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Pro und Kontra für Gesunde Ernährung

r`ock sxhox hat die Diskussion gestartet


:-) hallo leute,

vor kurzem habe ich beschlossen meine ernährungsgewohnheiten umzustellen! da es aber sehr viele bereiche gibt, die es wert sind sich mal anzusehen, würde ich mal gerne von euch wissen was es denn da alles machbar wäre!?

deswegen kann es nicht verkehrt sein leute zu fragen die evl. schon gute erfahrungen, oder eben auch leute die damit schlechte erfahrungen gemacht haben.

freue mich auf eure beiträge!

mfg

Antworten
Rkhon.dax20


Hallo rock shox,

ich habe meine Ernährung schon vor einiger Zeit umgestellt und gebe dir gerne eine kleine Auflistung mit meinen Erfahrungen:

1. Habe schon vor 7 Jahren aufgehört, Cola zu trinken. Mineralwasser trinken fällt am Anfang schwer, weshalb ich es am Anfang noch mit Apfelsaft vermischt habe, aber seit Jahren trinke ich ausschließlich Mineralwasser. Spart schon mal einen Haufen Kalorien und ist natürlich viel gesünder. Ich brauch den ollen Cola nicht mehr, hab gar kein Verlangen danach.

2. Weißbrot durch Vollkornbrot ersetzen. Am Anfang habe ich das weiche, süß schmeckende Brot vermisst, aber inzwischen ekele ich mich irgendwie davor. Mutter und Schwester sind inzwischen auch mit dabei, nur mein Vater kann es wegen seinen Zähnen nicht essen (sonst wäre es komplett verbannt) Schmeckt mit jedem Mal besser, ist gesünder und hat auch weniger Kalorien. Bei den verschiedenen Varianten mit und ohne Körner hat man auch Abwechslung. Das Ganze lässt sich natürlich auch auf Nudeln/Reis übertragen.

3. Mal einen genauen Blick auf Soßen werfen. Ich hielt das nicht für möglich, aber manche Soßen sind extreme Kalorienbomben und enthalten viel Zucker. Bin umgestiegen auf reine Tomatensoßen, die ich mal mit Paprika, Tomaten, Brokkolirößchen, etc. und verschiedenen Gewürzen aufpeppe. Sehr gesund und sehr lecker - und wieder wenig Kalorien.

4. Sich nicht das Naschen verbieten! Ich erlaube mir am Tag wenigstens eine kleine Sünde, sonst wird einem alles fad und die Lust auf das "Verbotene" wächst. Mal ein dicker Schokokeks am Morgen, ein Nougat-Creme-Sandwich zum Kaffee am Abend, was auch immer, man sollte es sich in kleinen Mengen gönnen.

5. Obst und Gemüse machen satt. Statt einem üppigen Abendessen mal zwei kleine Äpfel essen. Für mich persönlich schon absolut ausreichend. Wenn Heißhunger auf Süßes kommt, eine Banane essen. Machen satt und sind zuckersüß. In der Mittagspause mal Obst und Gemüse mit einer Beilage versuchen (in meinem letzten Jahr in der Ausbildung standen jeden Tag eine Möhre, zwei Äpfel und hier und da ein Brötchen auf dem Programm. Meistens hab ich das Brötchen nur noch "gerade so" runterbekommen, weil ich schon so satt war. Meine Ausbilderin fand's schräg, schmeckte aber toll und war viel billiger als was vom Bäcker zu holen)

Ich kann eigentlich nur zwei Nachteile nennen. Zum Ersten schmeckt einem alles zunächst nicht besonders. Wenn man Cola gewöhnt ist, könnte man den Sprudel ausspucken. Irgendwann aber ist der Sprudel erfrischend und der Cola so ekelhaft süß, dass man ihn gar nicht mehr will. Das gilt auch für alles andere.

Dann: die Umstellung. Wenn man vorher fast gar kein Obst/Gemüse gegessen hat, bzw. ballaststoffarm, ist das eine ziemliche Umstellung, die schon mal mit körperlichen Symptomen einhergehen kann. Die vergehen aber nach ein paar Tagen (Magendrücken, leichter Durchfall). In meinem Fall blieb es nur bei leichtem Rumoren im Magen.

Ich hoffe, ich konnte dir helfen.

LG

Tyüten(suppxe


Ich kann dir vorneweg sagen: Alles ist machbar.

Also jedem kann ich immer raten mit Rauchen und Alkohol aufzuhören.

Was Ernährung angeht würde ich auch bei dem Trinken anfangen.

