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Warum hängt der Bmi vom Alter ab?

aFgnxes


der Grundumsatz nimmt mit zunehmendem Alter ab, graduell, nicht erst, wenn die Wechseljahre zuschlagen

ansonsten googelt mal etwas, wie BMI-Richtwerte erstellt werden

A`lex78>7x3


Mit steigendem Alter steigt in der Regel das Risiko für Übergewicht, weil der Stoffwechsel dann schon entsprechend lange durch die übliche zivilisatorische Fehlernährung geschädigt ist. Übergewicht ist eines der vielen möglichen Symptome von Stoffwechselstörungen.

SunIookexy


Ich habe vorhin in einer Zeitschrift gelesen,dass mit steigendem Alter der Grundumsatz abnimmt und das dies daran liegen könnte,dass der Körper weniger Östrogen und Progesteron produziert (da stand aber dabei,dass das nicht eindeutig bewiesen,sondern nur eine Vermutung ist).

A@le~x7873


@ Snookey

Aus Vollwertsicht spielt der Grundumsatz doch gar keine Rolle. Ernährt man sich naturbelassen, so regelt der Körper Nahrungsbedarf/Nahrungsaufnahme auf natürliche Weise ein. Und "nicht Gebrauchtes" wird halt ggf. wieder ausgeschieden. Man hat also generell sein individuelles Normalgewicht. Wäre aber in der Tat interessant zu wissen, ob sich das "hormonell bedingt" (mit welchen Zusammenhängen genau?) mit zunehmendem Alter verschiebt. Immer vorausgesetzt bei natürlicher Ernährung. Vielleicht weiß jemand, wie das z.B. bei Naturvölkern aussieht.

ApveliQne


Mit steigendem Alter steigt in der Regel das Risiko für Übergewicht, weil der Stoffwechsel dann schon entsprechend lange durch die übliche zivilisatorische Fehlernährung geschädigt ist.

Alex, das ist ja hochinteressant - und ich dachte immer, wenn der Körper Nahrung effektiv verwertet sei das was Positives.

Ich habe vorhin in einer Zeitschrift gelesen, dass mit steigendem Alter der Grundumsatz abnimmt und das dies daran liegen könnte, dass der Körper weniger Östrogen und Progesteron produziert (da stand aber dabei, dass das nicht eindeutig bewiesen, sondern nur eine Vermutung ist).

Snookey, auch das geht mir nicht so ganz in den Kopf. Ich denke, wenn man eine bestimmte Tätigkeit macht, dann braucht der Körper einfach die Energie dazu - und die zieht er aus dem Lebensmitteln - egal wie alt jemand ist. Auch verstehe ich das mit dem Grundumsatz nicht. Wenn ich z.B: am WE den ganzen nachmittag auf Inlinern durch die Gegend sause, braucht mein Körper doch mehr als wenn ich nen Bürotag habe und nur die Finger bewege (darum kriegt man ja im ersten Fall Hunger, im zweiten Fall nicht). Also schwankt diese Umsatz doch von Tag zu Tag (dachte ich bisher).

@Alex7873

Ernährt man sich naturbelassen, so regelt der Körper Nahrungsbedarf/Nahrungsaufnahme auf natürliche Weise ein. Und "nicht Gebrauchtes" wird halt ggf. wieder ausgeschieden.

das ist hochinteressant, habe ich vorher noch nie gehört.

Wäre aber in der Tat interessant zu wissen, ob sich das "hormonell bedingt" (mit welchen Zusammenhängen genau?) mit zunehmendem Alter verschiebt. Immer vorausgesetzt bei natürlicher Ernährung. Vielleicht weiß jemand, wie das z.B. bei Naturvölkern aussieht.

das würde mich auch sehr interessieren.

SCnookxey


Auch verstehe ich das mit dem Grundumsatz nicht. Wenn ich z.B: am WE den ganzen nachmittag auf Inlinern durch die Gegend sause, braucht mein Körper doch mehr als wenn ich nen Bürotag habe und nur die Finger bewege (darum kriegt man ja im ersten Fall Hunger, im zweiten Fall nicht). Also schwankt diese Umsatz doch von Tag zu Tag (dachte ich bisher).

Der Grundumsatz ist ja auch nur die Menge, die der Körper verbraucht, ohne dass man sich viel bewegt (also wenn man den ganzen Tag nur herumliegen würde).

