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Ernährung bei chronischer Gastritis

tZhesnNoopy;87 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich, weiblich, 20 Jahre habe heute nach einer Magenspiegelung erfahren, dass ich eine Reizung der Schleimhäute und eine chronische Gastritis habe.

Leider war ich jedoch zu sehr von meiner Betäubung benebelt dass ich vergessen habe, wie ich mich nun am Besten ernähren soll, damit ich nicht mehr so viel Beschwerden habe und es mir einigermaßen gut geht.

Problem ist, ich esse für mein Leben gern - bin aber nicht sonderlich dick - bin 1,65m groß und wiege 65kg... Lediglich am Bauch sind ein paar Kilos zu viel und am "gehassten" Popo :-) Aber irgendwas is ja eh immer *hihi*

Hat einer Tipps für mich ???

WÄre euch sehr sehr dankbar.

Gruß

Fabienne

Antworten
j3n


Hallo Fabienne,

> ich, weiblich, 20 Jahre habe heute nach einer Magenspiegelung

> erfahren, dass ich eine Reizung der Schleimhäute und eine

> chronische Gastritis habe.

Dann wäre der nächste Schritt, sich zu fragen, welche Ursache diese Krankheit hat. Machst du das, wirst du auf mehrere Aspekte stoßen:

- Ernährungsfehler

- belastende Lebensssituationen

- Genußdrogen (Rauchen, Kaffee, Alkohol)

Eine Gastritis entsteht, wenn die Magensäure die Magenwand angreift. Das kann sie normalerweise nicht, denn die Belegzellen erzeugen eine Schutzschicht, so daß sich der Magen nicht selbst verdauen kann. Wenn diese Schutzschicht nicht mehr richtig gebildet werden kann, weil die Zellen unterversorgt sind, kann die Magensäure die Magenwand angreifen und es kommt zur Reizungen, Entzündungen und Magengeschwüren. Die Versorung der Zellen erfolgt über den Blutstrom und hier kommen die oben beschriebenen Aspekte ins Spielt.

Die Zellen können nur dann richtig arbeiten, wenn sie alle nötigen Stoffe bekommen, die sie benötigen. Bei langjährigen Ernährungsfehlern mit stark verarbeiteten Nahrungsmitteln ist im Grunde der gesamte Organismus unterversorgt, so auch diese Zellen. Sinnvoll ist daher eine Verbesserung der Ernährung durch Einhalten einer vitalstoffreichen Vollwertkost. Das bedeutet vor allem das Meiden raffinierter Kohlenhydrate (Fabrikzucker, Auszugsmehle) sowie das Meiden von Fabrikzucker, Säften und gekochtem Obst. Stattdessen sollte in der Ernährung ein möglichst hoher Frischkostanteil, Vollkornprodukte, naturbelassene Fette und ein Frischkorngericht vorkommen.

Belastende Lebenssituationen wirken sich über das vegetative System direkt auf die Magentätigkeit aus. Sprüche wie "mir krampfte sich der Magen zusammen" haben also tatsächlich auch einen medizinischen Hintergrund. Es wäre daher ratsam, Streß abzubauen und belastende Situationen in sozialen Umfeld zu lösen.

Genußdrogen wie Kaffee und speziell Zigaretten bewirken eine Verengung der Blutgefäße und fördern damit eine Unterversorgung. Gleichzeitig führen sie zu funktionellen Störungen des Magens und der Magensaftsekretion. Es wird dann die falsche Menge Magensäure zu falschen Zeiten gebildet, was das Problem noch weiter verschärft. Sinnvollerweise müßte man diese Stoffe daher meiden.

AqnonKymax1


Also meiner Erfahrung nach empfiehlt es sich, folgende Dinge zu meiden (zumindest, solange Du die Gastritis hast):

- Scharf gewürzte Gerichte

- Sehr Süßes

- In Fett Gebratenes (Öl im Salat oder so ist meist kein Problem)

- Allgemein schwer Verdauliches und Dinge, die schwer im Magen liegen, wie große Mengen fettes Fleisch

- Keine zu großen Portionen auf einmal essen

- Alkohol

- Kaffee, vor allem Filterkaffee, Espresso ist besser verträglich (aber natürlich auch in Maßen)

- Kohlensäurehaltige Getränke

Und ansonsten allgemein auf eine gesunde, möglichst vollwertige Ernährung achten. Die Du natürlich auch nach Verschwinden der Gastritis beibehalten solltest, da eine entsprechende Neigung meist erhalten bleibt.

Aenony mxa1


Also meiner Erfahrung nach empfiehlt es sich, folgende Dinge zu meiden (zumindest, solange Du die Gastritis hast):

- Scharf gewürzte Gerichte

- Sehr Süßes

- In Fett Gebratenes (Öl im Salat oder so ist meist kein Problem)

- Allgemein schwer Verdauliches und Dinge, die schwer im Magen liegen, wie große Mengen fettes Fleisch

- Keine zu großen Portionen auf einmal essen

- Alkohol

- Kaffee, vor allem Filterkaffee, Espresso ist besser verträglich (aber natürlich auch in Maßen)

- Kohlensäurehaltige Getränke

Und ansonsten allgemein auf eine gesunde, möglichst vollwertige Ernährung achten. Die Du natürlich auch nach Verschwinden der Gastritis beibehalten solltest, da eine entsprechende Neigung meist erhalten bleibt.

i%lluxne


Hallo!

Ich leide auch seit ich 17 Jahre alt bin an chronischer Typ C Gastritis. (Bin jetzt 20)

Folgende Ernährungstipps von mir für die akute Phase:

Versuch's mit Käsepappeltee. Den kriegst du in der Apotheke, und trinke eine Tasse morgens auf nüchternen Magen und dann noch vor dem Schlafengehen.

