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Cholesterin, Eisen, Ernährung?

jxn


> und das alles ehrenamtlich ! ?

Ja.

D"ie A[nonxyme


was war denn hier los?Alles in Quarantäne? :-/

Ein plötzlich ansteigender Cholesterinspiegel ist die typische Folge einer (Fett-) Stoffwechsselstörung und diese Störung wiederum ensteht durch jahrzehntelange Fehlernährung.

ähm...ich hab gerademal gut 2 Jahrzehnte auf dem Buckel und zwar bestimmt keine 2 Jahrzehnte mit "Fehlernährung"...

Es ist leider gängige Praxis, bei unbekannten Ursachen die Schuld einer familiären Veranlagung zuzuschieben. Für den Patienten ist das meist sogar sehr bequem, denn er weiß dadurch, daß er sowieso nichts machen kann und muß.

das ist doch Schwachsinn,sorry...aber das ist ja nun etwas,was sich zweifelsfrei nachweisen lässt...und sowohl meine Oma als auch meine Mutter haben einen zu hohen Cholesterinspiegel...also liegt die Vermutung wohl nahe...d.h. zudem ja noch lange nicht,dass man nichts machen muss bzw. kann,man kann eben gegen die Symptome vorgehen...

Weil das leider nicht Teil der ärztlichen Ausbildung ist. Wenn du dir mal anschaust, was und wieviel im Medizinstudium über Ernährung erzählt wird, dann wirst du feststellen, daß das auch nicht viel mehr ist, als das, was man in der Schule lernt.

ich rede nicht von Ärzten,sondern vom Internet beispielsweise...da werden als Ursachen diverse Organfehlfunktionen genannt,Schilddrüsenunterfunktion,familiäre Veranlagung etc. und als Gegenmaßnahme eben eine "gesündere" Ernährung mit Verzicht auf gesättigte Fettsäuren und was weiß ich...

CdeVnas5or5ius


uijuijuijujui wird hier zenziert

ist dies hier noch ein freies Forum, oder herrscht die Willkür des Admin ?

Oder hat sich jemand beschwert, dass ein Link auf Joachim Nock , der hier mit seinen wohlgemeinten Ratschlägen zur Ernährung das Forum hier gebetsmühlenartig zumüllt .

Nichts dagen, wens glücklich macht, der glaubt.

Es weiss doch jeder hier, dass er der Betreiber des vollwertforums innerhalb des [[http://gesundheitsforum-mainz-wiesbaden.de]]

ist und dort als als Ernährungsberater unentgeltlich auftritt.

goggel würde auch informieren, oder ?

Censorius

j,n


@Die Anonyme

> ähm...ich hab gerademal gut 2 Jahrzehnte auf dem Buckel >

> und zwar bestimmt keine 2 Jahrzehnte mit "Fehlernährung"...

Das Problem dabei ist, daß wir mittlerweile etwa in der fünften Generation mit fehlerhafte Ernährungs sind und die Ernährungsfehler der vorangehenden Generationen sich leider in einer mit jeder Generation schlechteren Konstitution niederschlagen. Deshalb erkranken heute auch schon Kinder an den angeblichen Alterskrankheiten, bspw. Diabetes, Rheuma oder Arteriosklerose.

Aber wie gesagt: Es muß ja nicht zwingend die Ernährung sein. Es muß ja nichtmal eine Krankheit vorliegen. Vielleicht hat der Wert einfach nur mal so etwas geschwankt. Der Cholesterinspiegel unterliegt einem Regulationsmechanismus und kann daher durchaus etwas schwanken.

> aber das ist ja nun etwas, was sich zweifelsfrei nachweisen

> lässt...und sowohl meine Oma als auch meine Mutter haben

> einen zu hohen Cholesterinspiegel... also liegt die Vermutung

> wohl nahe...

Inwieweit ist denn eine Vermutung ein zweifelsfreier Nachweis? ;-)

Wenn deine Vorfahren ebenfalls einen hohen Cholesterinspiegel haben, dann gibt es dafür zwei Erklärungsmöglichkeiten:

1. In eurer Familie ist der normale Cholesterinspiegel eben etwas höher als die Norm ohne daß dahinter irgendeine Krankheit steckt.

