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Machen Brötchen dick?

jxn


@Hopsi

> Warum werd ich nicht wieder dick ?

Das läßt sich so einfach nicht beantworten, weil ich deine persönliche Situation von damals ja nicht kenne. Generell kann Übergewicht aber neben langjährigen Ernährungsfehlern auch durch Medikamente (Nebenwirkungen) oder Eßstörungen (im weitesten Sinne) entstehen. Beispielsweise könntest du problemlos zunehmen, wenn du Liebeskummer mit Essen kompensieren würdest - als Trost sozusagen. Alle diese Einflüsse - Ernährungsfehler, Schadstoffe und belastende Lebenssituationen - können die natürlichen Regulationsmechanismen, mit denen dein Organismus sein Gewicht reguliert, außer Kraft setzen und dann kommt es zu Gewichtsabweichungen. Was es nun genau bei dir war, kann ich so natürlich nicht beantworten.

H opsxi.


Was für einen Sport schlägst du vor Melanie ?

Ich habs bisher nie gemacht, weil ich Angst vor zu starkem Muskelaufbau hab.

D|ieMeDlanixe


Ich habe mit Walken sehr gute Erfahrungen gemacht. Als ich das regelmäßig gemacht habe, wurden die Schenkel und der Bauch deutlich straffer, aber Muskelberge habe ich nicht bekommen ;-) Schwimmen finde ich auch toll wenn man die Möglichkeit hat. Das ist schön entspannend und es werden viele Muskelpartien trainiert.

*:)

Hjopsxi.


Ich bin früher ganz gern Fahrrad gefahren, aber da trainiert ja total die Beine.

L]ittJelKi_tty


@ jn!

Das ist trotzdem völliger Quatsch, dass Übergewicht eine Ursache von schlechter Ernährung, wodraus dann eine Stoffwechselstörung resultiert, ist.

Ich habe letztes Jahr innerhalb von 3 Monaten 10 kg zugenommen, aber das lag nicht an schlechter Ernährung, sondern an meinem Hormonsystem (zuviele Androgene ~>PCOS)

und daran kann man gar nichts ändern!

Natürlich habe ich mich auch eine zeitlang vollwertig ernährt danach, WW gemacht etc., aber das heißt nicht dass ich mich von nun an ausschließlich vollwertig ernähre.

Ich esse viel Obst, dafür kann ich aber nicht auf normale Brötchen verzichten.. ich esse z.B. Bagel, wo Sojasprossen drin sind etc.

Ich trinke normal (2 Liter). Auch auf Süßigkeiten kann ich während dieser relativ kalten Jahreszeit nicht verzichten (Haribo, bissl Schoki). Gut, ich achte schon darauf dass ich Süsses in kleinen Mengen zu mir führ, aber ich ESSE es..

Dafür mache ich ziemlich viel Sport (fahrradfahren, Fitnessstudio etc.) so ca 3-4 Mal die Woche..Bewegung hab ich sicherlich nicht zu wenig..Ich halte mein Gewicht und nehme nicht mehr zu (was natürlich auch die Pille beeinflusst, die ich durch meine Stoffwechselerkrankung nehmen muss!)

Was ich damit lediglich sagen wollte: Man kann auch durch Krankheiten, die hormonell bedingt sind, zunehmen.

Ich gebe zu, früher habe ich auch Nutella aufs Brot /Brötchen geschmiert, was mich nun nur noch anwidert. Aber nehmen wir mal, die anderen Millionen Kinder hier in Deutschland, die sich Nutella aufs Brot schmieren und da passiert nix..

Meine Stoffwechselerkrankung (PCOS) ist erblich bedingt, und da kann man nichts dran ändern..(Leider!)

Meine Eltern haben auch bissl Übergewicht, mein Bruder sogar viel, aber sie ernähren sich meines Erachtens nach, gut.

Meine Mutter achtet ja auch darauf, was sie kocht..

Es gibt oft Kartoffeln, Spinat und Eier..oder Brokkoli, Kartoffeln und Bockwürstchen..Oft Kartoffeln mit Quark!

Mittlerweile weiß ich, dass man sich nicht zwingend fettarm ernähren muss, um vollwertig zu leben, es geht ja nur darum, dass diese Produkte nicht chemisch verwertet worden sind bzw. verarbeitet (oder nicht?!)

