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Alkohol - Pro und Contra

D7eDpeusMSa&ntos


Pro:

- Enthemmung

- Entspannung

- gesellschaftliche Integration

- Saufspiele machen Spaß

- man kann jede Musik ertragen

Contra:

- Enthemmung

- teuer

- diverse gesundheitliche Bedenken

- der Tag danach

- Aggression

- Depression

- Suchtgefahr

- Erinnerungslücken

- Gefühlsdämpfung

Das sind so die spontanen Dinge die mir einfallen. Ich trinke ziemlich regelmäßig (ca. einmal die Woche), bin dann nicht immer ballerbreit, aber mal ne Woche ganz ohne Alkohol ist eher die Ausnahme. Vor den Klausuren schieb ich meist ne alkoholfreie Zeit ein, ca. 4-6 Wochen, und letztes Mal habe ich danach tatsächlich darüber nachgedacht, gar nicht mehr zu trinken. Hab mich in den Wochen Habs aber dann doch nicht durchgezogen, obwohl ich mich in der alkoholfreien Zeit echt gut gefühlt habe, körperlich und geistig war ich da echt fit. Warum ich trotzdem wieder angefangen habe? Tja, ich finds halt doch lustig, sich ab und zu mal ordentlich einen hinter die Binde zu gießen. Mal sehen ob ich nach der nächsten alkoholfreien Phase dabei bleibe...

Kleine Erläuterung zu meinem oben angeführten Punkt "Gefühlsdämpfung": Wir alle wissen, wie schön ein erster Kuss mit einer neuen Flamme ist. Aber dass der erste Kuss ohne Alkohol noch zehn Mal schöner ist, wissen viele gar nicht mehr... Ich hab mal darüber nachgedacht, wann ich das letzte Mal nüchtern einen ersten Kuss hatte - ist ein paar Jahre her. Zumindest ein bisschen Alkohol war immer im Spiel. Eigentlich traurig.

H{eAlia{ 80


Wir alle wissen, wie schön ein erster Kuss mit einer neuen Flamme ist. Aber dass der erste Kuss ohne Alkohol noch zehn Mal schöner ist, wissen viele gar nicht mehr... Ich hab mal darüber nachgedacht, wann ich das letzte Mal nüchtern einen ersten Kuss hatte - ist ein paar Jahre her. Zumindest ein bisschen Alkohol war immer im Spiel. Eigentlich traurig.

Das hast du schön gesagt.. :)z :)z :)^

s<ilmxie


Also ich trinke Alkohol in Cocktails zB sehr gerne, in einer gemütlichen Rund zusammensitzend, bei Wein oder Cocktail- eben aus Stilgründen (nein, kein Gruppendruck), aber es passt zum Flair zur Atmossphäre. Dabei geht es nicht um das Betrinken.

Und Alkohol gibt schon je nach Art eine gewisse Geschmacksnote dazu.

Ich denke aufhören zeugt nur von der Unfähigkeit seine Grenzen nicht einschätzen zu können.

Weißt du, wann Schluss ist, kannst du Alkohol auch genießen, ohne böse Ausfälle und Willenlosigkeiten.

DqeDEeusS(antoxs


Ich denke aufhören zeugt nur von der Unfähigkeit seine Grenzen nicht einschätzen zu können.

Weißt du, wann Schluss ist, kannst du Alkohol auch genießen, ohne böse Ausfälle und Willenlosigkeiten.

Interessante Ansicht. Aber die bösen Ausfälle/Willenlosigkeit sind ja nicht die einzigen negativen Aspekte, Stichwort Gesundheit. Ich kann meine Grenzen in aller Regel einhalten, bevor ich verbal ausfällig werde (ist einmal vorgekommen und ich hab mich danach zu Recht in Grund und Boden geschämt, obweohl ich in der Sache meiner Meinung nach Recht hatte), von Aggressivität ganz zu schweigen, das ist mir noch nie passiert.

Das mit der Willenlosigkeit kommt allerdings gelegentlich vor :=o

Da fällt mir noch ein negativer Aspekt ein: Man kann sich Frauen schön trinken. Das ist am nächsten Morgen ganz übel.

