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Allgemein Essstörungen

EGssxGe hat die Diskussion gestartet


huhu ihr lieben... :)*

wolt mal ein thema zu essstörungen aufmachen...

und einfachmal drüber sprechen,ob ihr schonmal in einer klinik wart...ob ihr gerade mitten drin steckt...ob ihr angst davor habt...oder im Familien kreis oder so essstörungen sind...egal welche essstörung oder wer...

wäre echt interessant mal mit jemanden allgemein drüber zu reden...

glg EssGe

Antworten
E ssjGxe


mhm... ich kann ja einfach mal meine geschichte erzählen...

also...ich bin halt von klein auf übergewichtig...und es wurde halt immer mehr...

mit 12jahren schon 75kg dann 13 jahre alt 90kg und mit 14jahren dann mit 104,8kg in eine klinik für gestörtes essverhalten...den sowohl übergewicht (adipositas) ist eine esstörung genau wie bullemie,magersucht,atypischebullemie,sportbullemie usw.

aufjedenfall war ich dor in der klinik vom 9.10.2007-8.1.2008 also 13wochen.

es war die schönste zeit meines lebens,denn zuhause war immer alles nur scheiße...als kind wurde ich manchmal von meinem vater geschlagen,meine mutter hat mir nie das gefühl gegeben das sie mich lieb hat...mein bruder hat mich geärgert und ständig hab es ständig streit mit meinen 2 schwestern...ich bin die jüngste und hab mich immer untergebuttert gefühlt...essstörung begint im kopf...und da ich immer unter so seelischen schmerzen leidete,war der einzigste freund der kühlschrank...kurz vor bevor ich in die klinik kam,fing ich mit dem ritzen an weil ich es nicht mehr aushielt...als ich dann endlich in die klinik kam,hatte ich endlich die chance gegen meine ES anzukämpfen....es waren leute da die einen verstehen,das ist total wichtig...das man leute hat die einen unterstüzen...in der klinik wo ich war waren leute mit den essstörungen die ich oben ausgezählt habe...die ES wurde mit therapien bekämpft...und ich hab es so gut wie geschafft...ich habe keine "fressanfälle" mehr und esse wieder ganz normal und nicht zu viel...jetzt bin ich 15jahre alt und wiege knapp unter 90kg...hört sich vielleicht nicht so viel an...aber mal sollte ja sowieso nicht ZU schnell abnehmen...denn dann kann man schnell zurück fallen...

wäre nett wenn ich auch von wem anderst seine ES-geschichte höre(lese)...weil ich finde mit "essgestörten" kann man sich besser über sein problem unterhalten als mit "normalen"

E:s/sGe


...

lvö!winx88


hallo *:)

interessant ;-)

also meine geschichte sieht so aus:

ich hatte immer normalgwicht,mit 16 dann im oberen bmi-bereich.dann fing ich mit diäten an-welche ich schon in der grundschule versuchte.ich entwickelte eine sportbulimie...und daraus wurde dann magersucht...als meine es anfingen war ich 16 und wog bei 173cm ca.70-71kg.ich hatte dann die ersten 10kg schnell runter und hielt diese ein halbes jahr,dann wollte ich mehr...nahm bis 52kg ab und kam das erste mal in ein krankenhaus.aber den aufenthalt brach ich ab...war mir alles zuviel.das essen und zunehmen ich war noch nicht bereit dafür-innerlich.jedenfalls nahm ich nach abbruch des aufenthaltes nochmal ab bis auf 45 kg bei 173cm.dann ging ich nochmal von mir in die klinik,nahm sogar bis 55kg zu.aber im ernst gebracht hat mir die klinik nichts...dann ehr die therapie mit meinen psychologen zu der ich im moment gehe.die klinik war einfach fürn arsch(sry)ich war die einzige essgestörte unter haufen menschen mit alkoholproblemen,ängste und depressionen usw...jedenfalls wiege ich jetzt immer konstant zwischen 52-54kg...fühle mich recht wohl und arbeite meine vergangenheit-kindheit anhand der thera auf und versuche die magersucht entgültig zu besiegen...japp,das ist meine geschichte @:)