Jedenfalls: Ich esse nach jedem Essen einen Apfel oder Pflaumen..manchmal komme ich da auf 2-3 Äpfel und 3-4 Pflaumen am Tag (was natürlich auch den Stuhlgang anregt %-|)

Aber ich lebe trotzdem nicht vollwertig!

Außerdem habe ich gehört, dass BIO-Sachen oft Keime oder Sachen enthalten, die schlechter sind als normale.

(Stiftungwarentest mit mangelhaft bewertet worden sind!)

Von daher fragt sich: In wie weit sind diese Sachen eigtl.gut?!

Was macht eine gute Ernährung aus?!

Liebe Grüße

LittelKitty

jxn


> Das ist trotzdem völliger Quatsch, dass Übergewicht eine

> Ursache von schlechter Ernährung, wodraus dann eine

> Stoffwechselstörung resultiert, ist.

Wenn du meine Beiträge liest, dann weißt du, daß es mehrere Ursachen für Übergewicht gibt. Die Fehlernährung ist zwar die Hauptursache und spielt fast immer eine wesentliche Rolle, aber es gibt durchaus noch andere Ursachenbereiche: Schadstoffe und belastende Lebenssituationen.

> Ich habe letztes Jahr innerhalb von 3 Monaten 10 kg

> zugenommen, aber das lag nicht an schlechter Ernährung,

> sondern an meinem Hormonsystem (zuviele Androgene ~>PCOS)

> und daran kann man gar nichts ändern!

Du müßtest dir die Frage stellen, warum du denn plötzlich zuviele androgene Hormone hast? Du wurdest sicher nicht damit geboren, sondern hast dieses Fehlverhalten des Organismus im Lauf der Zeit erworben. Dann muß es Ursachen haben, die man abstellen kann.

Weiterhin müßtest du dir die Frage stellen, warum sich denn die vermehrten androgenen Hormone erst vor drei Monaten in einem Gewichtsanstieg ausgewirkt haben und nicht schon viel früher?

> Natürlich habe ich mich auch eine zeitlang vollwertig

> ernährt danach, WW gemacht etc., [...]

Ich kommentiere deine Ernährung jetzt mal nicht, ich denke das interessiert dich sowieso nicht.

> Was ich damit lediglich sagen wollte: Man kann auch durch

> Krankheiten, die hormonell bedingt sind, zunehmen.

Krankheitsursachen liegen nie innerhalb des Organismus, sondern immer außerhalb und in der Vergangenheit. Die Hormone können keine Krankheitsursache sein, denn eine Störung des Hormonhaushalts hat ja ihrerseits wieder Ursachen. Es ist daher viel zu kurz gedacht, einfach den Hormonen die Schuld zu geben. Diese Denkweise führt dann leider auch dazu, daß viele Krankheiten als unheilbar angesehen werden.

> Aber nehmen wir mal, die anderen Millionen Kinder hier in

> Deutschland, die sich Nutella aufs Brot schmieren und da

> passiert nix..

Natürlich passiert da auch etwas, denn daß eine minderwertige Ernährung zu Stoffwechselstörungen führt, ist nun einmal so. Diese Stoffwechselstörungen wirken sich nur je nach Konstitution des einzelnen unterschiedlich aus und da die daraus resultierenden Krankheiten Entstehungszeiten von mehreren Jahrzehnten haben, bemerkt man bei den Kindern natürlich in der Regel erst einmal nichts. Obwohl die Krankheiten mittlerweile immer früher auftreten, so daß heute auch immer mehr Kinder betroffen sind. Hier wirken sich die Ernährungsfehler der vorangehenden Generationen aus.

> Meine Stoffwechselerkrankung (PCOS) ist erblich bedingt, und

> da kann man nichts dran ändern.. (Leider!)

Die meisten angeblich erblich bedingten Erkrankungen sind tatsächlich ernährungsbedingt. Das hat vor Jahrzehnten schon Bernasek herausgefunden. Die Aussage "erblich bedingt" wird in der Regel deshalb getroffen, weil man die tatsächlichen Ursachen schlicht nicht kennt.

> Meine Eltern haben auch bissl Übergewicht, mein Bruder

> sogar viel, aber sie ernähren sich meines Erachtens nach, gut.

Wenn sie Übergewicht haben, hat das Ursachen und die kann man finden und abstellen. Aus Erfahrung bin ich mir ziemlich sicher, daß sie auch hier zum größten Teil in der Ernährung liegen. Das müßte man sich aber im Detail ansehen.

