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Cholesterin, Eisen, Ernährung?

D=ieL AnIonyme hat die Diskussion gestartet


So,ich komm grad vom Arzt und hab das Ergebnis meines Blutbildes mitgeteilt bekommen...soweit alles in Ordnung,nur ist das Cholesterin zu hoch und das Eisen zu niedrig :-/

was tut man jetzt aber gegen zu hohes Cholesterin? (Das war allerdings nur der Gesamtwert,die Einzelwerte muss sie noch ermitteln) und woher kommt das?Was sollte man da bei der Ernährung beachten?

Und zum Eisen...ich hab wohl keinen direkten Eisenmangel,aber sie meinte,ich wäre schon eher an der unteren Grenze...hat mir dann Müsli,Hülsenfrüchte,Kohl etc. empfohlen...nun gehört aber z.B. Kohl zu den Dingen,die ich auf den Tod nicht ausstehen kann...welche Nahrungsmittel enthalten denn sonst noch Eisen?

:)D

Antworten
MQarrxy1


hab hier vielleicht was brauchbares für Eisen gefunden:

[[http://www.isonline.de/frsport/vorb.htm]]

cholesterin:

man sollte die gesättigten gegen die ungesättigten Fettsäuren austauschen (Olivenöl, Rapsöl, Lachs...). Auch verzicht auf süßes, süße getränke, helle teigwaren und polierten reis soll helfen.

Auch grapefruitsaft, avocado und haferflocken sollen helfen den Cholesterinspiegel zu senken...

Unterstützend können Omega3 Präparate zum einnehmen wirken.

-> wenn du dich aber im Grunde gesund ernährst dann kann es auch erblich bedingt sein.

*:)

Dpie A)nonOyme


danke dir *:) ja,eine erbliche Vorbelastung ist wohl durchaus wahrscheinlich :-/ bringts da dann trotzdem was,noch mehr auf die Ernährung zu achten?

das über das Eisen schau ich mir mal an @:)

M~arrqy1


-> wenn du weiter "schlechtes" Fett isst, denke ich wird es bestimmt passieren, dass sich dein Wert mit der Zeit weiter erhöht...

Du "förderst" ihn ja damit.

Und: Es bringt immer was, auf gute Ernährung zu achten ;-)

D&ie- Anornyxme


deswegen meinte ich "noch mehr"...weil mir eigentlich nicht bewusst wäre,dass ich mich sonderlich ungesund ernähre...also im Bezug auf Fette etc. :-/

Mwarxry1


Wenn der Wert nur ein bisschen erhöht is, kanns ja auch sein das du in den Tagen vor der Blutabnahme mehr "schlechtes Fett" zu dir genommen hast oder so...kann ja auch zufall gewesen sein @:)

an deiner stelle würd ichs vielleicht einfach mal mit den Omega3 Präparaten zusätzlich versuchen, wenn du findest, dass du dich e gesund genug ernährst...

(ich weiß ja nicht was du so isst ;-) )

Dcie Anbonyme


Wenn der Wert nur ein bisschen erhöht is, kanns ja auch sein das du in den Tagen vor der Blutabnahme mehr "schlechtes Fett" zu dir genommen hast oder so... kann ja auch zufall gewesen sein

hm...ich weiß nich...kann sich das so krass auswirken?Ich hatte in der Zeit davor ziemlich viele Eier gegessen...aber ich kann mir eigentlich nich vorstellen,dass sich das so schnell und so krass auswirkt :-/ der Wert war bei 278 oder so...

jxn


> soweit alles in Ordnung, nur ist das Cholesterin zu hoch

> und das Eisen zu niedrig

Im Vergleich zu einem zur Norm erhobenen Durchschnittswert - aber ob der Wert für DICH zu hoch resp. zu niedrig ist, ist wieder eine andere Sache. Wenn du in benachbarte Länder fährst, bist du je nach Land möglicherweise schlagartig gesund, weil dort andere Grenzwerte gelten, vor allem beim Cholesterin.