Ypogi=bär<chexn


Ich bin seit über 1,5 Jahren essgestört

Angefangen hat es mit 12.... Hatte viele Probleme mit Freunden , Eltern, Schule . Hatte immer Normalgewicht-sogar im unteren Bereich fand mich aber zu dick. Wog zu diesem Zeitpunkt 43 KG bei 1,56 m

mein absolutes Traumgewicht waren 38-39 KG. Nahm ab hatte dies schnell erreicht , da ich sehr wenig aß (wie viel is nich wichtig , wens trotzdem interessiert soll meinen Faden : "Lebensbedrohlich? Ich habe Angst!" lesen ;-))

Als ich mein Ziel erreicht hatte wr ich immernoch nicht zufrieden ich nahm auf 37 KG ab, dann 36 KG. Meiner Mutter viel das dann auf und sie fuhr mit mir zu verschiedenen Ärzten und in eine Klinik. Ich wurde wöchentlich gewogen und musste zunehmen. Hab dann mit Chew and Spit und kotzen angefangen und so rasch zugenommen - schließlich wog ich wieder 41 KG. Fand mich wieder unheimlich fett und vor 2 Montaen dann mein Rückfall.

Habe erst weniger gegessen mit C n' S und dem kotzen aufgehört (viel mir erstaunlich leicht) und dann 3 Wochen nur noch Kaugummi und Wasser. So ham ich in 4 Wochen über 7 KG ab und wog noch knapp über 33 KG. Meiner Mutter fiel es natürlich wieder auf und ich stehe jetzt auf der warteliste für eine stationäre Behandlung und werde wöchentlich gewogen. Beim Kardiologen wurde eine erniedrigte Herzfrequenz und wasser im Herzen festgestellt so wie ausgeprägter Blutrückfluss in der rechten Herzkammer.

Ich kämpfe ums zunehmen - hab bereits über 2 KG zugenommen aber den berühmten "Klick" hatte ich nur sehr schwach :-/

EQssGAe


ich wünsche euch beiden gaaaaanZ vieL glück...und hoffe das ihr es schafft...denn der wille zählt...

in welcher klinik wart ihr oder kommt ihr?

glg

l8öwinx88


danke @:)

dir weiterhin auch viel erfolg :)*

ich war einfach nur hier bei mir im krankenhaus auf der psychiatrischen station...thüringen klinik...aber dazu sag ich nichts,sinnlos %-|

wenn ich nochmal die wahl hätte und wenn es je wieder mal soweit kommt,was ich natürlich nie hoffe.dann würde ich in eine spezielle klinik gehen.die am korso wäre meine 1.wahl...wie geht es dir heute?machst du weiter mit dem abnehmen?wie hat sich dein leben verändert seid dem?

lg *:)

Ypogi2+rchexn


Ich stehe auf der Warteliste für die Charite in Berlin-Wedding (Virchow-Klinikum)

Die haben da ne Extra station für psychischkranke Jugendliche, also nicht nur für ES sind aber darauf spezialisiert und haben auch viele verschiedene Therapieangebote. Hatte schon eine Stationsbesichtigung und als ich da war waren scheinbar grade sehr viele mit MS dort *grusel* :-/

Wenn ich den begriff psychisch krank höre muss ich schmunzeln erst recht wenn ich mir überlege dass ich es auch bin :-/

l&öwi7n8x8


ach yogi ;-D lach

was denkst du wie ich mir vorkam :=o sag mal deinen freunden wenn sie fragen wo sie dich besuchen sollen:

"auf der p3=psychiatrie station 3!"

aber man lernt damit umzugehen,heut zutage brauch meiner meinung nach jeder 2 einen therapeuten ;-) und hey wir wollen ja gesund werden,also...bfff egal was die anderen sagen süße :)z