Wenn deine Eltern bereits unter solchen Krankheiten leiden, dann ist die Wahrscheinlichkeit, daß es bei den Nachkommen zu funktionellen Störungen des Hormonsystems kommt, natürlich relativ hoch.

> Meine Mutter achtet ja auch darauf, was sie kocht..

> Es gibt oft Kartoffeln, Spinat und Eier.. oder Brokkoli,

> Kartoffeln und Bockwürstchen.. Oft Kartoffeln mit Quark!

Das ist eine Ernährung, die in Schulnoten - je nach Ausgangsprodukt - zwischen 4 und 6 liegt und damit nicht geeignet ist, ernährungsbedingte Zivilisationskrankheiten zu verhüten.

Wie siehst es aus mit:

Fabrikzucker?

Vollkornprodukte?

Naturbelassene Fette?

Frischkost?

Frischkorngericht?

> es geht ja nur darum, dass diese Produkte nicht chemisch

> verwertet worden sind bzw. verarbeitet (oder nicht?!)

Es geht darum, daß sie möglichst alle Vitalstoffe im natürlichen Verbund enthalten und das ist dann gewährleistet, wenn sie möglichst gering verarbeitet sind.

> Aber ich lebe trotzdem nicht vollwertig!

Stimmt.

> Außerdem habe ich gehört, dass BIO-Sachen oft Keime

> oder Sachen enthalten, die schlechter sind als normale.

Die Menschen ernährten sich seit Jahrtausenden von Biosachen, die auch mal Keime enthielten und waren pumperlgesund. Krank wurden sie erst, als die begannen diese naturbelassenen Produkte in keimfreie Fabrikware umzuwandeln.

> Was macht eine gute Ernährung aus?!

Die Naturbelassenheit.

L<ittelKxitty


@ jn!

Trotzdem habe ich nicht durch meine Ernährung, diese hormonelle Erkrankung erworben..Was ist an Kartoffeln, Spinat und Eiern denn bitte falsch?!

Diese Erkrankung ist bei mir ausgebrochen, nachdem ich die Pille abgesetzt habe..Es handelt sich hierbei um eine Frauenkrankheit, aber da du ja darüber nicht informiert zu sein scheinst, kannst du das nicht verstehen.

Man hat schon in der frühen Pubertät meistens zuviele männliche Hormone gehabt, aber die Erkrankung bricht meist erst später aus (oder früher je nachdem)..Dadurch dass ich ziemlich Akne hatte und das schon seitdem ich 14 war, waren meine Hormone nie in Ordnung..Nur, das hat halt keiner bei mir festgestellt...

Aber ich bin eh ein Verfechter von Fast-Food und Co. und habe mich meiner Meinung nach immer gut ernährt..Obst usw.

Wie gesagt ich habe so stark zugenommen, NACHDEM ich die Pille abgesetzt hatte und NACHDEM meine Regel ausgeblieben ist.

Der Körper kann dann ganz schön durcheinander geraten und die Pille hat halt die Erkrankung kaschiert (hab sie übern Jahr genommen!), aber es ist offensichtlich das die Erkrankung schon vorher da war (wegen dem Krankheitsbild)

Und da ich keine Insulinresistenz oder Diabetes habe, kann es nur von den Hormonen kommen..Woher soll ich wissen, woher ich die Krankheit habe? Fakt ist, dass ich durch meinen Vater vorbelastet bin, weil der ganz früh Glatze bekommen hat und meine Mutter übergewicht hat..Wenn schon 2-3 Sachen die in der Familie vorkommen, Krankheitsbild von dieser Erkrankung sind, dann ist es erblich bedingt..

Und da kann man leider nichts machen!!

Ich hasse das, wie du alles verallgemeinerst, aber es gibt auch Ausnahmen ja, und nur 3-5 % Bevölkerung haben diese Krankheit, von daher ist es Pech..

Oder sagst du auch, wenn jdm.Krebs kriegt "Das kommt von deiner schlechten Ernährung"?

Das ist totaler Humbug..Natürlich können wir durch gute Ernährung viel vorbeugen..

Aber wie heißt es so schön: Auch ein Nichtraucher kann Lungenkrebs bekommen.Das ist Schicksal, und das können wir nicht beeinflussen. Ich kenne jdm. der hat sich immer gesund ernährt, fährt viel Fahrrad und hatte Darmkrebs..