Eine halbwegs sinnvolle Aussage wäre bspw. wenn sich die Werte gegenüber früheren Blutbildern verschlechtert hätten. 'Halbwegs' deshalb, weil diese Werte sich im dynamischen System unseres Organismus ständig verändern und ein Blutbild praktisch nur eine Momentaufnahme davon ist. Das ist wie ein Foto eines Formel-1 Rennens. Auf dem Foto mag einer hinten liegen, aber das kann sich in der nächsten Sekunde schon ändern.

> was tut man jetzt aber gegen zu hohes Cholesterin?

Ein hoher Cholesterinwert ist nur ein Symptom, eine Folge einer zugrundeliegenden Stoffwechselstörung. So gesehen macht es gar keinen Sinn etwas gegen den hohen Wert zu unternehmen. Man muß etwas gegen die Ursache des hohen Wertes unternehmen. Wenn er denn zu hoch ist.

> und woher kommt das? Was sollte man da bei der

> Ernährung beachten?

Das sind genau die richtigen Fragen. :-)

Die Ernährungsfehler, die zu solchen Störungen (hier Störungen primär im Fettstoffwechsel) führen, sind immer die gleichen: Verzehr von Fabrikzucker, Auszugsmehlen, Fabrikfetten und zuwenig Frischkost. Besser wäre der Verzehr von frischen Vollkornmehlen, naturbelassenen Fetten, viel Frischkost und täglich ein Frischkorngericht.

> Und zum Eisen... ich hab wohl keinen direkten Eisenmangel,

> aber sie meinte, ich wäre schon eher an der unteren Grenze...

Auch hier ist das nur eine Momentaufnahme. Wenn du am nächsten Tag nochmal den Eisenspiegel ermittelt hättest, wäre der Wert möglicherweise wieder völlig normal gewesen. Und Frauen haben sowieso einmal im Monat einen zu niedrigen Wert, das müßte man auch berücksichtigen.

> hat mir dann Müsli,Hülsenfrüchte,Kohl etc. empfohlen...

Respekt. Die meisten Ärzte hätten dir vermutlich gleich mal ein Eisenpräparat verschrieben. Ein Eisenmangel ist meist gar kein Mangel am Eisen selbst, sondern eher eine Verwertungsstörung. Es ist also genug Eisen in der Ernährung, der Organismus hat aber Probleme es aufzunehmen und zu verarbeiten. Grund dafür ist typischerweise ein Mangel an Vitalstoffen in der Nahrung. Eine solche Ursache wird durch die oben kurz angerissene Ernährungsumstellung ebenfalls behoben.

> nun gehört aber z.B. Kohl zu den Dingen, die ich auf den

> Tod nicht ausstehen kann...

Das hängt oft von der Zubereitungsform ab.

> welche Nahrungsmittel enthalten denn sonst noch Eisen?

Neben Fleisch vor allem Getreide und Blattgemüse.

D2ie KAnfo5nxyme


Im Vergleich zu einem zur Norm erhobenen Durchschnittswert - aber ob der Wert für DICH zu hoch resp. zu niedrig ist, ist wieder eine andere Sache.

naja,der Wert lag bei 278...also relativ weit über der Norm...wie soll ich selbst,wo ich keine Ahnung von dem Thema hab,entscheiden,ob der für MICH zu hoch ist oder nicht?Die Ärztin meint,er ist zu hoch,also muss ich ihr da wohl vertrauen...

Eine halbwegs sinnvolle Aussage wäre bspw. wenn sich die Werte gegenüber früheren Blutbildern verschlechtert hätten.

es gibt keine früheren Blutbilder,daher:keine Ahnung...

Man muß etwas gegen die Ursache des hohen Wertes unternehmen. Wenn er denn zu hoch ist.

dazu muss man erstmal die Ursache kennen...da das in meinem Fall höchstwahrscheinlich familiäre Veranlagung ist,kann ich dagegen nichts unternehmen...

