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Zu dünne Arme und auch sonst dürr,

thauRQus4evexr hat die Diskussion gestartet


Hiho!

Ich bin jetzt praktisch 18 jahre und wiege bei 1,80m gerade mal 58 Kilo. Das wäre nicht mein Problem aber ich habe einfach extrem dünne Arme, und das nervt mich extrem, v.a. da man ständig verarscht bzw. belächelt wird.

Zum Thema zunehmen gibts hier schon einige Threads, aber Fitneßstudio hab ich keine Lust/Zeit/Geld und 5 oder mehr Mahlzeiten schaff ich auch zeitlich bzw. beruflich nicht immer (Schichtdienst). Außerdem bezweifel ich dass ich dickere Arme bekommen würde wenn ich mehr essen würde.

Also meine Frage: Wie kann man mit relativ einfachen Mitteln wirksam seine Unter-und Oberarme trainieren ohne gleich ins Fitneßstudio gehen zu müssen?

Welche Heimgeräte könnt ihr mir evtl. empfehlen ?

Hab auch gelesen dass es eine Art Krankheit gibt, die ein zunehmen praktisch verhindert, aber ab ca. 20 verschwindet - gibts das wirklich? Kann man das irgendwie erkennen (lassen) oder kann man das nur vermuten?

Danke für eure Hilfe, tauRus :-)

Antworten
P4erseYr


Einerseits willst du mehr Masse aufbauen, aber nichts dafür tun, das ist ein Paradoxon, um den Körper so zu formen wie man es sich vorstellt, muss man schon einige Arbeit invenstieren, der Körper ist nicht so leicht Formbar wie Kinderknete.

Aber allein schon mehr zu essen als du es bisher tust, würde einiges bringen, du hast ja schon enormes Untergewicht.

Es gibt das Phänomen das einige Jugendliche bis zum Ende ihrer Pupertät einen sehr anpassungsfähigen Stoffwechsel haben, diesen Körpertyp nennt man "Ektomorph".

P4ersexr


Einerseits willst du mehr Masse aufbauen, aber nichts dafür tun, das ist ein Paradoxon, um den Körper so zu formen wie man es sich vorstellt, muss man schon einige Arbeit invenstieren, der Körper ist nicht so leicht Formbar wie Kinderknete.

Aber allein schon mehr zu essen als du es bisher tust, würde einiges bringen, du hast ja schon enormes Untergewicht.

Es gibt das Phänomen das einige Jugendliche bis zum Ende ihrer Pupertät einen sehr anpassungsfähigen Stoffwechsel haben, diesen Körpertyp nennt man "Ektomorph".

t$auR^us4evxer


Mir ist klar dass das nicht mit Fingerschnipps geht und das ganze ein langer Prozess ist - aber wie gesagt, ins Fitneßstudio kann ich dann doch nicht.

Gibt es Übungen mit Hanteln o.ä., die die Unterarme trainieren? Wie kann man am sinnvollsten seine Oberarme trainieren?

Ich habe eine körperlich relativ anstrengende Arbeit, und seit dem einem Jahr merke ich schon eine merkliche Veränderung - aber ich denke mit Training würde das effektiver und sinnvoller gehen

PBe;rsxer


Ja es gibt auch Übungen um den Unterarm zu trainieren und die Frage "wie kann ich am sinnvolsten meine Arme trainieren" ist halt wieder ein Paradoxon, ohne ordentliches Training ist effektiver Muskelaufbau nicht möglich.

Ich kann dir aber paar Übungen nennen, die du zuhause mit KHs für die Unter und Oberarme machen kannst.

Für das Heimtraining empfielt sich die Übung die in der oberen Reihe beschrieben wurde:

[[http://www.fitness-center.at/wissen/training/alle_uebungen/bizeps/bizeps_03.gif]]

Dazu ist eine KH nötig mit nunja Gewichten von 5-20 Kg.

