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Wer hat Erfahrung mit Vollwertkost fürs Baby?

c|osi?ma83


Gewichtsmäßig stehen wir ihnen ja mittlerweile in nichts mehr nach.....

Meine Professorin sagt, dass Allergien weltweit gesehen eine normnale Altererscheinung sind, weil das Depot des Immunsystems irgendwann aufgebraucht ist.

In Industrienationen treten Allergien schon viel früher auf, weil

1. Die kleine Kinder, dann wenn ihr immunsystem trainieren sollte (0-3 Jahre) in viel zu sterilen Verhältnissen groß werden und garnicht bzw. zu kurz gestillt werden. So kann das Immunsystem diese Depot garnicht erst richtig aufbauen.

2. Das unreife, nicht trainierte Immunsystem wird viel zu früh mit viel zu viel Immunaktiven Stoffen (artfremde Eiweiße, Umweltschadstoffe, ....) konfrontiert. Das Depot wird daher schnell wieder abgebaut.

Meine Oma, vollgestillt und in einer intakten Natur groß geworden hatte nie Probleme mit Allergien und hat erst vor zwei Sommern einen leichte Heuschnupfen entwickelt.

Unter meinen Altersgenossen, größtenteils flaschengefüttert oder nur kurz gestillt und in sterilen Wohnungen und verschmutzer Natur aufgewachsen, sind Allergien weit, weit verbreitet.

:-/

jxn


@cosima

Das läßt sich sehr leicht widerlegen, denn Allergien sind definitiv heilbar, indem man die typischen Ernährungsfehler abstellt.

Da eine andere Ernährung aber weder irgendwelche Depots des Immunsystems auffüllen kann, noch zu einer Reduzierung immunaktiver Stoffe führt, können das nicht die Ursachen der Allergie sein. Die liegen offensichtlich in einer langjährigen Fehlernährung mit stark verarbeiteten und damit vitalstoffarmen Nahrungsmitteln und in einem Überverzehr tierischen Eiweißes.

Der Mangel an Vitalstoffen führt zu Stoffwechselstörungen (u.a.) im Eiweißstoffwechsel, in dem das Immunsystem 'angesiedelt' ist. Eine Störung der dortigen Antigen-Antikörper Reaktion führt dann zur Ausbildung der Symptomatik, die wir Allergie nennen. Das tierische Eiweiß stellt eine zusätzliche Belastung für das Immunsystem dar.

m,ephmist#os rbraut


jn , bernie

zum stillen -

nein ich habe nicht gestillt , aber die mütter in meiner verwandschaft (bis auf meine schwester).ich dürfte auch niicht stillen , da ich dauer-medis einnehmen muss.

aber den terz würde ich mir wirklich nicht antun wollen.

mein patenkind muss jetzt flasche zugefüttert bekommen , da die muttermilch nicht ausreicht.

bis er die flasche akzeptierte - große katastrophe.

mein anderes patenind ist jetzt 4 monate , wiegt 7.5 kg und wird vn der muttermilch nicht satt. also wird er andauernd angelegt , trnkt kurz , pennt ein , wacht auf , schreit und das spiel geht von vorne los.

seine mutter sieht mittlerweile aus wie ein geist , hat 20 kg verloren und ist mit den nerven wirklich runter. ob so eine gestresste mutter gesundheitsfördernd ist?!

ich kenne halt nur negativ beispiele von gestressten müttern und schreienden still-babies.

bernie:

jep , ich weiß wie muttermilch schmeckt und ich finde sie schmeckt süßlich.

cOosim$a8x3


@Jn:

Die Ernährung spielt sicherlich eine große Rolle bei der Entsehung und Erhaltung einer Allergie. Aber sie ist nur einer von vielen Faktoren. Eine so komplexe Sache, wie eine Allergie kann nie durch das Abstellen eines einzigen Faktors geheilt werden, ich finde es allgemein gefährlich zu behaupten, man könne mit einer gesunden Ernährungsweise Krankheiten heilen. Sicherlich, man kann vorbeugen und lindern, manche Krankheiten kann man auch heilen, aber viele Krankheiten sind zumindest zum Teil irreversibel und können nie ganz geheilt werden.