Da nimmt man ja schon teils enorme Mengen an Zucker zu sich, aber es gibt eben immer auch Alternativen. Ich persönlich bin von Cherry Coke und Säften irgendwann einfach mal auf Mineralwasser umgestiegen und das ist schon solange her, ich hab mich dran gewöhnt und überhaupt kein Verlangen nach dem Zuckerzeug, im Gegenteil, wenn ich jetzt Cola trinke ist es mir viel zu Süß und es schmeckt mir auch nicht mehr wirklich.

Bin bei kohlensäurearmen Mineralwasser mittlerweile und werde vermutlich bald auf Kranwasser umsteigen. Kranwasser ist qualitativ nicht minderwertiger als gewöhnliches stilles Wasser, welches man im Getränkeladen kauft. Für den Laien ist da sowieso kein Unterschied erkennbar. Was mir persönlich auffällt ist das Kranwasser besser schmeckt, aber stilles Wasser aus Plastikflaschen. Den Unterschied würde ich vermutlich sogar rausschmecken. Am besten sind Glasflaschen.

Wenn man auf Süße nicht verzichten kann, dann gibts aber natürlich auch zuckerfreie oder light Produkte. Coke Zero z.B. wäre eine Alternative für die gezuckerte Cola. Mittlerweile gibts fast alles auch zuckerfrei ( Sprite, Orangenlimonade... ).

Zuckerkonsum auch einschränken. Versuch mal 1 Woche lang keine Süßigkeiten zu essen und du wirst sehen, wie sehr du abhängig von der Scheiße bist ;-)

Nach einiger Zeit gewöhnt man sich aber dran. Genug Energie bekommt der Körper ohnehin durch die Kohlenhydraten, man muss also gar keine Süßigkeiten essen. Obst liefert abert auch Energie und schmeckt gut, ist süß und ist gesund. Ein Apfel am Tag sollte es schon sein.

Viel Gemüse essen, am besten in Form von Rohkost: Tomate, Paprika, Gurke, Karotten... Gesundes Fastfood!

Fleischkonsum einschränken oder gleich Vegetarier werden. Auch als Vegetarier bekommt man genug Eiweiß, was der Körper ohnehin größtenteils selber produziert.

Es gibt kein Kontra. Es ist alles eine Sache der Gewöhnung. Heißhungerattacken würde ich nicht als Kontra bezeichnen, sondern das sind eben Entzugserscheinungen, weil der Körper abhängig ist von bestimmten Dingen, das gibt sich aber mit der Zeit.

Finde ich übrigens gut, wenn sich Menschen Gedanken über gesunde Ernährung machen. Gründlich lesen kann ich auch nur empfehlen, light Produkte oder fettfreie Produkte halten auch nicht immer was sie versprechen, genau lesen, was dort steht und Produkte vergleichen, damit man einen Blick dafür bekommt. Erst letztens hab ich auf einer Kornflakes Schachtel groß geschrieben gesehen: 20% Zucker, das Kleingeschrieben dazu: in 200ml Milch.

30g enthalten aber 16g Zucker, was also mehr als die Hälfte ist! Mehr als die Hälfte der Kornflakes ist also Zucker...

Und Diätprodukte sind nicht immer besser. Ob nun Fructose ( Fruchtzucker ) anstatt Glucose verwendet wird, das macht überhaupt keinen Unterschied ( nur für Diabetiker ). Ist aber kein bisschen gesünder oder macht in irgendeiner Weise weniger fett.

Das ist eben das Problem, dass man sich gesund ernähren will und sich dann denkt: JO, ich kauf jetzt light oder Diätprodukte und gut ist. Hier benötigt man Wissen, um sich überhaupt erst orientieren zu können, daher Augen offen und nicht blenden lassen. Dass Obst und Gemüse gesund sind und man Fleisch nur in Maßen genießen sollte, weiß man doch, man hält sich nur nicht dran.

Und wie gesagt: ALLES EINE SACHE DER GEWÖHNUNG! Später ist es dann gar kein Verzicht mehr, sondern du willst das ganze ungesunde Zeug gar nicht mehr, wenn erstmal dein Bewusstsein für gesunde Ernährung geschärft ist.

TküteXnsYuppe


"...Kranwasser besser schmeckt, aber stilles Wasser aus Plastikflaschen."

soll natürlich so heißen:

"...Kranwasser besser schmeckt als stilles Wasser aus Plastikflaschen."