Damit der Arm dicker wirkt, muss auch der Antagonis des Bizeps, unzwar der Trizeps trainiert werden, effektives trainieren des Trizeps nur mit ner KH ist unmöglich, jedoch kann man es auch einigermaßen trainieren:

[[http://www.fitness-center.at/wissen/training/alle_uebungen/trizeps/trizeps_07.gif]]

[[http://www.fitness-center.at/wissen/training/alle_uebungen/trizeps/trizeps_06.gif]]

[[http://www.fitness-center.at/wissen/training/alle_uebungen/trizeps/trizeps_06.gif]]

Und für den Unterarm:

[[http://www.fitness-center.at/wissen/training/alle_uebungen/unterarme/unterarme_01.gif]]

[[http://www.fitness-center.at/wissen/training/alle_uebungen/unterarme/unterarme_03.gif]]

tFauREusO4Vevexr


Vielen Dank, das ist doch mal ein guter Anfang ;-)

1)9[SparFg,el82


@taurus4ever und perser

Dieses Problem kenne ich selbst nur zu gut. Ich (20) bin 191 cm groß und wiege wirklich nur 64 kg. Mein ganzes Leben habe ich Sport gemacht und war in ganz jungen Jahren immer einer der besten. Mit den Jahren musste ich mitansehen, wie alle meine Altersgenossen männlicher, stärker, breiter, schwerer etc. wurden, ich aber nicht, so dass ich mittlerweile konditionell und auch kraftmäßig nicht mehr mithalten kann, weder beim Fußball, noch beim Schwimmen, noch beim Handball. Extrem ektomorph zu sein ist eine Qual.

@Perser:


"Mehr essen"??? Nein, mein Körper ist wie gesagt stoffwechselgestört. Es hilft nicht nur nichts, mehr Mahlzeiten und größere zu sich zu nehmen, es bringt auch nichts, Kohlehydrat-, Eiweiß- oder Proteinshakes zu trinken. Es ist ganz einfach: Was der Körper nicht annehmen will/ kann, dass nimmt er auch nicht an, das setzt nicht an und das macht nicht dicker. Es bringt einfach nichts. Leute wie ich und Taurus nehmen auch nicht, ab, wenn wir noch weniger essen. Fette, Eiweiße, Proteine, Kalorien, Kohlenhydrate... Da ist kein Unterschied für Leute, die zunehmen können. Bei denen setzt es irgendwann an am Bauch und an den Rippen, an den Armen, den Beinen und am Hals. Bei uns nicht.

Unser Stoffwechsel ist anders und manchmal leiden wir auch wirklich unter besonderer Nervosität, laufen aufgeregt umher und finden den ganzen Tag keine Ruhe, so dass wir alle Nährstoffe immer sofort verbrennen.
Leute sagen, wir sind faul, aber das stimmt nicht. Wir haben einfach nicht den Muskelaufbau wie andere, eben weil NUR EINZIG UND ALLEIN Fett in Muskeln umgebaut werden kann. Kohlenhydrate und Eiweiße sind schön und gut, aber wo kein Fett ist, da werden nie Oberarme entstehen wie bei Bodybuildern.

Es ist auch nicht so, dass unser Körper plötzlich ÜBERALL dicker würde, sondern ganz im Gegenteil. Training macht uns nur noch unproportionierter. Wir haben nicht nur dünne Arme, dünne Beine und keine Brustmuskulatur, bei Leuten wie mir schimmern alle Knochen wie Rippen und Schlüsselbein durch die Haut. Auf den Rippen sind keine Muskeln, da hilft kein Training.

Viele zu dicke Leute reden von der Ernährung und glauben, wenn sie einmal in der Woche einen Salat essen und Honig essen, dann müssen sie sich im Fitnessstudio nicht mehr so quälen und wollen doch die gleichen Ergebnisse erzielen.

Nur wer sich wirklich anstrengt, der kann sein Fett wegtrainieren. Aber was rede ich, abnehmen kann jeder, denn das ist ein Naturgesetz: Wo nichts hinzukommt, da muss der Körper seine eigenen Reserven aufbrauchen! So einfach.

