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Wie neugeboren durch Fasten: Wer hat Lust mit zu fasten?

Snandrax2006


Danke, Klein-Fuzzi! Wann hast du denn gefastet? Oder bist du auch gerade dabei?

K5lein-;Fugzzi


Ich habe Anfang des Jahres 10 Tage gefastet. War mal wieder eine tolle Erfahrung!

J<yll5anxd


Hallo zusammen,

dieses Jahr habe ich zum ersten Mal gefastet. Heute ist mein zweiter Aufbautag und ich möchte Euch mal einen kleinen Bericht schreiben:

Wir haben nach den genannten Büchern gefastet "Wie neugeboren durch Fasten" und dem Anschlussbuch für die Aufbautage.

Ich hatte vorher schon so einige Bedenken, denn meine bessere Hälfte und ich arbeiten beide Vollzeit. Ich hatte Angst vor Hunger und Leistungsverlust. Gleichzeitig wollte ich aber einen Einstieg in den Ernährungsumstieg schaffen. Ich wollte den Körper einfach mal auf 0 Stellen. Alles runterfahren, mich reinigen und besinnen, um anschließend neu durchstarten zu können.

Ich nehme das Ergebnis vorweg: Wahnsinn... Es war eine tolle Woche. Meine Ängste haben sich in Luft aufgelöst!

Wir haben uns seit dem Entlastungstag strikt nach den Büchern "ernährt" :-))) Also mit Suppen, Obstsäften, Tee usw. Kein einziger Ausreißer. Und siehe da: Mich hat nach dem Entlastungstag und der Aktion mit dem Glaubersalz (schmeckt mit Zitrone übrigens gar nicht mehr schlimm...) NICHT EIN EINZIGES MAL der Hunger beschlichen!!! Klar - ich habe mich auf die Suppe GEFREUT, die es mittags gab, aber ich habe NICHT danach gegiert. Ich habe auch mal drauf verzichtet bzw. gegen Saft getauscht, weil ich keine Lust drauf hatte.

Leistungseinbußen auf der Arbeit gab es überhaupt keine. Mit meinen Gedanken war ich immer voll bei der Sache, nichts hat mich abgelenkt. Ich war also auch hier absolut positiv überrascht.

Beim Sport habe ich kleine Einbußen bemerkt - ich war ein bischen früher schlapp, als sonst, aber nicht nennenswert. Es ist also überhaupt kein Problem, weiterzumachen, wie vor dem Fasten. Fast schon im Gegenteil: Ich bin tierisch stolz auf mich und meine Leistung.

Fazit nach dieser Woche (Entlastungstag, 5 Fastentage und jetzt noch 2 Aufbautage) - nur zu empfehlen! Man findet ein wenig zu sich selbst (was sicher noch intensiver ist, wenn man z.B. mal im Urlaub fastet) und es ist tatsächlich WESENTLICH einfacher zu fasten, als auf etwas verzichten zu müssen. Das hätte ich nie gedacht. Als Start in einen Ernährungsumstieg (und den habe ich in Kombination mit der Selbstreinigung ja vor) ist das Ganze also auch perfekt!!!

SbanOdrax2006


Hey Jylland @:)

Das klingt alles super und du hast es sehr schön beschrieben.. man hört den Enthusiasmus richtig raus :-D

Ich glaube, jetzt hast du das Schwierigste noch vor dir.. das richtige Essen danach..aber so wie das klingt, ziehen dein Mann und du an einem Strang und da kann man ja dann gut aufpassen, was auf den Tisch kommt, und hat auch das Selbstvertrauen und die Disziplin, zu sagen: Das brauche ich jetzt nicht! :)^

________________________________________________________

Heute ist mein Tag 8 und es läuft alles wie geschmiert. Bin sehr gut drauf und habe gestern 2 Stunden sehr anstrengendes Training hinter mich gebracht. Ich hab keine sehr gute Kondition, aber sogar die "Fitteren" haben geschnauft. ]:D Das zeigt mir mal wieder, dass Fasten nicht schwächlich und kränklich macht. ;-)

Das einzige, was mich etwas stört, ist, dass ich nicht besonders zu entgiften scheine. Meine Gesichtshaut ist wie immer, nicht besonders rein, aber auch kein Streuselkuchen.. :=o Übermäßig schwitzen oder belegte Zunge- Fehlanzeige...was ist da los ???