Was sagst du dazu?! Von daher erzähl mir nicht, dass wir ALLE Krankheiten verhindern können, wenn wir uns vollwertig ernähren!!!

Liebe Grüße

LittelKitty

L~itte}lKtittxy


Häufig tritt zunächst eine Adipositas und in der Folge des Übergewichtes eine vermehrte Insulinproduktion auf. Aber auch bei schlanken Frauen kommt das PCO-Syndrom vor. Bei ihnen könnte die Ursache der Erkrankung im Bereich der zentralnervösen Steuerung liegen.

rYaFtsuchLer


Was sagst du dazu?! Von daher erzähl mir nicht, dass wir ALLE Krankheiten verhindern können, wenn wir uns vollwertig ernähren!!!

du musst bedenken dass viele Krankheiten die es jetzt gibt es früher nicht gab.

und dass trotz der stetigen medizinischen Fortschritte die Menschen nicht gesünder werden sondern sich immer mehr Krankheiten wie Allergien, Osteoporose usw. (trotz laut DGE "gesunder Ernährung") immer mehr ausbreiten.

Und der offensichtlichste Grund dafür kann nur die Ernährung sein.

Und wenn du zb als Kind von deinen Eltern immer schlecht ernährt wurdest kann das auch ein Grund sein warum du jetzt Krankheiten hast.

die ganzen Kinder die jeden Tag Nutella und co und bei McDonalds essen werden später mal massivst Probleme bekommen wenn sie ihre Ernährungsweise bzw Lebensweise (dazu gehört Ernährung) ändern.

und wenn die mit 8 schon fett sind liegt das eben nicht wie oft behauptet an den Genen sondern hauptsächlich an der Ernährung, wenn man genauer hinschaut was die so essen.

ich merke jedenfalls wie schlecht mir "künstliche" und stark Verarbeitete Lebensmittel tun gleich am nächsten Tag wenn ich in den Spiegel schau. Ich bekomm sofort Pickel. Aber selbst dass Ernährung nichts mit Pickeln zu tun hat wurde schon "bewiesen" (jeder Aknegeplagte kann was anderes sagen). Ich glaube schon einiges nicht mehr was so erforscht wurde.

jxn


@LittelKitty

> Trotzdem habe ich nicht durch meine Ernährung, diese

> hormonelle Erkrankung erworben..

Wie gesagt gibt es genau drei Ursachenbereiche für erworbene Krankheiten, von denen die Ernährung die wahrscheinlichste ist. Wenn du meinst, daß es die Ernährung nicht ist, dann bleiben nur noch Schadstoffeinwirkungen und belastende Lebenssituationen.

> Was ist an Kartoffeln, Spinat und Eiern denn bitte falsch?!

Es ist nichts falsch daran, man muß das in Verbindung mit der restlichen Ernährung bewerten. Grundsätzlich sind das Produkte mit mindestens der Schulnote 4. Zur Prävention von Krankheiten (und erst recht, wenn man welche heilen will), muß ein gewisser Anteil der Ernährung (>30%) die Noten 1-3 haben und der Rest sollte auch so gering wie möglich verarbeitet sein.

> Diese Erkrankung ist bei mir ausgebrochen, nachdem ich die

> Pille abgesetzt habe..

Man bekommt die Erkrankung also, weil man die Pille nicht nimmt...

> Es handelt sich hierbei um eine Frauenkrankheit,

PCOS ist keine Krankheit, sondern ein Syndrom. Ein Symdrom ist nur die Umschreibung für ein Symptomkomplex, also für bestimmte Symptome, die häufig in Kombination auftreten.

> aber da du ja darüber nicht informiert zu sein scheinst,

> kannst du das nicht verstehen.

Es kann sehr gut sein, daß du mehr über PCOS weißt als ich, keine Frage. Mir geht es aber gar nicht so sehr um PCOS selbst, das ist ja nur die Beschreibung der Symptome, sondern um die Ursachen dieser Symptome.

> Wie gesagt ich habe so stark zugenommen, NACHDEM ich die

> Pille abgesetzt hatte und NACHDEM meine Regel ausgeblieben ist.

Ja. Die Pille kaschiert Hormonstörungen. Setzt man sie ab, kommen sie wieder zum Vorschein. Die Preisfrage ist dann natürlich: Welcher Ursache haben denn diese Hormonstörungen?