Die Ernährungsfehler, die zu solchen Störungen (hier Störungen primär im Fettstoffwechsel) führen, sind immer die gleichen:

komisch nur,dass das nirgends als mögliche Ursache genannt wird,wenn man nach Ursachen für einen zu hohen Cholesterinspiegel sucht...

Respekt. Die meisten Ärzte hätten dir vermutlich gleich mal ein Eisenpräparat verschrieben.

sie meinte,das wäre nicht nötig...es liegt auch kein akuter Mangel vor,nur befindet sich der Wert eben an der unteren Grenze des Normbereichs,was (so sagt sie) bedeutet,dass die "Speicher" relativ leer sind...

Llittle|-mit-2Lotte


Ich hatte vor ca. 2 Jahren trotz Vollwertkost auch einen sehr niedrigen Ferritinwert...ich habe dann Kräuterblut getrunken, das hat das "Problem" innerhalb von 3 Monaten gelöst. War bei mir wahrscheinlich wegen der Periode...das kann bei Frauen immer mal hormonell bedingt sein.

Wegen des Cholesterins kann ich dir leider keinen Tipp geben...Grund muss aber nicht immer ein Ernährungsfehler sein, eine familiäre Veranlagung ist auch möglich. Meine Oma zB hat schon lange trotz gesunder Ernährung einen hohen Cholesterinwert...it just runs in the family, sozusagen.

jxn


@Die Anonyme

> Die Ärztin meint, er ist zu hoch, also muss ich ihr da

> wohl vertrauen...

Richtig. Aber das Vertrauen kann sich ja nur verbessern, wenn man sich selbst informiert und dann als mündiger Patient mit dem Arzt zusammenarbeitet.

> es gibt keine früheren Blutbilder, daher:keine Ahnung...

Dann ist der Wert nur einen Momentaufnahme und er könnte am nächsten Tag schon wieder 'normal' gewesen sein. Wobei es durchaus Menschen gibt, die von Geburt an einen höheren Cholesterinspiegel als die Norm haben, ohne daß das Zeichen einer Krankheit wäre.

> dazu muss man erstmal die Ursache kennen... da das in

Stimmt. Denn wie will man die Krankheit heilen, ohne die Ursache zu kennen? Das Heilen einer Krankheit setzt ja zwingend die Beseitigung der Krankheitsursache voraus. Alles andere wäre ja nur eine Unterdrückung von Symptomen.

> meinem Fall höchstwahrscheinlich familiäre Veranlagung ist,

> kann ich dagegen nichts unternehmen...

Es ist leider gängige Praxis, bei unbekannten Ursachen die Schuld einer familiären Veranlagung zuzuschieben. Für den Patienten ist das meist sogar sehr bequem, denn er weiß dadurch, daß er sowieso nichts machen kann und muß. Und für den Arzt ebenfalls, denn dadurch kann er sich auf das konzentrieren, was er gelernt hat - die Unterdrückung der Symptome. Aber das ist in den wenigsten Fällen korrekt und deine Ärztin macht das ja auch nicht, sonst hätte sie gleich Cholesterinsenker verschrieben.

Ein plötzlich ansteigender Cholesterinspiegel ist die typische Folge einer (Fett-)Stoffwechsselstörung und diese Störung wiederum ensteht durch jahrzehntelange Fehlernährung. Alle Krankheiten mit diesem Enstehungsmechanismus haben die Eigenart, daß sie im Mittel erst nach rund 20 Jahren in Erscheinung treten. Diese lange Entstehungszeit verschleiert leider den Zusammenhang zwischen Ursache und Krankheit und so kommt es, daß man die Krankheit einer Veranlagung zuschiebt. Das ist in gewissem Sinne auch richtig, denn unsere Konstitution erben wir ja von unseren Eltern und die bestimmt, welche Krankheiten zuerst auftreten. Das darf aber nicht dazu führen, zu glauben, diese Krankheiten seien unheilbare Erbkrankheiten. Stellt man die Krankheitsursachen ab, verschwinden sie auch wieder oder kommen zumindest zum Stillstand.

