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Mit Hunger ins Bett, abnehmen?

c~urled=Souxl hat die Diskussion gestartet


halli hallo...

ich war ja schon öfters mal hier und hab dumme und weniger dumme Fragen gestellt- jetzt tu ich das nochmal, weil sie mir beim letzten Veruch irgendwie nich richtig beantwortet werden konnten... (wobei ich auch nicht die ausgemachte Queen of Fragenformulieren bin... ihr seid also entschuldigt :-) )

Jedenfalls: ja, ich bin essgestört (Bulimie, Binge-Eating :(v ), ernähre mich momentan ganz schlecht, mache wenig Sport und schaff es trotz jahrelanger Therapie nur kleinschrittweise, irgendwas zu erreichen- das nur vorweg.

Meine Theorie war immer, dass man grundsätzlich dann abnimmt, wenn man hungrig schlafen geht...

Stimmt das denn? Wenn ich zum Beispiel bis spät in die Nacht viel esse... und mich dann bis 4h Morgens wachhalte... (ich weiß- es ist völlig ungesund, unvernünftig und ich will es auf gar keinen Fall beibehalten!!).. wenn ich dann mit einem leichten Hungergefühl gegen 4h einschlafe- kann man so theoreitisch auf Dauer abnehmen?

Ich will nochmal betonen, um keine Diskussion zu entfachen, die hier nicht gewollt ist: dieses Verhalten ist in meinen Augen krank und es würde zu lange dauern, um zu erklären, warum ich das alles mache.

Meine frage ist lediglich, woran es liegen könte, dass ich, trotzdem ich dieses Schema schon lange durchführe, nicht abnehme? Ist die Theorie also falsch, dass man abnehmen muss, wenn man mit Hungergefühl einschläft? Liegt es an der Bulimie, an zu wenig Schlaf oder an was anderem, dass ich über die Zeit eher zugenommen als abgenommen habe?

Ich hoffe, ich werde nicht wieder missverstanden und bin gespannt, ob mir jemand die Frage beantworten kann... ;-)

Danke schonmal,

Curled Soul

Antworten
MMytheEnmetxz


Ich weiß echt nicht, was ich von deinem Posting halten soll, aber antworte trotzdem mal:

Es ist völlig egal, wann du isst. Es kommt nur auf die Energiebilanz an, wie die über den Tag oder die Nacht verteilt ist, ist völlig egal. Im Schlaf läuft der Stoffwechsel genauso wie im Wachzustand. Mit dem Wachhalten tust du dir sicher keinen Gefallen. Mit deinem Essverhalten noch viel weniger.

Bist du dir sicher, dass du "eher zugenommen" hast als abgenommen, oder meinst du nicht, dass du dich da selber täuschst und dein Spiegelbild verzerrt wahrnimmst? Mach unbedingt deine Therapie weiter und versuche, mit so Aktionen wie der von dir beschriebenen möglichst bald aufzuhören.

jOn


@curledSoul

> Meine Theorie war immer, dass man grundsätzlich dann

> abnimmt, wenn man hungrig schlafen geht...

> Stimmt das denn?

Nein. Dann fällt es einem vielleicht leichter, den Hunger zu ertragen, aber dauerhaft abnehmen kann man so nicht. Generell hat die Nahrungsmenge oder wann man etwas ißt überhaupt nichts mit der Entstehung eines Übergewichts zu tun, weil dein Organismus über Steuerungsmechanismen verfügt, mit denen er seinen Energiehaushalt reguliert. Deshalb können viele auch essen so viel sie wollen, ohne zuzunehmen. Manche nehmen dabei sogar noch ab.

Erst, wenn diese Regulationsmechanismen gestört sind oder nicht mehr funktionieren, klappt das nicht mehr und dann kann Übergewicht entstehen. Die Gründe können in Ernährungsfehlern liegen, aber auch in Eßstörungen. In beiden Fällen macht es überhaupt keinen Sinn, etwas an der Nahrungsmenge zu ändern, denn die Ursachen liegen ja eben in den Ernährungsfehlern oder den Eßstörungen. Deshalb ist es so wichtig, die Ursachen der Eßstörungen zu finden und zu beseitigen.