Bodybuilder lachen uns aus. Aber Bodybuilder sind nie dünn gewesen. Die waren schon als Kinder dick und hatten mehr Kraft als dünne Kinder. Jeder kennt Geschichten aus der Kindheit, dicke Kinder sind stärker.

Ektomorph: Ebenfalls kommen wir später in die Pubertät, denn wir haben kein Fett, das die Hormonproduktion unterstützt. Wir können aber auch nicht jeden Tag zweimal zu McDonalds gehen, denn unser Körper braucht dieses Zeug nicht, er kann es nicht verwerten, er kann so nichts ansetzen.

@Taurus:

Kann man trotzdem etwas machen, bis man vielleicht in ein paar Jahren natürlich zunimmt? Etwas kann man tun, ja. Deine Arme wirst du etwas dicker hinkriegen, das habe ich auch geschafft.

Dazu: Wir haben in unserem Körper nicht die Möglichkeit, die kleine dicke Endomorphe oder sogar auch Mesomorphe haben. Die kucken eine Hantel an und der Bizeps macht "popp" und drückt hundert Kilo nach 4 Wochen. Du wirst merken, wir haben einen verschwindent kleinen Muskelaufbau und man braucht Durchhaltevermögen. Irgendwann wirst du nach 4-6 Wochen Ergebnisse sehen, dein Bizeps und dein Trizeps werden wachsen. Ich habe z.B. sehr, sehr definierte Arme wegen eines harten Trainings. Da aber, wo keine Muskeln sind, genau wo der Bizeps an der Schulter anfängt, da ist mein Arm sicherlich nicht dicker als deiner, er ist spindeldürr. Leute wie wir können jahrelang trainieren, aber an den Rippen bekommen wir nichts dazu, nur an den Muskeln ein ganz kleines Bißchen. Auch wenn ich weitertrainiere, ich werde, bevor ich nicht vollständig aus der Pubertät heraus bin und hoffentlich endlich bald zunehmen kann, niemals durch mein Training dicker werden. Man wird meine Rippen immer sehen.

Ich habe einmal in einem amerikanischen Fitnessstudio in einer amerikanischen Kaserene während meiner Wehrdienstzeit einen Sportler gesehen, der war vielleicht 1,70 groß und wog etwa 65 kg. Der hat 150 kg gedrückt ohne Probleme. Sein Bizeps und die Brust quollen bei Anspannung nur so heraus, aber er hatte bei unangespannten Muskeln so dünne Arme wie ich, keiner hätte ihm diese Kraft angesehen. Bei mir war es ähnlich mit dem Bizeps, als ich letztes Jahr vom Bundeswehr-Hochwasser-Einsatz an der Elbe zurück kam und da 2 Wochen lang Sandsäcke getragen hatte.

WICHTIG: Du darfst nicht zu hart trainieren. Übertrainieren bringt gar nichts!!! Finde deinen eigenen Rhytmus, deine eigenen Grenzen und höre auf deinen Körper, deine Kraft und deine Ausdauer und auf deine Veranlagung! Fang mit 1 Stunde pro Tag an. Bizeps, Schultern, Trizeps, Brust. Das macht übrigens auch Spaß!


Gibt es noch andere Hilfsmittel?

Manches möchte ich hier erwähnen:

Was ist Creatin Monohydrat?

Dieses ist kein Steroid, kein Aufbaupräparat und nichts Verbotenes, kein Doping, keine Droge. Es ist ein körpereigener Stoff, der die Regeneration der Muskeln beschleunigt, den so wichtigen Punkt der Erschöpfung hinauszögert und das Muskelwachstun beschleunigen kann. Ich habe einmal eine 6-wöchige Kur damit gemacht und muss sagen, dass es gut gewirkt hat. Leider muss ich aber auch eingestehen, dass es ästhetisch so gut wie keine Langzeitwirkungen hatte, es also für Gewichtszunahme und Volumenaufbau ungeeignet ist. Es bringt aber auf jeden Fall was für die Arme, für die Power und die Trainingsintensität und hat absolut keine Nebenwirkungen bei einer Einnahme von bis zu 5 g täglich über 6 Wochen. Man rührt es in einen Fruchtsaft oder in Fante, Cola, Sprite (Hauptsache Zucker, damit es schnell ins Blut und dann in die Muskeln geht).

