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Alkohol - Pro und Contra

XBisqu[ita hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Lieben,

momentan habe ich das Gefühl eine entscheidende Wendung in meinem Leben zu erfahren.

Nur ganz flink die kleine Vorgeschichte:

Ich arbeite nachts in einer Bar - viele Teenager, viele Erwachsene, viele davon betrunken.

Ich habe viele Freunde - viele von ihnen nur auf Party und wilde Alkoholexzesse aus.

Beides finde ich momentan mehr als abstoßend.

Es fiel nichts Besonderes vor - mit der Zeit hegte ich einfach einen Groll auf den Alkohol und seine Auswirkungen auf die Persönlichkeit von Menschen.

Ich selber genieße Alkohol in Maßen (oh ich weiß genau, dass viele meiner Freunde nun lachen würden und auf den Alkohol in den 1-Liter-Bierkrügen anspielen würden. Nur um mal darzustellen in welche Richtung sich deren Gedankengänge bewegen), wenn überhaupt. Ich arbeite viel und lebe auch sonst ziemlich gesund.

Momentan überlege ich den Alkoholgenuss komplett aus meinem Leben zu streichen.

Für diese Entscheidung ist es wichtig für mich zu erfahren was überhaupt im Körper passiert, sobald dieser eine kleine bzw. auch eine große Menge Alkohol zugeführt bekommt. Was löst diese Willenlosigkeit aus, was sorgt dafür, dass Menschen nicht mehr laufen bzw. reden können?

Kann man kleine Mengen Alkohol schon als Schädigung für den Körper bezeichnen?

Wäre super, wenn sich mal jd. mit mir Gedanken macht.

Stehe ich denn eigentlich mit dieser Abneigung gegen Betrunkene alleine da?

Grüße aus Oberfranken :)

Xisquita

Antworten
g%wengdWolymnxn


Um mal auf die Willenlosigkeit einzugehen: Das kommt wohl auf die Abhängigkeit an. Ich hatte mal einen Arbeitskollegen, der konnte erst dann arbeiten, wenn er ein gewisses Quantum an Alkohol erreicht hatte :-/ sonst fing er an zu zittern und konnte nicht arbeiten. Aber wieviele Jahre und wieviele Mengen man dafür trinken muss, weiß ich (glücklicherweise) nicht.

H~eliea x80


Stehe ich denn eigentlich mit dieser Abneigung gegen Betrunkene alleine da?

Nein, auch ich finds mittlerweile nur noch ekelhaft obwohl ich früher auch "Maß-ig" Alkohol in mich reingekippt habe.

Ich selber genieße Alkohol in Maßen (oh ich weiß genau, dass viele meiner Freunde nun lachen würden und auf den Alkohol in den 1-Liter-Bierkrügen anspielen würden. Nur um mal darzustellen in welche Richtung sich deren Gedankengänge bewegen), wenn überhaupt

(

Oh das kenne ich nur zu gut, bei mir heißt es jetzt wenn ich wieder mal alte Saufkumpane treffe: Was? Du magst keinen Hunter ??? Bist du krank? Mußt zum Bluttest weil der Schein weg ist?

(Ich trinke schon seit etwa 4 Jahren nur noch sehr wenig Alk. Höchstens ein Radler)

Ich habe viele Freunde - viele von ihnen nur auf Party und wilde Alkoholexzesse aus.

Ich hatte viele Freunde. Oder besser Saufkumpanen. Seit ich nicht mehr bis zum Exzess trinke hab ich nur noch flüchtige Bekannte. Finds aber auch nicht allzuschlimm, es bleiben mir jede Menge Peinlichkeiten erspart.

Momentan überlege ich den Alkoholgenuss komplett aus meinem Leben zu streichen.

Da tust du dir und deinem Körper sicherlich was gutes. ;-) Allerdings wird sich dadurch auch dein soziales Umfeld und dein Freundeskreis verändern. Mache stört es nicht wenn du nicht mehr trinkst und sie akzeptieren deine Entscheidung, für andere gehörst du nicht mehr dazu zum Kreis der "willenlos-torkelnden-unsinn-machenden-wie-geil-war-letzte-nacht-total-daneben-fraktion"

Zumindest waren das meine Erfahrungen!