> wenn ich dann mit einem leichten Hungergefühl gegen 4h

> einschlafe- kann man so theoreitisch auf Dauer abnehmen?

Nein, so kann man auf Dauer bestenfalls krank werden, denn der Mangel, den du damit verursachst, hat Folgen.

> und es würde zu lange dauern, um zu erklären, warum ich

> das alles mache.

Das mußt du auch nicht erklären, du mußt dir nur bewußt sein, daß das genau der Punkt ist, in dem die Lösung deines Problems liegt.

> Meine frage ist lediglich, woran es liegen könte, dass ich, trotzdem

> ich dieses Schema schon lange durchführe, nicht abnehme?

Weil Übergewicht ganz andere Ursachen hat. Es entsteht nicht, weil man abends noch etwas ißt. Wobei ich ja nicht weiß, ob du wirklich Übergewicht hast.

> Ist die Theorie also falsch, dass man abnehmen muss, wenn

> man mit Hungergefühl einschläft?

Ja.

MForti4csia1m984


Heißt das, dass man auch um 23 Uhr was essen kann, sich hinlegen und dann beruhigt sein kann, dass das nix ausmacht?? Ich versuch schon generell am Abend nichts mehr zu essen, der Hunger ärgert mich zwar extrem, aber ich hab Angst, dass mir das dann alles "verdirbt" wenn ich doch noch was esse!!

M0oretic6iJa198x4


außerdem hab ich gehört, dass man das schneller "anlegt" weil der Körper ja dann ruht und somit nichts mehr verbrannt werden kann oder so..

Ich glaub ich trau mich das nicht. :-p (auch wenn es sich nur um was Gesundes handelt)

S.aml[ema


Also es stimmt, dass es dem Körper ab und zu mal guttut, wenn man ab 17h nichts mehr isst, weil er dann besser entschlacken kann. Man sollte dann genügend trinken.

Es ist aber falsch, dass man abnimmt, wenn man hungrig ins Bett geht, weil der Heißhunger einen dann morgens überfällt und man isst viel mehr als sonst. Außerdem redet man sich ein, morgens bis um 17h mehr essen zu können, weil man ja abends nichts mehr isst und hat im Endeffekt trotzdem mehr gegessen als wenn man ganz normla die Mahlzeiten einnimmt. Wie meine Vorredner schon gesagt haben, kommt es darauf an, wie viel man am Tag gegessen hat und nicht wann.

*:)

MUort7icia19x84


bei mir ist das aber eben nicht so, wenn ich abends nichts esse, dass ich dann morgens umso mehr essen will. Bei mir ist es eher im Gegenteil. Wenn ich mir abends den Bauch vollgeschlagen habe, hatte ich morgens so einen Riesenhunger, als hätte ich 7 Wochen nichts mehr gegessen. *g* Und soweit ich weiß, geht es so vielen Menschen. Seit ich gesund esse und abends nichts mehr, habe ich zwar am Abend voll Hunger, aber morgens ist es ganz normal. =)

Ich trau mich einfach abends nichts essen. (bin grad am abspecken und will es mir wie schon gesagt dadurch auf keinen Fall verderben.)

cZurlQedSWoul


wie morticia gehts mir auch... zumindest, was das mit dem morgendlichen hunger angeht ;-)

M`yt%henmkextz


@ curledSoul

Und du wunderst dich drüber, wo die Fressanfälle herkommen?

L`oerli


Hallo Im schlaf verbrennt der Körper sogar weniger da er ja auf ruhezustand schaltet. Es ist also immer ratsam zu spät bzw vor dem schlafen gehen nicht mehr so riesige dinge zu essen bzw fettiges. Abnehmen kann man damit auf keinen fall.

Kann es sein das deine Therapie nicht anschlägt weil du dich immer noch mit deinem essverhalten bzw mit dem abnehmen und schlank sein auseinander setzt?

Ich will dich jetzt nicht angreifen interesiert mich nurmal so.

