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2000 kcal Tagesbedarf nicht leicht zu schaffen

bijoexrn34


Das mit den Nüssen stimmt (hatte ich schon geschrieben), die haben viele Kalorien. Das die zwei belegten Brote deutlich über 500 kcal kommen, bezweifle ich aber. Wenn ich das anhand der Kalorientabellen zusammenrechne, komme ich nicht auf so hohe Werte.

Man muss auch sehen, dass das jetzt ein Wochenend-Essensplan ist. Da esse ich meistens mehr als während der Woche. Wenn ich zur Arbeit gehe, lasse ich schonmal das Frühstück weg oder wenn ich abends unterwegsist, dann reduziert sich das Abendessen vielleicht auf ein belegtes Brötchen.

msausefLuIsses


Das die zwei belegten Brote deutlich über 500 kcal kommen, bezweifle ich aber.

In Deiner Auflistung waren aber zusätzlich noch 3 Toasts.

Lvubnxetta


Falafel ist nicht kalorienarm und sehr gesund :)^

1.Fen`jQa81


Ich lese hier schön länger interessiert mit und gebe nun mal meinen Senf dazu...

Mich wundert/erstaunt es, dass es offenbar einige gesunde (?) Leute gibt, denen es schwer fällt, auf 2000 kcal am Tag zu kommen. - Mal davon abgesehen, dass der TE in der Tat zu geringe Werte angesetzt hat, wodurch sich das Ganze schon wieder relativiert. Aus der Diskussion, inwiefern und für wen die 2000 kcal überhaupt erstrebenswert sind, halte ich mich mal heraus.

Wenn man drei Mahlzeiten und einen "Snack" (2. Frühstück oder irgendwas am Nachmittag) zu sich nimmt und dabei abwechslungsreich isst, ohne ganz bewusst nur kalorienarme Produkte zu wählen, hat man die 2000 kcal meiner Meinung nach schnell erreicht. - Manchmal sogar schneller als einem lieb ist, und das, ohne dabei tonnenweise Fast Food oder Süßkram zu vertilgen. Belegte Brote/Brötchen z.B. werden oft unterschätzt. Hierbei sind nicht die Backwaren an sich das "Problem", sondern der Belag. Die meisten in Deutschland sehr beliebten Käse- und Wurstsorten haben einen hohen Fett- und Kaloriengehalt. Gouda, Pikantje, Tilsiter, Camembert... Nur ein paar Beispiele für Käsesorten, die im Normalfall (also nicht als fade "Light"-Variante) in der Tagesbilanz schon einmal mächtig zu Buche schlagen können. Gleiches gilt für Mettwurst, Salami, Leberwurst, Teewurst und Co. Kommt dann noch Streichfett oder (nicht fettreduzierter) Frischkäse als "haftende Unterlage" oder "Geschmacksträger" hinzu, dann kann eine Scheibe Brot oder eine Brötchenhälfte bereits um die 200 kcal haben.

Will sagen: "Ich habe ja nur drei Scheiben Brot gegessen" ist in vielen Fällen ein bisschen Selbstbetrug.

Beim Mittagessen ist es ganz ähnlich. Wenn ich z.B. mal bei meinen Eltern esse, dann gibt es zumeist etwas, das man durchaus als "deftige Hausmannskost" bezeichnen könnte, das aber von Fast Food oder Fertiggerichten meilenweit entfernt ist. Beim Überschlagen der kcal komme ich bei einer ganz normalen Portion nicht selten locker über 800. Dabei sind es oft die kleinen Sachen, die dafür sorgen, dass das Ganze so hochkalorisch ist. Ein bisschen Schmand, Sahne und/oder Schmelzkäse in der Soße, die Nudeln nach dem Abgießen noch einmal in Butter geschwenkt, Fetawürfel im Salat, Wurstschnipsel in der Kartoffelsuppe oder, oder, oder. Ich selber koche so nicht, muss aber gestehen, dass es mir ab und zu äußerst gut mundet. :-q Und ich kann mir durchaus vorstellen, dass sehr viele Menschen beim Kochen nicht auf diese kleinen "Sünden" verzichten bzw. irgendwo außer Haus essen/etwas mitnehmen, wo die Lebensmittel auf ähnliche oder sogar "schlimmere" Weise zubereitet werden (z.B. Gratins, Nudelgerichte und Co. beim Mittagstisch).

Nehmen wir mal an, ich würde zum Frühstück zwei wie oben beschrieben belegte Brötchenhälften je 200 kcal essen, vormittags Joghurt und Obst (gesamt ca. 200 kcal), mittags meinetwegen Nudeln mit Hähnchengeschnetzeltem und Salat bei Mutti (800 - 900 kcal) und abends drei Scheiben Brot mit Belag (jeweils 200 kcal), dann wäre ich insgesamt bei 2000/2100 kcal... - Und dabei hätte ich weder Süßigkeiten zu mir genommen, noch - nach meinem Empfinden - Völlerei betrieben.

Dieses Rechenexempel soll jedoch nur ein Beispiel sein. Bevor ihr nun über mich herfallt, möchte ich noch einmal deutlich sagen, dass es ja auch viele Leute gibt, die sich anders ernähren. Ich esse auch nicht so wie oben beschrieben (bin damit aber bspw. im Freundeskreis und im Kollegium eher die Ausnahme). Allerdings hätte ich rein geschmacklich und von der Kapazität meines Magens her überhaupt kein Problem damit. Ganz im Gegenteil, wenn ich dann nicht so furchtbar schnell in die Breite gehen würde, würde ich mich sogar gern und mit regelrechter Wonne so ernähren. ;-)

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