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Erfahrungsberichte Vollwertkost

DxieMkelan7ie


Ich bin 24, mein Mann 26. Ich esse seit etwa 1,5 Jahren vollwertig, Schatzi macht mit so weit er mag...aber auch er merkt die positiven Auswirkungen! Angefangen hat es bei mir durch das Buch "Futter fuers Volk", ab da habe ich mich recht intensiv mit meiner Ernaehrung auseinandergesetzt und bin dann, auch durch dieses Forum und jn (@:)) zu Bruker und Co. gekommen. Seitem gibt es fast nur noch Vollwert mit wenigen Ausnahmen (Eis, Essen gehen etc.)

*:)

m:uck#elbiexne


@ littleAngel

@w85: Ich kenne dich ja aus dem ES-Forum und würde dir gerne per PN ein paar Tipps zur Ernährungsumstellung bei Essgestörten geben, wenn du Interesse hast. Da muss nämlich dringend anders vorgegangen werden.

inwiefern denn, wenn ich neugierig fragen darf (hatte versuch dir 'ne PN zu schicken, aber deine mailbox ist voll, kannst gerne per PN antworten...)

schönen sonntag!

mb

mzuckelGbiene


mal 'ne ganz dumme frage an alle anderen...

Vollwert mit wenigen Ausnahmen

wieviel Ausnahme ist denn noch Vollwert?

wie tolerant seid ihr in eurer Ernährung gegenüber Nicht-Vollwert. Ist z.B. der tägliche FKB obligatorisch? Was ist mit Sahne, verwendet ihr nur Wärmeunbehandelte? Trinkt ihr ab und an Alkohol? Esst ihr auf Feiern auch mal Weißbrot oder was mit Zucker? Wie sieht es mit der Kantine auf Arbeit aus?

Vielleicht sollte ich dazu einen neuen Thread aufmachen, aber ich frag mich manchmal, wie perfektionistisch andere die VWK betreiben. Ich mag mich eigentlich nicht in die VWK einordnen, da ich zum einen ein Problem hab mit der Überzeugtheit der VWK'ler und zum anderen, da ich mich nie 100%ig daran halten könnte (und wollte), wenn ich sozial verträglich bleiben will... Andererseits übernehme ich schon viele Aspekte, wie echtes Vollkornbrot, hoher Frischkostanteil, keine Fertiggerichte, problemlose Verwendung von Ölen und anderen guten Fetten, keine Säfte, ...

(@jn, ich weiß, dass Du Dich so ziemlich perfektionistisch an alles hälst; möchte gerne wissen, inwiefern die anderen hier genauso "untolerant" (nicht im negativen sinne zu verstehen) sind...)

mb

wx85


Littleangel

Ja schreib mir gerne eine PN. Möchte dazu noch sagen, dass es mir mit dem Essen im Moment ganz gut geht und es eigentlich gut klappt. Freue mich über Tipps von dir!

Hab auch noch soviele Fragen ;-)

Die von Muckelbiene hatte ich zum Beispiel auch alle im Kopf :-) Aber ich hätte halt gerne viele Rezepte. Wie zum Beispiel für Brotaufstrich, weil ich ein ziemlicher Brotesser bin und die halt grn mit auf die Arbeit nehme :-) ich ess gerne Frischkäse und hätte auch dazu eine gerne eine Alternative. Ein Rezept für ein Dinkeltoastbrot hab ich auf jn´s Hompage schon entdeckt und werde dies auch mal ausprobieren :-)

Und vielleicht hat jemand ein Rezept für eine gute Tomatensoße und eine Bolognesesoße ??? Also für Nudeln...

Fragen über Fragen :-)

Aber bin im Moment wirklich motiviert :)^

A9nonyxma1


Erfahrungsbericht

Also in meiner Familie wurde eigentlich immer auf gesunde Ernährung wert gelegt (wenn auch nicht vollwert).

Mit Vollwert habe ich mich angefangen zu beschäftigen, nachdem nach einer langen Ärzte-Odyssee endlich ein Arzt meine Lebensmittelallergie (Milcheiweiß) entdeckte. Na ja, von der Schul- und Alternativmedizin (die mir auch nicht mehr half....) enttäuscht und auf Grund meiner Allergie habe ich mich dann mit Ernährung beschäftigt. Eine Zeitlang alles mögliche ausprobiert ;-D

Und dabei gemerkt, dass mir eine vollwertige, weitgehend vegane Ernährung (Milchprodukte fallen wegen meiner Allergie weg, und Fleisch vertrage ich nicht sonderlich und mag es eigentlich auch nicht sehr) am besten bekommt. Ein paar Jahre habe ich mich mit meiner gesamten Familie streng vegan und vollwertig ernährt. Als ich dann ins Ausland bin, etwas weniger streng. Da ich hier vieles nicht bekomme und ehrlich gesagt weder die Zeit noch die Lust habe, mich den halben Tag mit Kochen, Einkaufen oder Essen und entsprechender Planung zu beschäftigen.....