So wie du es bis jetzt machst, tutst du auf jeden Fall dir und deinen Körper keinen gefall :°(

HAst du dich schonmal mit dem Thema ernährung wirklich auseinander gesetzt? Versuch es doch mal, ist garnicht so schwer.

Liebe Grüße *:)

Koyral;inchDen


@Morticia

Als ich angefangen habe abzunehmen, habe ich auch Abends oft nichts gegessen und das war auch manchmal eine ganz gute Methode... allerdings ist mein Stoffwechsel total runtergefahren und ich konnte am Nachmittag gar nichts mehr machen! Außerdem bin ich dann in die Magersucht gerutscht, weil ich auch mittags nichts mehr gegessen habe! Mach lieber am Nachmittag Sport und ess danache eine Kleinigkeit (z.b 1 Brötchen oder 1 Jogurt, halt nicht so viel) dann wird dir nicht schlecht und dein Stoffwechsel bleibt aktiv! Wenn ich es so mache, nehme ich ab, aber 100 pro (v.a bei einer Stunde Sport, vorher) , abe ich mache es nicht und esse lieber mehr danach, denn ich bin froh, dass ich wieder normalgewicht habe und die Zeit in der es sich unr ums essen drehte vorbei ist! Wenn du abspecken willst, weil echt zu viel drauf ist, ist das okay, aber lass dir nicht jeden abend verderben, weil du so hungrig bist! ess weniger und etwas gesundes...

Mxia23x4


hallo

Vielleicht kann ich dich nicht viel weiter bringen, aber ich mcöhte einfach mal kurz von einigen Dingen berichten von denen ich gehört habe bzw. über die ich gelesen habe.

Also, man sollte drei bis vier Stunden vor dem zu-Bett-gehen die letzte Mahlzeit einehmen. Die sollte dann auch nicht zu schwer ausfallen. Am besten keine/kaum Kohlenhydrate und dafür mehr Eiweiß (zB Fisch, mageres Fleisch oder Käse). Denn der Körper wandelt sonst die Kohlenhydrate (dazu zählen auch Obst und Gemüse) in Fett um.

Aber vielleicht nimmst du auch nicht mehr ab, weil sich dein Körper einfach an dein Verhalten gewöhnt hat.

Liebe Grüße

Mia *:)

cTurle+dSouxl


also...

Meine letzte Antwort war so kurz ausgefallen, weil ich an dem Tag kaum Zeit hatte^^...

Zuerstmal: ich bin nicht übergewichtig- ich hab sogar vom BMI her gesehen ein ganz wunderbares Idealgewicht- okay- zugegeben: Normalgewicht ;-)

Ich hatte die Frage unter anderm deshalb gestellt, weil ich mir eine antwort erhofft hatte, die mich dauerhaft davon überzeugen kann, dass meine Theorie falsch ist, abzunehmen, wenn man hungrig schlafen geht- allerdings fällt es mir immernoch schwer, das zu akzeptieren ... %-|

Es wurde ja hier auch gesagt, dass vor allem entscheidend ist, dass die Energiebilanz am Tag negativ gehalten wird ... und da man ja nicht unbedingt immer seinen Kalorienverbrauch und seine Kalorienaufnahme durchkalkulieren kann (also... zumindest zeugt das nicht von gesunder Psyche), dacht ich, es wäre ein aussagekräftiges Indiz dafür, dass man am Tag "zu wenig" gegessen hat, wenn man hungrig ins Bett geht...

@ Mythenmetz:

nein, ich wunder mich überhaupt nicht über meine Fressanfälle... Die meisten Alkoholiker wissen auch, wann sie warum gerne zur Flasche greifen... :-/

@ Loeli:

so eine Therapie kann seehr viele Jahre dauern- und trotzdem nicht zum gewünschten Erfolg führen...

Es ist nicht so, dass ich gar keine Erfoge zu verzeichnen hätte- im Gegenteil- vor einem Jahr noch war ich eine Art psychisches Zwangswrack... Heute bin ich immerhin ein erträglicher Mensch!!

