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Gesunde Ernährung am Abend

W6ei$de#nfxee


als beispiel nehme ich mal weidenfee ist doch ok, oder?

Freilich ist das okay @:)

Galob5etrSotter81


"Das mit den Vitaminen" ist aber nun mal grundlegend - auch für Gesunde :)z

Wie gesagt, ich bin kein dogmatischer Vollwertköstler. Wer an Zöliakie leidet, muss ja kein Getreide essen, wobei es einerseits ja auch glutenfreies gibt und auf der anderen Seite eine Zöliakie natürlich auch irgendwelche Gründe haben muss.

Wie man bei speziellen Problemen wie Morbus Crohn vorgeht, kann ich dir natürlich jetzt auch nicht aus dem Stehgreif sagen, bin kein Arzt. Dass eine stark verarbeitete, vitalstoffarme "Schonkost" aber auch bei diesen Menschen über Kurz oder Lang seine Spuren in Form von Kränklichkeiten hinterlässt, dürfte klar sein. Wie bei jedem anderen Menschen auch, für den vollwertige Nahrung nichts ist.

Nochmal: ich rede nicht von _einer_ speziellen Ernährungsrichtung, nicht von DER Vollwertkost, und ein reiner Rohköstler bin ich auch nicht. Lediglich der Leitsatz "Je natürlicher die Nahrung, desto besser!" steht bei mir. Von daher kann ich auch nicht ganz nachvollziehen, was daran (an frischen Zutaten) nicht schmecken sollte :=o

MXme VIaxlois


Wie gesagt, ich bin kein dogmatischer Vollwertköstler. Wer an Zöliakie leidet, muss ja kein Getreide essen, wobei es einerseits ja auch glutenfreies gibt und auf der anderen Seite eine Zöliakie natürlich auch irgendwelche Gründe haben muss.

der grund für zöliakie kann zb eine genetische disposition sein & gegen seine gene kann man nicht mal was mit vollwertkost machen ;-D

ausserdem kann zöliakie nicht ursächlich behandelt werden. es geht einfach nicht. fakt.

(von der "heilung" durch heilpraktiker halte ich absolut nichts. du machst auf mich einen vernünftigen eindruck & solltest du trotzdem heilpraktiker jetzt ins spiel bringen, verabschiede ich mich schon mal prophylaktisch aus dieser diskussion)

ss eine stark verarbeitete, vitalstoffarme "Schonkost" aber auch bei diesen Menschen über Kurz oder Lang seine Spuren in Form von Kränklichkeiten hinterlässt, dürfte klar sein.

zwischen "stark verarbeitet" & "roh" gibts ja auch nochn bisschen was ;-) gedämpftes gemüse wird zb bessr vertragen. & wenn man keine wahl hat bzw es sonst nur die alternative 1x rohkost essen, dann ne woche schonkost inkl. vorherigen bauchkrämpfen, dann scheint gedämpftes/ gekochtes gemüse ja ne ganz gute alternative/ kompromiss zu sein ;-)

Nochmal: ich rede nicht von _einer_ speziellen Ernährungsrichtung, nicht von DER Vollwertkost, und ein reiner Rohköstler bin ich auch nicht.

hab ich gelesen & zur kenntnis genommen @:) aber du bist momentan der einzige "vollwertköstler", der sich mit mir hier beschäftigt. tut mir leid, aber das ist dein los für heute abend ;-D

Lediglich der Leitsatz "Je natürlicher die Nahrung, desto besser!" steht bei mir. Von daher kann ich auch nicht ganz nachvollziehen, was daran (an frischen Zutaten) nicht schmecken sollte

versteh ich auch nicht. aber ich kenn solche leute.. mein exfreund hat lieber gehungert als "so nen doofen salat" zu essen %-| die vitamine könnten einen ja beissen. gekochtes/ gebratenes/ gebackenes/ versupptes gemüse hat er aber ohne murren gegessen. männer! ]:D