@ mephistos-braut:

mein patenkind muss jetzt flasche zugefüttert bekommen, da die muttermilch nicht ausreicht.

bis er die flasche akzeptierte - große katastrophe

Zufüttern ist der Anfang vom Ende. Das die Muttermilchbildung tatsächlich gestört ist, kommt nur sehr selten vor (4%). Ich würde raten: Eine FÄHIGE Hebamme oder Laktationsberaterin zur Hilfe nehmen und die Milchmenge steigern. Wenn nicht zugefüttert wird tritt das Prinzip von Angebot und Nachfrage inkraft und sorgt dafür, das genügend Milch da ist.

wird vn der muttermilch nicht satt. also wird er andauernd angelegt, trnkt kurz, pennt ein, wacht auf, schreit und das spiel geht von vorne los.

Das ist ganz normal während eines Wachtumsschubes. Wer stillt muss sich auf dieses sogenannte Clusterfeeding gefasst machen. Wenn die Mutter eine positive Einstellung zum stillen hat (es also nicht als Pflicht empfindet, sondern als ganz selbstverständlich hernimmt) und auf das natürliche Hunger- und Durstgefühl des Babys vertraut und sich gesund ernährt, dann ist diese Zeit zwar stressig, aber kein Grund zum Zufüttern oder gar abstillen.

Das sagt die Biologie dazu:

Die Tiergattungen, die der Dauerkontakt-Kategorie angehoeren, erzeugen eine protein- und fettarme und kohlenhydratreiche Milch. Die Jungen saugen gewoehnlich sehr haeufig und jeweils kleine Mengen. Der niedrige Gehalt an Eiweiss und Fett macht die Milch leicht und rasch verdaulich und bald ist das Baby erneut hungrig. Da die Mutter jedoch immer in Reichweite ist, braucht das Neugeborene einfach wieder an der Brust zu saugen. Frauenmilch verlaesst den Magen des Saeuglings nach ca. 20 Minuten. Schimpansen- und Gorillababys saugen untertags mehrmals pro Stunde und nachts schlafen sie bei ihrer Mutter, was darauf schliessen laesst, dass sie auch nachts Muttermilch bekommen.

Die Zusammensetzung der Frauenmilch weist zweifellos darauf hin, dass Babys mit der angeborenen Erwartung auf die Welt kommen, rund um die Uhr mehrmals pro Stunde gestillt zu werden.

[[http://www.uebersstillen.org/dettwd.htm]]

Leider passt das vielen Leuten nicht in den Plan.

Schade... :°(

Ich wünsche deinen Bekannte, dass sich die Stillbeziehung wieder harmonisiert und sie sie als das empfinden können was sie ist: Eine Bereicherung, ein Geschenk der Natur! ;-)

Liebe Grüße!

jxn


@cosima

> Eine so komplexe Sache, wie eine Allergie kann nie durch

> das Abstellen eines einzigen Faktors geheilt werden,

Das hängt davon ab, auf welcher Eben man 'Faktor' definiert. Wenn man die Ernährungsfehler als einen Faktor ansieht, kann man die Allergie sehr wohl durch Abstellen dieses Faktors heilen. Das ist keine Theorie, das ist Erfahrung. Auch meine eigene, schließlich war ich dreißig Jahre lang Allergiker.

> ich finde es allgemein gefährlich zu behaupten, man könne

> mit einer gesunden Ernährungsweise Krankheiten heilen.

Es gibt Krankheiten, die nachweislich ernährungsbedingt sind und von diesen Krankheiten ist ein Teil heilbar - der nämlich, der nur auf funktionellen Störungen basiert. Dazu gehört auch die Allergie. Sobald es zu Formveränderungen kommt, ist eine Krankheit prinzipiell nicht mehr heilbar. Ein Beispiel hier wäre der Diabetes.

cdosximax83


Hallo JN! *:)

nur auf funktionellen Störungen basiert. Dazu gehört auch die Allergie.

sehr wohl durch Abstellen dieses Faktors heilen

Das stimmt so nicht. Allergien sind multifaktoriell bedingt. Die Ernährung kann ein Auslöser sein, muss aber nicht.

Das ist keine Theorie, das ist Erfahrung. Auch meine eigene, schließlich war ich dreißig Jahre lang Allergiker

Dann war bei DIR der Ernährungsfehler ein Hauptfaktor. Das ist aber keine Allhemeingültige Aussage.