Ich habe auch Erfahrungen mit diesen sogenannten Weight Gainern gemacht. Dazu kann ich sagen, dass sie bei mir absolut nicht gebracht haben, ausser, dass mir schlecht geworden ist. Wochenlang habe ich anderthalb Liter Milch mit diesem Pulver (Vanille, Kakao, Erdbeer etc.) getrunken für nichts, hat nur Geld gekostet. Das ist das gleiche, wie mit "mehr essen", es bringt nichts, absolut nichts, weil es nicht (noch nicht) in unserer Veranlagung ist, zuzunehmen.


Mir fällt später bestimmt noch mehr ein und für den Fall, dass es so ist, werde ich es ergänzen.


Viele Grüße,

Michael

jxn


Untergewicht...

Hallo zusammen,

Wenn es so einfach wäre, daß ein Untergewichtiger einfach nur mehr essen müsste, um sein Normalgewicht zu erreichen, dann gäbe es das Problem nicht. Tatsächlich haben die meisten Untergewichtigen das durchaus schon hinter sich - und erfahren, daß sie Kalorien ohne Ende in sich hineinstopfen können, ohne zuzunehmen. Einige werden sogar gemerkt haben, daß es dadurch sogar noch schlimmer wurde.

Die Idee, daß man nur das essen muß, was bei anderen zu Übergewicht führt, basiert auf der Theorie, daß Übergewicht durch zu viele Kalorien entsteht. Das ist falsch und deshalb kann man das auch nicht einfach umkehren und auf Untergewichtige anwenden.

Übergewicht ensteht mitnichten durch zu viele Kalorien, es entsteht durch eine Stoffwechselstörung, die ihre Ursache wiederum in einer jahrzehntelangen Fehlernährung mit stark verarbeiteten Nahrungsmitteln hat. Die starke Verarbeitung führt zur Zerstörung wichtiger biologischer Wirkstoffe, die dadurch dem Stoffwechsel fehlen. Der Mangelzustand führt dann Stoffwechselstörungen, die in den 'schwächsten' Bereichen zuerst beginnen.

Untergewicht hat nun - wenn wir Nebenwirkungen von Medikamenten und organische Schäden mal ausschließen - exakt die gleiche Ursache. Im Unterschied zum Übergewicht ist lediglich ein anderer Stoffwechselberich betroffen. Man kann sich das so vorstellen: Im Körper wird permanent Fett ein- und ausgelagert. Ist der Bereich betroffen, der Fett auslagert, entsteht Übergewicht. Ist dagegen der Bereich betroffen, der Fett einlagert, entsteht Untergewicht.

So gesehen ist es eigentlich falsch von Unter- und Übergewicht zu reden. Im Grunde müsste man von einer ernährungsbedingten Gewichtsabweichung sprechen.

Und hier sollte auch klar werden, warum man nicht einfach Kalorien in sich hineinstopfen kann um das Problem zu lösen. Das Untergewicht entsteht durch stark verarbeitete Nahrungsmittel: Fabrikzucker, Fabrikfette, Auszugsmehle. Erhöht ein Untergewichtiger den Konsum von Süßigkeiten, Chips, Kuchen usw. dann sind das genau die Dinge, die schuld am Untergewicht sind. Er verschlimmert damit sein Problem.

Die Lösung des Problems Untergewicht ist demnach die gleiche wie die des Übergewichts: Man muß die Ernährungsfehler abstellen, muß dafür sorgen, daß die Ernährung weitgehend unverarbeitet, naturbelassen und frisch ist. Dadurch erhält der Stoffwechsel wieder die nötigen Stoffe, kann wieder richtig funktionieren und damit normalisiert sich das Gewicht wieder. Egal von welcher Seite man kommt.

