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Backwaren bei Laktoseintoleranz

n"ancxhen hat die Diskussion gestartet


Hallo,

meine Freundin hat erst seit Kurzem eine Laktoseintoleranz. Als Köchin und Wirtschafterin interessiert mich dieses Thema auch besonders.

Meine Freundin erzählte mir, das die nur Backwaren aus Dinkel essen dürfe.

Das sie kein länger haltbares Brot essen darf leuchtet mir ein.

Aber warum darf sie nur Brot mit Dinkel essen?

Ich weiß ja nicht wie Bäckereien ihr Brot backen. Aber in der Ausbildung zur Köchin habe ich auch Brot gebacken und da kam nichts mit Laktose rein.

Die einzigste Erklärung die ich hätte, wäre das Brot was mit Hefe gebacken wird Laktose beim Gären entwickelt.

Aber dann dürfte sie ja auch alle Brotsorten aus Sauerteig essen.

Naja, ich hoffe das ihr mir meine Frage beantworten könnt.

lg Nanchen

Antworten
Ghras4-Haxlm


Nur Brot mit Dinkel? Das ist mir neu...

Bei Bäckereien ist das Problem, dass man nie genau weiss, was drin ist. Evtl. mal genauer nachfragen.

Bei den Brötchen im Supermarkt ist teilweise Milchzucker drin.

[[http://Libase.de]] (der Link dürfte für dich auch interessant sein - Fülle an Infos!) sagt dazu:

"Milchzucker wird Nahrungsmitteln zugesetzt, da es über wasserbindende Eigenschaften verfügt (12g dicken 200ml Wasser ein), es verleiht den Nahrungsmitteln ein angenehmes Kaugefühl, es entwickelt beim Backen eine bräunende Wirkung, es stabilisiert Eiweiss, es verbessert die Kristallationseigenschaften von Zuckerlösungen und es dient Medikamenten und Aromen als Trägersubstanz."

Ich persönlich hatte nie Probleme mit Brot bisher, und ich esse ganz sicher nicht nur Dinkel. Beim Bäcker hab ich noch nie nachgefragt, im Supermarkt schaue ich halt auf die Zutatenliste.

wr8x5


Also ich weiß eigentlich, dass Brot und Brötchen ohne Lactose hergestellt werden. Außer Milchbrötchen natürlich...

groakiCnrd-nxenya


hat sie denn eine richtig üble allergie oder bloß so eine leichte unverträglichkeit? ich kann nur von mir selbst reden, wenn ich sage milch und joghurt mit laktose bringt flotten otto, alles andere geht aber gut. wenn sie so richtig allergisch ist kann ich mir aber die dinkel-sache trotzdem nicht erklären. sehr verwirrend das

G}rasv-Haxlm


Eine Lactoseintoleranz ist keine Allergie! Aber sie kann durchaus stärker oder schwächer ausgeprägt sein. Einige vertragen Joghurt z.B. ganz normal, andere vertragen nicht mal die Lactose, die z.B. der Pille als Hilfsstoff zugefügt ist.

Allergie auf Lactose gibt es nicht. Höchstens auf Milcheiweiss.

g^oakibnd-nbenya


du hast recht, war falsch ausgedrückt. mein doc meinte die leichte variante sei eine lactose-intoleranz und die schlimmere eine richtige lactose-unverträglichkeit. zitat ende :o)

jFn


@nanchen

> meine Freundin hat erst seit Kurzem eine Laktoseintoleranz.

Warum?

> Meine Freundin erzählte mir, das die nur Backwaren aus

> Dinkel essen dürfe.

Das macht keinen Sinn. In einem guten(!) Brot finden sich lediglich Getreide, Wasser, Salz und Hefe. Laktose kommt da nicht vor. Das Problem ist nur, daß konventionellem Brot etliche nicht deklarierte Zusatzstoffe zugesetzt werden dürfen. Unter den mehr als 1000 Zusatzstoffen findet sich mit Sicherheit auch Laktose.

Das hat aber mit Dinkel oder kein Dinkel überhaupt nichts zu tun, sondern hängt ausschließlich davon ab, was in das Brot hineingepanscht wird. Ich würde empfehlen das Brot selbst zu backen oder im Bioladen zu kaufen, denn dort werden in der Regel alle Inhaltsstoffe angegeben. Wichtig: Nur echte Vollkornbrote aus frisch gemahlenem Getreide essen.