> Woher soll ich wissen, woher ich die Krankheit habe?

Für alle erworbenen Krankheiten gibt es nur die drei genannten Ursachenbereiche.

> Fakt ist, dass ich durch meinen Vater vorbelastet bin, weil der

> ganz früh Glatze bekommen hat und meine Mutter übergewicht

> hat..

Das Übergewicht ist eine absolut typische ernährungsbedingte Zivilisationskrankheit, wenn keine Eßstörungen vorliegen.

> Und da kann man leider nichts machen!!

Wenn du das so fatalistisch siehst, ok. Ich will dir ja nichts einreden und ich habe ja auch nichts davon, wenn du etwas anderes glaubst.

> Ich hasse das, wie du alles verallgemeinerst,

Ich verallgemeinere nicht, ich versuche zu erklären, wie bestimmte Krankheiten entstehen.

> aber es gibt auch Ausnahmen ja, und nur 3-5 % Bevölkerung

> haben diese Krankheit, von daher ist es Pech..

Nein. Krankheiten sind nie Pech, sondern immer die Folge von Fehlern in der Lebensführung. Sie fallen nicht vom Himmeln, sondern werden erworben.

> Oder sagst du auch, wenn jdm. Krebs kriegt "Das kommt

> von deiner schlechten Ernährung"?

Zu etwa 50% ist das so. Das kannst du auch bei der WHO oder dem KFZ Heidelberg nachlesen, die dir auf Anforderung gerne entsprechende Unterlagen über die Krebs-Prävantion durch richtige Ernährung schicken. Ich habe sie hier, mein Vater starb nämlich auch daran.

> Aber wie heißt es so schön: Auch ein Nichtraucher kann

> Lungenkrebs bekommen. Das ist Schicksal, und das können

> wir nicht beeinflussen.

Da der Nichtraucher ja als Passivraucher den gleichen cancerogenen Substanzen ausgesetzt ist wie der Raucher, ist das nicht weiter verwunderlich. Zum Glück kann man jetzt wieder in Gaststätten gehen, ohne Angst um die Gesundheit seiner Kinder haben zu müssen.

> Ich kenne jdm. der hat sich immer

> gesund ernährt, fährt viel Fahrrad und hatte Darmkrebs..

Ja, so etwas passiert. Ich kenne sogar Vollwertköstler, die an Krebs gestorben sind. Der Krebs ist nunmal eine multifaktorielle Krankheit und die Ernährung ist nur ein Aspekt von mehreren, wenn auch ein wichtiger. Der zweite wichtige Aspekt sind die Schadstoffe (ionisierende Strahlung, cancerogene Substanzen in Nahrung, Luft, Kleidung, Trinkwasser und zu einem gewissen Teil spielen wohl auch belastende Lebensumstände eine Rolle.

> Was sagst du dazu?! Von daher erzähl mir nicht, dass wir ALLE

> Krankheiten verhindern können, wenn wir uns vollwertig

> ernähren!!!

Das würde ich nie behaupten, das wäre ja auch grundfalsch. Aber wir können die ernährungsbedingten Krankheiten verhindern und die machen rund 80% der heutigen Krankheiten aus.

K2iSeMxi


"Ausgewogenheit"

ist für mich das richtige Schlagwort.

Denn meiner Meinung nach kann man keine grundsätzlichen Angaben machen:

"Es Vollkornsemmeln, und du beugst ernährungsbedingten Krankheiten vor!"

Tjah...das kannst du z.b. jemandem mit GLutenunverträglichkeit nicht sagen! So einer muss dann wiederum auf ganz andere Sachen achten!

Eine Mutter kann ihren Kind mit Milchzucker-Unverträglichkeit nicht einfach für den gesunden Knochenbau Milchprodukte geben!

Die meisten Menschen essen ohne sich genauere Gedanken über ihre Ernährung zu machen!

Dabei müsste man seine Ernährung seinen körperlichen Voraussetzungen und seinem Alltag anpassen!

Beispiel: Ein körperlich stark arbeitender junger Mann 33Jahre alt...

ist kerngesund, topfit, super BMi-Wert, keinerlei Beschwerden...

er ißt Morgens reichlich, reichlich warmes Essen Mittags, es gibt NAchmittags Kaffee/Kuchen...und Abends ißt er ebenfalls warmes Essen! Er nimmt auch nicht zu, weil er beruflich sehr aktiv ist und auch privat mit 2 Kindern immer in Aktion ist!