Das funktioniert natürlich nur bei echtem Untergewicht. Man muß sich im Klaren sein, daß es unterschiedliche Typen von Menschen gibt - die hochgewachsenen Astheniker und die eher kleinen und rundlichen Pykniker. Diese Grundstatur kann man damit natürlich nicht beeinflussen, sie ist genetisch festgelegt.

Wer die Details wissen möchte, kann sie hier nachlesen: [[http://www.vollwertleben.info/html/uebergewicht.html]]

Der Text ist zwar speziell für Übergewichtige geschrieben, die dort aufgeführten Mechanismen gelten aber wie oben erklärt genauso für Untergewicht. Auch die dort beschriebenen Ernährungsfehler und die dort empfohlene Ernährung ist in beiden Fällen identisch.

1[9Sp^argel8x2


Re: Untergewicht...

Danke, das sind guttunde Worte, die endlich mal über diese Fitnessfuzzies hinausgehen!

HNaimpan


Fitnessfuzzies und dünne Oberarme und so weiter

Du magst vielleicht sehr leicht sein, aber ich hatte mal das gegensätzliche Problem. Ich war dick wog mit 12 etwa 60 Kg bei (1) 1,42 m

Dann wurde praktiziert. Die Ärztin meinte ich hätte eine Stoffwechselstörung. So bekam ich RITALIN Geygy. Nun ja, nach einem halben Jahr war ich von der Übergewichtigkeit weg und ebenfalls schlank wie meine Mitschüler.

Jetzt trainiere ich seit etwas über einem Jahr und achte auf NAHRHAFTE Ernährung. Die Erfolge beim Fitness sind sichtbar und ich bin zufrieden. Auf die Zeit gesehen.

Ich wäre also auch so ein Fitness Fuzzi! Nun ja, aber bevor Du hier die Text der Halbdoktoren richtig verinnerlichst, solltest Du checken, ob Du dazu gehörst.. Die meinen es sicher alle gut, aber vielleicht bist Du gar nicht in der gleichen Lage wie die anderen!?!?!? ???

Versuch einfach mal, mit einer Kurzhantel (die kostet nicht die Welt [10 KG Set etwa 10 €])die von Perser beschriebenen Übungen.. Und dann miss einmal Deinen Oberarmumfang und teile ihn mir doch mal so einfach mit. Ich im übrigen bin 17 Jahre alt und habe einen Bizeps von 36 cm den ich noch auf 46 cm ---trainieren--- will! ;-) Bis hoffentlich demnächst, Mac

189NSpargexl82


Bizeps

Nun, wie du sagst, ich gehöre wohl nicht dazu.

Seit etwa 8 Wochen bin ich nicht im Training und ich habe so einen angespannten Oberarmumfang von 40 cm (Bizeps).

Hätte ich mal ein bisschen Kreatin geschluckt oder nur so ein bisschen trainiert, dann wären es sicher ein paar cm mehr.

Nur muss ich dir sagen, dass wir uns doch sicherlich sehr unterscheiden.

Da ist ein gewaltiger Unterschied zwischen dicken Leuten, die trainieren und dünnen. Wer wirklich so mager ist wie ich, der hat kaum einen anständigen Muskelaufbau.

Alle medizinischen Fakten sprechen dafür. Schon in der Kindheit sind natürlich dicke Kinder stärker als dünne. Ausserdem haben sie eine bessere Hormonproduktion, die durch die Fettzellen unterstützt wird. Ausserdem sind eh größere Muskeln da, wenn man dick ist, der Mensch muss da ja sowieso tagtäglich mehr leisten/ tragen...

Stichwort McDonaldskinder.

Ich (20 J.) trainiere seit anderthalb Jahren und es gibt kaum eine Veränderung bei mir. Bei der Bundeswehr habe ich täglich trainiert und habe da 95 kg gedrückt. Zeig mir einen, der das mit 65 kg Gewicht noch schafft! Trotzdem nehme ich nur ganz wenig zu, Körperfett kann bei mir gar nicht ausgerechnet werden (1,90m). Und mein Brustumfang wird auch nicht größer. Weißt du, alles wird faserig und wohldefiniert, aber richtige Masse ist das nicht, finde ich zumindest.

