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Was essen bei Sodbrennen?

AIma?nJo82 hat die Diskussion gestartet


Huhu!

Ich habe leider wieder seit 2 Wochen ca. Probleme mit Sodbrennen.

Da ich allerdings nicht jeden Tag unbedingt 1 Liter Milch trinken mag um dem weitestgehend vorzubeugen, wollte ich mal fragen was ich alles so essen kann.

Dazu anmerken muss ich das bei mir schon Brot das mit Sauerteig hergestellt wurde problematisch ist. Und nur Weißbrot macht ja auch nicht satt. Pizza bereitet mir leider auch Probleme, esse die aber genrell nicht häufig.

Wäre für ein paar Tipps und Vorschläge dankbar!

Amano

Antworten
SXam!lema


Ich hab mal gelesen dass bei BEschwerden der Verzehr von 1-2 rohen Äpfeln Linderung schaffen soll...

ALmanox82


Danke für den Tipp,

leider kneift mir immer der Magen wenn ich Äpfel ess. :-(

jxn


@Amano

> Ich habe leider wieder seit 2 Wochen ca. Probleme mit

> Sodbrennen.

Sodbrennen ist ja nicht etwas, das einen manchmal aus heiterem Himmel befällt. Sodbrennen ist eine (zunächst) funktionelle Störung des Magens und hat natürlich Ursachen. Es wäre daher in jedem Fall empfehlenswert, wenn du nach diesen Ursachen der Krankheit suchst und sie abstellst, statt zu versuchen, die Beschwerden durch eine bestimmte Nahrungsauswahl zu lindern.

A}manox82


@ jn

Vor ca. 4 Jahren, können auch 5 sein, wurde bei mir eine Magenspigelung gemacht, Damals wurden keine Bakterien oder ähnliches gefunden die das hätten verursachen können.

Was man jedoch wohl feststellen konnte war, dass der Schließmuskel zwischen Speiseröhre und Mage nicht komplett schließt.

Hab eine Therapie mit Omeprazol 1 Jahr lang gemacht.

Da dies offensichtlich nicht die vom Arzt gewünschte Verbesserung brachte, (dann wär ich ja beschwerdefrei und würde wie jeder andere auch nur bei falschem Essen oder übermäßigem Stress über Sodbrennen klagen) würde ich nur ungern wieder unnötig diese Kapseln nehmen.

Ob eine OP bei dieser wie vom Arzt beschrieben "minimalen Schwäche des Schließmuskels" wirklich angebracht ist, wage ich mal zu bezweifeln. Das ist einfdach der Grund warum ich gerne versuchen würde das ganze über eine Ernährungsumstellung in den Griff zu bekommen.

(PS: mal ganz von der bösen Magenschleimhautentzündung zu schweigen, die ich nach Beednung der Therapie mit Omeprazol hatte)

Grüße Amano

jnn


Hallo Amano,

> Damals wurden keine Bakterien oder ähnliches gefunden

> die das hätten verursachen können.

> Was man jedoch wohl feststellen konnte war, dass der

> Schließmuskel zwischen Speiseröhre und Mage nicht

> komplett schließt.

Leider sucht man in der Medizin häufig lieber nach einem 'bösen Agens', dem man sie Schuld an der Krankheit geben kann, statt sich zu fragen, welche Ursache die Krankheit tatsächlich hat.

Es gibt nur zwei Möglichkeiten:

1. Dein nicht ganz schließender Schließmuskel ist angeboren - dann hast du bereits Jahrzehnte damit gelebt, ohne Sodbrennen zu haben. Es muß also einen anderen Grund geben, weshalb du plötzlich Sodbrennen bekommst.

2. Der nicht ganz schließende Schließmuskel ist neu - dann handelt es sich um eine funktionelle Störung des Schließmuskels und du mußt dich fragen, welche Ursache diese funktionelle Störung hat. Natürlich kämen auch Formveränderungen in Frage, bspw. in Folge von Tumoren, aber das hätte der Arzt bemerkt.

> Hab eine Therapie mit Omeprazol 1 Jahr lang gemacht.

Das Medikament unterdrückt die Magensäureproduktion. Damit werden zwar die Beschwerden für die Dauer der Einnahme unterdrückt, aber nicht die Krankheit geheilt. Die besteht natürlich weiterhin.

> Ob eine OP bei dieser wie vom Arzt beschrieben "minimalen

> Schwäche des Schließmuskels" wirklich angebracht ist, wage

> ich mal zu bezweifeln.

Da stimme ich dir zu.

> Das ist einfdach der Grund warum ich gerne versuchen

> würde das ganze über eine Ernährungsumstellung in den

> Griff zu bekommen.

Das ist in jedem Fall der bessere Weg, allerdings ist das nur ein Teil des Problems. Man muß solche Krankheiten immer ganzheitlich betrachten, was in der Praxis bedeutet, daß man drei Ursachenbereiche auf mögliche Ursachen abklopfen sollte:

1. Belastende Lebensumstände (Streß, Sorgen, usw.)

2. Ernährung (typische Ernährungsfehler)

3. Schadstoffeinwirkungen (Rauchen, Kaffee, Tee, Alkohol)

Was die Ernährung angeht, kann ich als ehemaliger Großabnehmer von Säureblockern nur zu einer Vollwerternährung raten. Insbesondere die raffinierten Kohlenhydrate (Fabrikzucker, Auszugsmehle) spiele dabei eine große Rolle.

Ich habe damals folgendes getan:

- Belastende Lebenssituationen abstellen

- Rauchen aufgeben

- Alkohol meiden

- Genußdrogen meiden (Kaffee, schwarzer und grüner Tee)

- Fabrikzucker strikt meiden

- Auszugsmehle durch frische Vollkornmehle ersetzen

- Fabrikfette durch naturbelassene Fette ersetzen

- Säfte und gekochtes Obst meiden

- Möglichst viel Frischkost und täglich ein Frischkorngericht

Das mache ich seit nunmehr zehn Jahren und ich hatte in diesen zehn Jahren kein einziges Mal mehr Sodbrennen! Davor gut drei- viermal die Woche...

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