Seine zwei Kinder und seine Frau sind jedoch Übergewichtig!

Weil sie sich der Ernährung des Ehemannes anpassen!

Für Kinder, die nicht sehr aktiv sind und eine Hausfrau, die sich nicht allzuviel bewegt müssten solche Abendessen tabu sein!

Ich musste bei und zuhause festellen, dass die persönlich angepasste Ernährung sehr sehr aufwendig ist...

und praktisch sehr schwer umsetzbar...

Für die kleinen Kindern was passendes, gesundes und leckeres...nur leicht gewürztes Essen!

Für meinen Ehemann viel Salat, wenig Kohlenhydrate und Fleisch!

(meistens nur mit wenig Öl und viel Kräuterns!)

Und ich :-) ??? Keine Ahnung, ich esse von allem etwas :-) Und es schadet mir nicht...

Geschmack und Appetit bleibt bei mir leider auf der Strecke! :-)

Ich bekomme meistens nicht mit, wieviel ich esse, da ich nebenbei immer den kleinen Füttere und aufpassen muss, das die Große keinen Unfug anstellt!

:-)

ich bin 32 Jahre alt und habe übrigens einen BMi-Wert von 21,5!

Mein Mann hat innerhalb 15 Monate 37 kg abgenommen und hält seit langem sein Gewicht!

Meine Kinder sind beide Normalgewichtig!

Um zum Thema: Brötchen zu kommen :-) Ab und zu können wir auch nicht darauf verzichten, aber zu unserer liebsten "Brotsorte" ist die Maiswaffel (von Alnatura) geworden!

bye

D&ieMe=lanixe


Auch für einen schwer arbeitenden Mann sind ungesunde Speisen nicht zu empfehlen, auch wenn man vielleicht nicht sofort am Übergewicht merkt dass etwas nicht stimmt ;-) Ein gesunder Körper, der gesund ernährt wird, regelt über Hunger und Sättigung wieviel er braucht, da muss man eigentlich nicht gesondert aufpassen.

Mit einer vollwertigen Ernährung macht man eigentlich nichts falsch, davon können Kinder und Erwachsene genauso essen. Mich würde es jedenfalls kirre machen, für 4 Personen jeweils unterschiedlich zu kochen.. ;-D

K.iSeMri


Ich achte eigentlich...

immer darauf, dass wir zuhause eine gute Abwechslung haben.

Bei uns gibts es z.b. Mehrkornbrot, Mischbrot, Maiswaffeln, Vollkornbrot, Weizen-Semmeln, Roggensemmeln...und auch mal selbstgebackenes.

Obst und Gemüse gibts eigentlich jeden Tag...und vor allem koche ich mit wenig Fett. Wenn Öl, dann nehme ich Raps-Öl, Olivenöl oder Walnußöl.

:-) Ich selber kann auf keinen Fall auf Butter verzichten, mein Mann nicht auf seine 1-2 Tafeln Schokolade am Tag!

(Eine in der Arbeit und eine abends nachdem die Kinder schlafen!)

Unsere Kinder dürfen auch etwas naschen, meistens nach dem Mittagessen, wenn sie auch die Gemüsesorten gegessen haben, die sie nicht so mögen.

Z.B. mag meine Tochter Gurken und Tomaten, aber ich konnte sie nicht überreden auch mal die Salatblätter zu probieren...also habe ich verschiedene Dressings ausprobiert...Joghurtdressing hats geschafft! Sie hats probiert! :-) Und jetzt isst sie Salat auch ohne Joghurtdressing!

Milchprodukte gibts auch jeden Tag bei uns...Fleisch ca. 4-5 mal die Woche...Wurst/Salami gibts selten, statt dessen Putenbrust :-)

Statt Doppelrahmfrischkäse gibts Körnigen Frischkäse!

ich versuche soweit es möglich ist Abwechslung zu bringen.

Mein Mann isst dann meistens nur sehr wenig von den Kartoffeln, vom Reis, von den Nudeln,...mehr Gemüse/Salat und Fleisch!

Ich habe mich eigentlich daran gewöhnt so zu kochen, dass es keinem von uns schaden kann.

Ungesundes gibts in kleinen Portionen und gesundes in größeren!