Es gibt andere Berechnungen,wenn man sehr sportlich ist bzw. sich allgemein viel bewegt (weil man z.B. bei der Arbeit viel laufen muss etc.).

Sono+okey


Aus Vollwertsicht spielt der Grundumsatz doch gar keine Rolle. Ernährt man sich naturbelassen, so regelt der Körper Nahrungsbedarf/Nahrungsaufnahme auf natürliche Weise ein. Und "nicht Gebrauchtes" wird halt ggf. wieder ausgeschieden.

Egal wie naturbelassen man sich ernährt- ich kann mir nicht vorstellen,dass es wirklich im Bezug auf das Gewicht egal sein kann,ob man morgens 3EL Frischkornbrei oder 1kg (mal übertrieben gesagt) isst.

Oder nehmen wir das Beispiel Butter: Die ist ja auch naturbelassen (und zudem kalorienreich, selbst wenn das aus vollwertiger Sicht egal wäre). Würde der Körper sein Normalgewicht erhalten,auch wenn man sich täglich zentimeterdick Butter aufs Brot schmiert?

Smnookexy


Mir ist noch was eingefallen: Schrumpft man nicht im Alter?

Dann ist der Grundumsatz laut BMI (bei dem ja die Größe mit einbezogen wird) ja automatisch geringer.

APlexg7873


@ Aveline

und ich dachte immer, wenn der Körper Nahrung effektiv verwertet sei das was Positives.

Was verstehst Du denn unter "effektiver Verwertung"?

@Snookey

1 kg Getreide oder massig Butter bringt kein Mensch runter; das ist auf ganz natürliche Weise geregelt. Ansonsten hätte man ja massive Ess-Störungen, müsste das Zeug wieder brechen usw. Naturgemäße Ernährung schließt neben der Naturbelassenheit natürlich auch das "Respektieren" der natürlichen Mechanismen Hunger/Sättigung mit ein. Sich vollstopfen, obwohl einem eh schon schlecht ist, ist doch der gleiche Mist wie hungern aus Angst vor den Kalorien.

S0nCoo,key


@ Alex:

Ok,dann versteh ich das *:)

Ajvedlixne


Der Grundumsatz ist ja auch nur die Menge, die der Körper verbraucht, ohne dass man sich viel bewegt (also wenn man den ganzen Tag nur herumliegen würde).

ach so.

Es ist ja nichts Schlechtes dran, wenn der Körper in so einer Situation ganz wenig Energie verbraucht (das meine ich übrigens mit effektiv - keine Energie verschwenden - also geringe Verlustleistung) - und wenn der Grundumsatz im Alter sinkt, deute ich das eher als: "der Körper hat gelernt mit wenig Energie die gleichen Dinge zu tun" als das ich es als Fehlfunktion einschätzen würde.

Allerdings würde auch das keinen steigenden Soll-BMI erklären. Das würde nur heißen, dass man, je älter man wird, die Energie effektiver verarbeiten kann und so nicht mehr ganz soviel Nährstoffe zuführen muß.

Mir ist noch was eingefallen: Schrumpft man nicht im Alter?

ja, aber noch nicht mit 35 oder 40 Jahren - erst später denke ich.

Alex

natürlich auch das "Respektieren" der natürlichen Mechanismen Hunger/Sättigung mit ein. Sich vollstopfen, obwohl einem eh schon schlecht ist, ist doch der gleiche Mist wie hungern aus Angst vor den Kalorien.

ich denke das ist entscheidende Punkt was Ernährung betrifft. Wenn man Hunger hat, soll man Essen. Nicht aber aus Frustbewältigung, Langeweile oder sonst was für Beweggründen - und Diäten sind sowieso eins der perversesten Sachen die es gibt.

Ich denke, wenn man auf seinen Körper hört und das ißt worauf man Appetit hat, dann ißt, wenn man Hunger hat, kann nicht viel schief gehen. Schlimm ist es vermutlich nur, wenn das System mal außer Takt gekommen ist.

Aber vielleicht täusche ich mich auch. Denn der BMI ist bei diesem Prinzip nicht normgerecht über die Jahre gestiegen, sondern verharrt seit über 20 Jahren auf einem Wert. Mir ist das eigentlich egal. Nur gewundert habe ich mich, als ein Kollege mir beim Mittagessen den BMI und das "Altersprinzip" erklärt hat.

