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schaffe es nicht zu fasten

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Klar, und oberstes Gebot ist sowieso, auf sein Bauchgefühl zu achten. Und wenn medizinisch was dagegen spricht, dann ist die Sache ja sowieso klar.

Ich habe nur mit einigen Leuten gesprochen, die irgendwelche Leiden oder unwohle Zustände durch Fasten loswerden konnten, daher dachte ich, für die TE wäre es vielleicht eine hilfreiche Sache.

Shhelxly


Der Körper hat genug Ressourcen, darunter nicht nur Muskelmasse, um sich eine Zeitlang zu versorgen. Und beim Fasten spart der Körper einiges an Stoffwechseltätigkeit ein, hat also mehr Energie und die kann man auch für Sport nutzen, so dass der Muskelabbau gar nicht mehr groß ist. Man steht also nicht herum wie ein Auto ohne Sprit, sondern ist leistungsfähig. Ein Beispiel sind auch Krankheiten. Wenn man krank ist, trinkt man viel und verweigert Nahrung, hat keinen Hunger oder Appetit, aber gerade dort vollbringt der Körper Höchstleistungen im Kampf gegen Bakterien etc.

Das ist völlig richtig :)z :)^

Dem Körper steht während des Fastens eine Menge gespeicherte Energi zur Verfügung, ebenso wie dem Tank eines Autos. Da fährt man ja auch nicht nach jedem Anlassen des Motors gleich zur Tankstelle ;-)

Was ich nicht so ganz glauben kann, ist, dass ein erzwungenes "Leeren" des Körpers und dann eine erzwungene "Innenversorgung" (was nichts anderes ist als Abbau der Muskelmasse etc) gesund sein soll :-|.

Eine erzwungene Darmentleerung ist auch nicht so "gesund" und auch nicht wirklich notwendig. Durch die viele Flüssigkeit, die dem Körper durch das Fasten zugeführt wird, entleert sich der Darm auch von ganz alleine. Auch ich muß, wenn ich mehrere Tage faste, innerhalb der ersten Tage öfter mal zur Toilette. In den meisten Fasten-Ratgebern kann man lesen, dass man mit Glaubersalz, Rizinusöl und dergleichen "abführen" soll, ist aber nicht wirklich notwendig bzw. man sollte diese Aufgabe dem Körper selber überlassen. Er hat sich bisher ja auch selber um die Darmentleerung gekümmert, ohne dass man mit irgendwelchen Abfühmitteln nachgeholfen hat. Und der Darm fällt nicht gleich in einen "Fasten-Schlaf", wenn man das Fasten beginnt.

Für den Körper ist es ganz vorteilhaft, wenn man ihn einen Tag vor dem Fastenbeginn auf das Fasten vorbereitet, indem man nur noch Obst und/oder Gemüse zu sich nimmt. Das würde ich vor allem dann empfehlen, wenn man das allererste Mal fasten möchte, um dieses zu erzielen:

Der Körper braucht doch ein Signal, dass er auf "Innenversorgung" umschaltet. Und dann ist auch der Hunger weg.

Wobei das Hungergefühl erst innerhalb der ersten 1 - 3 Tage weniger wird bzw. ganz verschwindet. Diese ersten Tage, mit dem Hungergefühl muß man dann einfach überstehen oder beim Knurren des Magens noch einiges an Flüssigkeit zu sich mehmen. Ein Körper mit mehr Fasten-Erfahrung kann sich schneller umstellen, so dass das Hungergefühl sich schneller einstellt.

Wenn ich faste, dann über mehrere Tage und konsequent ohne feste Nahrung, also auch kein Obst.

Das Fasten ist erst dann ein richtiges Fasten, wenn man dem Körper keinerlei Nährstoffe mehr zufügt, sondern nur viel Flüssigkeit. Dabei soll der Körper sämtliche Energie zur Reinigung/Entgiftung des Körpers nutzen. Trinkt man z.B. Fruchtsäfte, müssen zur Verdauung dieser Nährstoffe Verdauungssäfte produziert werden. Was dann das Fasten des Körpers wieder unterbricht. Deshalb sollten während des Fastens nur Wasser und ungesüßte Tees getrunken werden.

Nach dem Fasten muß der Körper sich wieder an die Nahrungsaufnahme gewöhnen. Fastet man länger als 3 Tage, muß diese Umstellung langsam geschehen. Man sollte immer ungefähr ein 1/3 der Fastenzeit aufwenden, um den Körper wieder an die Nahrung zu gewöhnen, damit er die Verdauungsäfte wieder langsam produzieren kann.

Grundsätzlich ist es aber wichtig, dass man sich vorher ärztlich untersuchen läßt, bevor man überhaupt ein Fasten beginnt. Das Fasten ist eine Therapie, kein "Spielchen", das man mal ausprobieren könnte, wenn man z.B. Gewicht verlieren möchte. Besonders ein Fasten über einen längeren Zeitraum kann für einen Körper schon mal gefährlich werden, wenn er mit den Giftstoffen, die er abbaut und über den Urin abgibt, überfordert ist. Ein solcher Fall ist sicher eher selten, es kann aber mal vorkommen. Deshalb ist es eigentlich sogar anzuraten, sich auch während des Fastens ärztlich untersuchen zu lassen, vor allem dann, wenn man über einen längeren Zeitraum fasten möchte.

Das, was Du beschreibst, Garfunkel:

Ich habe aber nun ein anderes Problem: Gestern gabs nur Wasser und ungesüßten Tee, ab ca. 18 Uhr fingen meine Hände an sich zu verkrampfen, ich wurde immer schlapper. Heute morgen nach dem Aufstehen waren meine Finger total verkrampft und mir war nicht so gut. Jetzt habe ich ein merkwürdiges Kribbeln in den Fingern, ganz unangenehm. Viel Energie hab ich auch nicht, obwohl ich gleich früh wieder angefangen habe zu essen. Was habe ich falsch gemacht?? Bzw. was kann ich gegen das Kribbeln tun??

kann ich leider so auch nicht einordnen, weil ich kein Arzt bin, aber nicht jeder Organismus ist für eine Fastenzeit geeignet. Wenn derlei Probleme auftreten, sollte man seinem Körper etwas Gutes tun, und das Fasten sofort wieder unterbrechen, damit da nicht irgendein schwerwiegenderer Schaden entsteht.

Gwarf0unkexl


Schade, würde so gern wissen warum meine Hände so starr waren...merkwürdig.

LBoelxi


ich mach mein zweites Heilfasten im august. aber nur 7 Tage nach winteranbruch immer ca 10 tage

L'oelxi


Ich würde gerne mal ein oder zwei Fasten- oder zumindest Obst-Tage einlegen. Einfach auch um meinen Magen und Darm mal zu beruhigen,

zwei tage Fasten :-o das ist kein Fasten..zwei tage auf Nahrung zu verzichten ist nix und bringt dir auch nix, wenn musst du das richtig machen mit Heilfasten. Dann mach lieber einen Reistag und einen Obsttag...das bringt dir dann mehr.

Ich mache das immer als Entlastungstage vor dem Jährlichen Fasten

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