S^ilbxer


Ich hab eigentlich nur eine Empfehlung: Die einzig richtige Ernährung gibt es nicht. Der Mensch ist individuell und nicht jeder verträgt alles gleich gut. Da kam mal was dazu im TV - eine hatte gerade ihr Ökotrophologiestudium abgeschlossen und wollte ihre (an sich schon gesunde) Ernährung dem anpassen, was sie dort gelernt hatte. Doch leider bekam ihr das gar nicht, obwohl sie sich wirklich vorbildlich ernährte. Sie hatte häufig Bauchschmerzen, verlor an Gewicht, fühlte sich schlapp. Bis herauskam, dass sie eine Fructoseintoleranz hat. Sie hat ihre Ernährung wieder umgestellt, auch wenn das dann nicht den Vorgaben entsprach - und es ging ihr damit viel besser.

Will heissen: 5x täglich Obst und Gemüse werden jemandem mit Fructoseintoleranz nicht bekommen. An Milchprodukten hat jemand mit einer Lactoseintoleranz keine Freude.

Manche haben Probleme mit zuviel Rohkost.

Des weiteren ändern sich die Erkenntnisse ständig. Dachte man vor Jahren noch, fettarme Ernährung sei das Nonplusultra, sieht man das heute anders.

Deswegen: Nicht zu sehr an irgendwelche Richtlinien klammern, sondern auf den Körper hören.

Und: Zutatenlisten lesen- je weiter vorne eine Zutat steht, desto mehr ist drin. Nicht von Werbeversprechen blenden lassen (man benötigt kein Actimel, um gesund zu bleiben, etc.).

Was ich für mich persönlich umsetze (bzw. ich versuche es zumindest):

-Süssstoffkonsum einschränken - erspart Darmprobleme.

-Cola oder andere Getränke in die Richtung sind ein Genussmittel und somit nicht täglich auf dem Speiseplan- ich trinke sonst Leitungswasser oder aber Tee. Trinken ist für mich sowieso meistens Zwang, da ist es mir egal, ob es schmeckt oder nicht.

-Nicht zuviel Lactose (ich habe eine Intoleranz)

-nicht zuviel Fruchtzucker (damit habe ich ebenfalls Probleme) - also auch Obst- und Gemüsekonsum einschränken bzw. ich muss da noch rumexperimentieren, was zuviel ist und was nicht.

-Vollkorn, nicht nur bei Brot, sondern auch bei den Nudeln.

rGockv shoxx


danke schonmal für eure beiträge!

@ Rhonda20

ungefähr vor etwa der selben zeit habe ich auch aufgehört cola zu trinken und das war auch gut so! hatte immer irgendwelche komischen sachen an mir festgestellt die ich dann auf die cola zurückführte. denke mal das war letztendlich auch das problem. jedoch aß ich ansonsten weiter wie gehabt.

erst vor einem halben jahr habe ich dann meine komplette ernährung umgestelt und lebe heute nach dem prinzip: "Viel Gemüse essen, am besten in Form von Rohkost: Tomate, Paprika, Gurke, Karotten... Gesundes Fastfood!"(beitrag @tütensuppe. finde ich sehr gut!)

@ silber

natürlich kann jemand sachen nicht essen die er nicht verträgt! ich glaube deswegen, dass es gut wäre wenn jeder mal einen test auf verschiedene unverträglichkeiten macht. aber ich denke das merkt man dann. wie bei der Ökotrophologiestudentin. sie hat es auch von selber gemerkt. bei starken problemen aber, wäre ein richtiger test vieleicht angebracht.

jetzt wollte ich mal auf die fette zu sprechen kommen, die silber schon erwähnte. wenn ich mich nicht täusche sid das vorallem die "omega 3 fettsäuren", von denen es dann noch drei untergruppen gibt, nämlich die dha, ala und epa. wobei der epa die besten eigenschaften zugesprochen werden.

also wäre es in diesem fall schon sehr fatal auf diese fettsäuren zu verzichten, da sie starken einfluss auf den körper haben. man muss dafür auch nicht unbedingt fleisch essen (lachs, hering, makrele etc.). sie kommen auch in nüssen und samen häufig vor.

jetzt wäre meine frage, was esst ihr genau? also welches obst, welches gemüse, welche brote... da gibt es ja einiges.

mfg

S*ilbexr


ich glaube deswegen, dass es gut wäre wenn jeder mal einen test auf verschiedene unverträglichkeiten macht.

so einfach ist das aber nicht. Sowohl Lactose- als auch Fructoseintoleranztests dauern an die 3 Stunden. Wenn das jeder einfach so im Voraus macht, entstehen zudem immense Wartezeiten...