Grüße aus Oberfranken

Grüße aus Niederbayern ;-D *:) *:)

exngTinReer


[[http://de.wikipedia.org/wiki/Alkohol#Giftigkeit]]

Für den Menschen ist Ethanol giftig

Das sagt doch schon alles, oder?

(Jetzt brauchen bloß nicht die Klugscheisser kommen und erzählen, dass theoretisch alles in bestimmten Mengen giftig ist %-| )

Alkohol ist ein Nervengift.

N;akgarj+unxa


ich habe mich vor einigen jahren dazu entschlossen, den alkohol komplett aus meinem leben zu verbannen. Ich habe es nie bereut, keine sekunde - meine lebensqualität hat sich spürbar gesteigert. in sozialen situationen ist das heute auch kein problem mehr. zum anstossen tut es ein alkoholfreies bier und für familienfeiern und empfänge gibt es alkoholfreien sekt, wenn ein einem das wichtig ist.

alkohol ist ein starkes zellgift - alle vermeintlich gesundheitsfördernden wirkungen sind lobby getriebene einseitige darstellungen. ein glas rotwein ist gut fürs herz - die alte geschichte.... das liegt aber nicht am alkohol sondern an den anderen bestandteilen und lässt sich mit einem glas traubensaft auch erreichen.

kjriske-lvin


Kann man kleine Mengen Alkohol schon als Schädigung für den Körper bezeichnen?

Ja. Streng medizinisch betrachtet gibt es keine "unbedenkliche Menge" Alkohol.

Die Leber kann sich von Schädigungen, wenn sie erstmal da sind, nicht gut erholen. Vor allem nicht wenn regelmässig getrunken wird. Als Beispiel hab ich letztens von einem Mediziner gehört, wenn man einen halben Liter Bier getrunken hat, sollte man 2-3 Tage auf Alkohol verzichten, damit die Leber damit klarkommt. Das hört sich bestimmt für viele übertrieben an - aber wer regelmässig trinkt wird auch dementsprechede Leberwerte im Blut haben. Die meisten wissen aber nicht, wie ihre Leberwerte sind.

lfondo&n_callxing


Alkohol ist ein Nervengift.

Alkohol ist kein Nerven-, sondern ein Zellgift.

EZza


(Jetzt brauchen bloß nicht die Klugscheisser kommen und erzählen, dass theoretisch alles in bestimmten Mengen giftig ist %-| )

Bin schon da, die Menge macht das Gift. ;-D

Ich trinke gerne Bier, harten Alkohol trinke ich kaum, höchstens mal einen Schnaps nach dem Essen im Restaurant wenn der Wirt einen ausgibt.

Mir gehts gesundheitlich bestens und von daher sehe ich keinen Grund auf ein Bierchen ab und an zu verzichten.

Falls das mein letzter Post hier sein sollte, behaupte ich das Gegenteil. ;-D

Zum Thema Abneigung gegen Betrunkene: Das ist normal. Geht mir nicht anders wenn ich nüchtern auf einer Party erscheine und alle anderen sind mittelschwer betrunken. Entweder trinkt man dann mit oder amüsiert sich wie die Leute so drauf sind.

Denn es gilt: In vino veritas. ;-D

E0zxa


Die meisten wissen aber nicht, wie ihre Leberwerte sind.

PS: Meine Leberwerte sind gut, nur der Harnsäurewert ist grenzwertig. :-)

Xiis=quitxa


@ Helia80

Leider merke ich jetzt schon, dass sich mein soziales Umfeld ändert. Und das nicht weil ich GAR NICHTS mehr trinke, sondern einfach weil ich nicht regelmäßig und viel trinke. Schnell wurde ich zum Langweiler und nun schon gar nicht mehr gefragt, ob ich überhaupt mit auf die ein oder andere Festlichkeit gehen möchte.

Gut, das ist zumindest bei einem Teil meiner Freunde so - es gibt welche, die mögen mich so wie ich bin. ;-)

Hueli!a 80


es gibt welche, die mögen mich so wie ich bin.