Mhaya0nxa


Ich dreh den Spieß mal um: (stark) verarbeitete Nahrung (und somit auch Brot aus Auszugsmehl) ist in jedem Fall - für **jeden Menschen - auf Dauer schlecht.** Ganz einfach aus dem Grunde, weil der menschliche Organismus - auch der der TE - auf gewisse Stoffe angewiesen ist, die bei Erhitzung etc. zerstört werden. Außer sie ist ein physiologischer Alien und somit ein Fall für Fox Mulder und Dana Scully ;-D

Der Umkehrschluss sollte also wirklich für jeden sein, möglichst naturbelassene, vollwertige Lebensmittel zu sich zu nehmen. Was das im Einzelnen ist, ob z.B. Getreide (und wenn, dann welche Sorte) oder nicht, kann ja individuell verschieden sein.

Man lese das Buch "Lizenz zum Essen".

Da wird dann mal deutlich, warum seit Jahrtausenden Getreide gemahlen wird. Und zwar auch ganz fein. Und warum gekochte Sachen oftmals gesünder sind als rohe.

Dass man rohe Sachen isst, ist eine Erfindung der letzten Jahrzehnte. Selbst Urvölker (sind ja fast ausgestorben) zerkleinern und kochen ihre Mahlzeiten. Weil sie wissen, dass das bekömmlicher ist.

Sicherlich gehen bei Erhitzungsprozessen einige Vitamnine flöten, das wiegt aber bei weitem eine bessere Bekömmlichkeit auf.

Italiener kochen ihr Gemüse quasi "tot". Sie essen, wie alle Menschen aus den Mittelmeerländern, ihr Gemüse zumeist stark gekocht und sie nehmen es dazu noch mit viel Fladenbrot aus Weißmehl zu sich. Und weil die Menschen aus Kreta besonders alt werden, wird deren Kost empfohlen. Als sog. Kretadiät. Allerdings kennen die Menschen dort gar keine Kreta-Diät - sie essen besonders gerne ihr Gemüse in Olivenöl geschmort und das auch intensiv.....

In der Türkei wird das ebenso gehandhabe...

In China wird ebenfalls nie roh gegessen. Es war auch noch nie üblich, Reis vollwertig zu sich zu nehmen. Weil in den Randschichten nicht nur Vitamine stecken sondern auch Abwehrstoffe gegen Pflanzenfraß - und diese Abwehrstoffe sind für Menschen gar nicht gesund. Der Mensch reagiert daher so oft bei der sog. Vollwerternährung mit Blähungen. Und Fuselbildung im Darm, und Bakterien, die im Dickdarm angesiedelt sind, wandern in den Dünndarm.

Man frage mal Menschen mit sog. Reizdarm. Sie geben eben besonders häufig an, sie ernähren sich gesund. Aber eben unbekömmlich....

Man sollte daher immer das essen, was einem wirklich bekommt. Und man nimmt nur zu, wenn man seine Kalorien bei weitem überschreitet.

In Spanien und Frankreich ißt man lange und gemütlich besonders gerne abends und sogar spätabends. Ohne, dass diese Menschen nun zunehmen.

Ein Teil der Menschen nimmt auch aus genetischen Gründen zu, mit zunehmendem Alter besonders, das ist ganz natürlich. Und andere Menschen nehmen nie zu, auch genetisch bedingt.

Die Rohkostvariante ist jedenfalls kein Garant für gesundes Leben.

Warum sollten sich Naturvölker und unsere Vorfahren die Mühe gemacht haben, essen zu kochen. Noch heute wird in Afrika Getreide gestammpft - und dann gekocht. Man könnte sich diese Arbeit doch sparen, man tut es aber nicht....

Weil es seinen Grund hat.

Vor 100 Jahren wußte man in der Literatur noch zu berichten: Onanie kann man bei jungen Männern verhindern, indem man ihnen Rohkost gibt. Die entstehenden Bauchschmerzen und Blähungen lenken von den Trieben ab.....

