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Vitamine, Spurenelemente, Tabletten, die wirklich gut sind

jxn


@snookey

> Ich glaube, dass smart-balls weiblich ist

Stimmt, den anderen Beiträgen nach zu urteilen kann das gar nicht anders sein. Ich habe mich wohl durch den Nickname verleiten lassen... ;-)

Sonomokey


Durch den Nickname? :-D

Deswegen würde ich gerade auf eine Frau schließen, smartballs sind schließlich etwas für Frauen. Ein Mann kann damit ziemlich wenig anfangen ( Sextoy für Beckenbodentraining) :-)

j#n


@smart-balls

> Fragt doch einfach selbst bei den namenhaften Firmen nach,

> wenn ihr das alles so genau wissen wollt.

Ja, ich würde das schon gerne genau wissen. Du hattest gesagt:

"Und die Herstellungsprozesse sind inzwischen so schonend, sodass sich die Zerstörungsprozesse sehr in Grenzen halten, " usw.

Das ließ mich darauf schließen, daß du genaueres über die Herstellungsprozesse weißt. Dem ist aber wohl nicht so. Das ist nicht schlimm, aber ich kann nur davor warnen den Werbeaussagen der Hersteller allzuviel Vertrauen zu schenken. Die Hersteller haben nicht deine Gesundheit im Sinn, sondern deinen Geldbeutel.

> und die im wesentlichen vor allem körpereigenen Prozesse

> ähneln.

Welcher Hersteller sagt das denn? Ich frage dort gerne mal nach, was er darunter versteht.

> Bei der Aufbereitung solcher Lebensmittel wird also nichts

> anderes gemacht, als das, was der Körper selbst auch erledigt."

Der Körper konserviert keine Lebensmittel. Er stellt auch keine Präparate her oder denaturiert Proteine. Überlege doch mal bitte, ob es wirklich das gleiche sein kann, einen frischen Salat zu essen oder einen Kräuterpreßling zu schlucken.

> Aber so wie es aussieht, ist jn ja auch allerbestens informiert,

> weil er ja so gut darüber bescheid weiß, das offenbar alle NEMs

> nur aus nutzlosen Susbtanzen bestehen.

Ich kenne die Herstellungsprozesse nicht. Das muß ich auch nicht, weil ich weiß, daß diese Stoffe in ihrem natürlichen Verbund aufgenommen werden müssen, um wirksam zu werden und daß jede Art von Verarbeitung einen Verlust an Vitalstoffe bedeutet.

Was passiert, wenn man das nicht beachtet, sehen wir an den Prävalenzraten der ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten, die heute rund 80% der Krankheiten ausmachen. Trotz Nahrungsergänzung.

> Da frag ich mich doch glatt, warum Ärzte immer noch

> Eisenpräparate und Jodpräparate verschreiben, obwohl das

> doch offenbar alles so wirkungslos ist

Weil sich Ärzte normalerweise in Ernährungsthemen ungefähr so gut auskennen wie in Krankheitsursachen. Es ist schlicht nicht Bestandteil ihrer Ausbildung.

sKmart-3ballxs


Also ich würde auch zu gerne die genauen Herstellungsprozesse kennen, aber die Hersteller verraten nun mal leider nicht alles. Also wenn ich der "Werbung" von Herstellern nicht trauen darf, wo kommen wir denn dann hin? Dann darf ich ja auch der ganzen Biobranche nicht über den Weg trauen, von Geräten, die Wasser beleben sollen oder Homöopathie mal ganz zu schweigen, da weiß man ja auch nicht, weshalb das so gut wirken soll und die verdienen doch alle bestens daran... Das ist also kein Argument in dem Sinne.

> und die im wesentlichen vor allem körpereigenen Prozesse

> ähneln.

Welcher Hersteller sagt das denn? Ich frage dort gerne mal nach, was er darunter versteht.

Das sagt SO kein Hersteller, das sage ICH aufgrund meiner Schlußfolgerungen. Bei Hefe z.B. nehmen ja die Hefezellen aus dem Nährsubstrat, auf dem sie wachsen, Vitamine und Zink etc. in ihre Zellen auf, somit kann man auch speziell Zinkhefe oder auch Selenhefe produzieren und ähnlich macht es ja auch der Körper mit der Nahrung.