:)^ :)^ So is recht, und wenn sich die anderen von dir distanzieren nur weil du dir nicht jedes Wochenende bis zum Erbrechen die Kante gibst, auf die kannst du gerne verzichten.

Ich glaub viele geben sich in ihrer Sturm und Drangzeit gerne mal dem Suff hin.

Die meisten entwickeln sich weiter, einige bleiben stehen...

Mtarc-ausd-Essxen


Ja die Sache mit dem Alk, das ist wirklich so ne Sache. Man ist ja fast schon gesellschaftlich ausgeschlossen, wenn man keinen Alkohl mehr trinkt, bzw. trinken will.

Ich habe die Erfahrung gemacht, das man ganz schnell "unten durch" ist bei vielen, wenn man den Alk abschwört. Allerdings sind das auch alles nur Bekannte, dessen einzige Verbundenheit im Alkohol bestand. Die sogenannten Saufkumpanen.

Ich denke viele kommen deshalb damit nicht klar, weil man ihnen einfach einen Spiegel vorsetzt. Den wollen viele nicht sehen, weil sie dann damit anfangen müssten sich mit sich selber zu beschäftigen.

Wenn man die Frage stellt "Alkohol pro und contra"... wirklich viele pro's gibbet da nicht.

Und wenn man es mit dem Alk sein lässt. Man lernt wieder viele andere Dinge kennen, die eigentlich wirklich viel mehr Spass machen als zu saufen.

Bei mir sah es so aus... ich war dicht davor nen richtiger Alki zu werden. Hab mir Abends gerne so 5-6 Flaschen Bier reingehauen und am Wochenende entsprechend mehr (allerdings ganz selten wirklich harte Sachen). Hab nie Entzugserscheinungen wie Zittern oder so gehabt und auch meine ganzen alkoholbedingten Blutwerte sind in Ordnung. Aber ich spürte, das wenn ich jetzt nicht NEIN sage... dann kann ich ganz schnell wirklich in was abrutschen.

Hab mich deshalb freiwillig in eine ambulante Therapie begeben, was ich natürlich nach Aussagen einiger damaligen Saufkumpanen gar nicht nötig habe. Doch hab ich. Werde oft belächelt, wenn ich einmal in der Woche mit nem "Seelenklempner" rede... oder zur Selbsthilfegruppe gehe. Dabei spricht man da gar nicht über "Psycho-Scheiss" oder so. Mein Psychologe hat bei mir keine wirklich psychische Erkrankung festgestellt. Aber die Gespräche tun gut. Man bekommt einfach nur Alternativen aufgezeigt bzw. Denkanstösse oder kann sich einfach mal ausheulen.

Eigentlich würden dafür auch einfach nur richtig gute Freunde reichen. Aber Saufkumpanen sind keine guten Freunde. Die im Suff oftmals vorgetäuschte Freundschaft ist nüchtern ganz schnell verflogen.

W&assero6nkexl


Habe mit 26Jahren zum letzten Male Alkohol getrunken und heute mit 59 kann ich nur sagen er hat mir nie gefehlt. Habe viele Alkoholiker kennen gelernt, viele sind frühzeitig aus dem Leben geschieden habe dabei keinen bedauert ein denn ein jeder hat sein Leben selbst in der Hand.

Finde nur das inzwischen mehr Alkoholiker gibt als früher, ganz schlimm bei den Jugendlichen, die kommen anscheinend ohne Alkohol kaum mehr aus.

bjenzxo


Ich verstehe nicht, warum so oft zwischen "harten" und nicht harten alkoholischen Getränken unterschieden wird, a la "Ich trinke 3L Bier am Tag, aber nur einmal in der Woche was hartes"... ??? Alkohol ist Alkohol. Eventuell wirkt er in höheren Konzentrationen noch zusätzlich desinfizierend, aber das wars dann auch schon mit den Unterscheidungsmöglichkeiten ]:D

M/arc-aus-E;ssxen


@ Wasseronkel

Geh doch nur mal raus... es wird nur gesoffen... egal ob Jugendliche oder Erwachsene.

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