Heute pflegt man seine Furzerei und fragt in med1 um Hilfe, was man gegen Reizdarm und Divertikulitis tun kann.

Das oben gen. Buch beschreibt dies alles sehr schön....

G)lobet[rott#er81


@ Mme Valois

ausserdem kann zöliakie nicht ursächlich behandelt werden. es geht einfach nicht. fakt.

(von der "heilung" durch heilpraktiker halte ich absolut nichts. du machst auf mich einen vernünftigen eindruck & solltest du trotzdem heilpraktiker jetzt ins spiel bringen, verabschiede ich mich schon mal prophylaktisch aus dieser diskussion)

Habe zwar schon gegenteilige Behauptungen gehört/gelesen, da ich mich damit aber noch nicht wirklich beschäftigt habe, lasse ich beide Meinungen - deine und die das Gegenteil behauptenden - einfach mal als solche im Raum stehen. Von Heilpraktikermethoden war da übrigens nicht die Rede, wobei dein Hinweis mit dem "vernünftigen Eindruck" nicht gerecht ist ;-)

zwischen "stark verarbeitet" & "roh" gibts ja auch nochn bisschen was ;-) gedämpftes gemüse wird zb bessr vertragen. & wenn man keine wahl hat bzw es sonst nur die alternative 1x rohkost essen, dann ne woche schonkost inkl. vorherigen bauchkrämpfen, dann scheint gedämpftes/ gekochtes gemüse ja ne ganz gute alternative/ kompromiss zu sein ;-)

Vlt., vlt. nicht. Kommt auf die Gründe für die Bauchkrämpfe an und ob sie sich vlt doch trotz Rohkost abstellen lassen. Jetzt mal ganz spezielle Krankheiten außen vorgelassen, macht es für mich nämlich keinen logischen Sinn, wieso ein _gesunder_ Mensch so reagieren sollte (wenn man Dinge wie keinen Zucker, kleine Eingewöhnungsphase an die faserreiche Nahrung beherzigt). Aber gut, das mal außen vor.

Ob gekochtes/gedämpftes Gemüse auf Dauer reichen wird um die Gesundheit zu erhalten ist konstitutionsabhängig und natürlich vom Rest der Ernährung abhängig. Aber Zweifel würde ich da schon anmelden - ganz unabhängig davon, ob das für die jeweilige Person noch der beste Kompromiss ist oder nicht.

aber du bist momentan der einzige "vollwertköstler", der sich mit mir hier beschäftigt. tut mir leid, aber das ist dein los für heute abend

Muss dir nicht leid tun, lenkt mich von meiner Diplomarbeit ab ]:D

MAme V"aloJixs


Habe zwar schon gegenteilige Behauptungen gehört/gelesen, da ich mich damit aber noch nicht wirklich beschäftigt habe, lasse ich beide Meinungen - deine und die das Gegenteil behauptenden - einfach mal als solche im Raum stehen. Von Heilpraktikermethoden war da übrigens nicht die Rede, wobei dein Hinweis mit dem "vernünftigen Eindruck" nicht gerecht ist

es gibt da eben das "symptomfreiheitsproblem".

angenommen, bei dir wird zöliakie festgestellt (schuldmedizinisch durch eine gewebebiopsie). du stellst deine ernährung also auf glutenfrei um. nach ein paar monaten hast du keine größeren beschwerden mehr & isst wieder gerne brot, trotzdem hast du ab & an noch beschwerden, vor allem, wenn du in einem restaurant oder bei freunden warst. so. du gehst dann zu deinem heilpraktiker (]:D). der legt seine hand auf deinen bauch, verbrennt ein paar kräuter & macht was weiss ich.. dann erklärt er dich für geheilt. aber um die heilung abzuschliessen, darfst du ne woche nur gekochten reis & gekochtes gemüse essen. machst du auch brav.

