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Vegane Ernährung bei Anämie

GYranpuaixle hat die Diskussion gestartet


Ja mir fällt da jetz auch nix zu sein.

Ich bin Veganerin und hab Anämie.

Postet einfach mal eure spontanen Ideen. *:)

Antworten
G!raWs-Halwm


guck mal hier:

[[http://www.ferro.de/10/09/ernaehr4.htm]]

die Spalte mit dem Fleisch etc. musst du halt auslassen...

ich würde dir empfehlen, zu Beginn auch medikamentös gegen den Mangel vorzugehen und danach den Wert mit ausgewogener Ernährung im Normbereich zu halten.

cvoloupred7shadxe


Um welche Art Anämie handelt es sich denn bei dir? Es gibt da ja mehrere Auslöser.

Je nachdem solltest du mal deine Ernährung genauer betrachten, ob du dich vielleicht etwas einseitig ernährst und dadurch ein Nährstoffmangel entsteht. Je nach Ursache kann ich dir da vielleicht ein paar Tipps geben.

Das mit den Medikamten ist so ne Sache, ich würde erstmal die Ernährung unter die Lupe nehmen und gucken ob sich da was machen lässt, denn leider sind viele Medikamte auch nicht vegan.

GFranJuxaile


danke für die antworten *:)

ja selbstverständlich ist es wahrscheinlich auf mangelernährung zurückzuführen. ich bin viel zu unüberlegt auf vegane ernährung umgestiegen und hatte dann noch eine zeit lang mit essstörungen zu kämpfen.

ich hab eisenmangel, daraus resultiert das. im nachhinein ist mir bewusst dass ich die symptome (brüchige fingernägel und haare, verdauungsbeschwerden, schlafstörungen, konzentrationsstörungen, schlappheit...)

eigentlich schon über ein jahr mit mir rumschleppe. meine hausärztin kannte zwar mein blutbild, war aber bisher zu unfähig die symptome darauf zurückzuführen.

ich muss ganz ehrlich sagen, da ich auch einen herzfehler hab , geht es mir wenn es um meine gesundheit geht nicht in erster linie darum ob ein medikament vegan ist oder nicht. aber zusätzliche ernährungstipps wären wirklich gut.

langfristig ergänzungsmittel und tabletten konsumieren macht ja auch nichts besser.

ctoloure>dshFadxe


Dann achte doch darauf eisenhaltige Lebensmittel vermehrt zu dir zunehmen. Also sowas wie: Linsen, Soja, Getreide, Vollkornprodukte, Nüsse, Samen, dunkelgrünes Blattgemüse, Dörrobst. Dann solltest du das eigentlich in Griff kriegen.

Klar, wenn es nicht anders geht, dann geht die Gesundheit vor. War auch kein Vorwurf, ich wollte es nur gesagt haben.

G,ra;nuaeilQe


so ich hab mich jetzta uch selber schlau gemacht, ich poste es mal damit, falls mal ähnliche probleme hat sofort informiert ist

ganz schlecht sind: Kaffee und Schwarztee (Tannine); Kakao, Schokolade, Rotwein, Knoblauch, Zwiebeln (Oxalsäure, Polyphenole); Cola-Getränke (Phosphate), Joghurt; Bindemittel (Alginate)

Es wird mir wahnsinnig schwer fallen auf die ersten 3 sachen zu verzichten, aber es sind ja "nur" 50 tage dann dürfte sich das wieder eingependelt haben..

Gut:Vitamin-C haltige Getränke (Fruchtsäfte) , Vanillemilch soll auch gut sein?! getrocknete Pilze, Pfifferlinge, Gewürze, Petersilie, Dörrobst,Haselnüsse, Sonnenblumenkerne und Pistazien, grüne und rote Gemüse, kichererbsen, sojabohnen..

auf die schlechten sachen werd ich jetzt in dem zeitraum in dem ich auch zusatzpräerate nehme verzichten..wie soll ich nur ohne meinen schwarzen tee leben :°(

naja ich will ja gesund werden.

danke für eure ratschläge :-)

A5no)nym a1


Also was den Schwarztee betrifft: Der verhindert irgendwie die Eisenaufnahme. Was aber nicht heißt, dass Du ihn überhaupt nicht mehr trinken darfst, sondern eben nur nicht zu (oder kurz vor oder nach) den Eisentabletten oder allgemein den Mahlzeiten, vor allem den eisenreichen.

Reich an Eisen sind meines Wissens auch noch Hirse und Quinoa.