EXsxsGe


genau löwin bin TOTAL deiner meinug...

und löwin ich war in der klinik am korso...das ist echt die beste...also ich glaube das es keine bessere gibt...für mich zumind. *grins*

naja ich bin seit 8.1. zuhause und naja mein gewicht halte ich immer um die 90kg...

naja das leben mit meiner mutter hat sich einfach komplett geändert...ich wohne ja alleine bei ihr und führer war nur noch stress...und jetzt ist es richtig supper...aber trozdem hab ich das gefühl das sie das mit der essstörung nicht versteht,naja viele eltern von meinen freunden aus der klinik verstehen das mit der ES nicht...aber ich glaub meine mutter versteht allgemein nicht das übergewicht ne ES ist...naja...ich kann damit leben wie sie dadrüber denkt...hauptsache ich weis was ich richtig und falsch mach mit meiner ES...und in letzterzeit ist alles wunderbar...kein stress mit dem essen...kein psychischen stress...alles super :)

glg :)*

l]öwiQn8x8


@ essge

hmmm ich versteh dich da sehr....bei mir ist es genauso.meine mama meint immer ich soll mir nicht soviel einbilden und im nächsten moment sagt sie:du hast wieder abgenomen,isst weniger...fängst du wieder so an!?

komisch oder :=o ich denke,die menschen um uns wissen oft nicht wie sie damit umgehen sollen.wir verstehen es doch selber oft nicht.oder verstehst du warum du wenn du kummer hast zur schoko greifst?ich verstehe ogft nicht warum ich mich dann nach einen knorrenden magen geseht habe oder mich halb zutote gesportelt habe :-/

lKöwin$88


@ essge

hmmm ich versteh dich da sehr....bei mir ist es genauso.meine mama meint immer ich soll mir nicht soviel einbilden und im nächsten moment sagt sie:du hast wieder abgenomen,isst weniger...fängst du wieder so an!?

komisch oder :=o ich denke,die menschen um uns wissen oft nicht wie sie damit umgehen sollen.wir verstehen es doch selber oft nicht.oder verstehst du warum du wenn du kummer hast zur schoko greifst?ich verstehe ogft nicht warum ich mich dann nach einen knorrenden magen geseht habe oder mich halb zutote gesportelt habe :-/

l1öwWin8x8


@ essge

hmmm ich versteh dich da sehr....bei mir ist es genauso.meine mama meint immer ich soll mir nicht soviel einbilden und im nächsten moment sagt sie:du hast wieder abgenomen,isst weniger...fängst du wieder so an!?

komisch oder :=o ich denke,die menschen um uns wissen oft nicht wie sie damit umgehen sollen.wir verstehen es doch selber oft nicht.oder verstehst du warum du wenn du kummer hast zur schoko greifst?ich verstehe ogft nicht warum ich mich dann nach einen knorrenden magen geseht habe oder mich halb zutote gesportelt habe :-/

Ppetia


Sooo... ich habe eine etwas ungewöhnliche Geschichte zum Thema ES, meine eigene.

Ich leide bzw. habe seit ich 7 Jahre alt bin, an schweren Zwangsstörungen gelitten, die immer da waren, aber hin und wieder zu schlimmen Krisen wurden. In diesen Zeiten konnte ich NICHTS mehr normal tun - nicht mehr normal gehen, sitzen, liegen, sprechen. Habe oft die ganze Zeit nur geweint, wollte nicht mehr, konnte nicht mehr.

2003 hatte ich die erste dieser Krisen. Ich überstand die Sommerferien halbwegs und in der Schule ging es besser (das bedeutet nicht, dass es Zwangskranken an Disziplin mangelt! Ein straffer Zeitplan bringt aber oft Besserung mit sich). 2005 wurde es wieder ganz schlimm und ich war kurz davor, in eine Klinik zu gehen. Ich besuchte auch eine Therapeutin, hatte aber keinen Kontakt zu ihr und brach die Therapie bald ab. Doch ich schaffte auch diese Krise und hatte danach eine wunderschöne Zeit am Bodensee mit meiner Freundin und meiner Familie.