danach isst du wieder weissmehlbrötchen. keine beschwerden. "hey cool, ich bin geheilt" & da ist der fehler. nach ner glutenfreien zeit, hat niemand, der zöliakie hat, beschwerden, weil der darm erstmal regeneriert ist & erst beschwerden kommen, wenn er wieder geschädigt ist & das passiert eben erst nach ner zeit glutenhaltiger ernährung.

die "heilung" ist also nur auf zeit. (es gibt auch heilpraktiker, die kräuter verbrennen & dann ne gemüse-reis-ernährung empfehlen, dann sei man auch geheilt. das ist aber auch ne glutenfreie ernährung. also auch keine heilung ;-))

Vlt., vlt. nicht. Kommt auf die Gründe für die Bauchkrämpfe an und ob sie sich vlt doch trotz Rohkost abstellen lassen. Jetzt mal ganz spezielle Krankheiten außen vorgelassen, macht es für mich nämlich keinen logischen Sinn, wieso ein _gesunder_ Mensch so reagieren sollte (wenn man Dinge wie keinen Zucker, kleine Eingewöhnungsphase an die faserreiche Nahrung beherzigt). Aber gut, das mal außen vor.

es gibt nichts, was es nicht gibt ;-)

es gibt auch gesunde menschen, die auf viel rohkost mit einem blähbauch reagieren. warum das so ist, kann man irgendwann vielleicht mal rausfinden. aber man muss mit seinem körper auch kompromisse eingehen.

der körper reagiert, für den menschen, oft nicht logisch.

Muss dir nicht leid tun, lenkt mich von meiner Diplomarbeit ab

na dann.. ;-D

GTlfobeGtro)tterx81


@ Mayana

Man lese das Buch "Lizenz zum Essen".

Mal kurz bei Amazon geschaut; aus dem Buch: "Denn nicht das, was wir essen oder die Menge dessen hat Einfluss auf unser Gewicht, sondern ganz andere Faktoren."

Soso... Also ganz ehrlich, für mich ist sowas Volksverdummung - und wenn der Autor dies tatsächlich selber glaubt, dann spricht das nicht gerade für seine Qualität als Arzt!

Da wird dann mal deutlich, warum seit Jahrtausenden Getreide gemahlen wird. Und zwar auch ganz fein.

Wie fein das Getreide gemahlen wird, ist nicht wirklich relevant. Bis vor rund 200 Jahren wurde das ganze Korn ausgemahlen, das ist das Entscheidende. Mit Beginn der Industriealisierung begann man, den Keim und die vitaminreichen Randschichten zu entfernen, und nur noch den Kohlenhydratkern zu vermahlen. Das Resultat war/ist ein Auszugsmehl, und in der Folge der Beginn der sog. ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten.

Dass man rohe Sachen isst, ist eine Erfindung der letzten Jahrzehnte. Selbst Urvölker (sind ja fast ausgestorben) zerkleinern und kochen ihre Mahlzeiten. Weil sie wissen, dass das bekömmlicher ist.

Das stimmt einfach so radikal nicht. Natürlich haben auch Naturvölker ihr Essen zum Teil erhitzt, aber sie haben einen großen Anteil roh verzerrt. Die Eskimos sogar Fleisch und Fisch, die Bevölkerung der Hebriden (Schottland) sogar Getreide in Form von Haferbrei. Um nur zwei - aus unserer heutigen Sicht - radikale Beispiele zu nennen. Obst und Gemüse ist ja noch viel naheliegender.

Es war auch noch nie üblich, Reis vollwertig zu sich zu nehmen.

Das ist ebenso falsch. Natürlich wurde Naturreis gegessen. Als dieser übrigens zur Wende des 20. Jahrhunderts im asiatischen Raum durch den heute üblichen geschälten Reis ersetzt wurde, trat die Vitamin-B-Mangelkrankheit Beri-Beri auf. Eine Folge des weitestgehenden Verlustes der B-Vitamine im polierten Reis.

Und man nimmt nur zu, wenn man seine Kalorien bei weitem überschreitet.