:-)

Chips und ähnliches gibts bei uns sehr sehr selten...Erdnussflips ca. einmal im Monat...sonst gibts zum knabbern verschiedene Nussarten! Im Winter auch Maronen! :-)

Meine Kinder lieben Obst! :-) Für mich ist es natürlich immer ne Arbeit alles kindergerecht vorzubereiten...aber ich machs trotzdem!

:-) wenn ich zu faul bin, dann gibts eben kernlose Trauben!!!

@diemelanie:

Natürlich sind total ungesunde Speisen auch für einen gesunden Mann nicht zu empfehlen! Aber sein Körper zeigt derzeit keine Schäden auf! Was man von seinen Kindern nicht behaupten kann!

Ich habe heute mal die ungefähren BMi-Werte der Kinder nachgeschaut...

Tochter 2,5 Jahre alt - ca. 93 cm groß und wiegt garantiert 17-18 kg!! (Vergleich mit meiner Tochter!)

BMI = 19,7 "stark übergewichtig"

Sohn 10 Jahre alt - ca. 135 cm groß und wog vor vielen Monaten bei uns zuhause gewogen 45 kg, er hat wieder zugenommen :-(

BMI = 26,3 "stark übergewichtig"

ich mache die Mutter immerwieder darauf aufmerksam, dass das nicht gut ist und das sie was tun muss...

sie schiebt die vielen Kilos ihres Jungen auf die Asthma-Notfall-Sprays, die Cortisonhaltig sind...

aber dass er bereits mit 8 Jahren 2 Döner hintereinander verdrückt hat ist normal ???

die Mutter und die Oma (die schlimmere der beiden!!!) dieser Kinder nehmen die Situation garnicht ernst! Was mich richtig sauer macht!

Es geht um die Zukunft und die Gesundheit ihrer Kinder!

Wenn sie klein sind kann das vielleicht pummelige süß und drollig sein...aber wenn sie dann in die Pubertät kommen, kommen dann zu den körperlichen Beschwerden noch die psychischen...

Das sind doch nur Nudeln, die machen nicht dick...

das ist doch nur Brot, Brot macht nicht dick...

Und dann erzählt die Ommma ganz stolz, dass das Mädel 3 Stück Kuchen verdrückt hat! :-o

Oh mann...die Mutter hat eine Zeit lang der kleinen Tochter nur die Fruchtzwerge und Milchschnitten entzogen und die Tochter wog nur 15 kg!! sie war ne kurze Zeit fast normalgewichtig!

Wieviel von dem Zeug muss sie ihr vorher gegeben haben, dass das weglassen davon zur Gewichtsreduktion beigetragen hat?

Ich bin erwachsen und kann entscheiden, was ich essen mag und was nicht...ob ich mir was ungesundes reinziehe, geht nur mich was an...bei Blumenkohl und Co. könnt ich ko....

aber ich bin verpflichtet meinen Kindern Vorbild zu sein und denen ein normales gesundes Essverhalten beizubringen!

Wenn man auf nichts verzichten möchte, Fett als Geschmacksträger überall ausreichend drin sein muss...von mir aus! Aber dann sollte man doch wenigstens auf die Menge aufpassen?

Ab und zu gönnt sich jeder mal was deftiges, fettiges...und haut sich den Bauch voll....aber das sollte man nicht täglich machen!

Wer sich halbwegs gesund ernährt kann sich ohne weiteres einmal in der Woche auch mal Burger, Döner, Pizza o.ä. gönnen!

:-)

*:)

jxn


@Kisemi

> Ausgewogenheit ist für mich das richtige Schlagwort.

Ausgewogenheit ist ein schwammiges Unwort, das es jedem erlaubt, alle geliebten Ernährungsfehler auch weiterhin zu machen. Deshalb ist es so beliebt. ;-) Womit ich keinsfalls sagen will, daß du Ernährungsfehler machst, das kann ich ja nicht beurteilen.

> Denn meiner Meinung nach kann man keine grundsätzlichen

> Angaben machen: "Es Vollkornsemmeln, und du beugst

> ernährungsbedingten Krankheiten vor!"

Doch, das kann man, denn das sind Dinge, die nachgewiesen und seit Jahrzehnten bekannt sind, aber leider nicht verbreitet werden. Wobei die Vollkornsemmeln natürlich bei weitem nicht alles sind.

> Tjah...das kannst du z.b. jemandem mit GLutenunverträglichkeit

> nicht sagen!