Unterarmübungen sind schön und gut, aber wenn Elle und Speiche an der Handwurzel einen Umfang von nur 15 cm haben, dann siehst du, dass auch eine Bizepsmessung nicht wirklich etwas bringt. Wer dick ist, hat natürlich auch dickere Arme. Und dass sich solche einzelnen Skelletmerkmale bei den Menschen unterscheiden, das ist auch kein Geheimnis.

Dünn ist nicht gleich dünn. Es gibt dünne, absolut unsportliche Leute ohne jede Ausdauer und Kraft, die wenigstens eine kleine Fettschicht auf den Rippen, Schlüsselbein etc. haben.

Dann gibt es aber auch welche, die so aussehen wie bei [[http://magersucht.de]], bei denen keiner versteht, dass sie so dünn sind. (Dazu muss man nicht krank sein, es ist einfach so die Veranlagung, es können alle Blut und Schilddrüsen-, Leber-, etc.-Werte ok sein.)

Da bringt Kurzhanteltraining nicht viel. Sicher kenne ich alle diese Übungen, ich bin ja nicht doof, und ich wiederhole z. B. den Handgelenkcurl mit 17,5 kg etwa 20-25 mal und mache das nacheinander 4-6mal.

Aber was rede ich über mein Training. Mir geht es nicht darum, an Muskelmasse oder an Kraft zuzugewinnen, sondern an Masse an sich. Fett! Wer normal bis dick ist, der kann ganz leicht trainieren, und wenn er sich wirklich quält, dann erreicht er auch sein Ziel (siehe bei dir).

Was meine ich eigentlich mit "Fitnessfuzzies"?

Lass es mich erklären:

Ich kann diese Sprüche nicht mehr hören wie "iss mal mehr" etc. Kalorien, Kohlenhydrate, Eiweiß, Proteine...

Ein gesunder Mensch isst das, worauf er Hunger hat. Dass kann jeder bei sich selbst feststellen (...jetzt ab ich aber mal Hunger auf Wurst, auf Käse, auf Fleisch, auf Nudeln, auf Cola, Milch, Schokolade...)

Aber was ein dünner Körper nicht annehmen will, das geht einfach nur vorne rein und hinten raus.

Und ich meine alle diese Möchtegernfitnessberater, die einem sagen, wie man sich zu ernähren hat.

Salat... Z. B. ein dicker Mensch will abnehmen und ihm wird erzählt, er soll Sport machen. Naja, das ist ja auch genau richtig. Aber dann wird ihm eingeredet, dass wenn er einmal in der Woche einen Salat isst, dass er sich dann im Studio nicht mehr so quälen muss, weil er sich ja pseudo-gesund ernährt. Jeder weiß, was ich meine, dass dieses die Tatsachen absolut verdreht und eingentlich nur das zählt, was man wirklich tut. Dann wird erzählt: Trink diesen Shake vor dem Training... Jeder weiß, dass der Stoffwechsel ein stundenlanger Prozess ist und dass nicht die Kohlenhydrate in die Muskeln gehen, die man gerade erst zu sich genommen hat. Und diese ewigen Abnehmpillen und so sind doch eh nur für Undisziplinierte. Erstmal 12 Jägerschnitzel essen und dann eine Biodrain hinterher, die macht ja alles wieder gut. Ja, übertrieben. Aber so ist es doch. Manche nehmen nie ab, einfach, weil sie das Hungergefühl nicht aushalten und undiszipliniert sind. Andere nehmen 100kg ab ohne irgendwelche äußeren Einwirkungen: F. d. H.!

Also was will ich sagen?

Alle Menschen sind unterschiedlich und Vergleiche sind absolut unangebracht (Wie groß bist du denn heute eigentlich?)

Es gibt so viele verschiedene Typen, was das Abnehmen, das Zunehmen, das Trainieren, den Stoffwechsel, den Fett- und Muskelaufbau und so weiter betrifft, dass es gar keine Patentrezepte gibt!