Aber diese Erlebnisse wären nicht der Hauptgrund für mich, mit Alkohol aufzuhören, sondern ein gesteigertes körperliches und geistiges Wohlbefinden.

X}isq-uiMta


Hm man kann sich Frauen schön saufen - oder mal anders rum gesehen ... sie können sich auch hässlich trinken. Nicht nur sie. Auch die Männer. Der gläsrige Blick, die kleiner werdenden Augen, die Fahne, die mit jedem Wort einher geht. Dazu kommen meist undefinierbare Bewegungen oder eben diese Willenlosigkeit, die den ein oder anderen in peinlicher Art und Weise auf Bänken, Tischen und Tresen tanzen lassen. Nicht, dass ich was dagegen hätte. Aber ich finde, man sollte dabei nen festen Stand und eine gehörige Portion Gleichgewicht haben, sonst geht das schnell in die Hose und wird peinlich. Auch für die Freunde *meldmeldmeld*.

Oder die Mädels: Top - und BHträger auf halb Neune, verschmierte Wimperntusche und Kajal, undefinierbare Artikulation, zersauste Haare, meist noch schmutzige Hosen, weil Mädels sowieso viel öfter hinfallen, wenn sie betrunken sind. (Ok, das ist nur eigene Beobachtung)

Klar sind das die Extremfälle.

Die Stufe darunter. Das allabendliche Sitzen im Biergarten. 5-10 Bierchen Minimum. Man ist lustig, die Zunge wird locker. Macht sich auf den Heimweg und der Tag danach, an dem man eigentlich fit für die Arbeit sein soll ist gelaufen. Auch solche Personen habe ich in meiner Clique. War auch mal ne zeitlang so. Inzwischen geht mir das gegen den Strich.

Ich frage mich nur, was bei mir den Schalter umlegte. Oder ist er gar nicht umgelegt? Vielleicht auch nur eine Phase? Keine Ahnung.

Hinter der Bar stoße ich nach wie vor mit meinen Mädels an, sie trinken Sambucca, ich Ginger Ale oder Tonic Water. Im Schnapglas merkt das kein Gast und die Mädels haben nicht ganz so doll das Gefühl allein zu sein. Ein guter Kompromiss also.

@ DeDeusSantos

Ganz ehrlich? Ich weiß es auch nicht mehr. :(

m1iyaxno


Es gibt keine PROs bei Drogen. :(v

D$eDe#usSa(ntos


Hm man kann sich Frauen schön saufen - oder mal anders rum gesehen ... sie können sich auch hässlich trinken. Nicht nur sie. Auch die Männer. Der gläsrige Blick, die kleiner werdenden Augen, die Fahne, die mit jedem Wort einher geht.

Stimmt, Mann oder Frau kann sich definitv selbst hässlich saufen :)z Ich merks zum Glück meistens wenns soweit ist und komm dann nicht mehr auf die Idee, noch ne Frau anzusprechen.

Die Stufe darunter. Das allabendliche Sitzen im Biergarten. 5-10 Bierchen Minimum. Man ist lustig, die Zunge wird locker. Macht sich auf den Heimweg und der Tag danach, an dem man eigentlich fit für die Arbeit sein soll ist gelaufen. Auch solche Personen habe ich in meiner Clique. War auch mal ne zeitlang so. Inzwischen geht mir das gegen den Strich.

Also wer jeden Abend mindestens 5 Bier trinkt hat sowieso schon ein Alkoholproblem behaupte ich mal. Und nach zehn Bier bin ich zumindest so bedient, dass arbeiten am nächsten Morgen ausfallen würde (gut dass ich erst nachmittags arbeiten muss ;-) )

Es gibt keine PROs bei Drogen. :(v

Warum nehmen dann so viele Leute Drogen?

m{iyqanao


Warum nehmen dann so viele Leute Drogen?

Weil sie schwach sind :=o

C0haos T$otaxl


Hallöchen:)

Stehe ich denn eigentlich mit dieser Abneigung gegen Betrunkene alleine da?