2006 kam und zu Ende dieses Jahres wurden die Zwänge wieder schlimmer. Ich besuchte noch einen Therapeuten, der mir aber sehr unsympathisch war und ging nie wieder zu ihm zurück. Ich konnte mich Therapeuten gegenüber nie öffnen und fühlze mich enstsprechend unverstanden. Ich überwand die Zwänge fast... aber nur fast. Im Dezember bekam ich einen schrecklichen Waschzwang und Gedankenrituale. Wieder konnte ich nicht mehr normal leben. Die Zwänge begannen sich aufs Essen auszubreiten und es fiel mir schwer, zu essen. Wenn man den Kühlschrank erst fünfmal oder öfter auf-und zumachen muss, ist das vielleicht zu verstehen... Ich hatte aber eine normale Beziehung zum Essen, ich hatte immerzu Hunger und versuchte wenigstenes ETWAS zu essen, um nicht umzufallen.

Hätte ich doch nur um Hilfe gebeten. Wäre ich doch nur zu meinen Eltern gegangen und hätte es ihnen gesagt... aber ich litt still weiter und unterschrieb damit fast mein Todesurteil.

Eines Tages wachte ich auf und war krank, es war der 27. Dezember 2006. Ich hatte tierischen Hunger, kontne aber nichts essen. Also las ich und versuchte mich halbwegs zu konzentrieren...

Um 12:20 stand ich auf, weil mir übel war Hunger. Ich hatte das Gefühl, mich jeden Moment erbrechen zu müssen. Ich schleppte mich zur Treppe und rief meiner Mutter zu, sie solle mir etwas zu essen bringen. Dann kroch ich fast schon zurück. Ich hielt mich am Bett fest, um nicht umzufallen und sah, wie die Welt vorm Fenster schwarze Punkte aufwies. Ich war vollkommen benommen.

Meine Eltern schleppten mich aufs Sofa ins Nachbarzimmer und flößten mir Tee mit Zucker ein. Dann zwangen sie mich zu essen. Und in diesem Moment wurde ich magersüchtig.

Ich dachte, dass Hungern etwas sei, dass ich tun müsse. Ich war so BLÖD... in diesem Moment veränderte ich mein Leben für immer. Manchmal möchte ich in der Zeit zurückreisen und dieses Mädchen, das keine Ahnung hatte, durchschütteln und sie zur Vernunft bringen. Aber ich habe jetzt Magersucht gehabt und mein Leben vielleicht um mehrere Jahrzehnte verkürzt, das meiner Eltern sowieso.

Was habe ich nur getan.

Ich denke, dass dies eine ungewöhnliche Entstehung einer MS ist und möchte hiermit zeigen, wie unterschiedlich die Beweggründe sein können.

Ich hoffe, meine Geschihte hat euch nicht gelangweilt.

Macht nicht meinen Fehler.

EOssG3e


@ löwin88

ja ich weis was du meinst...meine mutter versteht es sogut wie GARNICHT...in einem moment sagt sie von wegen "mach doch die oder das,dann FRISST du auch nicht mehr so viel" aber dabei hat sie keine ahnug...ich esse weniger als vor der klinik...weil vor der klinik habe ich sooo viel heimlich gegessen und sie hat das nie mitbekommen weil die arbeiten war...jetzt esse ich nur noch wenn sie da ist...weil wir zusammen essen...na und! ich esse halt meine 2teller nudeln oder morgens zum frühstück 2brötchen...wie auch immer für sie ist es immer noch viel...weil sie nicht richtig weis wie es vor der klinik war....

@ petia

ich finde deine geschichte sehr bewegent...leidest du denn jetzt immer noch under MS ? oder ist es "vorbei" ?

weist du denn wodurch diese zwänge entstanden sind ?

ich wünde dir gaaanz viel glück! du packst das!

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