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exfg)as9txe


An Karies stirbt man ja nicht so schnell

Also funktioniert die Selektion nicht so gut ;-)

Was ich weiß, und momentan kann ich das, was ich weiß nicht richtig ordnen, ist, daß Mineralstoffe aus den Zähnen genommen werden, wenn man welche nicht vorrätig hat, und benötigt. In der Familie meines Mannes hat die väterliche Linie immer gute Zähne gehabt, und die haben auch ganz feste Knochen, also vielleicht eine Veranlagung, viele Mineralstoffe einzulagern. In meiner Familie ist da eher eine Schwäche da. Bindegewebe und Knochendichte ist da eher ein Schwachpunkt. Ich komme erst heute vom Zahnarzt, und ich hatte einen Zahn vor 2 Jahren, bei dem ich Schmerzen hatte, der Zahnarzt die Füllung gewechselt hatte, aber keine Ursachen gefunden. Jetzt kam's zufällig heraus, da er wegen eines Gegenzahnes minimal angeschliffen wurde, und es so weh tat. Da war im Zahn innen drin Karies. Von innen??

jxn


@LePe

> Ist also die Veranlagung zu Karies vererbar, weil hier die

> natürliche Selektion fehlt wie früher (da gabs noch keinen

> Zahnärzte, die es wieder repariert haben)?

Ach so, jetzt verstehe ich. Nein, mit natürlicher Selektion hat das nichts zu tun. Die Veranlagung zu Karies wird vererbt, genau wie bei den anderen ernährungbedingten Zivilisationskrankheiten. Die Ernährungsfehler der Eltern wirken sich also auf die Kinder aus, die dann entsprechend vorbelastet zur Welt kommen. Die Karies ist bei Völkern, die sich naturbelassen ernähren, unbekannt. Das hat bspw. der Zahnarzt Roos im Gomser Tal sehr deutlich beobachtet und dokumentiert. Das Tal war lange Zeit pralktisch von der Zivilisation abgeschnitten und kannte so etwas wie Karies nicht (und auch etliche andere Krankheiten nicht). Als das Dorf dann an die Zivilisation angeschlossen wurde und sich die Ernährung änderte, dauerte es nicht lange, bis zuerst die Karies und dann die restlichen Zivilisationskrankheiten folgten.

jxn


@efgaste

> Was ich weiß, und momentan kann ich das, was ich weiß

> nicht richtig ordnen, ist, daß Mineralstoffe aus den Zähnen

> genommen werden, wenn man welche nicht vorrätig hat,

> und benötigt.

Stimmt. Wenn Stoffe fehlen, dann benutzt der Organismus Knochen, Bindegewebe und auch teilweise die Zähne als Mineralstoffreserve. Alles, was nicht primär lebenswichtig ist, kommt zuerst dran. Die Mängel entstehen dabei meist nicht durch einen echten Mangel der jeweiligen Mineralien, sondern durch Verwertungsstörungen, bei denen die Stoffe aus der Nahrung nicht richtig aufgenommen werden können. Die Ursache liegt in der Regel in langjährigen Ernährungsfehlern.

> Da war im Zahn innen drin Karies. Von innen??

Ja. Der Zahnarzt nennt das "Reißnagelkaries". Dabei wandern angeblich Bakterien durch die Dentinkanälchen und führen dann im Inneren des Zahns zu Karies. Ich halte das für eine Theorie, die man braucht, um sich solche Kariesfälle erklären zu können.