Der Körper konserviert keine Lebensmittel. Er stellt auch keine Präparate her oder denaturiert Proteine. Überlege doch mal bitte, ob es wirklich das gleiche sein kann, einen frischen Salat zu essen oder einen Kräuterpreßling zu schlucken.

Die Hersteller konservieren aber die Lebensmittel, indem sie z.B. getrocknet, gefriergetrocknet, geröstet/erhitzt, tiefgefroren/gekühlt, mit Antioxidantien (Öle) versetzt werden, usw. und nichts anderes machen auch die NEM-Hersteller. Wirklich frisch und unkonserviert ist doch nur das, was direkt vom Feld gegessen wird und gänzlich unbehandelt gewachsen ist.

Der Körper denaturiert sehr wohl Proteine, sonst würde er ja auf jedes Essen mit einer Immunreaktion antworten. Die Magensäure denaturiert jedes Protein, was in den Magen gelangt, genauso wie das Immunsystem auch Bakterien, Viren usw., die ebenso aus Proteinen bestehen, zerstört. Der Körper zerlegt also immer Proteine und baut dann aus den Aminosäuren körpereigene Substanzen auf.

Ich habe außerdem nie behauptet, dass es das gleiche ist, eine Tablette zu schlucken oder Salat zu essen! Das hast Du vollkommen mißverstanden. Eine Tablette ersetzt in keinster Weise vollständig ein gesundes Nahrungsmittel, das habe ich aber schon immer betont.

Ich streite auch nicht ab, dass Vitalstoffe in ihrem natürlichem Verbund aufgenommen werden müssen. Deshalb bringt ein NEM ja auch erst dann wirklich etwas, wenn es mit einer Mahlzeit aufgenommen wird, damit also der natürliche Verbund überhaupt vorhanden ist.

> Da frag ich mich doch glatt, warum Ärzte immer noch

> Eisenpräparate und Jodpräparate verschreiben, obwohl das

> doch offenbar alles so wirkungslos ist

Weil sich Ärzte normalerweise in Ernährungsthemen ungefähr so gut auskennen wie in Krankheitsursachen. Es ist schlicht nicht Bestandteil ihrer Ausbildung.

Da ist meine Ärztin wohl eine echte Ausnahme, sie hat sogar Ernährungswissenschaft studiert. Und selbst die streitet den Nutzen von NEMs nicht ab, obwohl auch sie eine Hardlinerin in Sachen Vollwertkost ist. Sie testet ihre Patienten auch regelmäßig auf Defizite, weil sie oft sieht, dass es mit einer gesunden Vollwertkost nicht immer getan ist. Sie berät ihre Patienten immer, was mit Ernährung machbar ist, sieht aber auch die Grenzen. Bei manchen Krankheiten hilft auch keine Vollwertkost mehr, etwas auszugleichen oder gar rückgängig zu machen, da kannst Du sagen was Du willst. Eine Hautzelle, die von Krebs befallen ist, wirst Du wie jeden anderen Tumor herausschneiden müssen. Mit gesunder Ernährung kannst Du höchstens verhindern, dass sich noch andere Zellen zu Krebszellen entwickeln. Wenn Du aber stundenlang ohne Schutz in der prallen Sonne liegst, wird selbst das nur wenig nützen. Und so sieht man auch, dass immer mehrere Faktoren entscheiden an der Entwicklung einer Krankheit beteiligt sind. Man kann es nicht allein auf die Ernährung schieben, Du selbst hast ja auch erwähnt, das RUND 80% der Krankheiten ernährungsbedingt sind und nicht etwa 100%. Du tust aber gerade so, als könnte jeder Mensch mit gesunder Ernährung gesund leben. Ich bin der lebende Beweis, das dies nicht für jeden gilt.

jvn


> Also wenn ich der "Werbung" von Herstellern nicht trauen darf,

> wo kommen wir denn dann hin?

Werbung dient dazu, einen Bedarf zu wecken und Produkte zu verkaufen. Nichts anderes. Deine Gesundheit spielt dabei überhaupt keine Rolle. Solange kein direkter Zusammenhang zwischen Krankheiten und beworbenem Produkt nachweisbar ist, darf das durchaus auch schädlich sein.

> Dann darf ich ja auch der ganzen Biobranche nicht über den

> Weg trauen, von Geräten, die Wasser beleben sollen oder

> Homöopathie mal ganz zu schweigen

Richtig. Man sollte generell nie einfach etwas glauben, sondern immer kritisch hinterfragen. Und die wichtigste Frage dabei ist immer "cui bono?" - wem nützt das? Wem nützt es, wenn ich das konsumiere, das mache, das glaube?