> komisch nur, dass das nirgends als mögliche Ursache

> genannt wird, wenn man nach Ursachen für einen zu hohen

> Cholesterinspiegel sucht...

Weil das leider nicht Teil der ärztlichen Ausbildung ist. Wenn du dir mal anschaust, was und wieviel im Medizinstudium über Ernährung erzählt wird, dann wirst du feststellen, daß das auch nicht viel mehr ist, als das, was man in der Schule lernt. Unsere Ärzte werden im Grunde ausgebildet wie Automechaniker - nur daß sie defekte Körper statt defekter Autos reparieren. Sie leisten daher auf dem Gebiet der Diagnostik und Reparatur hervorragendes, keine Frage. Aber da die eigentlichen Krankheitsursachen nicht Teil der Ausbildung sind und das Abstellen dieser Ursachen Voraussetzung für eine Heilung ist, beschränkt sich die Behandlung in der Regel auf die Unterdrückung der Symptome. Das ist natürlich auch ein von der Pharmaindustrie gewünschter Weg, denn für die Unterdrückung von Symptomen werden viele Medikamente benötigt - für das Abstellend der Ursache überhaupt keine. Und die Pharmaindustrie ist sehr gut darin, Ärzte zu manipulieren. Schau dir mal in der Arztpraxis an, woher üblicherweise die Informationsmaterialien, die Werbegeschenke, die Software und so manch anderes stammen.

> sie meinte, das wäre nicht nötig...es liegt auch kein akuter

> Mangel vor, nur befindet sich der Wert eben an der unteren

> Grenze des Normbereichs, was (so sagt sie) bedeutet,dass

> die "Speicher" relativ leer sind...

Ich würde eine Nachfolgeuntersuchung einplanen und prüfen, ob sich der Wert weiter verschlechtert oder verbessert. Wenn er sich weiter verschlechtert, dann hat das ja eine Ursache und müßtest du dann finden.

ssil)beyrrueckxen82


Als ärztlich geprüfter Gesundheitsberater GGB [...] kann ich dir das zwar sagen, aber du solltest es nicht einfach glauben

(jn, [[http://www.med1.de/Forum/Ernaehrung/377318/1/]])

:-/

j1n


Als ärztlich geprüfter Gesundheitsberater GGB ohne wirtschaftliche Interessen kann ich dir das zwar sagen, aber du solltest es nicht einfach glauben. Auch meine Aussagen solltest du kritisch hinterfragen und dann selbst entscheiden.

Wenn du schon zitieren willst, dann reiße nicht Sätze aus dem Zusammenhang und zitiere sie vollständig.

s|ilbereruecke`nx82


is gut

Weil das leider nicht Teil der ärztlichen Ausbildung ist. Wenn du dir mal anschaust, was und wieviel im Medizinstudium über Ernährung erzählt wird, dann wirst du feststellen, daß das auch nicht viel mehr ist, als das, was man in der Schule lernt. Unsere Ärzte werden im Grunde ausgebildet wie Automechaniker - nur daß sie defekte Körper statt defekter Autos reparieren. Sie leisten daher auf dem Gebiet der Diagnostik und Reparatur hervorragendes, keine Frage. Aber da die eigentlichen Krankheitsursachen nicht Teil der Ausbildung sind und das Abstellen dieser Ursachen Voraussetzung für eine Heilung ist

*:)

CoensLorixus


silberruecken82

hallo

hacke bitte nicht auf so Joachim rum und lege nicht jedes seiner Worte auf die Waagschale.

Joachim N. hat eine Mission zu erfüllen und dafür hat er hart gearbeitet und studiert im

[[http://www.gesundheitsforum-mainz-wiesbaden.de/index.php?cat_id=89]]

und das alles ehrenamtlich ! ?

Grüsse

Censorius

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