2. Durch die Ernährungsfehler der vorangegangenen Generationen hat sich in eurer Familie eine Konstitution durchgesetzt, die in Bezug auf Fettstoffwechselstörungen anfällig ist und sich nun in jeder Generation durch einen immer früher einsetzenden hohen Cholesterinspiegel zeigt.

> d.h. zudem ja noch lange nicht, dass man nichts machen

> muss bzw. kann,man kann eben gegen die Symptome vorgehen...

Man kann auch die Ursachen beseitigen, das ist weit sinnvoller. Das Symptom zu unterdrücken ändert ja nichts an der Krankheit. Du kannst den Cholesterinspiegel bspw. durch Medikamente senken, aber damit senkst du ja nur einen Laborwert. Die dahinter steckende Krankheit, die Fettstoffwechselstörung, besteht auch bei künstlich gesenktem Cholesterinspiegel weiter und hat natürlich auch Folgen.

> ich rede nicht von Ärzten,sondern vom Internet beispielsweise...

Das ist ja noch schlimmer... ;-)

> da werden als Ursachen diverse Organfehlfunktionen genannt,

> Schilddrüsenunterfunktion,familiäre Veranlagung etc.

Eine Schilddrüsenunterfunktion ist keine Krankheitsursache, sondern selbst nur ein Symptom. Denn es hat ja einen Grund, weshalb die Schilddrüse nicht mehr so arbeitet wie es eigentlich vorgesehen ist. Also muß man auch hier die Frage nach der eigentlichen Ursache stellen. Die familiäre Veranlagung hatten wir ja oben bereits.

> und als Gegenmaßnahme eben eine "gesündere" Ernährung

> mit Verzicht auf gesättigte Fettsäuren und was weiß ich...

Da wird viel empfohlen, ich weiß. Und es kann dir leider niemand abnehmen, das alles zu hinterfragen und zu bewerten, so daß du zu einem Fazit kommst, das dir richtig erscheint.

Bei den gesättigten Fettsäuren ist das relativ einfach, denn man bekommt keinen zu hohen Cholesterinspiegel, wenn man gesättigte Fettsäuren verzehrt. Also können sie auch nicht Ursache der Krankheit sein.

D,ie AEnonyxme


Das Problem dabei ist, daß wir mittlerweile etwa in der fünften Generation mit fehlerhafte Ernährungs sind und die Ernährungsfehler der vorangehenden Generationen sich leider in einer mit jeder Generation schlechteren Konstitution niederschlagen.

ich könnte nicht behaupten,dass sich meine Vorfahren besonders ungesund ernährt haben und ernähren...im Gegenteil...

Vielleicht hat der Wert einfach nur mal so etwas geschwankt. Der Cholesterinspiegel unterliegt einem Regulationsmechanismus und kann daher durchaus etwas schwanken.

naja..."etwas" schwanken...keine Ahnung...wie gesagt,ich kenn mich mit dem Thema nicht wirklich aus,weil ich nie gedacht hätte,dass es mich betreffen könnte...

1. In eurer Familie ist der normale Cholesterinspiegel eben etwas höher als die Norm ohne daß dahinter irgendeine Krankheit steckt.

naja,meine Oma bekommt Medikamente,bei meiner Mutter ist nur der "gute" Wert zu hoch...

Inwieweit ist denn eine Vermutung ein zweifelsfreier Nachweis?

nachzuweisen ist,dass es familiär einen hohen Cholesterinspiegel gibt...daher liegt die Vermutung nahe,dass das auch die Ursache ist...

jBn


> ich könnte nicht behaupten, dass sich meine Vorfahren

> besonders ungesund ernährt haben und ernähren...im Gegenteil...

Dazu kann ich nichts sagen, ich kenne sie ja nicht. Aber es wäre schon fast ein Wunder, wenn sie zu den ganz wenigen gehört hätten, die in den letzten hundert Jahren auf Fabrikzucker, Auszugsmehl und Fabrikfette verzichtet hätten. Dem konnte man ja praktisch gar nicht entgehen, außer man lebte lange Zeit abgeschottet von der Zivilisation, wie bspw. im Gomser Tal. Und selbst da war es irgendwann vorbei.