Wobei ich sagen muss, dass weder bei mir noch bei sonst jemanden aus meiner Familie Allergien dadurch verschwunden sind.

Deutlich besser geworden sind meine chronischen Gastritis- und Ösophagitis-Probleme. Brauche seit einiger Zeit auch keine Säureblocker mehr. Wobei es aber auch da nach wie vor so ist, dass eine Kleinigkeit reicht, um die wieder auszulösen (wie insbesondere Alkohol, ein zu üppiges schweres Essen, insbesondere fettes Fleisch, oder auch verschiedene Medikamente).

Und ja, auch ich bin eher selten erkältet oder gar krank. Und das, obwohl ich auch im Winter ziemlich leicht angezogen rumlaufe, oft ziemlichen Stress habe... also all die Sachen, die einen angeblich anfällig machen.

A*non:y!mxa1


@Muckelbiene

da ich zum einen ein Problem hab mit der Überzeugtheit der VWK'ler und zum anderen, da ich mich nie 100%ig daran halten könnte (und wollte)

Geht mir da so ähnlich wie Dir. Gerade dem Anspruch der Vollwertkost, einen Großteil an Krankheiten zu "heilen", stehe ich auch eher skeptisch gegenüber. Sicher sind zahlreiche Krankheiten durch Ernährung (mit-) verursacht, nur würde ich deren Zahl bei weitem nicht so hoch schätzen, wie die strenge Vollwerkost.

Oder, wie ich auch schon an anderer Stelle geschrieben habe, in der teilweise vorhandenen "Schwarz-Weiß-Malerei". Mich überzeugt es nunmal nicht, dass ein Vollkornkeks aus dem Bioladen mit rein natürlichen Zutaten gleich schlecht sein soll, wie eines aus dem Supermarkt mit x E-Stoffen und sonstigen Zusätzen....

Und auch sonst gibt es da noch einige Punkte....

Nicht 100% bedeutet bei mir vor allem, dass ich eben in Maßen Vollkorngebäck oder Honigwaffeln aus dem Bioladen esse, auch wenn ein paar Körnchen Rohzucker drinnen sind. Genauso kaufe ich Vollkornbrot (im Bioladen, weiß aber nicht, ob die wirklich jedes Mal das Getreide frisch malen).

Genauso esse ich, insbesondere, wenn ich unterwegs bin, mal eine weiße Semmel oder so. Auf Alkohol verzichte ich allerdings konsequent, da ich ihn (magenmäßig) nicht vertrage.

Dafür trinke ich aber täglich Grün- oder Schwarztee oder gelegentlich Kaffee :)D

Das wichtigste an der Vollwertkost ist für mich eigentlich der Verzicht auf diese ganzen chemischen Zusatzstoffe, auf hoch verarbeitete Produkte, der hohe Anteil an Obst und Gemüse, sowie eben die Verwendung der jeweiligen "Vollkornvarianten" (Brot, Gebäck, Nudeln, Reis.....).

Ansonsten betrachte ich, wie in meinem letzten Beitrag geschrieben, Vollwert als eine gesunde Ernährung, die mir persönlich bekommt - nicht mehr und nicht weniger.

F(rühauqfsteqhexr


wie tolerant seid ihr in eurer Ernährung gegenüber Nicht-Vollwert. Ist z.B. der tägliche FKB obligatorisch?

Also Zucker lasse ich eigentlich immer weg. Selbst wenn ich wo anders bin und mich nicht ganz vollwertig ernähren kann, achte ich darauf.

Den FKB esse ich jeden Tag, außer ich bin nicht daheim. Alkohol versuche ich so gut es geht zu vermeiden aber ab und an trinke ich schon etwas. Habe davor aber auch schon selten Alkohol getrunken.

Gut und wenn ich jetzt wo anderes bin und mich nicht ganz vollwertig ernähren kann, versuche ich das mit dem kleinsten Übel zu essen, bevor ich mit knurrendem Magen durch die Gegend laufe ;-). Ich nehme dann aber oft auch einfach ne Kleinigkeit, spricht Karotten, Äpfel und Co., mit. So funktioniert das eigentlich ganz gut. :-)

w#8C5


Was zählt denn eigentlich alles zu Konservierungsstoffen?!

wE85


Achso, und ich komme aus Köln. Kennt da jemand vielleicht einen Bäcker oder ein Geschäft wo man das Mehl frisch gemahlen bekommt?!

Lfittle+An\gelx-86


wie tolerant seid ihr in eurer Ernährung gegenüber Nicht-Vollwert. Ist z.B. der tägliche FKB obligatorisch? Was ist mit Sahne, verwendet ihr nur Wärmeunbehandelte? Trinkt ihr ab und an Alkohol? Esst ihr auf Feiern auch mal Weißbrot oder was mit Zucker? Wie sieht es mit der Kantine auf Arbeit aus?