> Die einzigste Erklärung die ich hätte, wäre das Brot was mit

> Hefe gebacken wird Laktose beim Gären entwickelt.

Wo sollte das denn herkommen? Die Hefen verarbeiten doch die Stärke zu Alkohol und CO2 und nicht zu Milchzucker.

> Aber dann dürfte sie ja auch alle Brotsorten aus Sauerteig

> essen.

Bei Sauerteig wird die Säuerung durch Milchsäurebakterien verursacht, aber auch die verarbeiten die Glukose zu Milchsäure, Essigsäure, Ethanol und Kohlendioxid. Nicht aber zu Laktose.

SFunnySo4nnenscxheiin


Hallo Jo

...ob "Jo" oder "jn" -- ich suche Dich!!!

Arthrose und Ernährung

Ich hatte auf meine Anfrage hin schon einige sehr liebe Zuschriften bekommen -- und auch mit dem Tipp, mich bezüglich Ernährungsumstellung in Richtung Vollwertkost nach Dr. Brucker oder Dr. Schnitzer an DICH, Jo, zu wenden!!

Jetzt habe ich Dich endlich gefunden!!! *juchuuuuu*

Nun möchte ich Dir hier nochmal mein Anliegen schildern:

...kennst Du Dich mit Arthrose bzw. Ernährung dabei aus ???

Kann Arthrose auch was mit der Ernährung zu tun haben ?

Ich habe zwar Arthrose in den Händen, vom Daumensattelgelenk über Handgelenke und beginnende Fingerarthrose --- aber ich bin da ziemlich hart im Nehmen ---- und habe eigentlich nur selten Beschwerden.

Ich achte allerdings seit 3 jahren darauf, seit der Befund kam vom Orthopäden, dass ich nicht mehr schwer trage (wie viele Jahre lang) - sondern seitdem lasse ich meinen Mann die schweren Einkäufe tragen und ich selber "begnüge" mich mit Beutelchen über'm Arm zu tragen. Aber nix Schweres mehr.

Mir gab mal ein Freund vor 3 jahren einen Tipp, es mal mit "totaler Ernährungsumstellung" zu versuchen -- eine ehemalige Kollegin hätte volle Arthrose schon mit ganz jungen Jahren bekommen ---- und nun würde es ihr inzwischen (nach totaler Ernährungsumstellung) tausendmal besser gehen als früher und sie war wohl noch niemals im Leben sooooo "elastisch" in den Knochen - wie heutzutage...

Allerdings kenne ich diese Tipps nicht mehr in Sachen Ernährung von "damals".

Wer kann mir hier vielleicht behilflich sein - in Sachen Ernährung bei Arthrose

Ich bin gerade bei WW (Weight Watchers) und habe in der kurzen Zeit schon 3 Kilo abgenommen - schwankt immer bissel hin und her -- und werde dort auch weiterhin mitmachen, denn auch in den Knien habe ich wohl "beginnende" Arthrose...

manchmal merke ich kleine Piekser da.

Und jetzt über Ostern habe ich soooowas von genascht..., das heisst eigentlich schon vorher... -- habe im Moment eine richtige Nasch-Strähne (Schokolinsen-Beutel - jeden Tag, na ja, jedenfalls ziemlich offfft)... -- und seit gestern bemerke ich plötzlich meine Knochen... am Knie... und an den Händen...

Kenne ich alles gar nicht, ist zwar nix dick und entzündet , aber ich merke es bei den Bewegungen...

sogar im rechten Oberschenkel bzw. in der Leistengegend fängt es jetzt öfter mal an "zu knacken", ...als ob was "aushakt" , wenn ich mal komische Schritte/Bewegungen seitlich mache...

Ich vermute fast, ... dass sogar "Zucker", den ich durch meine ganze Nascherei aufnehme, daran schuld sein kann!

Ist dem so

(ich nasche sonst eigentlich nur sehr sehr wenig, nur selten - aber im Moment...- komisch alles)

Ich freue mich auf Deine lieben Tipps und Anregungen!

Und bedanke mich schon mal ganz ganz herzlich (ich bin übrigens "knackige" 58 Lenze juuuung)...- wiege allerdings für meine Körpergröße von 1,71 m viel zu viel.

Wiege im Moment 83 Kilo !