Allerdings macht mir das oben beschriebene Problem eben immernoch sehr zu schaffen und ich wollte mir hier noch ein paar Hilfestellungen suchen...

Zu deiner Aussage:

--> "HAst du dich schonmal mit dem Thema ernährung wirklich auseinander gesetzt? Versuch es doch mal, ist garnicht so schwer."

Ich weiß nicht, ob du dich schonmal mit dem Thema "Essstörungen" auseinander gesetzt hast, aber es bedeutet unter anderem, dass sich die betroffenen fast ununterbrochen mit dem Thema "Essen/Ernährung/Sport/Gesundheit" beschäftigen. Nach inzwischen fünf Jahren heftiger Essstörung weiß ich also eine ganze Menge darüber...

@ Kyralinchen:

ich war auch magersüchtig und kam erst nach einem dreimonatigen Klinikaufenthalt wieder zu Kräften. Diese Zeit hat bei mir auch ein Trauma hinterlassen, und gerade deshalb fällt es mir manchmal schwer, mit dem Essen aufzuhören... Trotzdem ich wirklich nicht mehr bedrohlich untergewichtig bin, hat sich in meinem Kopf der Gedanke "wenn du nichts isst, kippst du um und wirst eingeliefert" eingeschliffen... Mein größtes Ziel wäre es also, genau wie du es schreibst, nach dem Sport z.B. EIN Brötchen zu essen und dann ist Feierabend! Aber dann folgt eben der Fressanfall...

@ Mia234:

"Aber vielleicht nimmst du auch nicht mehr ab, weil sich dein Körper einfach an dein Verhalten gewöhnt hat."

--> genau das befürchte ich auch... aber meinst du, dass das jetzt ewig so bleiben wird??

cCurleRdSoufl


Erklärung?

okay... ich hab es nochmal versucht, meine Theorie nachzuvollziehen...

Also... ich baue meine Theorie eben darauf, dass es ja beim Abnehmen wichtig ist, die Energiebilanz über den Tag verteilt negativ zu halten.

Und da man ja nicht unbedingt immer seinen Kalorienverbrauch und seine Kalorienaufnahme durchkalkuliert, dachte ich, es wäre ein aussagestarkes Indiz dafür, dass man "zu wenig" gegessen hat, wenn man am Abend Hunger verspürt. Wenn ich aber abends noch etwas esse, habe ich keinen Hunger mehr und die Energiebilanz wäre nicht mehr negativ sondern ausgeglichen, wenn nicht sogar positiv, sodass ich nicht abnehmen kann.

Meine Idee war eben, dass wenn ich dann aber noch weitere Kalorien verbrauche, indem ich mich nicht ins Bett lege, sondern noch wach bleibe, ich die Energiebilanz wieder in den negativen Bereich ziehen kann...

Und wenn ich das geschafft habe, verspür ich wieder Hunger- und wenn es um 4h morgens ist.

Hab ich einen Totalknoten im Kopf??

Lpoelxi


Hallo CurledSoul

das sich essengestört oft VIEL mit dem Thema essen und gesundheit beschäftigen sit mir klar. nur das meiste läuft doch darauf hinaus ja nicht zuzunehmen oder? Und glaube das muss erstmal durchbrochen werden. essen soll doch spass machen und kein zwang sein. Und immer zu denken wenn ich das esse werde ich dann zu dick das finde ich bzw wäre mir zu anstrengend mit der zeit. Man kann gesund essen und sein gewicht zu halten (wenn man das normalgewicht wieder erreicht hat) ist doch die kunst oder? Ich weiß es dreht sich alles ums essen aber nicht um die gesunde art. Ich finde es eine sehr schlimme krankheit und ich WEIß das sie schwer zu durchbrechen ist man muss den willen haben und ich denke den hast du.....aber denkst du nicht auch immer (so habe ich es aus deinem Beitrag zumindest heraus gelesen) ohwei wieviel nehm ich zu wenn ich JETZT um diese Zeit das alles esse? Also geht es dir doch nicht wirklich um das essen sonder um das zu und abnehmen oder? Weil darauf bezog sich doch deine Frage.

Gruß Loeli

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