Das Problem ist, dass das Wissen über solche Intoleranzen nach wie vor nicht sooo verbreitet ist. Wenn dann jemand Bauchweh hat, wird er vermutlich nicht gleich darauf kommen, dass er eine Intoleranz hat...die Symptome variieren ja auch.

rGock[ Lshoxx


wie gesagt, bei starken problemen.

hat schonmal jemand eine omega3 kur gemacht?

mfg

n*ewmoxon


also im Prinzip wurde ja schon alles Wichtige erwähnt, wie man sich gesund ernährt ;-)

Ich möchte noch ein paar meiner eigenen Erfahrungen dazu einbringen:

1. Zu viel Süßstoff ist ungesund, ob er wirklich Heißhunger verursacht, vermag ich nicht zu beurteilen, finde es aber nicht gut, sich "gesund ernähren zu wollen" und dann einfach alles statt mit Zucker mit Süßstoff zu verdrücken, ist irgendwie nicht Sinn der Sache :-/

2. Also deine Verdauung kann eigentlich nur positiv von einer Ernährungsumstellung profitieren, anfangs könntest du vielleicht mal Blähungen/Durchfall bekommen, insgesamt ist es aber wesentlich gesünder, auch mal Rohkost/Obst, ect. zu essen.

3. Durch eine vollwertige Ernährung kann man seine Konzentration steigern, man ist länger gesättigt und kann sich dadurch besser konzentrieren. Merke ich immer sofort: früher habe ich helles Toast gefrühstückt, hatte immer bald wieder Hunger, heute frühstücke ich 2 Scheiben Vollkornbrot (gibts ja auch ohne Körner, wer die Körner nicht mag) und bin wesentlich länger gesättigt und kann mich dann in der Uni auch besser konzentrieren :)

4. Sicherlich kann eine Ernährungsumstellung auch Nachteile haben (wenn man es radikal durchziehen will): Wenn man viele Freunde hat, mit denen man gerne mal bei Mc Donalds, beim nächsten Dönerladen, usw einkehrt, könnte man Probleme bekommen, weil Fastfood ja dann eher nicht mehr auf dem Speiseplan steht, aber ich finde, ab und zu kann man sich sowas trotzdem gönnen ;-) also kein wirklicher Nachteil :)

5. Die erste Zeit ist es schon schwer auf Zucker zu verzichten (bei mir verging früher kein Tag ohne Spezi, was Süßes vom Bäcker und paar Gummibärchen), aber nach ner Zeit hat man wirklich fast kein Verlangen mehr danach und ab und zu darf man sich ja auch davon was gönnen :)

so, wünsch dir viel Erfolg und viel Spaß bei deiner neuen Ernährung

p.s. es gibt auch sehr viele Kochbücher über vollwertige/gesunde Ernährung, sodass dir auch bei Gerichten eigentlich nie die Ideen ausgehen dürfen :)

m|ea cu[lpa


@ newmoon

4. Sicherlich kann eine Ernährungsumstellung auch Nachteile haben (wenn man es radikal durchziehen will): Wenn man viele Freunde hat, mit denen man gerne mal bei Mc Donalds, beim nächsten Dönerladen, usw einkehrt, könnte man Probleme bekommen, weil Fastfood ja dann eher nicht mehr auf dem Speiseplan steht

stimmt, das ist auch der einzige nachteil, der mir einfällt. hab leider zuviele freunde, die dann ständig mit den augen rollen, wenn ich bier statt zuckersüße cocktails in der cocktail-happy-hour bestelle, im sommer kein eis essen gehn möchte (was ich auch früher nur aus höflichkeit gemacht hab) oder tiefkühlpizzastücke oder süßes ablehne. und die es sich auch nicht merken, man kriegt selbst nach nem jahr bei jedem besuch immer noch cola angeboten. langsam überlege ich echt, auch den freundeskreis umzustellen.

widersprechen muss ich dir allerdings bei

aber ich finde, ab und zu kann man sich sowas trotzdem gönnen ;-) also kein wirklicher Nachteil :)

GÖNNEN? mcdonalds is nix, wo man von 'sich gönnen' sprechen könnte. es gibt wirklich wenige dinge, wo ich bedauer, sie nicht mehr essen zu können, wenn ich halbwegs konsequent sein will, aber dazu gehört sicher kein mcdonalds.

T$eoxo


Frage : ??? wie sollte man Salatmishung vorher reinigen nur mit Wasser oder eventuell mit Apfelessig ??

kennt sich jemand aus ??? ??

üx40


im Bezug auf "Actimel" – lest euch hier mal ein und erfahrt welche Produkte euch wahrlich mit Lügen anschreien: [[www.foodwatch.de]] und [[www.abgespeist.de]]

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