Aber ich hatte jaaaahrelang vorher 93 kilo gewogen. Seit paar Jahren dann auf 88 Kilo runter...

Und nun "schon" auf 83 und manchmal 82,5 Kilo runtergekommen!!!

Das ist für MICH zumindest langsam, aber immerhin sicher bzw. dauerhaft!

Und genausoooo solls ja auch sein, gelle !??

Und wohl auch gegen meine (seit 40 Jahren) bestehenden lästigen, so doch immerhin harmlosen Herzrhythmusstörungen (Stolperer und Aussetzer) soll angeblich eine Ernährungsumstellung und vor allem Gewichtsabnahme helfen!!!

Was sagst Du zu allem ??? ???

Jetzt schon mal tausend Dank für Deine Hilfe.

Ich bin jetzt noch bis ca. 15.30 Uhr hier...- dann erst wieder Montag.

Liebe Grüße

von der lieben Sunny @:) @:) @:) *:) *:) *:)

F:lip_bFlop


Aber dann dürfte sie ja auch alle Brotsorten aus Sauerteig

Im Sauerteig entsteht ja sowieso auch Hefe, oder? (So wie ich das verstanden hab, bilden die Milchsaeure- und essigsauerebakterien irgendwas, wovon die Hefe sich dann ernaehrt... (wars jetzt der alkohol, oder spalten die einfach den Zucker so auf, dass die Hefe sie verarbeiten kann? .. weiss es grad nicht mehr)

j?n


> Im Sauerteig entsteht ja sowieso auch Hefe, oder?

Das wäre mir neu. Es gibt Sauerteigbrote, bei denen auch Hefe zugesetzt wird, um die Teigführung zu beschleunigen und sicher gibt es auch eine geringe Menge natürlicher Hefen in einem Sauerteig, aber der Trieb wird bei einem reinen Sauerteigbrot durch die CO2 Produktion der Milchsäurebakterien erzeugt.

> (So wie ich das verstanden hab, bilden die Milchsaeure-

> und essigsauerebakterien irgendwas, wovon die Hefe sich

> dann ernaehrt...

Die Milchsäurebakterien erzeugen Milchsäure, Essigsäure, Ethanol und Kohlendioxid - also nichts, wovon sich Hefen ernähren würden.

F4lipU_Floxp


Hier steht irgendwas von Hefe..

[[http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?t=68]]

Ob das so stimmt, kann ich allerdings nicht beurteilen...

F.l{ip_xFlop


Milchsäurebakterien können die Stärke im Mehl ca. 6x effektiver abbauen als Essigsäurebakterien und bilden die Lebensgrundlage für die Sauerteighefen.

Ist etwas missverstaendlich, ob sie die Lebensgrundlage herstellen, oder selber die Lebensgrundlage sind.. ..

j;n


@Flip_Flop

> Ob das so stimmt, kann ich allerdings nicht beurteilen...

Ich denke schon, daß das stimmt. Aber die Hefen bilden sich ja zunächst nur im Sauerteigansatz. Sie dürften also nur bei einem Sauerteigbrot mit langer Teiführung eine Chance haben, sich nennenswert zu vermehren. Das macht nur heute kaum noch jemand, eher wird gleich Hefe zugesetzt, um den Prozeß zu beschleunigen.

Für die Ausgangsfrage ist das aber natürlich irrelevant, denn weder Hefen noch Milchsäurebakterien produzieren Laktose.

F7lip_Fnlop


Das macht nur heute kaum noch jemand, eher wird gleich Hefe zugesetzt, um den Prozeß zu beschleunigen.

OK.. Auf der Seite gings ja um selber angesetzten Sauerteig.. da geben die meiste keine zusaetzliche Hefe dazu, denke ich..

Für die Ausgangsfrage ist das aber natürlich irrelevant, denn weder Hefen noch Milchsäurebakterien produzieren Laktose.

yep.. nanchen, sorry fuers abschweifen..

n@aWnkchen


Flip-Flop

das macht nichts. So fängt man selbst mal wieder richtig an zu überlegen was man den so in der Ausbildung beigebracht bekommen hat.

Ich denke der Grund warum man Hefe oder Sauerteig nimmt, hängt nur mit der Mehlsorte zusammen.

Sauerteig wirdja meistens bei Roggenbroten verwendet.

Filp-Flop bist du auch in der Lebensmittelbranche tätig?

lg Nanchen

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