> Bei Hefe z.B. nehmen ja die Hefezellen aus dem Nährsubstrat,

> auf dem sie wachsen, Vitamine und Zink etc. in ihre Zellen auf,

> somit kann man auch speziell Zinkhefe oder auch Selenhefe

> produzieren und ähnlich macht es ja auch der Körper mit der

> Nahrung.

Nur schwimmt Mensch nicht als Zellhaufen in einer Nährlösung, sondern muß erst einmal die Nahrung aufnehmen und verdauen. Von der unterschiedlichen Komplexität einer Hefezelle und des Menschlichen Organismus mal gar nicht zu reden...

> Die Hersteller konservieren aber die Lebensmittel, indem sie

> z.B. getrocknet, gefriergetrocknet, geröstet/erhitzt,

> tiefgefroren/gekühlt, mit Antioxidantien (Öle) versetzt

> werden, usw. und nichts anderes machen auch die NEM-Hersteller.

Richtig. Und dabei werden nunmal viele Vitalstoffe zerstört, die dem Organismus dann nicht mehr zu Verfügung stehen. Egal ob Nahrungmittel oder NEM.

> Wirklich frisch und unkonserviert ist doch nur das, was direkt

> vom Feld gegessen wird und gänzlich unbehandelt gewachsen ist.

Genau das ist der Kern des Problems. :)^

Die ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten entstehen, weil genau das nicht mehr gemacht wird.

> Der Körper denaturiert sehr wohl Proteine, sonst würde er

> ja auf jedes Essen mit einer Immunreaktion antworten.

Nein. Der Begriff ist leider doppelt besetzt. Die Denaturierung, die ich meine, findet statt, wenn man Proteine über ca. 43°C erhitzt. Dabei verliert das Protein seine spezifischen Eigenschaften, seine Lebendigkeit. Es ist immer noch ein Protein, aber es ist in dieser Form für den Organismus nicht mehr viel wert. Wie sehr sich diese Denaturierung auswirkt, hat Pottenger untersucht und festgestellt, da mit steigender Denaturierung erhebliche degenerative Erscheinungen auftreten, die sich auch über die Generationen weiter'vererben'.

Mit der Zerlegung der Proteine im Magen hat das alles nichts zu tun, auch wenn hier ebenfalls fälschlicherweise der gleiche Begriff verwendet wird.

> Ich habe außerdem nie behauptet, dass es das gleiche ist,

> eine Tablette zu schlucken oder Salat zu essen! Das hast Du

> vollkommen mißverstanden.

Ok.

> Eine Tablette ersetzt in keinster Weise vollständig ein gesundes

> Nahrungsmittel, das habe ich aber schon immer betont.

Ok.

> Ich streite auch nicht ab, dass Vitalstoffe in ihrem natürlichem

> Verbund aufgenommen werden müssen. Deshalb bringt ein NEM

> ja auch erst dann wirklich etwas, wenn es mit einer Mahlzeit

> aufgenommen wird, damit also der natürliche Verbund

> überhaupt vorhanden ist.

Das ist kein natürlicher Verbund, weil weder die Verhältnisse, noch die Mengen noch die einzelnen Stoffe zur aufgenommenen Mahlzeit passen können. Die Vitalstoffe im natürlichen Verbund aufzunehmen, bedeutet, den Apfel zu essen und nicht das Apfelmus + NEM. Zwei schlechte Sachen ergeben nunmal leider keine Gute.

> Da ist meine Ärztin wohl eine echte Ausnahme, sie hat sogar

> Ernährungswissenschaft studiert.

Dann ist sie wirklich eine Ausnahme. Aber sie mußte das auch zusätzlich studieren. Wobei auch in der Ernährungswissenschaft nichts über die Ursachen ernährungsbedingter Zivilisationskrankheiten gelehrt wird (von Mangelkrankheiten mal abgesehen).

> Sie testet ihre Patienten auch regelmäßig auf Defizite, weil

> sie oft sieht, dass es mit einer gesunden Vollwertkost nicht

> immer getan ist.

Vollwertkost ist kein geschützter Begriff, darunter kann man alles mögliche verstehen. Es wäre interessant, was deine Ärztin darunter versteht. Wer sich naturbelassen ernährt, hat keine ernährungsbedingten Defizite und benötigt daher auch keine NEM.