Vielleicht hat sich mit der Ernährungsumstellung auch dein allgemeiner Lebenstil geändert. Verwendest du nun vielleicht auch sanftere Reinigungs- und Körperpflegeprodukte, achtest auf schadstoffreie Kleidung, bist in deiner Freizeit öfter draußen? (das wäre zumindest konsequent ;-) ).

Vielleicht hat sich durch die Geburt deiner Kinder und durch deine erfogreiche Ernährungsumstellung auch psychisch was bei dir geändert, vielleicht denkst du nun optimistischer, bist zufriedener.

Wiegesagt: Allergien sind multifaktoriell bedingt. Allein die Auslösung brauch (bis auf wenige Ausnahmen) zwei Faktoren. Nämlich einen, der das angeborene Immunsystem Anwirft und einen weiteren, dass eigentliche Allergen, das das adaptive Immunsystem aktiviert, welches dann wiederum die Immunantwort des angeborenen Immunsystems (eine Entzündungsreaktion) verstärkt und aufrechterhält.

Aber wir kommen vollkommen vom Thema hab....naja, kannst ja nächste Woche mal zu unserem Journal-Club kommen, dann können wir weiter über Immunologie diskutieren! ;-)

Grüße!

jxn


> Das stimmt so nicht. Allergien sind multifaktoriell bedingt.

Wir können nun trotzig jeder seine Meinung wiederholen, das bringt uns nicht weiter. Ich weiß aus praktischer Erfahrung, daß Allergien rein ernährungsbedingte Krankheiten sind.

> Die Ernährung kann ein Auslöser sein, muss aber nicht.

Es geht nicht um Auslöser, Cosima - es geht um die Ursachen der Krankheit. Die Auslöser, sprich die Allergene, können natürlich sehr unterschiedlich sein und müssen nicht aus der Ernährung kommen.

> Dann war bei DIR der Ernährungsfehler ein Hauptfaktor. Das ist

> aber keine Allhemeingültige Aussage.

In diesem Fall schon, denn sie bestätigt sich seit Jahrzehnten in der Behandlung Betroffener.

> Vielleicht hat sich mit der Ernährungsumstellung auch dein

> allgemeiner Lebenstil geändert.

Nein.

> Verwendest du nun vielleicht auch sanftere Reinigungs- und

> Körperpflegeprodukte, achtest auf schadstoffreie Kleidung, bist

> in deiner Freizeit öfter draußen? (das wäre zumindest

> konsequent ).

Heute ja. Damals, als die Allergie verschwand, definitiv nicht. Außer der Ernährung hatte sich damals nichts verändert. Meine Allergie verschwand vor gut sieben Jahren. Von konventionellen Reinigungs und Körperpflegeprodukten habe ich mich aber erst vor kurzem verarbschiedet.

> Vielleicht hat sich durch die Geburt deiner Kinder und durch

> deine erfogreiche Ernährungsumstellung auch psychisch was

> bei dir geändert, vielleicht denkst du nun optimistischer, bist

> zufriedener.

Natürlich hat sich dadurch psychisch etwas verändert, aber Allergien entstehen und verschwinden nicht durch belastende Lebenssituationen. Das sind Faktoren, die die Symptomatik verstärken oder abschwächen können, weil sie auf das Immunsystem einwirken.

c5os@i^mxa83


*gähn*

zzz

A3id0aTgaLra


@ grashuepfer

Ich habe mit Einführung der Beikost am Mittag begonnen und Du?? In welcher Form tust Du denn das Getreide zum püriertem Obst (gekocht oder eingeweicht oder wie) ?

Ich denke auch wenn man selbst keine ahnung von Vollwertkost hat ist es etwas schwieriger. Ernährst Du Dich denn selbst ganz vollwertig ??

Ich habe genau wie du mit der Mittagsmahlzeit angefangen. Vorwiegend habe ich für den GEtreidebrei Hirse, manchmal auch Hafer, verwendet, eingeweicht, und dann 10 Minuten gekocht. Dann habe ich das geriebene Obst (Apfel/Birne) dazu getan.