Ich glaube nicht, dass mir einer viel über Fitness erzählen kann. Nur leider möchte ich nicht so aussehen wie Ötzi mit Muskeln (es gibt solche Leute, die so dünn sind, auch Bodybuilder, die aber nicht zunehmen, da sehen bestimmt nicht alle aus wie der Gouverneur =))

Und darum habe ich mich überhaupt angemeldet in diesem Forum, eben um Informationen zu sammeln.

Aber was ich mittlerweile erkenne, das ist, dass man bei Fällen wie mir nicht nur die Ernährung umstellen muss, nicht nur "einfach so" trainieren muss, sondern dass andere Funktionen (Gehirn, du wirst wissen, worauf ich anspiele) beeinflussen. Bis ich eben so weit gehe und mich dope, bis dahin warte ich auf die Bewahrheitung der Weisheit, dass halt auch der Dünnste mit dem Alter mal dicker wird.

Ausserdem, und das will ich noch zum Ende sagen:

Sport ist nich nur da, um zuzunehmen oder um eine gute Figur zu bekommen. Das Wort Fitness ist ja wohl eines der diskriminierensten überhaupt! Wer ist denn fit?

Nur weil einer 200 kg drückt, ist er noch lange nicht gesund.

Da lob ich mir doch die kenianischen (Beispiel) 10.000-Meter-Läufer! Die sind fit!

Und Gesundheit ist etwas anderes, als sich mit Anabolika vollzudopen (ja, jetzt widerspreche ich mir, aber wo kein anderer, da ist eben der dümmste Weg der einzige).

Dies ist eigentlich keine Kritik, das will ich einfach nur mal so loswerden.

Und, Marcel: Ich weiß, die "Halbdoktoren" (danke für dieses ironische Wort hier in diesem Forum!!!) meinen es gut und sie schreiben eine Menge, die hilft und sie haben ja irgendwie auch alle Recht. Nur stelle ich doch so oft fest, dass es einfach keine Allgemeinrezepte gibt.

Darum ist mein Beitrag auch mal wieder so lang...

Grüße, Michael

tNauRCusc4evexr


Hi!

Oh grade gesehen, dass sich hier wieder was tut ;-)

Gut, dass es Leute gibt denen es genauso geht :-)

Mir ist selbst schon aufgefallen dass ich im Vergleich zu Kollegen/Mitschülern (bin in Ausbildung) recht kräftig bin, aber natürlich nicht danach aussehe - manchmal echt deprimierend wenn man neben einem (oder mehreren, z.B. in der Feuerwehr) sitzt und die Arme in der Runde für sich so "vergleicht" ...

Und jemanden zu erzählen man sei ektomorph ist absolut sinnlos, man hört nur Sprüche wie "Du musst noch ein paar Knödel essen" usw. blabla :D

Mir persönlich geht sowas am Arsch vorbei (zumindest mittlerweile) aber bei psychisch labilen Menschen könnte ich mir da denken, dass die irgendwann Selbstmordgedanken hegen ... :/

Essensmäßig hab ich teilweise extremen Hunger und spachtel das oder mehr als die "normalen" Esser weg, teilweise könnte ich aber schon nach knapp einer Portion kotzen ;-)

Mein Gewicht von knapp 60 halte ich auch konstant, abnehmen ist (zum Glück) auch nicht drin (Auch wenn ich Nachtschichtbedingt mal 2 Tage praktisch keine richtige Mahlzeit essen konnte ...)

Werde mir demnächst mal Hanteln besorgen, z.Zt. "trainiere" ich ein bisschen mit den Teilen, die man mit der Hand zusammendrücken muss (neulich auf Dachboden gefunden *g*) - müsste ja eigentlich ein bischen was für die Unterarme bringen, wenn nicht auch egal - ist ne nette Entspannung wenn man am PC sitzt :D

mfg

Bw4um


Hi!