Diese Aussage wird auch nicht richtiger, wenn sie von einem Arzt und "Ernährungsexperten" getätigt wurde.

Das entspricht ja in etwa dem Wissensstand von vor 100 Jahren...

Warum sollten sich Naturvölker und unsere Vorfahren die Mühe gemacht haben, essen zu kochen.

Wie gesagt, sie haben sicher Essen erhitzt, aber eben auch in hohem Maße roh verzerrt. Darüberhinaus haben sie ihr Essen nicht in unserer heutigen Form konserviert und schon gar nicht erst präpariert. Es ist z.B. ein eklatanter Unterschied, ob ich ein Auszugsmehl zu Brot verarbeite oder Vollkornmehl (sei es auch noch so feingemahlen) verwende, auch wenn beide Brote erhitzt sind.

Das oben gen. Buch beschreibt dies alles sehr schön....

Ich glaube das trifft es wirklich: das Buch beschönigt! Es mag zwar bspw. für eine übergewichtige Person psychologisch einen durchaus positiven Effekt haben, wenn ihr die eigene Verantwortlichkeit und somit gewissermaßen die "Schuld" an ihrer persönlichen Situation abgenommen wird, es ist aber nichts anderes als Augenwischerei. Aber solche Bücher verkaufen sich natürlich gut, weil die Leute das hören wollen.

Ich halte mich da aber lieber an gut recherchierte, auf Fakten basierende Bücher als an Trivialliteratur ]:D Diese sind vlt. im ersten Moment etwas unangenehmer, aber der persönliche Mehrwert ist auf Dauer gesehen ungemein größer.

Mlayaxna


trat die Vitamin-B-Mangelkrankheit Beri-Beri auf. Eine Folge des weitestgehenden Verlustes der B-Vitamine im polierten Reis.

Warum weißt Du nicht, dass das mit dem Beri-Beri nicht stimmt?

Die Menschen wurden krank. NIcht weil der Reis poliert war, sondern weil er von Pilzen befallen war. Man konnte Reis früher nicht so gut lagern, er verschimmelte.

Aber das Märchen hält sich hartnäckig. Und jeder Inder und Chinese spuckt dir Vollkornreis ins Gesicht. Traditionell wird er immer poliert gegessen. Nur hier preist man ihn als Nonplusultra an.

Komisch, nicht?

H*aseOnrexich


Auch ich gehöre zu denen, die Rohkost nicht vertragen (Durchfall, Blähungen). Gemüse wird immer gedünstet - im übrigen kann man den Vitaminverlust in sehr engen Grenzen halten, wenn man das Dünstwasser nicht wegkippt sondern mitverwendet. Und im übrigen gibt es einige Gemüsesorten, die im gegarten Zustand mehr Inhaltsstoffe freigeben als im Rohzustand - Tomaten zB.

Ich kann nur jedem raten: Hört individuell auf euren eigenen Körper - der wird einem schon sagen, was für einen selbst gesund ist und was nicht. Jeder ist anders und jeder reagiert anders und nicht jeder verträgt das was ein anderer verträgt - und umgekehrt.

GClobetlrotter8x1


@ Mayana

Du hast Pollmer gelesen oder der Autor deines o.g. Buches bezieht sich auf ihn, oder?

Seine populärwissenschaftlichen Werke sind zwar unterhaltsam, inhaltlich gehaltvoll aber leider weniger.

Bin zwar kein Wiki-Fan, aber das muss für´s Erste reichen: [[http://de.wikipedia.org/wiki/Beriberi]]

Msa;yanxa


Seine populärwissenschaftlichen Werke sind zwar unterhaltsam, inhaltlich gehaltvoll aber leider weniger.

Och, ich kenne da noch andere Lektüre. Low-Fat, Low Carb, Strunz mit seinen künstlich hergestellten Eiweißdrinks und überaus exotischen Zutatenlisten, die kein normaler Mensch um die Ecke eingekauft bekommt, L.O.G.I und so weiter.

