustauschstoff Sorbit besteht, insbesondere Diabetikernahrungsmittel und Diät-/Lightprodukte meiden. Besonders ist hier darauf zu achten, dass in fast allen herkömmlichen Zahnpflegemitteln, zahnpflegenden Kaugummis und Lutschpastillen Sorbit enthalten ist.

Als Zuckerersatzstoffe bezeichnet man Stoffe, die statt Zucker zum Süßen verwendet werden können. Es gibt zwei große Gruppen

• Süßstoffe (Acesulfam, Aspartam, Cyclamat, Neohesperidin DC, Saccharin, Thaumatin)

• Zuckeraustauschstoffe (Sorbit, Mannit, Isomalt, Xylit, Maltit, Laktit)

Süßstoffe und Zuckeralkohole, die als Zuckeraustauschstoffe eingesetzt werden, haben eine Gemeinsamkeit: Im Vergleich zu Zucker beeinflussen sie den Insulin- und Blutzuckerspiegel im menschlichen Organismus gar nicht (Süßstoffe) oder nur wenig (Zuckeralkohole) und sind deshalb besonders für Diabetiker geeignet.

Zucker Süßstoffe Zuckeralkohole Fruchtzucker

Energiezufuhr 4 Kalorien / Gramm kaum Kalorien 2,4 Kalorien / Gramm 4 Kalorien / Gramm

Süßkraft-Faktor 1 30 - 3.000 0,5 1,2

Einfluss auf den Insulinspiegel stark kein Einfluss gering gering

Einfluss auf das Verdauungssystem neutral kein Einfluss können abführend wirken neutral

Einfluss auf die Zahngesundheit kann Karies fördern kein Einfluss kein Einfluss kann Karies fördern

Sorbit (Lebensmittelindustrie)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Sorbit (E 420, auch als Sorbitol oder Glucitol bezeichnet) zählt zu den Polyolen (Zuckeralkoholen) und findet heutzutage in vielen industriell hergestellten Lebensmitteln als Zuckeraustauschstoff, Trägerstoff, Süßungsmittel sowie Feuchthaltemittel Verwendung.

Herstellung, Verwendung und Eigenschaften

Ursprünglich wurde Sorbit aus der Eberesche gewonnen, die bis zu 12 % Sorbit enthält. Es kommt aber auch in vielen anderen Früchten und Obstsorten vor. Erwähnenswert ob ihres hohen Anteils an Sorbit sind Birnen, Pflaumen, Äpfel, Aprikosen, Pfirsiche, Rosinen sowie sämtliches Trockenobst.

Die industrielle Herstellung erfolgt aus Mais- und Weizenstärke. Sorbit wird auf der Basis von Traubenzucker (Glukose) gewonnen. Wie bei allen Produkten, die über die Stärkeverzuckerung in Europa erzeugt werden, sind bei Sorbit keine gentechnischen Produkte auf dem Markt.

Sorbit liefert mit 2,4 kcal/g (10 kJ/g) nicht so viel Kalorien wie Haushaltszucker (Saccharose) (17 kJ/g). Seine Süßkraft entspricht jedoch nur etwa 60 % der Süßkraft von Zucker. Für die Verstoffwechselung im Körper wird kein Insulin benötigt. Daher ist Sorbit zum Süßen von Diabetikerlebensmitteln geeignet und kommt in Deutschland und Österreich in diesen diätetischen Lebensmitteln zum Einsatz.

In der Lebensmittelherstellung wird Sorbit auch als Feuchthaltemittel eingesetzt, da es hygroskopische Eigenschaften besitzt und somit Lebensmittel (beispielsweise Senf, Mayonnaisen, Toast, Biskuit, Schokoladen- und Pralinenfüllungen) vor dem Austrocknen schützt.

Sorbit ist nicht kariogen wie gewöhnlicher Zucker. Es ist mit Ausnahme von Getränken für fast alle Lebensmittel in beliebig hoher Menge zugelassen, obwohl aufgenommenen Mengen von mehr als 20 g/Tag zu Durchfall, Blähungen und Bauchschmerzen führen können. Diese Menge kann beispielsweise in 30 g Diätkonfitüre enthalten sein. Daher muss jedes Lebensmittel, das mehr als 10 % Sorbit oder andere Polyole enthält, folgenden Wortlaut tragen: "...kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken."