PS: Ich lebe übrigens auch fast vegan, trinke (zu) viel Tee und Kaffee :)D, habe eine eher starke Periode, und trotzdem seitdem ich fast vegan esse noch nie Probleme mit Eisenmangel gehabt.

m4ea acunlpxa


ich ernähr mich nicht vegan/vegetarisch, nehm seit 2 monaten jeden zweiten tag (sollte eigentlich jeden) eisentabletten, versuche mehr fleisch zu essen und dergleichen... hatte letzte woche meine periode und gestern bei nem bluttest hatte ich trotzdem zu wenig. kA woran es liegt, trinke keinen kaffee, ess keine schokolade, etc...

verfolge auch gespannt ernährungstipps, will nicht jeden tag fleisch essen ;-)

c-olo_urnegdshEade


Also wenn man genug eisenhaltige Lebensmittel zu sich nimmt, dann kann es kaum zu einem Eisenmangel kommen. Dann sollte genauer untersucht werden, woher die Anämie kommt, denn da gibt es verschiedene Formen.

Was isst du denn so jeden Tag? Vielleicht finden wir den Knackpunkt ja.

Anonyma: Was heißt fast vegan? Vegan oder nicht?

AmnonyOmax1


Colourshade

Also fast vegan heißt, dass ich in der Regel vegan esse. Aber eben nicht ganz streng.

Liegt einfach daran, dass bei mir da nicht irgendeine "Überzeugung" dahintersteht (wie Tierschutz oder so), sondern teils gesundheitliche Gründe (bin Milch-Allergikerin, und muss somit Milch und alle Milchprodukte strikt meiden), teils einfach eine Abneigung gegen Fleisch.

Ich esse aber Honig, und ab und zu auch Fisch und Ei. Und mache mir z.B. auch keine Gedanken, ob jetzt meinetwegen irgendwelche Medikamente rein vegan sind.

cjolou[red,sxhade


Anonyma1

Dann bist du allerdings weder vegan noch vegetarisch! Und ich muss ehrlich sagen ich finde es dann sehr anmaßend das du dich dann als "fast vegan" bezeichnest. Denn es gibt nur vegan oder nicht, da gibt es keine Grauzone. Dann sag doch einfach, ich esse keine Milchprodukte und gut ist, denn das hat absolut nichts mit Veganismus zu tun. %-|

mneal culpxa


wo is denn für ihre anämie der unterschied, ob fast vegan oder kein fleisch, keine milchprodukte und nur selten eier oder fisch? ändern ei, fisch oder honig denn etwas an der frage? wirft das alle ernährungstipps übern haufen?

c&oElouredPsh]adxe


Nein, es ändert nichts daran. Allerdings unterstütze ich die "Vergewaltigung" von Worten nicht.

Außerdem sehe ich hier keinen Bezug mehr zu veganem Leben (das ja von der TE im Eingangsbeitrag explizit genannt wurde). Denn dann würden hier Ernährungstipps nicht bei Seite geschoben werden und gleich zu Medikamenten gegriffen werden. Sorry, aber das hat für mich nichts mehr mit Veganismus zu tun.

Eisenhaltige Lebensmittel wurden genannt, fanden keine Resonanz. Eisenmangel weist auf unausgewogene Ernährung hin, Medikamente helfen da eine Zeit lang, aber wenn sie abgesetzt werden, dann gibts wieder das Problem mit dem Eisenmangel. Denn die Ursache ist nicht behandelt.

A'n]ony`ma1


Also wie mea culpa schon geschrieben hat: Es geht hier nicht um moralisch-ethische Fragen, sondern rein um die Ernährung bzw. Mängel durch vegane Ernährung. Und da spielt das 1 Ei oder der 1 Fisch im Monat wohl kaum eine Rolle.

Und "vegan" sagt für mich nichts über die Motive aus, sondern beschreibt lediglich eine Ernährungsform, die auf jegliche tierische Produkte verzichtet. Insofern kann ich da keine Wortvergewaltigung sehen, wenn ich sage, dass ich fast vegan lebe, also fast keine tierischen Produkte esse. Und werde das auch weiterhin sagen. Denn ich verzichte ja nicht nur auf Milch und Milchprodukte, sondern auch auf Fleisch.

Und Veganismus hat für mich auch nichts damit zu tun, dass ich auf sämtliche Medikamente verzichte. Wobei es natürlich stimmt, dass bei einer gesunden Ernährung Vitamin- und Mineralstofftabletten nicht notwendig sein sollten. Und ein Mangel da sicher dazu Anlass geben sollte, seine Ernährung entsprechend zu ändern.

Anmaßend finde ich persönlich es da eher, seine eigene Vorstellung von "Veganismus" als die einzig wahre zu betrachten.....

c1oloIureds1hade


Les doch einfach mal nach, ich stelle hier nicht mehr Definition als die einzig richtige hin, denn die habe ich hier gar nicht kund getan. Aber les mal ein wenig nach, es gibt eine Definition was das das Wort vegan angeht und das ist nicht meine, sondern eine allgemeine.

Meiner Meinung nach sind die Medikamente in diesem Fall nicht notwendig, dass habe ich in dem Beitrag vorher auch schon erklärt.

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