Als nächstes werde ich wohl nachmittags einen Getreide-Obstbrei einführen, und mittags Gemüse geben, habe ich mir nun so überlegt. Mal sehen, wie das alles so klappt....

Ich selbst ernähre mich seit Anfang letzten Jahres vollwertig. Meistens jedenfalls. Es ist nicht immer so einfach, vor allem, wenn man zu Besuch bei anderen Leuten ist... :-(

ich kenne halt nur negativ beispiele von gestressten müttern und schreienden still-babies.

Das Stillen ist schon kräftezehrend, nicht umsonst nimmt man trotz Heißhunger ab! ;-D Und wenn die Kleinen dann gerade mal einen Wachstumsschub machen, muss man eben mal eine Zeit lang öfter stillen...

Trotzdem würde ich NIE auf die Idee kommen, nur aus Bequemlichkeit auf Fertignahrung zurückzugreifen! :(v

Die Muttermilch ist das Beste, was man seinem Baby antun kann. Und dafür müssen eben mal eigene Interessen zurückstehen.

Ich schlafe schon seit vier Monaten nicht länger als 3 Stunden durch. Das geht an die Substanz. Und wie oft habe ich schon gehört, das Kind braucht eben mal etwas "Richtiges" zu trinken, dann würde es schon durchschlafen. Aber wie Cosima schon sagte, wenn man wirklich voll und ganz hinter dem Stillen steht, dann schafft man das, und irgendwie kommt die Kraft dazu von ganz alleine....

cco7simxa83


eben mal etwas "Richtiges" zu trinken *augenroll*

Als wär eine mit Stärke angedickte Kunstmilch was Richtiges.... %-|

Wenn man schon zufüttert, dann sollte man wenigstens zu stärkefreier Pre-Milch greifen, leider macht die aber auch nicht satter als MuMi. ;-)

Das macht Stärke mit Baby:

- Im Gegensatz zu Laktose (---> einzige Kohlenhydrat in der Mumi) wird Stärke schon im Mund verdaut und kann bei Dauernuckeln oder häufigem Füttern zu Zahnschäden führen.

- Stärke hebt den pH- wert im Darm und fördert so die Ansiedlung böser keime

- Lässt den Blutzuckerspiegel verrückt spielen und fördert Übergewicht und frühe Diabetes.

Liebe Grüße!

g]ras1huepfetrx1


@ Aida Tara

Die Kleine hat heute Mittag ihren ersten Frischkornbrei bekommen. Der hat ihr wunderbar geschmeckt. Ich habe dazu eine Sechskornmischung gemahlen. Ansonsten stille ich noch 4x (früh/Vormittag/Nachmittag/Abend), weis nur nicht genau wann ich die nächste Stillmahlzeit ersetzen soll ?

Zum Thema Stillen muss ich auch noch etwas sagen:

Ich hatte am Anfang mit dem Stillen einen schwierigen Start (habe 8 Wochen lang abgepumpt und die MM per Flasche gefüttert, da die Kleine eine komplette Brustverweigerung hatte). Zum Stress kann ich nur sagen, viel weniger stressig ist Stillen, es ist im Gegenteil sogar sehr bequem. Das Kind hat trotz Stillen auch immer ohne Probleme durchgeschlafen und war nie ständig an der Brust. Ich denke man sollte sich einfach gute Hilfe von einer Stillberaterin oder Hebamme suchen. Eigentlich muss man nicht zufüttern da die Milchproduktion sich nach der Nachfrage richtet. 99% aller Kinder werden nur mit Stillen satt, es sind leider oft die Mütter (bzw. deren Verwandte oder Freunde) die meinen das Kind würde nicht richtig satt werden.

grashuepfer

S .T<. Duypxont


Kriegen die Kinder in Indien auch rohe Hirse?

S>.T. `Dup|ont


Was essen Babies in Indien denn überhaupt roh?

j@n


> Kriegen die Kinder in Indien auch rohe Hirse?

Nein, die kriegen lecker Nestle Fertigmilch mit Brackwasser zubereitet und sterben daran.

[[http://www.ibfan.org/german/issue/history01-de.html]]

S;.T.i ,Dupornxt


Ich meine natürlich die traditionell ernährten Kinder, von denen hier die Rede war.

Was kriegen die an Rohkost?

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