> naja..."etwas" schwanken... keine Ahnung... wie gesagt, ich

> kenn mich mit dem Thema nicht wirklich aus, weil ich nie

> gedacht hätte,dass es mich betreffen könnte...

Da hätte ich einen Buchtipp: "Cholesterin - Der lebensnotwendige Stoff" von Dr. M.O.Bruker.

> naja,meine Oma bekommt Medikamente, bei meiner Mutter

> ist nur der "gute" Wert zu hoch...

Das will beides nichts heißen. Der als Norm geltende Cholesterinwert wurde in der Vergangenheit mehrfach künstlich gesenkt. Entschieden wurde das am grünen Tisch in sog. Konsensus-Konferenzen. Den Teilnehmern nach zu urteilen war das Ziel weniger die Gesundheit der Menschen, sondern die Generierung neuer Kranker, um den Absatz von Cholesterinsenkern zu fördern.

Es gibt auch keine guten und schlechten Werte, resp. gutes oder schlechtes Cholesterin. Vielleicht interessiert dich dazu ja ein wenig der biologische Hintergrund: Fettartige Stoffe lassen sich in einem wässrigen Medium wie Blut nicht transportieren, sie müssen daher an andere Stoffe gebunden werden. Es entstehen dadurch Lipoproteine, die man je nach ihrem Gehalt an Proteinen und ihrer Dichte unterschiedlich bezeichnet. LDL (Low Desity Lipoprotein) und HDL (High Density...) sind also letztendlich ein und dasselbe, nur mit unterschiedlichem Protein- bzw. Cholesterolgehalt.

Man kann sich diese Lipoproteine wie ein Taxi vorstellen, daß das Cholesterol zur Zelle transportiert und auch von dort wieder abholt und in die Leber zurückbringt. Die jeweiligen Taxen zur Zelle hin und von der Zelle zurück sind unterschiedlich beladen und so hat man es auf der einen Seite mit LDL (zur Zelle hin) und auf dem Rückweg mit HDL (Zelle->Leber) zu tun.

Auf die Idee, das LDL als schlecht und das HDL als gut zu bezeichnen, kam man, weil sich bei Arteriosklerose unter anderem auch Cholesterin in den Ablagerungen findet. Naiverweise schloß man daraus, daß das, was das Cholesterin dort hinbringt, böse sein muß und das, was es von dort abholt, gut sein muß. Also LDL böse, HDL gut. Das ist natürlich unsinnig, denn wenn Ablagerungen entstehen, muß man sich natürlich fragen, warum denn der Transportmechanismus gestört ist. Und die Ursachen dieser Störung liegen interessanterweise gar nicht bei den Fetten, sondern bei den raffinierten Kohlenhydraten.

Deshalb machen Cholesterinsenker auch gar keinen Sinn, denn dadurch ändert sich an der Krankheitsursache ja überhaupt nichts. Da die Ursachen einer Arteriosklerose nicht in einem zu hohen Cholesterinwert liegen, sondern im Verzehr raffinierter Kohlenhydrate (Nachweis: Prof. Dam, Dänischer Nobelpreisträger), kann man die Krankheit durch Senken des Cholesterinwerts auch nicht verhüten. Im Gegenteil - durch Verzicht auf Fette fördert man sie sogar noch (Dam).

> nachzuweisen ist, dass es familiär einen hohen

> Cholesterinspiegel gibt... daher liegt die Vermutung nahe,

> dass das auch die Ursache ist...

Aber der familiär hohe Cholesterinspiegel muß - wenn er denn pathologisch, also krankhaft ist - ja auch wieder eine Ursache haben. Und dort müßte man ansetzen.