Auch das Gewicht stagniert derzeit ein bisschen, habe jetzt 4,5 kg weg, wobei da ja beim Aufbau wieder einiges dazu kommt. Mein einziger Trost ist, dass ich bei meinem Sportprogramm nicht allzu viel an Muskelmasse verloren haben dürfte. Solange ich beim Aufbau nicht wieder Fett ansetze, sondern eher noch an Muskeln gewinne, ist mir die Waage egal. Es zählt eher das Körpergefühl und je straffer, desto besser x:)

Jetzt noch das Wochenende und dann geht es mit dem genauen Plan los. Diesmal werde ich nicht von leckeren Sachen naschen, die mein Papa oder Bruder kochen. Das schlägt sofort zu Buche und tut gar nicht gut. Das leckere Essen läuft ja nicht weg!

Oh und vielleicht kennt ihr das.. in den Fastentagen muss ich immer auf Rezeptseiten stöbern und ganz viel speichern.. ich lege mir eine richtige Sammlung an und gucke mir Bilder von Essen an.. das ist so eine Art "Ersatzbefriedigung", glaube ich.. ;-D

JQyll7and


@ Sandra

Ich hatte auch das Gefühl, dass bei mir nicht allzuviel Richtung Entgiftung passiert, aber jeder Mensch reagiert ja auch anders. Die Zunge war normal belegt, nichts außergewöhnliches. Es hat sich auch niemand über besondere Gerüche aus meiner Richtung beschwert :-)

Ich habe am ersten Fastentag den größten Gewichtsverlust gehabt. Dann hat es 3 Tage stagniert und am 4. und 5. Tag nochmal abgenommen. Insgesamt sind 3kg verloren gegangen und laut Waage ist bis heute am 4. Aufbautag kein Gramm wieder hinzugekommen. Wir halten uns aber auch strikt nach Plan. Tut wirklich verdammt gut. Natürlich ist es da eine besonders gute Stütze, dass mein Mann mitzieht.

Für die Folgezeit haben wir uns gar nicht sooooo viel vorgenommen, außer, dass wir unsere Kochportionen ETWAS verkleinern und zwischendurch und abends nicht mehr naschen - außer Obst und Gemüse oder z.B. Kürbiskerne oder so.

Denn wir essen ohnehin sehr gesund: Kochen alles frisch (können wir beide aber auch besonders gut - besitzen kein einziges Tütchen für Soßen oder Suppen oder ähnliches), essen jede Woche Berge von Obst und Gemüse, lieben Vollkornbrot über alles...... Was kann einem da schon groß passieren??

Jedenfalls hat mir das Fasten doch einen guten Start ins neue Jahr verpaßt. Bin echt froh, dass sich meine Ängste nicht bewahrheitet haben :-)

Srandra;2n006


Hey Jylland,

das klingt alles echt super bei euch. Vom Zusammenhalt und der Konsequenz her und von der Ernährung erst recht :)^

Ich hatte heute nach meinen 10 Tagen das Fastenbrechen. Weil immer gesagt wird, der Apfel sei DIE Offenbarung, muss ich nun mal berichten, dass der Apfel einfach wie ein Apfel geschmeckt hat. Nicht besser und nicht schlechter ;-) Ich hatte auch keinen Heißhunger darauf, er lag vor mir, in appetitliche Happen geschnitten, er sah mich an, ich sah ihn an und ich hätte ihn auch liegen lassen können.. aber das wollte ich dann doch nicht! Jetzt bin ich pappsatt. Später kaufe ich ein und mache mir Gemüsesuppe mit Lauch, Karotten, Sellerie, Kartoffeln, Fenchel, Kohlrabi, Wirsing.. huch jetzt wo das so da steht, ist das vielleicht zu viel des Guten? ???

Gewichtsmäßig lief es bei mir ähnlich. Sofort 2-3 Kilo weg, dann stagnierte es bei 3,5 Kilo und schlussendlich waren dann doch 6 Kilo weg in den 10 Tagen. Ich weiß aber aus Erfahrung, dass mind. 2 wieder draufgehen, jetzt gleich am Anfang. Vor allem durch Wassereinlagerungen. Fett wird es kaum sein, so lange ich mich an meinen Plan halte, zumindest.