> Bei manchen Krankheiten hilft auch keine Vollwertkost mehr,

> etwas auszugleichen oder gar rückgängig zu machen,

Bei ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten ist das Abstellen er Krankheitsursache und damit der Ernährungsfehler, in jedem Fall die Basis der Behandlung. Dann aber sind NEM sowieso überflüssig.

> Man kann es nicht allein auf die Ernährung schieben, Du selbst

> hast ja auch erwähnt, das RUND 80% der Krankheiten

> ernährungsbedingt sind und nicht etwa 100%.

Richtig. Aber es wäre ja schon einmal toll, wenn diese 80% wegfallen würden...

> Du tust aber gerade so, als könnte jeder Mensch mit

> gesunder Ernährung gesund leben.

Nein. Er kann damit nur die Entstehung ernährungsbedingter Krankheiten verhindern. Lebensbedingte Krankheiten und Krankheiten durch Schadstoffeinwirkungen lassen sich damit natürlich genausowenig verhindern, wie Unfälle. Der Punkt ist aber, daß man mit gesunder Ernährung die oben erwähnten 80% verhindern kann. Mit NEM geht das nicht, auch wenn uns die Hersteller das natürlich erzählen, um diese Produkte zu verkaufen.

s}mart<-ballxs


Nur schwimmt Mensch nicht als Zellhaufen in einer Nährlösung, sondern muß erst einmal die Nahrung aufnehmen und verdauen. Von der unterschiedlichen Komplexität einer Hefezelle und des Menschlichen Organismus mal gar nicht zu reden...

Ich spreche nicht nur von einer NährLÖSUNG. Pflanzen wachsen ja auch normalerweise in einem Nährsubstrat (Erde). Hefepilze wachsen übrigens auch auf Pflanzen(-resten) und werden nicht immer nur in einer Nährlösung gezüchtet. Und wir essen eben sowas und nehmen die Nährstoffe auf eine ähnliche Weise auf, wie Pflanzen etc., nur eben unter etwas anderen Bedingungen... Das meinte ich eigentlich damit.

> Wirklich frisch und unkonserviert ist doch nur das, was direkt

> vom Feld gegessen wird und gänzlich unbehandelt gewachsen ist.

Genau das ist der Kern des Problems.

Die ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten entstehen, weil genau das nicht mehr gemacht wird.

Nur die wenigsten von uns haben einen Garten oder ein Feld, von dem sie sich ernähren können. Die Sachen, die man im Handel kauft, sind IMMER irgendwie behandelt und verarbeitet.

Nein. Der Begriff ist leider doppelt besetzt. Die Denaturierung, die ich meine, findet statt, wenn man Proteine über ca. 43°C erhitzt. Dabei verliert das Protein seine spezifischen Eigenschaften, seine Lebendigkeit. Es ist immer noch ein Protein, aber es ist in dieser Form für den Organismus nicht mehr viel wert. Wie sehr sich diese Denaturierung auswirkt, hat Pottenger untersucht und festgestellt, da mit steigender Denaturierung erhebliche degenerative Erscheinungen auftreten, die sich auch über die Generationen weiter'vererben'.

Mit der Zerlegung der Proteine im Magen hat das alles nichts zu tun, auch wenn hier ebenfalls fälschlicherweise der gleiche Begriff verwendet wird.