Tatsächlich gibt es zwei Entstehungswege bei der Karies: den bekannten exogenen, bei der die Zähne durch Säuren und Bakterien von außen geschädigt werden und einen endogenen, bei der die Karies von innen beginnt, weil der Zahn unterversorgt ist. Der Zahn ist ja ein lebendes Gebilde mit Blutgefäßen und Nerven und Zellen, die versorgt werden müssen. Bei einer Unterversorgung funktioniert der Zahn nicht mehr richtig und es kann von innen heraus eine Karies entstehen.

sEilberLruecke}n82


@ efgaste

K. als selbständige Erkrankung ist nicht erblich, jedoch die Bereitschaft (Disposition, Prädisposition) dazu in Form von schlechten Nahrungs- und Putzgewohnheiten. Das beliebte Patientenargument, schlechte Zähne "liegen in der Familie" und seien demnach nicht auf den pflegerischen Einfluss zurückzuführen, kann so im allgemeinen nicht hingenommen werden. Allerdings ist die Frage eines genetischen Einflusses noch nicht endgültig abgeklärt: Generell besteht die Hoffnung, dass im Zuge der langsam voranschreitenden Entschlüsselung des humanen Genoms auch Erkenntnisse über eine erbliche Veranlagung zur K. gewonnen werden. Aus Ergebnissen von Zwillingsstudien lässt sich vorsichtig folgern, dass offenbar durchaus eine erbliche Komponente beim Kariesbefall existiert. Häufig waren jedoch andere Umwelteinflüsse in diesen Untersuchungen unzureichend dokumentiert, weshalb die Ergebnisse keine Beweiskraft haben. So vermutet man, dass die Summe mehrerer erblicher Einflüsse die Anfälligkeit bzw. das Kariesrisiko durchaus beeinflussen könnte.

[[http://www.zahnlexikon-online.de/frameset_lexi.htm]] ---> Karies

eCfgaRsxte


ich glaube, daß die Mineralstoffsituation sehr ausschlaggebend ist. Schließlich ist der größte Faktor die Speichelqualität (in einer Doktorarbeit gelesen), und dieser entscheidet über remineralisieren oder Mineralstoffe wegnehmen.

Eine Theorie besagt auch, daß wenn man gerade entgiftet, also das Blut sich mit sauren Abfallprodukten aus dem Gewebe belädt, auch der Speichel sauer ist, und daß dann tonnenweise Zähne kaputtgehen können. Ungefähr so ist es auch gerade bei mir eingetreten, da ich mich viel bewege, zu viel gearbeitet habe (körperlich), aber sehr viel Vitalstoffe zu mir genommen habe.

jxn


> ich glaube, daß die Mineralstoffsituation sehr ausschlaggebend ist.

In jedem Fall, ja. Allerdings nicht nur die Mineralstoffe, sondern auch alle anderen Stoffe, die die Zellen benötigen, um die Mineralstoffe überhaupt in Zahnsubstanz umwandeln zu können.

> Schließlich ist der größte Faktor die Speichelqualität (in einer

> Doktorarbeit gelesen), und dieser entscheidet über

> remineralisieren oder Mineralstoffe wegnehmen.

Ja. Wobei man bedenken muß, daß die Speichelzusammensetzung dadurch bestimmt wird, wie gut die Speicheldrüsen ihren Job machen und das wiederum hängt von ihrer Versorgung mit biologischen Wirkstoffen ab.

> Eine Theorie besagt auch, daß wenn man gerade entgiftet,

> also das Blut sich mit sauren Abfallprodukten aus dem

> Gewebe belädt, auch der Speichel sauer ist,

Ich denke, das ist zumindest in Bezug auf das Blut nicht haltbar, denn der Blut-PH Wert ist gepuffert und kann nur in sehr, sehr engen Grenzen schwanken. Schon geringe Abweichungen führen da zu einem Aufenthalt auf der nächsten Intensivstation.

> aber sehr viel Vitalstoffe zu mir genommen habe.

In welcher Form hast du die denn zu dir genommen?

exfg.aste


Ich glaube wirklich, daß ich einfach durch das viele Arbeiten zuviel Mineralstoffe verbraucht habe.

Jedenfalls wurde auch das Mundklima sehr schlecht, wenn man von seinen Reserven zehrt, und keine Lebensmittel zuführt, die "frischen Wind", sprich Lebensenergie und "Wegmachen von alten Ausdünstungen/Ausscheidungen" bewirken. Gerade versuche ich, soviel frische und hochwertige Lebensmittel wie vorhanden sind (Winterzeit) zu mir zu nehmen.

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