Vom häufigen Verzehr – mehr als 20 g pro Portion und 50 g am Tag - ist daher abzuraten.

Unverträglichkeit

Bei einer Sorbitunverträglichkeit ist die Verwertung von Sorbit im Dünndarm ganz oder teilweise aufgehoben. Dann spricht man auch von einer Sorbitmalabsorption. Menschen mit Fruktoseintoleranz dürfen Sorbit nicht zu sich nehmen, da Sorbit im Körper wie Fruktose (Fruchtzucker) verstoffwechselt wird. Ist eine Sorbitunverträglichkeit, auch Sorbitintoleranz genannt beziehungsweise eine Fruktoseintoleranz diagnostiziert, sollte man Produkte, deren Hauptanteil aus dem Zuckeraustauschstoff Sorbit besteht, insbesondere Diabetikernahrungsmittel und Diät-/Lightprodukte meiden. Besonders ist hier darauf zu achten, dass in fast allen herkömmlichen Zahnpflegemitteln, zahnpflegenden Kaugummis und Lutschpastillen Sorbit enthalten ist.

Therapeutische Anwendung

In hohen Dosen wirkt Sorbit durch seine Wasseranziehungskraft auch als osmotisches Diuretikum, das für therapeutische Zwecke allerdings intravenös verabreicht werden muss. Im Handel erhältliche Präparate sind unter anderem "Sorbit Leopold 40%" und "Sorbit Mayrhofer".

Derselbe Wirkmechanismus bedingt seine Verwendungsmöglichkeit als Klistier (z. B. Mikroclist-Mikroklistier, Yal).

Sorbit

Synonym: Sorbitol. Zuckeraustauschstoff. Substanz mit 0.5 bis 0.7facher Süsskraft von Kristallzucker (Saccharose). Verwendung bei der Herstellung von zahnschonenden Bonbons und Kaugummis.

Sorbitol

Synonym: Sorbit. Zuckeraustauschstoff. Substanz mit 0.5 bis 0.7facher Süsskraft von Kristallzucker (Saccharose). Verwendung bei der Herstellung von zahnschonenden Bonbons und Kaugummis.

Produkte, die Fruktose und Sorbitol enthalten

• Kirschen, Trauben, Birnensaft, Datteln

• Honig, Marmelade

• Limonadengetränke

• Schokolade, Kaugummi

• Antazida, Multivitaminpräparate

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Ich kann nur von mir sagen: seitdem ich kein Süßstoff zum Süßen nehme, habe ich praktisch keinen Heißhunger mehr am Tage. ich habe jahrelang dieses Zeug genommen im guten Glauben was gesundes für meinen Körper zu tun und habe gleichzeitig andauernd mit dem heißhunger gekämft, der immer jegliche diäten zurnichte gemacht hat. Nun sah ich keinen Zusammenhang zwischen diesen beiden sachen.

Es gibt einen Haufen Studien über die Unschädlichkeit des Süßstoffs, nur leider kann man davon ausgehen, daß sie im Auftrag der Süßstoffindustrie durchgeführt wurden mit dem entsprechend passendem ergebniss - versteht sich. Es gab ja auch genug Studien in den 60er und den 70er Jahren, die alllen ernstens die Unschädlichkeit des Rauchens bewiesen haben.

Nur glaube ich trotzdem mehr meinem Körper, und der fühlt sich wohler und nimmt an Gewicht ab, seitdem ich den Süßstoff völlig ausgeschlossen und zuerst mut Zucker erstezt habe. Jetzt habe ich auch keine großen probleme damit den Zucker abzusetzten.

Der ist auch nicht gerade gesund, aber verglichen zum Süßstoff ist er ein Heilmittel 8-)

S?upaDelurxeLaxdy


@ all

die leute sagen immer süsstoff sei nicht gut und sind appettitanregend.

ich muss aber sagen ich kriege keine heißhungerattacken.

und ich benutze süsstoff generell nur um zu süssen und bin absolut zufrieden damit..

obs jetzt ungesund ist weiß ich nicht so genau und will es auch nicht abstreiten da ich kein fachmann bin

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