Denaturierung bedeutet nicht die Zerlegung von Proteinen im Körper, sondern bedeutet auch hier Veränderung und findet unter Anwesenheit von Säuren (also Magensäure) statt. Die Proteine reagieren auf den Magensaft also ganz ähnlich wie auf Hitze. Im Magen werden die Proteine also IMMER verändert, damit die Enzyme überhaupt die Verdauungsarbeit beginnen können. Ich wiederhole: Proteine provozieren im Körper IMMER eine Art Abwehrfunktion, dass heißt, der Körper geht immer gegen Proteine vor, egal, in welcher Form sie vorliegen, um sie in Aminosäuren zu zerlegen und diese entweder auszuscheiden oder daraus körpereigene Substanz aufzubauen. Der Körper benötigt also aus Nahrungsproteinen im wesentlichen die Aminosäuren, die durch Denaturierung (durch Hitze, Säuren, etc.) aber NICHT verändert werden. Deshalb ist auch ein denatutiertes Eiweißmolekül noch genauso gut zu gebrauchen, wie ein nicht denaturiertes, weil es immer noch in unveränderter Form Aminosäuren enthält. Pottenger hat in seinen Versuchen gekochte Nahrung an Katzen verfüttert und dann festgestellt, dass sie Erkrankungen entwickelten. Das wundert mich überhaupt nicht, denn durch das Kochen werden nicht nur hitzeempfindliche Proteine verändert, sondern auch Vitamine usw. zerstört. Man kann das also anhand einer solchen Studie nicht allein an der Hitze-Denaturierung festmachen. Um das eindeutig zu beweisen, hätte er alle anderen Versuchsbedingungen gleichermaßen einhalten müssen, was nicht geschehen war, weil die zerstörten Vitamine und sonstigen hitzeempfindlichen Substanzen nicht ersetzt wurden. Vitamine heißen nicht umsonst Vitamine, weil sie zum LEBEN benötigt werden. Katzenfutter enthält also nicht umsonst zugesetzte Vitamine und es gibt ettliche Katzen, die gesund bis zu ihrem vollen Lebensende mit solcher Dosennahrung leben können, das Problem ist nur, dass viele Katzenbesitzer minderwertiges Futter kaufen, dass überwiegend billigeres pflanzliches statt tierisches Eiweiß enthält, was einem Fleischfresser nun mal schadet. Und die Zähne leiden hauptsächlich deshalb, weil die Katzen nur noch breiartiges Essen bekommen statt (rohes) Fleisch, auf dem sie richtig kauen müssen.

Ich streite nicht den Sinn von Rohkost ab, aber man kann aus oben genannten Gründen nicht allein mit der Denaturierung von Proteinen argumentieren...

Das ist kein natürlicher Verbund, weil weder die Verhältnisse, noch die Mengen noch die einzelnen Stoffe zur aufgenommenen Mahlzeit passen können.

Verhältnisse und Mengen interessieren den Körper nicht so sehr, wie man vielleicht glaubt. Er zerlegt die Nahrung stets in einzelne Bausteine und verwertet alles in dem Maße, wie er es benötigt und scheidet überflüssiges in der Regel aus. Ich wiederhole mich ungern, aber die Acerolakirsche enthält auch nicht gerade in ausgewogenem Maße alle Nährstoffe, das Vit. C dominiert hier und das passt auch nicht zu den Mengen an enthaltenen B-Vitaminen. Das passt also rein objektiv betrachtet genauso wenig. Andere Nahrungsmittel enthalten wiederum vielleicht mehr Calcium, Zink etc. als andere Nährstoffe und damit kommt der Körper doch auch zurecht. dass ist also bei genauerer Betrachtung kein Argument!

Die Vitalstoffe im natürlichen Verbund aufzunehmen, bedeutet, den Apfel zu essen und nicht das Apfelmus + NEM.

Das ist soweit richtig, aber Apfel + NEM macht mehr Sinn als Apfelmus + NEM. Du denkst hier fälschlicherweise schon wieder darüber nach, dass etwas ersetzt wird, was aber nicht der Fall ist bzw. sein sollte. Ich wiederhole mich schon wieder ungern, aber ich habe nie behauptet, man könne auf diese Weise etwas ersetzen!

Zwei schlechte Sachen ergeben nunmal leider keine Gute

Richtig. Wenn ich viele Wochen lang nur morgens Toast + Nutella und mittags Pommes+Currywurst und abends TK-Reibekuchen mit Apfelmus esse und dann annehme, dass ich mit einem NEM meine schlechte Ernährung wieder wettmachen kann, dann bin ich auf dem Holzweg.

Wer sich naturbelassen ernährt, hat keine ernährungsbedingten Defizite und benötigt daher auch keine NEM.

Dem stimme ich nicht zu, weil das wieder sehr verallgemeinert ist. Jemand, der eine Krankheit hat, also z.B. an Malabsorbtion leidet oder eine atrophe Gastritis hat, oder am Magen-Darmtrakt operiert wurde, kann sich noch so gesund und vollwertig ernähren, wird aber in aller Regel Defizite bekommen!

Bei ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten ist das Abstellen er Krankheitsursache und damit der Ernährungsfehler, in jedem Fall die Basis der Behandlung. Dann aber sind NEM sowieso überflüssig.