Nein, das tust du nicht:)

Ich hatte eine sehr heiße Phase von 13(ja, das ist früh, ich weiß) bis ca. 15...

Da habe ich sehr viel getrunken und auch mit anderen Drogen experimentiert.

Während dieser Zeit ist mein Onkel in Folge seiner Alkoholabhängigkeit immer verwirrter und körperlich abgewrackter geworden.

Meine Mutter ist mit mir verzweifelt.

Ich musste dann mit ihr meinen Onkel einmal die Woche besuchen, um mir anzusehen zu was Alkohol führen kann.

Dieser Mensch, der einfach nur noch aufgeschwemmt und dumm war hat mich wachgerüttelt.

Er konnte nicht mal mehr die Kaffeetasse grade halten...

Mit 15 habe ich also mir und meiner Mutter geschworen, dass ich nicht mehr trinke und so ist es seit fast 6 Jahren. Ich fühle mich gut, habe viele Freunde, die "straight edge" leben, das heißt unter anderem keinerlei Drogen(für einige zählt sogar schon Kaffee dazu, so streng bin ich nicht)...

Dann hatte ich mit 16 einen Freund bis ich 18 war, der gerne aggressiv wurde, wenn er Alkohol getrunken hat.

Er hat es genossen mich lächerlich zu machen, wenn er voll auf einer Party mit mir war.

Er hat mich immer sehr schlecht behandelt, wenn er zu viel getrunken hat, da kamen noch ganz viele andere Sachen zu...Ein paar Schlagwörter: Gewalt, Zorn, laut sein, Streit, Eifersucht, Demütigung, Schmerz, Misstrauen... ich könnte eine unendliche Liste führen mit schlimmen Dingen.

Ich fühle mic deshalb sehr wohl unter "nicht- Trinkern", bin allerdings bis zu einem gewissen Maß tolerant, was andere Menschen angeht. Mein Freund trinkt auch gerne mal auf einer Feier, das halt ich ihm nicht vor, aber schön finde ich es nicht. Ich schlafe dann meistens auch freiwillig auf der Couch, um nicht mit der Fahne angeatmet zu werden.

Ich mag mein alkoholfreies Leben x:)

s6tormEtroopHer21


ich reiß mitlerweile aus oben genannten Gründen gar keine Frauen mehr betrunken auf.

1stens: wenn ich was getrunken habe und sie nüchtern kann mans eh vergessen

2tens: wenn die total dicht sind - noch schlimmer, betrunkene Frauen...ne ,aboslutes NoGo

3tens: Mädel inna Disco kennenlernen..halt ich sowieso nicht mehr viel von

achja..und zum Thema Küssen, das stimmt echt, nüchtern ists um einiges schöner.

@ silmie gebe dir da Teils recht,

komischerweise trinken jetzt 2 in meinem Freundeskreis nichtmehr, meinen Alkohol wäre total schlimm usw..der Witz ist, das sie früher jede Woche bis ins Delirium getrunken haben und nur scheieß gebaut haben, jeden Abend gekotzt usw... die wussten zB nicht mit Alkohol umzugehen. und dann jetzt den anderen wie mir, die die Probleme damit hatten aufeinmal den Alk schlechtreden zu wollen finde ich mehr als dreist.

Wenn ich Alkohol trinke weiß ich genau wann Schluss ist, Kater hatte ich letzte Mal vor 1 Jahr, und ich bin auch nicht aggressiv, ich torkel nicht rum und rede normal - einfach gut gelaunt.

MiarWc-Saus-BEssexn


"Da müssen schon andere Faktoren dazu kommen, damit man abhängig wird".

Nein, so ist es nicht. ALK alleine reicht vollkommen aus um süchtig zu werden. Da braucht man keine Probleme oder Sonstiges.

Die wenigsten Alkoholiker haben psychische Probleme. Die sind ganz normal. Wenn sie nüchtern sind.

