Was kocht Ihr heute?

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Eine Bekannte hat mir heute ein Riesenvieh von Truthahn mitgebracht, womit ich nie gerechnet habe. Bratfertig, natürlich. Den kriege ich garnicht in den Römertopf, ich muß den vorher zerkleinern. Der füllt, wenn ich den in so in den Bratofen schiebe, diesen komplett aus! Jetzt muß ich mich erstmal über die Zubereitungsart informieren. Oder kennt ihr euch mit so 'nem Vogel aus? Das reicht dicke über ein Woche. Alleine schaffe ich den nie. Momentan schwimmt der im Salzwasser, des Geschmackes wegen, wurde mir kundgetan. Auftauen muß der auch erst noch. aber das macht das Wasser schon, nehme ich an. Aus Bratblech könnte ich den natürlich auch legen, aber vorher muß ich den Puter halbieren, sonst wird dat nix.

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Hier gibt es Erbsensuppe, Räucherschinken-Crèpes, Rinderbraten in Senfkruste (Niedrigtemperatur ;-) ) mit Rosenkohl in Meerrettichsoße (wahlweise Bohnen im Speckmantel). Dazu Kartoffelgratin oder Kroketten. Zum Nachtisch Spekulatius-Tiramisu.

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Ich habe einen Truthahn zwar noch nie selbst gemacht, aber meine Großtante schob das Ding in den normalen Backofen, allerdings direkt auf dem Blech da er mit Rost und Blech zu hoch war, das Monstrum war auch ca. 12 Studen im Ofen – und vogellecker (Saulecker passt ja nicht ;-D ).

Das mit dem Wasser kenne ich nur so dass man z.B. die aufgetaute/frische Gans einige Minuten in Salzwaser ziehen lässt. Das macht das Fett mürbe und es tritt dann beim Braten besser aus.

Mein Mann schiebt die gefüllte Gans auf dem Rost über der mit Wasser gefüllten Fettpfanne bei 120° 45-60 Minuten in den Ofen, das ist dann wie ein Dampfbad für die Gans (macht das Fett mürb) dann geht die Temperatur über Nacht auf 80° runter. Auf der Fettpfanne wird das Wurzelgemüse, die Flügel und der Hals sowie das Gänsefett verteilt Zum Frühstück sollte sie dann gar sein (6-8 Stunden je nach Größe und Füllung). Ca. 45 Minuten vor dem Essen schalten wir den Ofen wieder ein (so 150°, je nach gewünschtem Bräunungsgrad der Haut wird dann die letzten 15-10 Minuten noch mit dem Umluftgrill nachgebräunt.

Die Fettpfanne wird vorher geleert und aus den gerösteten Flügeln und dem Hals mit dem Gemüse eine Sauce gezogen. Das klare Gänseschmalz schöpfen wir vorher ab, den Rest machen wir mit einer Fetttrennkanne auf dem Tisch.

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Braten im Brotteig :)z

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Das Blöde ist, ich habe jetzt kein Salz mehr, das habe für das Salzwasser aufgebraucht. Ich dachte, ich hätte noch 'ne Packung, war aber nix. Ich habe den Vogel jetzt mit Öl eingepinelt und dann mit Pfeffer, Paprika und etwas Knoblauch eingerieben (wie es ich von gewöhnlichen Brathähnchen gewohnt bin). Jetzt liegt er auf dem Bratrost bei 100°. Da lasse ich ihn jetzt liegen. Bin ja gespannt, ob das was wird. Bis morgen wird er dann ja wohl fertig sein.

a.frxi


Wenn der Vogel bis morgen drin bleiben soll, würde ich lieber auf 80° herunter gehen, sonst wird er furztrocken.

Ich habe wie Donnerstag angekündigt Pfefferfleisch mit Laugengebäck-Knödeln und Möhren-Zucchini-Gemüse gemacht. Vorweg als Appetizer gab es Specktortilla (einfach Ei verquirlt und in der Pfanne gebacken, den gebratenen Speck auf die noch nicht gestockte Oberseite gelegt). Aber dann, der Horror: Ich wollte eigentlich einen Pudding während des Essens im noch warmen Ofen garen. Er blieb schon länger als nötig drin, aber dennoch war er innen noch nicht gar und zerfiel beim Stürzen. Schrecklich, dabei sollte das doch die Krönung für ein ansonsten recht brauchbares Essen werden *heul* Gegessen wurde der Haufen dennoch, zumindest die garen Teile davon.

Das Pfefferfleisch würde ich wieder machen, aber dann würde ich die Flüssigkeit zur Sauce binden. So war es viel zu dünn, die genialen Knödel waren etwas zermatscht...

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Jo, jetzt habe ich ihn auf 80°. Zum Ende hin werde ich ihn immer wieder übergießen und die Temperatur hochsetzen, damit die Haut kross wird. Ich hoffe, daß das richtig so ist.

Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren. 8-)

GlrZauamms'el


@ afri

*heul*

lass' Dich :)_ - das war ganz einfach Künstlerpech.

bei uns gab es - wie seit Menschengedenken - gekochten Rollschinken und Kartoffelsalat zum Hl.Abend. Nachher - wenn unser Chorknabe von Enkel aus dem Konzert zurück ist - gibt es Weihnachtsgutzi (=Plätzchen) und Fruchtsalat.