Genau das sage ich häufig Menschen mit Glutenunverträglichkeit.

Ich sage ihnen allerdings auch, daß die Zöliakie, an der sie leiden, gerade dadurch entstand, daß sie Jahrzehntelang *keine* Vollkornprodukte gegessen hat, sondern Produkte aus raffinierten Kohlenhydraten. Die Zöliakie ist ebenfalls eine ernährungsbedingte Zivilisationskrankheit und zur ihrer Heilung ist das Abstellen der Ernährungsfehler unerläßlich und damit der Verzicht auf raffinierte Kohlenhydrate und die Verwendung von Vollgetreide. Bis die Reaktion auf das Gluten verschwunden ist, dürfen dabei selbstverständlich keine glutenhaltigen Getreidearten verzehrt werden. Es bleiben aber Reis, Mais, Hirse und Buchweizen, die als Vollgetreide verzehrt werden können und auch sollten.

> Eine Mutter kann ihren Kind mit Milchzucker-Unverträglichkeit

> nicht einfach für den gesunden Knochenbau Milchprodukte geben!

Da Milchprodukte nicht zu einem gesunden Knochenbau beitragen, sondern eher das Gegenteil bewirken, stellt sich die Frage eigentlich gar nicht.

> Die meisten Menschen essen ohne sich genauere Gedanken

> über ihre Ernährung zu machen!

Und deshalb werden die meisten Menschen auch früher oder später krank. Mittlerweile eher früher - viel früher. Arteriosklerose ist heute schon mal bei fünfjährigen zu finden und Diabetes bei Kleinkindern.

> Dabei müsste man seine Ernährung seinen körperlichen

> Voraussetzungen und seinem Alltag anpassen!

Nein. Und zwar schlicht deshalb, weil das die Natur schlauerweise nicht uns übertragen hat - dann wären wir schon lange ausgestorben - sondern unserem Organismus, der uns über Hunger und Durst entsprechend auf deine Bedürfnisse hinweist und steuert. Solange man sich an die artgerechte Nahrung - und das ist eine naturbelassene Ernährung - hält, funktioniert das auch wunderbar.

> Seine zwei Kinder und seine Frau sind jedoch Übergewichtig!

> Weil sie sich der Ernährung des Ehemannes anpassen!

Nein. Das bedeutet lediglich, daß sich alle falsch ernähren.

Der Grund liegt darin, daß jeder Mensch durch seine Vorfahren eine unterschiedliche Konstitution mitbekommen hat. Jeder Stoffwechsel hat seine schwächsten Stellen an anderen Bereichen. Und da eine Kette zuerst am schwächsten Glied reißt, wirkt sich eine Fehlernährung bei jedem Menschen anders aus. Deshalb sind Frau und Kinder übergewichtig und der Mann nicht - der Mann hat eine andere Konstitution und bei ihm wirkt sich die Fehlernährung nicht im Fettstoffwechsel aus, sondern vielleicht im Kohlenhydratstoffwechsel, so daß gerade eine Arteriosklerose oder Gallensteine entstehen. Es fehlen bei ihm bisher einfach nur die sichtbaren Symptome. Wenn die sich allerdings zeigen, ist es viel zu spät.

> Ich musste bei und zuhause festellen, dass die persönlich

> angepasste Ernährung sehr sehr aufwendig ist...

> und praktisch sehr schwer umsetzbar...

Und imho überflüssig. ;-)

> ich bin 32 Jahre alt und habe übrigens einen BMi-Wert von 21,5!

> Mein Mann hat innerhalb 15 Monate 37 kg abgenommen und

> hält seit langem sein Gewicht! Meine Kinder sind beide

> Normalgewichtig!

Prima, herzlichen Glückwunsch! :-) Wenn das nicht auf Kalorienreduktion und Diät basiert, hast du sicher etwas richtig gemacht. :-)

> Um zum Thema: Brötchen zu kommen Ab und zu können wir

> auch nicht darauf verzichten, aber zu unserer liebsten

> "Brotsorte" ist die Maiswaffel (von Alnatura) geworden!

Die Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden. Ich habe die einmal probiert, aber da ziehe ich ein gutes Vollkornbrot jederzeit vor. Die Maiswaffeln erinnern mich geschmacklich und von der Konsistenz her dann doch eher an Preßpappe... ;-)

-n-sc>hnuCcki-S-


aah verdammt jn.

du bist der beste! :-)

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