Also echt, der Unterhaltungswert dieser Bücher ist nicht anders als der von Pollmer.

Ich glaube, der Mann hat in vielen Dingen recht. Das wollen allerding die fanatischen Karnickelfutterfresser nicht wahrhaben.

So wie man auch keinen Zeugen Jehova von ihren Märchen abhalten kann.

Ich versuche zumindest logisch zu denken. Und wenn ich mir anschaue, was bestimmte Völker traditionsmäßig seit Jahrhunderten essen (nehmen wir den polierten Reis in China, Indien und Japan) und die Population ist dort wahrhaftig nicht am Aussterben, kann der polierte Reis dort nicht den Schaden anrichten, den man ihm hier anmaßt. Und Gemüse wurde in Asien immer gebraten oder gekocht. Allein schon wegen der dortigen hygienischen Verhältnisse.

Ich stelle fest, diesen Menschen geht es mit der Nahrung gut. Und bis hier Vollkornreis in Deutschland angeboten wurde, waren dadurch auch keine lebenbedrohlichen Krankheiten, die durch Reis ausgelöst wurden, bekannt.

Ich habe auch noch nie Sushi mit vollwertigem Reis gegessen, jeder Japaner würde die Krise bekommen. ;-D

Ich meine, ich könnte auch die gewagt Theorie aufstellen:

Es gibt erst seit einigen Jahrzehnten Vollkornprodukte und Biowaren in Deutschland.

Die Statistik besagt, dass die Anzahl derjenigen, die an Krebs und Kreislauferkrankungen dahinscheiden, seit eben diesen Jahrzehnten permanent zunimmt. Und die Menschen werden immer fetter.

Also sind die Vollkornprodukte und Bioprodukte daran maßgeblich beteiligt.

Das ist statistisch gesehen sogar richtig.

l'ul#ula2


und nach 18.00 nichts mehr essen

in Spanien wird fast immer erst sehr spät am Abend gegessen,

wenn das also stimmen würde müsste man die Spanier alle buchstäblich schippeln können

mvea cxulpa


was bestimmte Völker traditionsmäßig seit Jahrhunderten essen (nehmen wir den polierten Reis in China, Indien und Japan) und die Population ist dort wahrhaftig nicht am Aussterben

Na wenn das mal kein tolles Argument ist... Der polierte Reis muss gesund sein, weil er sonst 4 Milliarden Menschen auslöschen würde?

Ich habe auch noch nie Sushi mit vollwertigem Reis gegessen, jeder Japaner würde die Krise bekommen. ;-D

Und jeder Deutsche würde die Krise bekommen, wenn er zu seinen Pommes nicht Ketchup und Mayo kriegt, sind die jetzt also auch gesund?

GYlfobWetro2tter8x1


@ Mayana

Also echt, der Unterhaltungswert dieser Bücher ist nicht anders als der von Pollmer.

Unterhaltungswert ist ja grundsätzlich etwas Gutes, nur wenn er auf Kosten von stichhaltigen Fakten daher kommt, wird´s schwammig.

Ich glaube, der Mann hat in vielen Dingen recht.

Er mag zwar in Detailfragen mal richtig liegen, das will ich gar nicht abstreiten. Das Gesamtbild, was er und seine weitestgehend polemischen Aussagen aber abgeben, ist inhaltlich einfach schwach.

Neulich war er übrigens bei "Maischberger", paar Zitate (aus dem Kopf) von ihm aus der Sendung:

"Obst ist nicht gesünder als Pizza und Pommes!" Ahja %-|

"Eskimos sind gesünder, weil sie einen Bogen um Gemüse machen!" Weder machten die Eskimos einen Bogen um Gemüse (sie verzehrten einiges an Früchten und Wurzeln + den Mageninhalt getöteter Tiere), noch macht Gemüse per se krank (auch beobachtbar an vegetarisch lebenden Naturvölkern).