Erlaubt ist theoretisch alles, was du verträgst- aber wie schon oben gesagt, keine Extreme. Nicht zu heiß, nicht zu kalt, nicht zu fett, nicht zu süß, nicht zu scharf... Und das einzuhalten ist für mich auch immer schwer. Denn gerade bei einer akuten Phase überfallen mich immer irgendwelche seltsamen Gelüste auf fettige Pommes oder Schwarzwälder Kirschtorte :°(

Meide auch alles saure. Wenn du ein Salattiger bist, versuch's mit mildem Balsamico. Iss Vollkornbrot statt Weißbrot, aber achte darauf, dass es nicht zu grobkörnig ist. Und Kauen ist ganz besonders wichtig. Dann tut sich dein Magen mit dem Verdauuen auch leichter. Sei auch vorsichtig bei rohem Obst. Ich z.B. vertrage Äpfel und Birnen ganz und gar nicht, wobei ich aber Kirschen ganz gut vertrage. Solche Sachen kann man nur experimentell herausfinden. In meinem Fall muss ich auch bei Milchprodukten recht vorsichtig sein. Wenn Milch, dann nur sehr sparsam. Auch hab ich herausgefunden, dass ich während meiner akuten Phase laktosefreie Milchprodukte etwas besser vertrage, wenngleich auch sonst bei mir keine Laktoseüberempflindlichkeit besteht. Was vor allem wichtig ist: Halte dir vor Augen, dass die aktive Phase der chronischen Gastritis nicht ewig dauert. Versuch nicht zu viel abzunehmen.

Liebe Grüße!

iGch_x88


ich leide zur zeit auch mal wieder unter gastritis und hab genau jetzt heißhunger auf süßes. leider kann ich zur zeit fast nichts essen. nur süßigkeiten machen bei mir komischerweise keine ärgeren probleme. sollte ich sie jetzt trotzdem total meiden?

G>uinnxr


Ich hab meine erste Gastritis durch Stress, aber diese Fragen interessieren mich auch!

Im Krankenhaus wurde mir gesagt ich solle Reis mit Gemüse, Zwieback und Suppe essen...Leider hat mir keiner gesagt wie lang. wie lang dauert so eine akute Phase?

Was ist generell mit Salat? ist der durch die langen Fasern nicht übelst schwer verdaulich? ich LIEBE Salat mit Feta zB...

HOar[twicmh18


Hallo, ich habe nun auch schon seit 1 1/2 Jahren irgendwie eine chronische Gastritis, ichnehme nun schon seit dem genannten Zeitraum Pantoprazol 20 mg einmal am Tag

und alles fing mit 17 Jahren schon an.

Manches essen vertrage ich gut, manches nicht, manchmal vertrage ich alkohol, manchmal überhaupt nicht.

Ich weiß es auch nicht, wie lange das noch gehen soll. Von den Magentabletten komme ich derzeit immer noch nicht runter und mit gehts mir ja einigermaßen und ich trinke auch weiterhin Wasser mit wenig Kohlensäure, Cola etc. sind gar nicht vorhanden. Auch wurde mir nur gesagt, dass man nicht zu scharf etc. essen soll. Aber wie lang soll denn das nun alles noch so weiter gehen? Und wäre es vielleicht sinnvoll, sich irgendwie einen Essensplan zu besorgen, gibt es sowas für Magenkranke? Denn diese Experimentierphase immer, da komm ich auch nicht recht mit weiter, weil es manchmal gut geht, manchma nich %-| t.

AYya8x4


Hallo,

ich leide seit ca.4 Jahren (seit ich 24 bin)an chronischer Gastritis Typ c und nehme jeden Tag 40-80 mg Pantoprazol.

Meine Ernährung musste ich im laufe der Zeit immer mehr anpassen, da ich immer weniger vertrage.

Trinken kann ich nur noch stilles Wasser und Kamillentee,

ich esse nichts/fast nichts: süßes, saues, scharfes, Obst, Milchprodukte (je nachdem ob ich gerade einen "Schub" habe) und verschiedene Zusätze in vielen Lebensmitteln z.B. in Soßen, wobei ich nicht genau weiß, was davon mir nicht bekommt. Selbst etwas Marmelade auf Brot ist schon zu viel.

Daher kämpfe ich auch immer damit nicht mehr abzunehmen.....

Mit manchen Medikamenten (auch Aspirin) habe ich auch schlechte Erfahrungen gemacht.

Es kommt und geht immer hin und her und wenn ich mich gerade ein paar Wochen am Stück gut fühle (und nicht tagelang übel, antriebslos, saures Aufstoßen, schwach, zitterig) und hoffe, kommt durch Stress, Lebensmitteln und ich weiß nicht was wieder ein "Schub".

Hömeopathisch habe ich mich über ein Jahr von einer Fachärztin beraten lassen, aber auf Dauer hat sich nichts gebessert.

Wenn jemand noch einen Tipps für mich hat (das mit dem Tee werde ich ausprobieren, danke!) wäre ich sehr dankbar!

Ich wünsche euch allen gute Besserung und das es bei euch besser verläuft!

F'ranzi__x86


Hallo, ich habe auch chronische Gastritis schon sehr lange. Bei mir ist es irgendwie schon seit Dezember ganz akut, ständige Übelkeit und ich fühle mich müde und antriebslos. Schlafe auch sehr schlecht.

ich meide saures, scharfes und Kaffe und nikotin. Was mir auch nicht bekommt sind Dinge die zu fettig sind.

Was tut ihr in den akuten Phasen gegen die ständige übelkeit?

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