Mcarenxgo


JN schrieb:

<Da die Ursachen einer Arteriosklerose nicht in einem zu hohen <Cholesterinwert liegen, sondern im Verzehr raffinierter <Kohlenhydrate

zum Nachlesen und zur Nachhilfe über Ursache und Wirkung ,

gefunden in :

[[http://www.cholesterin-1.de/arteriosklerose/]]

Die Existenz des "Risikofaktors Cholesterins" für Arterienverkalkung kann heute nicht mehr ernsthaft bestritten werden. Grundlagen-, epidemiologische und Interventionsstudien haben dies übereinstimmend und überzeugend bewiesen.

weiter: [[http://www.lad-dir-was.de/at/cholesterin.html]]

[[http://www.netdoktor.at/krankheiten/fakta/familiare_hypercholesterinamie.htm]]

[[http://idw-online.de/pages/de/news109537]]

Neuer Einsatz für cholesterinsenkende Medikamente: Cholesterin als Risikofaktor von altersbedingten Krankheiten identifiziert

Dr. Frank Stäudner, Geschäftsstelle, Büro Berlin Leibniz-Gemeinschaft. Jena, 25. April 2005.

Der fettähnliche körpereigene Stoff Cholesterin gilt seit langem als Risikofaktor für Arterienverkalkung und andere Herz-Kreislauferkrankungen.

weiter zum "bösen" und "guten" Cholesterin

[[http://www.medicalpicture.de/cont_55.cholesterin.php]]

dass eine gesunde Ernährung , demzufolge eine -wie JN ewig propagiert - adäquate Umstellung der Erährungsgewohnten sehr sinnvoll, wird kaum bezweifelt.

Da dies mit Zeit und vor allem Willensstärke über einen längeren Zeitraum - in dem evtl. keine grossen Veränderungen im Blutbild festgestellt werden können - verbunden ist, wird häufig die Einnahme bestimmter Medikamente, Naturheilmitteln empfohlen, diesen Vorgang zu beschleunigen.

Hat sich der Erfolg eingestellt, so fällt es dem Betroffenen wesentlich leichter, die umfangreichen Ernährungsratschläge in der Zukunft zu beherzigen.

siehe auch

[[http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/herz/risiko/cholesterin/cholesterin_aid_28418.html?drucken=1]]

Grüsse

MG

jpn


@Marengo

Riskofaktoren sind keine Ursachen. Es sind lediglich Faktoren, die häufig gemeinsam mit der Krankheit auftreten. Hier einen ursächlichen Zusammenhang zu konstruieren, ist ein ganz grober Fehler in der Statistik. Wie ja auch der erste Link deutlich sagt:

> "Ein solcher statistischer Zusammenhang stellt übrigens noch

> keinen Beweis dar. Es könnte sich ja um einen anderen als

> einen ursächlichen Zusammenhang handeln. Das

> Cholesterin könnte sich als Risikoindikator, als Anzeiger

> erweisen, der aber selbst nicht schädlich ist."

Und genau so ist es auch. Ein erhöhter Cholesterinspiegel ist lediglich das Symptom eines gestörten Fettstoffwechsels. Das Cholesterin selbst ist ein lebensnotwendiger Stoff, der keinerlei pathologische Eigenschaften hat. Er ist so wichtig, daß er von unserem Organismus in großen Mengen selbst gebildet wird. Diese Mengen sind so groß, daß das über die Nahrung aufgenommene Cholesterin praktisch keine Bedeutung hat.

M^arexngo


jn

<Wie ja auch der erste Link deutlich sagt:

hallo

und die anderen zur Verfügung gestellten Informationen und Links nicht beachtet ?

Würden diese etwa gegen deine Theorien sprechen ?

oder etwa auch diese Ausführung ?

[[http://www.laufreport.de/ziegler/ernaehrung/index5.htm]]

nochmals zum (ungefährlichen) Cholesterin

[[http://www.wissenschaft.de/sixcms/detail.php?id=150246]]

Grüsse

MG

jxn


> Würden diese etwa gegen deine Theorien sprechen ?

Nein, natürlich nicht.

Mir ging es nur darum, nochmal auf die Sache mit den Risikofaktoren hinzuweisen, weil das besonders gerne als Ursache mißverstanden wird.

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