Schön wenn das Fasten zu so einem tollen Erlebnis wird. Ich bin auch froh dass ich es gemacht habe. Mit Tütensoßen koche ich nie. Wenn ich schon sehe dass man keine Bolognese ohne Maggi hinbekommt.. traurig traurig! Naja ich hab ein Chefkoch.de-Kochbuch voller gesunder Rezepte angelegt.. die werden jetzt der Reihe nach gekocht! Und wenn ich keine Lust habe, geht immer noch eine Pellkartoffel mit Kräuterquark und gedünsteten Möhren x:)

Dann mal alles Gute für die nächste Zeit - und dass das Wohlfühl-Gefühl noch lange anhält! @:)

RQFich5te


Ich hatte auch das Gefühl, dass bei mir nicht allzuviel Richtung Entgiftung passiert

Wie kann man das eigentlich "fühlen"? ;-)

"Entgiftung" dürfte ja - chemisch gesehen - Quatsch sein....

Und, liebe Sandra @:) ;-D, wie ist denn dein Gewicht heute, nach drei Wochen?. Also genau in kg absolut, natürlich ;-)

SbanUdra.20x06


Hallo RFichte!

Zu dem Entgiften.. nunja, beim ersten Mal Fasten hatte ich ständig eine belegte Zunge, meine Haut "dünstete aus" - soll heißen, ich habe nur noch geduscht oder Zähne geputzt! Das war diesmal nicht annähernd so stark. Allerdings hatte ich an den ersten Tagen ein komisches, Muskelkater-ähnliches Gefühl, das vom Rücken über den Po in die Beine wanderte. Man kann sagen was man will, ich bin sicher, das Gewebe hat sich gelockert, hat losgelassen, was an verschlacktem und belastendem Fettgewebe drin war..

Ja, am 26.02. hatte ich ja angefangen mit Fasten... Jetzt, also 1 Monat später, sind 3 Kilogramm runter. Es ging recht schnell wieder was drauf, als ich wieder gegessen habe, die 3 Kilo jetzt sind aber schon seit 2 Wochen oder so unten. Ich wage fast zu denken, die bleiben auch weg, denn ich esse wirklich bewusster. Habe auch viel mehr Lust auf gesunde Produkte. Ich glaube, dass ich schon wieder Pizza essen werde oder auch mal einen Burger. Aber war bisher schon eher die Ausnahme und auch jetzt habe ich gerade wenig Verlangen.

Gut war, dass der Aufbau dieses Mal wirklich 1A verlaufen ist. Ich habe mich strikt an meinen Plan gehalten und nicht gesündigt, bis der Körper wieder voll ans Essen gewohnt war. Also insgesamt kann ich das diesjährige Fasten in jeder Hinsicht als Erfolg bewerten.

RXFichxte


ja, 3 kg sind gut :)^, aber es waren sicher die segensreichen Einläufe ;-D, schade, dass man nicht weiß, ob du wirklich etwas gewichtiger bist, oder - wie viele junge Frauen - dich nur "zu dick" fühlst.

Eine schöne Geschichte von Udo Polmer ("Esst endlich normal") : Der brasilianische Fußballer Ailton war etwas pummelig, hat in der Bundesliga auch zunächst fulminant gespielt und viele Tore geschossen. Dann ging er zu einem anderen Verein, dessen kurzsichtiger Trainer hat ständig über sein Gewicht genörgelt...es ging mit ihm bergab, über Jahre. Jetzt kickt er in der 6.Liga in Deutschland... Der hatte einen psychologischen Knacks bekommen, als er offensichtlich nicht mehr richtig essen durfte.

S<and]ra2u006


Du versuchst schon wieder so schön unterschwellig Dinge zu unterstellen... ;-) ich weiß echt nicht inwiefern du dich versuchst lustig zu machen, oder einfach nur skeptisch bist.. werd nicht so ganz schlau aus dir ":/

1. Ich weiß, dass ich weder jetzt noch vor dem Fasten "zu dick" bin/war. Mein Startgewicht war für meine Größe absolut in Ordnung. Deshalb habe ich auch NICHT gefastet um abzunehmen. Ich bin aber über den positiven Nebeneffekt schon auch froh. Meine knallengste Jeans sitzt bequemer, ich finde meine durch Sport sowieso relativ festen Schenkel jetzt angenehmer "abgerundet", an meinem Bauch sieht man besser die 2 Muskelstränge von den Situps.. das alles ist toll, aber viel wichtiger ist für mich, dass sich mein Verhältnis zum Essen wieder ein ganzes Stück mehr in eine gesunde Richtung geändert hat. Dass ich beim Einkaufen nicht zum TK-Regal renne und mir eine Pizza rausziehe, sondern in der Gemüseabteilung die Teile mal in die Hand nehme: Was ist das eigentlich, wo könnte ich es reinschnibbeln?