Zum Schinken habe ich noch Möhren-, Randen-, Kraut- und Selleriesalat gemacht.

a[fr@i


Ist das sowas wie Rullepolse? Ich habe ein Rezept hier, aus DK, das eine Rolle mit Schweinebauch ergibt. Schinken ist hinten, Bauch unten, das weiß ich selbst, aber ich finde mit dem Suchbegriff Rollschinken nix bei yahoo! und Co.

A$liOc+eHa4rgr|eavxes


aber ich finde mit dem Suchbegriff Rollschinken nix bei yahoo! und Co.

echt bei mir spuckt Google ganz viel dazu aus [[http://www.chefkoch.de/suche.php?suche=rollschinken+zubereitung&wo=1]]

sowatRkat^ten1x62


So, der Truthahn ist fertig, sogar gelungen. Aber mein Geschmack ist es nicht gerade. Vielleicht fehlen auch nur die richtigen Gewürze. Ich weiß nicht, was die Amis an so 'nem Vieh finden. Mir ist da ein einfaches Brathähnchen lieber.

affri


echt bei mir spuckt Google ganz viel dazu aus

Danke, AliceHargreaves, aber Forenbeiträge wollte ich nicht danach durchsuchen, ich hatte zum Begriff nix gefunden und dann nach Rullepolse gesucht, weil es mir bekannt und ähnlich vorkam. Aber vielleicht meldet sich die liebe Grauamsel noch sachbezogen, in der Schweiz heißt vieles ja auch anders als hier.

Mir ist da ein einfaches Brathähnchen lieber

Schön dass es geklappt hat. Und ich gebe dir recht, jedes mickrige Huhn hat mehr Geschmack als so ein oller Truthahn, ich würde sowas auch nicht zubereiten. Wenn schon Sauerei im Backofen, dann Ente oder Gans, aber Pute nicht. Verhältnis Aufwand/Nutzen ist größer als eins und damit schlecht.

topic: nix gekocht, ich wurde mit klassischem Gänsebraten, Klößen und Rotkohl verwöhnt, nach einer gewöhnlichen Suppe mit Nudeln und vor grünem Wackelpudding. Meine Ma hat zum Essen befohlen und ich als artiger afri habe dem Folge geleistet :-)

j0ustC_lo+o{kinxg?


Truthahn im Ganzen habe ich bisher nur einmal gemacht aber geschmeckt hat er mir schon. Aber ja. Ich habe ziemlich viel gewürzt. Ansonsten gilt aber was man auch vom Schnitzel schon kennt. Eher Geschmacks neutral. Wobei ich beim Ganzen und ordentlich gewürztem Tier nicht so weit gehen würde und es Geschmackstofu zu nennen was ich bei Brust alleine schon getan habe.. Man kann viel draus machen. Solange der Geschmack von außen kommt.

Bratwürste, Sauerkraut und Schwarzbrot zum Essen. Und viele Kekse.

G?rgauamvsel


Ja, bin wieder da und aus dem Weinachtsstress wieder aufgetaucht... Betreffend der Schinken: es gibt "Nuss-Schinken", die werden aus dem Stück Schweinefleisch gemacht, welches "Nuss" heisst. Diese Schinken sind die besten, nicht fett, schön gleichmässig und herrlich, aber schweineteuer - um beim Schwein zu bleiben. Dann gibt es die "Roll-Schinken", die sind aus verschiedenem Schweinefleisch "gerollt", haben einen kleinen Fettrand, sind etwas durchzogen, auch sehr gut geschmacklich, das Fleisch sieht jedoch nicht so gleichmässig aus. Vom Preis her sind diese Schinken zahlbar.

Man kauft hier diese Schinken schon gekocht und in einer Folie verpackt, in welcher man sie im Wasserbad in etwa 2 Stunden heiss werden lässt.

Gestern Weihnachten hatten wir Königin-Pastetchen, Reis und Gemüse. Auch das unser trad. Weihnachtsessen.

Heute Stephanstag gibt es von allem die Reste.

Wegen des dänischen Rullepölse nehme ich an, dass der etwa unserem Rollschinken entspricht. Auf Schwedisch heisst "rulla" rollen und die dänischen "Pölser" sind Würstchen aus Schweinefleisch.

YrE%leTcwtrxa


Eigentlich wollte ich dieses Jahr nicht Weihnachten feiern, aber als es gestern Mittag nur Chicken Nuggets mit Sauerkraut gab wurde mein Freund so traurig, dass es mir fast das Herz brach.

Das letzte Mal einkaufen war ich vor einer Woche, alle Läden waren natürlich zu und im Tiefkühler war kein gutes Fleisch. An Gemüse gabs nur noch Sauerkraut, einen Butternut Kürbis, einen Blumenkohl und Karotten. Daraus wurde dann kurzerhand dieses absolut phantastische Abendessen:

Vorspeise: Karotten-Clementinen Suppe

Hauptgang: Selbst gemachte Blumenkohlfalafel, als Beilage orientalischen Kürbis mit Pinienkernen und das ganze an einer komplett selbst gemachten Tahini-Sauce.

Dessert: Schokofondue mit Ananas, Mango und Äpfeln

Not macht erfinderisch. :-q

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