Bedeutet für mich, dass ich auch mal nicht drauf achte wenn ich zB woanders eingeladen bin (wobei ich nie Weißbrot esse, weil es mir schlichtweg überhaupt gar nicht schmeckt)...oder im Sommer mal ein Eis etc. Solange man gesund isst, sind Genüsse vollkommen i.O.

M~imi-2x2


Gerade dem Anspruch der Vollwertkost, einen Großteil an Krankheiten zu "heilen", stehe ich auch eher skeptisch gegenüber. Sicher sind zahlreiche Krankheiten durch Ernährung (mit-) verursacht, nur würde ich deren Zahl bei weitem nicht so hoch schätzen, wie die strenge Vollwerkost.

:)^ Viele der häufigen Krankheiten können so vielleicht vermienden bzw verbessert werden, aber ich finde es schlichtweg lasterhaft und es zeugt auch von Unwissenheit zu behaupten 90% der Krankheiten ließen sich durch VWK heilen. Erzähle das mal jemandem der an Alzheimer oder Aids leidet...

Ich bin der Meinung, dass jeder seinen eigenen Weg finden muss...manche brauchen die krasse Kasteiung und Einschränkung, ich bin und bleibe auch mit meiner Ernährung gesund.

Das bedeutet für mich, dass ich nur Vollkornprodukte, vegetarisch und viel Obst/Gemüse essen, aber hin und wieder mal Süßes oder im Restaurant. Eine krasse Form ist in meinem Leben auch einfach nicht durchführbar, davon abgesehen...bin halt keine Hausfrau die den ganzen Tag Zeit hat zu backen und zu kochen und muss noch mit knapp 20 Euro die Woche für Lebensmittel auskommen. Da ist manchmal eben kein Vollwert mehr drin.

D ieMDelanxie


Ich esse FKB normalerweise von Mo-Fr. Am Wochenende gibts dann selbstgebackenes Brot mit Honig oder Kaese oder Omelett. Wen wir essen gehen, versuche ich Salat oder Gemuese das wenig verarbeitet ist zu essen. Ab und zu esse ich ein Eis, im Sommer oefter, im Winter weniger natuerlich. Aber ich versuche immer, den Frischkostanteil hoch zu halten und wir kochen jeden Tag selbst. Gebacken wird bei uns natuerlich auch selber. Insgesamt wuerde ich sagen mein Essen ist zu 85-90% vollwertig.

j^n


@Anonyma1

> Geht mir da so ähnlich wie Dir. Gerade dem Anspruch der

> Vollwertkost, einen Großteil an Krankheiten zu "heilen",

> stehe ich auch eher skeptisch gegenüber.

Diesen Anspruch hat die Vollwertkost nicht.

Die Vollwertkost dient dazu, ernährungsbedingte Krankheiten zu verhüten, es ist also eine präventive Maßnahme. Und auch das ist nach fünf Generationen falscher Ernährung nicht mehr in allen Fällen möglich. Deshalb muß jeder individuell für sich entscheiden, wie viel ihm seine Gesundheit wert ist und wie konsequent naturbelassen er sich ernähren möchte. Das kann im Extremfall bis zu einer reinen Frischkost gehen und das ist manchmal auch wirklich nötig.

Da die Ursachen der ernährungbedingten Zivilisationskrankheiten aber in der Fehlernährung liegen, ist die Korrektur dieser Ernährungsfehler durch eine vitalstoffreiche Vollwertkost eine notwendige Maßnahme und muß daher bei diesen Krankheiten zwangsläufig die Basis einer ursächlichen Heilbehandlung sein. Daraus darf man keinesfalls einen Heilungsanspruch ableiten. Das ist auch deshalb nicht möglich, weil die meisten ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten streng genommen unheilbar sind. Lediglich bei der erhöhten Infektanfälligkeit und den sog. Allergien könnte man von Heilung sprechen.

> Sicher sind zahlreiche Krankheiten durch Ernährung (mit-)

> verursacht,

Es sind nachweislich rund 80% der erworbenen Krankheiten, die ernährungsbedingt sind. Andere Ursachen liegen noch im Bereich der Lebenssituation und der Schadstoffeinwirkungen.

MLim=i-2x2


Das kann im Extremfall bis zu einer reinen Frischkost gehen und das ist manchmal auch wirklich nötig.

Mit welcher Begründung? Schließich wurde schon vor Hunderten von Jahren das Essen gekocht...ohne Zivilisationskrankheiten.

M1i5mi-x22


Es sind nachweislich rund 80% der erworbenen Krankheiten

Dann aber bitte im gleichen Atemzug erwähnen, dass die meisten Krankheiten eben NICHT erworben sind.

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