Ich bin 22, 1,69 m und habe knapp 59 gewogen Anfang dieses Jahres. Jetzt bin ich bei 55 Kilo, morgens, wenn ich noch nichts gegessen habe und Pipi gemacht habe ;-) Das ist ein tolles Wohlfühlgewicht, die untere Grenze des BMI-Normalgewichts und mein persönliches Idealgewicht.

2. Zu dem Beispiel, da sehe ich nicht ganz den Zusammenhang mit dem Fasten? Seit ich wieder esse, darf ich doch "richtig" essen? Druck von außen, sich einzureden "ich muss abnehmen", das ist sicher alles Gift. Das innere Gefühl ist doch viel wichtiger. Ich glaube wir haben sehr verlernt, auf den eigenen Körper zu hören. Wir könnten viel besser feststellen, was uns gut tut und was uns nur durch Medien/andere Menschen eingeredet wird, wenn wir einfach mal in uns hineinhören würden. Das hat dieser Sportler unter dem Druck des Trainers wohl nicht geschafft.

Zu meiner eigenen sportlichen Karriere ;-) : Bei der Selbstverteidigung läufts weiterhin klasse. Ich muss sagen, gerade habe ich Power und kann mich gut verausgaben und reinhängen. Da hat mich das Fasten keineswegs geschwächt oder so. Sogar während des Fastens hab ich ja ganz normal mitgemacht. Und jetzt esse ich so, dass mein Körper auch für den Sport hat, was er braucht. Schokoriegel oder Fertigprodukte sind doch nur leere Kalorien und Fett.. daraus macht der Körper nix außer Fettpolster.. lieber ne Banane oder sowas stattdessen! Nicht um abzunehmen, sondern weil es mir gut tut!

*:)

RNFi3chte


Das ist aber schön...dass du etwas erzählt hast ;-). Mit deinen 59 kg hattest du also keine Notwendigkeit schlanker zu werden.

Ja, es ist richtig, ich belächele die Fastenden ein bisschen. Unterstelle eben unterschwellig Esotherik, was ich nicht so toll finde.

Ich würde Fasten in dem Sinne sofort akzeptieren, wenn jemand sagen würde, ich esse weniger und einfacher und spare Geld und gebe es für eine Organisation, die gegen den Hunger in der Welt kämpft. Das würde ich auch den rituellen Fastern, zu denen du nicht gehörst, vorschlagen.

Aber noch mal: ich belächele dich eigentlich gar nicht. Mir war nur aufgefallen, dass du nicht zu den militanten Anhängern der Lehre zählst, sondern ganz gelassen und locker wirkst. Ich somit den Gedanken an "Fasten" nicht nachvollziehen konnte. Kann ich immer noch nicht richtg, weil du noch so jung bist... ;-)

c[o@ccDineEllxa


Hab auch mal ein paar Tage lang nichts gegessen, weiß aber nicht ob man das fasten nennen kann. Hatte mir weder einen Ratgeber gekauft, noch Abführmittel, noch hatte ich eine besondere Absicht. Kann mich gar nicht mehr erinnern wie es gekommen ist. Habe auf jeden Fall fünf Tage nichts gegessen (5 1/2 würde ich sagen). War mal 'ne Erfahrung! ^^ Habe auch mal fünf Tage überhaupt nicht geschlafen. War auch 'ne Erfahrung wert ^^, aber heute - vier Jahre später - würde ich das gar nicht mehr schaffen. ^^ Anders sieht's mit dem Essen aus... Es ist viel einfacher nicht zu essen, als nicht zu schlafen.

Also, meine Erfahrung: Die ersten zwei Tage knurrt dein Magen wie verrückt und dir tut dein Bauch weh. Am zweiten Tag ohne Essen geht es dir morgens beim Aufstehen komisch, dir ist ein bisschen schwindelig, aber es geht. Am Tag 3 denkst du, du kippst aus den Latschen, wenn du morgens aufstehst... Kreislaufprobleme, Schwindel, Konzentrationsschwäche... Vergeht aber nach kurzer Zeit. Danach war's nur noch easy. Morgens direkt nach dem Aufstehen fühlt man sich 'nen Moment lang schlapp, aber den Rest des Tages ist alles super. Ich hatte am Schluß auch keinen Hunger mehr. Hätte auch noch ein paar weitere Tage nichts essen können, aber habe da keinen Sinn drin gesehen ;-), außerdem wollte ich nicht, dass mein Freund sich Sorgen um mich macht. :-p