Mir gehts genauso, bin 17 Jahre, 182 cm gross und wiege 52 kg. Ich esse sehr viel, aber werde nicht dicker, woran liegt das ??? Naja versuch es mal mit hanteln, das klappt recht gut. Mir gehts das eigentlich nicht am arsch vorbei wenn das andre zu mir sagen und dann noch Leute dir mir wichtig sind, die das aber nicht ernst meinen, wie sie sagen. Mich verletzt das zwar schon ein wenig, aber deswegen sich selbst umzubringen., ich weiss nicht.

Gruß Baum

1#9Spa\rgel#8x2


Zweifel

siehe oben: ...Der Text ist zwar speziell für Übergewichtige geschrieben, die dort aufgeführten Mechanismen gelten aber wie oben erklärt genauso für Untergewicht. Auch die dort beschriebenen Ernährungsfehler und die dort empfohlene Ernährung ist in beiden Fällen identisch.

Das bezweifle ich doch ganz entschieden! Ich glaube nicht, dass allein falsche Ernährung die Ursache für Untergewicht ist.

Vielmehr ist es nur Veranlagung.

Mein Bruder ist seit Jahren das gleiche wie ich, er wiegt bei 1,85 m fast 30 kg mehr als ich mit 1,90 m.

So einfach ist das nicht, einfach jedem selbst die Schuld zu geben und es auf die Ernährung zu schieben.

Es gibt dicke, die nie was essen und es auch nicht brauchen, um dick zu bleiben, einfach, weil sie innerlich weniger Kalorien verbrennen, weil sie ruhiger sind, als nervöse Hampelmänner, die immer nur hyperaktiv rumhüpfen. Das ist übertrieben, aber einer der Hauptgründe. Sowas kann man medikamentös behandeln, denke ich mal.

Das ist ein Argument.

Ein zweites betrifft die Fettzellen.

Wo keine sind, da können sie sich auch nicht vermehren. Darum nimmt man nicht zu. Das ist, als hätte einer einem das Fett abgesaugt. Danach kann man auch an den abgesaugten Stellen nicht mehr zunehmen.

Schnell abnehmen und dann wieder essen ist darum ja so gefährlich, eben weil die Fettzellen noch da sind und sich schnell wieder auffüllen.

Ich habe einmal von einer Erbkrankheit gehört, bei der der Körper absolut keine Fettzellen produzieren kann, egal, was man isst.

Jeder dünne hat das irgendwie, nur nicht so arg.

Es ist also alles Veranlagung, wenn es wirklich so krankhaft ist.

Vielleicht stimmt es, und ab dem 25. Lebensjahr kann man leichter zunehmen, das muss jeder bei sich selbst sehen.

Sonst gibt wohl nur Steroide, die das verändern können, oder ???

Das ist meine Meinung nach reiflicher Überlegung und ich denke, da gibt es nicht gegen zu sagen, oder?

MfG

H@erza@usStpahxl


also wenn ich hier lese dann nur fett in muskeln umgewandelt werden können , boa ich könnt kotzen ... Ich kann jetzt noch sooo viele ausagen hier reinschrieben und berichtigen aber hab ich keine lsut rauf ! Auserdem : das Perser keine Ahnung hat ... ich würd sagen er hat 10mal mehr Ahnung vom Bodybuilding als du auch wenn er nur kleine Beiträge geschrieben hat !. leute ich bin bodybuilder und es gibt sooo viele BODYBUILDER die ektomorph sind ! Meine gentik ist zwar nur leicht ektomorph trotzdem , ich kann gut verstehen das ihr/wir es nicht leicht haben mit dem nunehmen !

Der Schlüssel zum zunehmen als ektomorph ist einfach nur : FRESSEN FRESSEN und nochmal FRESSEN ! Nur wer viel isst der baut was auf ! ich nehme täglich über 5000Kalorien zu mir davon mind 200g Eiweis !

Nur wer eine Positive stickstoffbilanz hat wird zunehmen können , ich weiss es ist hart , aber man muss nur scheisse viel essen und man kann als Ektomorph auch sehr beachtliche Erfolge erziehlen !

P.S. Ein gut traineirter Ektomorph spricht die mädels am meisten an

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