Alkohol ist vor Zigaretten SUCHT-Auslöser Nummer 1. Dafür muss man gar nicht besonders "schwach" für sein. Die Stoffe machen einfach süchtig. Und sind für jedermann frei zugänglich.

Nur wird gerade beim Alk sovieles noch gesellschaftlich verharmlost. Und ich kann eines sagen, wer an jedem Wochende Alk trinkt - weil es da ja "dazu gehört" - die meisten trinken dann auch alleine weiter. Das ist so.

Eigentlich sollte man neben dem Rauch-Verbot auch Alkohol in Kneipen verbieten, das wäre konsequent. Kneipen sind reinste Sucht-Buden. Ähnlich vergleichbar mit Fixer-Stuben. Kann auch den Unterschied zwischen "weichen" und "harten" Drogen nicht mehr hören. Beide machen auf Dauer absolut kaputt.

Nur bei Ziggis und Alk macht der Staat ja mega-Profit mit... sonst wäre es längst verboten.

Lxudix84


Pro:

- nur mit kann man seine besoffenen Freunde ertragen

- man wird nicht gesellschaftlich für seine Abstinenz ausgegrenzt

- legale Droge, Effekt lohnt sich im Gegensatz zu Zigaretten

Contra:

- starke gesundheitliche Bedenken

- man macht sich zum absoluten Volltrottel

- Suchtgefahr

- Kontrollverlust

Ich bin froh, daß ich inzwischen einen Führerschein habe. Das ist eine (die einzige?) akzeptierte Begründung, Alkohol abzulehnen.

L+o6uis`M


@ miyano

Menschen nehmen keine Drogen weil sie schwach sind. Sie nehmen vielmehr Drogen weil sie von unserer modernen Gesellschaft dazu gebracht werden. Dabei können sie überhaupt nichts dafür, jedenfalls nicht mehr als jeder andere, drogenfrei lebende Mensch.

s<ilmJie


Ich habs mir so gedacht: Eine Party und die eigene Stimmung wird nicht mit Alkohol gut oder besser. Wenn die Laune stimmt, ich mich freue Leute zu treffen, die ich kenne, mal wieder zu sehen, zu tanzen, ausgelassen sein. Dann ist Alkohol ein nettes accessoir, wovon ich auch nicht viel brauche, wenn ich überhaupt von "brauchen" in dem Fall reden kann. Es macht noch ein bisschen offener und leichter, und in Maßen macht es dann auch Spaß.

Der Pegel stimmt sozusagen.

Ich habe meinen Weg damit gefunden, ohne diese ganzen Contras und wenn ich diese bedenke, da kann ich nur sagen: vieles ist wirklich individuell (zB macht sich nicht jeder zum Trottel) und ich könnte auch über die Straße laufen und vom Auto überfahren werden. Ein bisschen Spaß sollte man der Gesellschaft doch gönnen. Irgendwas hat immer eine Nebenwirkung.

NtagGarj]unxa


@ silmie

ja - wenn jeder wie du ab und an mal alle paar wochen ein gläschen zu einem geselligen anlass trinken würde wäre das völlig ok - aber so ist es nicht und alle die hier mitdiskutieren haben andere erfahrungen gemacht.

Das problem unserer gesellschaft ist, dass wir verdrängen und uns mit drogen betäuben und uns damit der möglichkeit berauben glück zu erleben. wir tabuisieren leid und tod, wir verbannen alte und kranke aus unserer mitte in getthos und heime und betäuben uns solange mit drogen bis wir selbst zu ihnen gehören.

Ich habe in den letzten jahren viele viel- konsumenten sterben sehen. Und das ist kein schöner entspannter glücklicher tod am ende eines erfüllten lebens sondern ein verdrängen und betäuben. entweder ein siechtum mit schweren verfallserscheinungen wir krebs, leberzerfall oder organversagen. von rheumatischen oder gichterkrankungen aufgrund jahrzehntelanger übersäuerung will ich jetzt mal nicht reden. Oder ein langsames hinwegdämmern mit demenz oder schlaganfällen..

Denk es mal vom ende des lebens her, das öffnet die augen :)*

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