Ah, das war übrigens nicht geplant, hatte irgendwie schon viele Stunden, oder fast ein Tag oder so, nichts gegessen gehabt und wollte das ganze spaßeshalber mal weiterführen um zu sehen wie es sich anfühlt oder so... Ich weiß es gar nicht mehr. ;-D

Hmm... Aber wer bewusst ein paar Tage fasten will, sollte aber wirklich darauf achten es nicht zu übertreiben... Ein Tag mehr ist vielleicht oft nicht schwer, aber es kann ja auch gefährlich enden. Man sollte zumindest wissen, wann der Zeitpunkt kommt, an dem man im Normalfall verhungert ;-), und sollte nicht bis kurz vor'm verhungern fasten.

Saandsra20x06


Du sagst ja selbst, du hattest das nicht geplant, aber das hier

Ich hatte am Schluß auch keinen Hunger mehr.

wäre dir beim richtigen Fasten schon ab Tag 2 so gegangen, nicht nur am Schluss ;-) von daher ist es sicherlich richtig, dass nicht Essen nicht schwierig sein muss. Schlafen dagegen muss man, essen muss man nicht.. man muss sich aber ernähren, das bleibt natürlich, nur das kann für begrenzte Zeit genauso gut von innen heraus stattfinden. Dieser Umschaltvorgang ist eben nicht besonders einfach, wenn man einfach so zu essen aufhört. Der Körper weiß erst, dass er an die inneren Vorräte gehen soll, wenn er ernsthaft "ausgehungert" ist. Wenn man aber den Körper entleert, setzt man ihm ein deutliches Signal und er "weiß" von Beginn an, dass Innenversorgung angesagt ist. Daher kein Hunger.

RFichte:

Eine soziale Komponente wäre etwas sehr Schönes. So hab ich das noch gar nicht gesehen. Wenn man fastet, auch mal daran zu denken, dass andere nicht die Wahl haben. Dass andere nicht nach 10 Tagen zu einer gefüllten Speisekammer zurückkehren. Dass man sich selbst mäßigen sollte und auch die anderen unterstützen sollte. Das ist ein schöner Gedanke. Oft ist man beim Fasten doch sehr auf sich selbst fixiert.

Esoterik.. hm.. für mich beinhaltet das eher den Glauben an seltsame Kräfte, Geister etc.. da bin ich eigentlich recht realistisch und "weltlich"/abgeklärt eingestellt. Bin ja auch nicht religiös. Beim Fasten ergibt sich auch kein Suchtgefühl, wenn es reicht, dann reicht es, fertig.. auch keine Trance (das würde schon die Uni gar nicht zulassen, dass ich 10 Tage in höheren Sphären schwebe ;-) )

cxoc!cinexlla


Ja, mit "am Schluß" meinte ich ab 3. oder 4. Tag (kann mich nicht mehr genau erinnern). 1. & 2. Tag war schlimm, 4. & 5. Tag hat mir absolut nix ausgemacht. 3.Tag weiß ich nicht mehr. ^^

Dazu dass du sagst es bildet sich kein Suchtgefühl beim Fasten: Ich könnte mir schon vorstellen, dass es einigen schwer fällt wieder damit aufzuhören. Oder sie machen immer wieder eine Fastenkur und fasten so mehr Zeit über, als dass sie normal essen... Ob das dann 'ne Essstörung oder eine "Fasten-Sucht" ist, das ist die andere Frage.

S=andtraC200x6


Ja, ich glaube aber der wesentliche Unterschied liegt im Kopf. Wenn ich jemandem einfach so sage: Die letzten 10 Tage habe ich nicht gegessen, dann halten die mich selbstverständlich erstmal für gestört, ohne die ganzen Hintergründe und Infos zu haben.. genauso die Mädels, die dann in 10 Tagen mal 2 Äpfel gegessen haben.. da gibt es gerade einen Magersuchts-Thread wo man das deutlich sieht.. das ist eine Krankheit, eine Sucht..

Fasten ist dies nicht, man freut sich ja gerade aufs Essen.. wenn einem irgendwann der Zustand, ohne Essen leben zu können, übermächtig verlockend ist UND man dabei hauptsächlich ans Abnehmen denkt, wird es meiner Meinung nach schon echt kritisch..

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