A|leMx7&8x73


wenn man auf seinen Körper hört und das ißt worauf man Appetit hat, dann ißt, wenn man Hunger hat, kann nicht viel schief gehen.

Doch, kann es. Denn mit der üblichen (stark verarbeiteten) Zivilisationskost kommen diese Mechanismen ziemlich durcheinander. Man isst z.B. Schokolade und bekommt bereits nach kürzester Zeit wieder Hunger/Appetit. Das liegt zum einen daran, dass die Schokolade über keinerlei Vitalstoffe verfügt, die zu ihrer Verstoffwechselung nötig wären und der Körper somit "meldet", dass ihm noch was fehlt, d.h. dass er "Hunger" nach diesen hat. Andererseits kommt der Effekt hinzu, dass durch den in der Schokolade enthaltenen Zucker (eine unnatürliches Konzentrat, mit dem der Körper nicht wirklich was anfangen kann) massig Insulin ausschüttet, was dann effektiv nach relativ kurzer Zeit zu einer Unterzuckerung führt - Folge: erneuter Heißhunger auf Süßes.

Sknookxey


Zufälle gibts- ich habe schon wieder etwas dazu in einer Zeitschrift gelesen (kein Wunder,meine Mutter hat 4(?!) Abos ;-)

/

Warum nehme ich im Alter schneller zu?

Zum einen kommt es im Alter zu hormonellen Veränderungen. Dann verteilt sich das Fett anders. Während Fett in jungen Jahren bevorzugt an Hüften und Oberschenkeln ansetzt, passiert das später eher am Bauch. Zum anderen verbrennt eine 20-jährige Frau etwa 200kcal pro Tag, ab etwa 45 sind es durch die sinkende Stoffwechselrate 300kcal weniger. Das entspricht z.B. 1 Stück Obsttorte. Dagegen hilft: Bewusst essen (fett- und zuckerreiche Nahrungsmittel meiden), mehr Bewegung in den Alltag einbauen (z.B. Treppen steigen) und die Fettverbrennung mit Ausdauersport ankurbeln (joggen)//

Quelle: Bild der Frau

Los, fangt an zu kritisieren, mir passt ganz viel an dem Artikel nicht (allein das Beispiel mit der Obsttorte ist natürlich absolut sinnvoll und zeugt davon, wie gut sich die Diplom-Oecotrophologin der "Bild der Frau" doch mit gesunder Ernährung auskennt...)), aber ich lasse euch mal den Vortritt, zum Rest des Textes etwas zu sagen ;-D

Sqnookxey


bei der 200 oben fehlt eine Null ;-)

A\velixne


Snookey,

sorry, dass ich mich jetzt erst melde.

Interessant. Ich wußte garnicht, dass in der Bildzeitung derartige Dinge drinstehen (wieder was dazugelernt)

Warum nehme ich im Alter schneller zu?

Zum einen kommt es im Alter zu hormonellen Veränderungen. Dann verteilt sich das Fett anders. Während Fett in jungen Jahren bevorzugt an Hüften und Oberschenkeln ansetzt, passiert das später eher am Bauch. Zum anderen verbrennt eine 20-jährige Frau etwa 200kcal pro Tag, ab etwa 45 sind es durch die sinkende Stoffwechselrate 300kcal weniger.

Also insgesamt heisst das für mich Folgendes:

- Je älter man wird, desto weniger Energie benötigt man. Ob das nun ein "Bug" oder "Feature" des Körpers ist sei mal dahingestellt. Das konnten wir meiner Meinung nach nicht abschließend klären.

Für mich ist das keine Erklärung, dass man schneller zunimmt, denn die logische Schlußfolgerung wäre, dass das Bedürfnis nach Nahrung proportional zu dem sinkenden Energieverbrauch abnimmt. Dann sollte die Bilanz wieder ausgeglichen sein.

- die Fettverteilung im Körper verändert sich mit der Zeit - ok

Allerdings erklärt mir das keinen steigenden Soll-BMI. Das einzige Argument für den steigenden Soll-BMI wäre, dass eine Fettschicht die Knochen gegen Knochenbrüche abpolstert. Dann sollte der BMI aber erst NACH Beginn der Wechseljahre steigen - und nicht vorher.

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