Richtig. Das trifft aber eben nur zu, wenn die Erkrankung rein ernährungsbedingt ist, was sich leider nicht immer eindeutig feststellen lässt und heute manchmal auch durch genetische Tests wiederlegt werden kann. Genetisch bedingte Krankheiten sind nur sehr schwer bis normalerweise gar nicht mehr beeinflussbar.

NEM-Hersteller, die behaupten, sie könnten Krankheiten verhindern oder therapieren, sind unseriös. Ein Mensch, der eine atrophe Gastritis hat, wird aber ohne ein B12-Ergänzungsmittel unweigerlich schwer krank. NEMs sind für solche und andere Menschen nun mal unverzichtbar und der Nutzen sowie die Wirksamkeit eines NEMs lässt sich hier auch nachweisen. Da lässt sich nun mal nix dran rütteln! Deshalb möchte ich die Diskussion mit Dir nicht mehr fortführen, weil Du jeglichen Sinn und Nutzen von NEMs abstreitest und damit den (wenn auch wenigen) Kranken, die ein (oder mehrere) Ergänzungsmittel schlichtweg benötigen, mit Deinen Aussagen eher schadest als hilfst, indem Du sie mit Deinen Behauptungen total verunsicherst.

eZfgHastxe


hei, meine Erfahrung

Nahrungsergänzungsmittel ist nicht gleich Nahrungsergänzungsmittel. Wegen der Frage, ob man alle Stoffe, die man benötigt, abdecken kann: es gibt Produkte, ich kenn vornehmlich eines, die ganz viele, viele Kräuter und Gemüse in ein Glas packen, sodaß man fast alles, was es gibt, zuführt. Also auch jedes noch so unerforschte Spurenelement. Bei billigen Vitaminpräparaten sind halt nur die bekanntesten Stoffe drin, vielleicht auch manche zuviel, und: mit künstlichen Stoffen, und: Null Lebensenergie. Wenn man sich nur frisch ernährt, bekommt man mehr Lebensenergie ab, (das, was Leben ausmacht, also Rohkost), erfährt aber auch die Auswirkungen der Umweltverschmutzung: Auswaschen und Vergiften der Böden, sodaß zuwenig Mineralstoffe und zuviel Giftstoffe in der Pflanze enthalten sind.

Verdauung: Viele Lebensmittel sind nur durch Zubereitung gut verdaubar, bestes Beispiel: Getreide. Die Lebensenergie nimmt ab.Will man sich mit idealer Kost ernähren (rohes Obst, rohe Nüsse), kann man sich in unseren Breiten den Energiebedarf nicht holen. Wie man's macht: man hat Überschuss an Giften, ein zuwenig an Nährstoffen, Überschuss- oder Defizit an Energie. Inzwischen (tut mir leid, |-o), esse ich wieder Zucker, da ich so Kalorien, ohne Giftstoffe, aber mit null Lebensenergie zu mir nehmen kann. Fehlen: Rohkost, Mineralstoffe, Eiweiß usw. Ihr werdet mich jetzt sofort schimpfen, allerdings achte ich auf meine Zähne, und: mit meinem natürlichen Kräuterpräparat kam der Hunger auf Süßigkeiten wieder, muß also nicht meinen Energiebedarf aus Eiweiß und Getreide/Stärke decken. Optimal wären zuckersüße Früchte aus der Äquatorregion. Und keinen so kalten Winter, mit Schuften bis zum gehtnichtmehr (körperliche Arbeit). Das Problem am Zucker ist einfach auch die niedrige Lebenenergie, was die Darmflora mit Parasiten und Bakterien verschlechtert. Gesunde Ernährung einfach so, mit unserer heutigen Umweltverschmutzung gibt es nicht, es ist auch eine Sache des Geldbeutels und hochwertiger Lebensmittel. Wir sind ein Teil unserer Umwelt, und: was mit Chemie zerstört wurde, könnte vielleicht wie in der Homöopathie nur wieder mit Chemie wieder geheilt werden. ???

tAutLt&i@_fruBtti


Also auch jedes noch so unerforschte Spurenelement.

Wie kann man denn etwas in einer Kapsel/Tablette/was auch immer zuführen, von dem man noch gar nichts weiß? ;-)

e,fgaOste


Nahrungsergänzungsmittel gibt es als Chemie oder als natürliche Produkte, wobei die wenigen natürlichen in Kapselform oder als Trinkampulle ect. konzentrierter sind, bzw. besonders nährstoffreiche Produkte enthalten.