"Essen macht nicht gesund, jung und schön, sondern satt - satt machen und schmecken muss es!" Soso :=o

Wie soll man so jemanden bitte ernst nehmen? Der Mensch scheint sich entweder wirklich nicht auszukennen oder aber um jeden Preis polarisieren zu wollen, um Kasse zu machen. Beides spricht wirklich nicht gerade für ihn.

Das wollen allerding die fanatischen Karnickelfutterfresser nicht wahrhaben. So wie man auch keinen Zeugen Jehova von ihren Märchen abhalten kann.

Fanatismus wie ihn Pollmer betreibt - nur in die genau entgegengesetzte Richtung - ist aber auch nicht wirklich besser. Nur, der Unterschied ist hier, dass GENAU DAS sehr viele Leute hören wollen. "Esst was ihr wollt - es hat keinen Einfluss!", ein Freibrief für alles und die Bestätigung seine Lebensgewohnheiten nicht ändern zu müssen, ist ja auch was Schönes - zumindest für die Nahrungsmittelindustrie ;-D

Ich kann dir nur den Tipp geben, die Bewertung, was Märchen ist und was nicht, nicht auf Basis Pollmerscher Lektüre zu machen.

Ich versuche zumindest logisch zu denken.

Dito. Ich versuche immer kritisch zu sein und zu hinterfragen. Und mein gesunder Menschenverstand und meine Logik sagen mir, dass Pollmer ein Schwätzer ist. Seine Aussagen, im Gesamtzusammenhang gesehen, ergeben für mich einfach keinen Sinn. Im Gegensatz zu den Beobachtungen und Forschungsergebnissen, die in anderen Büchern zum Thema Ernährung publiziert wurden.

Ich habe auch noch nie Sushi mit vollwertigem Reis gegessen, jeder Japaner würde die Krise bekommen.

Und ich habe noch nie bei meinem Italiener um die Ecke Pizza aus Vollkornmehlteig gegessen. Und in der arabischen Welt ist Shisharauchen Tradition. Aber was sagt uns das? Dass sowohl polierter Reis und Auszugsmehlteig als auch Tabak nicht ungesund sind? Sicher nicht!

Es gibt erst seit einigen Jahrzehnten Vollkornprodukte und Biowaren in Deutschland.

Die Statistik besagt, dass die Anzahl derjenigen, die an Krebs und Kreislauferkrankungen dahinscheiden, seit eben diesen Jahrzehnten permanent zunimmt. Und die Menschen werden immer fetter.

Also sind die Vollkornprodukte und Bioprodukte daran maßgeblich beteiligt.

Das ist statistisch gesehen sogar richtig.

Bei Bränden findet man oft die Feuerwehr vor, also sind die Feuerwehren die Ursache der Brände! *hust*

Da ich aber ja gerne dazulerne, würde mich mal generell interessieren, welche Ursache du - nachdem du dich ja offensichtlich mit dem Thema Ernährung auseinandergesetzt hast - für die zahlreichen Zivilisationskrankheiten/-phänomene wie Übergewicht, Diabetes, Herzinfarkte, Karies, Zahnfehlstellungen etc. festgemacht hast. Also was ist die Quintessenz nach Lesen deiner zahlreichen Bücher? Und auf welchen "wissenschaftlichen" Erkenntnissen beruht deine Überzeugung.

Weil es soll ja nicht der falsche Eindruck entstehen, dass ich nur dogmatisch an meiner Meinung festhalten möchte. Vlt. ergänzen deine Quellen meine Ansichten ja. Oder sie überzeugen mich gar vom Gegenteil? :-o Allein mir fehlt der Glaube.

Aber bitte nur seriöse Quellen nennen, mit stichhaltigen Ergebnissen. Und keine bloßen Theorien ;-)

MCme PV^aloixs


Bei Bränden findet man oft die Feuerwehr vor, also sind die Feuerwehren die Ursache der Brände! *hust*

;-D ;-D

made my day.

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