Man kann auch anderst denken: Wenn man einen gesünderen Stoffwechsel hat, braucht man auch weniger Nährstoffe, weil z.B. weniger im Darm verloren gehen, und mehr resorbiert werden, und weniger Nährstoffe zum Entgiften nötig sind.

Ich bin gerade ziemlich am zweifeln, weil ich gerade soviel Karies habe/festgestellt wurde, ob nicht des Rätsels Lösung der Zucker ist: Zucker gleich Karies, unabhängig von Belag, Zahnhygiene; kein Zucker gleich kein Karies, auch wenn Plaque bleibt, weil´s mineralisiert (mit Zahnstein usw.). In Phasen, in denen ich kaum/keinen Zucker gegessen hatte, hatte ich nie Karies!!!

jcn


> Ich bin gerade ziemlich am zweifeln, weil ich gerade soviel

> Karies habe/festgestellt wurde, ob nicht des Rätsels Lösung der

> Zucker ist: Zucker gleich Karies, unabhängig von Belag,

> Zahnhygiene;

Richtig. Das Problem ist, daß die meisten Leute nicht wissen, daß es zwei Wege der Kariesentstehung gibt: Den, den alle kennen über den direkten Angriff der Säuren auf den Zahnschmelz (exogene Karies) und die endogene Karies, die entsteht, weil der Zahn aufgrund falscher Ernährung über den Blutstrom mangelhaft ernährt wird. Letzter wird leider geflissentlich ignoriert, man weist lediglich auf das Putzen hin. Interessanterweise putzen die Menschen in den zivilisierten Ländern wie die Blöden und haben dennoch fast alle Karies. Bei Naturvölkern dagegen, die sich traditionell naturbelassen ernähren und nicht einmal wissen, wie eine Zahnbürste aussieht, gibt es keine Karies.

Eigentlich ist das seit das seit Schnitzer, Roos und Price bekannt, aber wer soll denn dann die ganzen Süßigkeiten kaufen... ;-)

> kein Zucker gleich kein Karies, auch wenn

> Plaque bleibt, weil´s mineralisiert (mit Zahnstein usw.).

Ohne raffinierte Kohlenhydrate gibt es auch keinen Zahnstein. Kann ich aus eigener Erfahrung sagen.

LOePe


Ich glaube, es hat auch etwas mit Vernalgung zu tun.

Ich habe Karies, obwohl ich gewissenhaft immer mein Zähne putze, im Normalfall keine gezuckerten Getränke trinke, mich einigermaßen gesund ernähre. Mein Freund z.b. hat weniger Karies ernährt sich viel ungesünder(mehr Fleisch,mehr Fett,mehr Süßigkeiten, mehr Weißmehl, mehr süße Getränke,weniger Obst und Gemüße) und vergisst auch mal das Zähneputzen.

Auch ja-außerdem bin ich viel öfters krank als er. Unfair >:(

j|n


> Ich glaube, es hat auch etwas mit Vernalgung zu tun.

So könnte man das ausdrücken ja. Die Karies gehört mit zu den ernährungsbedingten Zivilisationskrankeiten und die werden von einer Generation an die Nächste weitergegeben. Die Kinder kommen dann mit jeder Generation mit einer stärkeren Vorbelastung auf die Welt. Die genannten Forschen haben das alle beobachtet und dokumentiert. Die Karies ist eigentlich nur insofern eine Ausnahme, daß sie nicht wie die anderen Krankheiten rund 20 Jahre benötigt, um auszubrechen, sondern wesentlich schneller auftritt.

L^ePxe


Wie meinst du das? Weil Leute mit Karies und schlechten Zähnen nicht mehr aus aussterben?

jAn


> Weil Leute mit Karies und schlechten Zähnen nicht

> mehr aus aussterben?

Ich verstehe die Frage nicht.

LdexPe


Weil du gemeint hast, Kariee ist eine Zivilisationskrankheit und wird von einer Generation zur Nächsten weitergegeben. Ist also die Veranlagung zu Karies vererbar, weil hier die natürliche Selektion fehlt wie früher(da gabs noch keinen Zahnärzte, die es wieder repariert haben)? -> unsere Zähne werden immer schlechter. Oder meinst du das anders, etwa dass die Mutter sich schlecht ernährt und das Kind desshalb nicht so gesunde Zähne bekommt etc.?

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