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Bundesamt warnt vor Sojadrink «Bonsoy»

A]lezonor hat die Diskussion gestartet


Berlin (APD) Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat vorsorglich vor dem Verzehr des japanischen Sojadrinks der Marke «Bonsoy» gewarnt. Das Ersatzprodukt für Kuhmilch soll hohe Mengen an Jod enthalten, die in Australien bereits zu Schilddrüsenerkrankungen geführt haben, wie das Bundesamt am Donnerstag in Berlin mitteilte. Derzeit werde geprüft, ob das Produkt in Deutschland überhaupt verkauft worden sei.

Das Bundesamt berief sich in seiner Warnung auf entsprechende Informationen aus dem internationalen Netzwerk der Lebensmittelsicherheitsbehörden (INFOSAN). Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) könnte schon der Verzehr einer Tasse dieses Sojadrinks zu einer Jodzufuhr führen, die mehrfach über der tolerierbaren täglichen Aufnahmemenge liegt. Verantwortlich dafür sei offenbar eine Beimischung von essbarem Seetang (»Kombu»).

Der Sojadrink wurde in Japan von der Firma Marusan-AI Co. Ltd. hergestellt und möglicherweise auch nach Deutschland eingeführt. Betroffen ist laut Bundesamt der Sojadrink der Marke «Bonsoy» in Ein-Liter-Tetrapacks mit der EAN-Nummer 9312336049037 und Mindesthaltbarkeitsdatum bis einschließlich 03.11.2011.

In Australien wurden zehn Fälle von Erkrankungen der Schilddrüse - neun Erwachsene, ein Kind - im Bundesstaat New South Wales im Zusammenhang mit dem Verzehr des betroffenen Sojadrinks registriert. Der australische Importeur habe deshalb eine Verbraucherwarnung herausgegeben, berichtete das Bundesamt.

[[http://www.bvl.bund.de/presse]]

© 2009 The Associated Press. Alle Rechte Vorbehalten - All Rights Reserved

[[http://de.news.yahoo.com/1/20091231/thl-bundesamt-warnt-vor-sojadrink-bonsoy-5e422d2.html Quelle]]

Antworten
W[as_ser$onkexl


Wer trinkt auch sowas?

Sojaprodukte

Mit einer Reihe von großtechnischen Prozeduren werden heute verschiedene Soja-Produkte hergestellt (Soja-Industrie). Sojaöl (wenn Pflanzenöl auf der Packung steht, billig, Omega-6 Fettsäuren 53%, Transfetts.), Sojamilch, Soja-Eis, Sojaquark (Tofu), Sojamehl (in Brot, Teigwaren und vielen Fertig- produkten wie Snack- und Energie- Riegeln, "Schlankheitsgerichte" (Getränk als Mahlzeit) Soja-Protein-Isolate (SPI, texturiertes Pflanzenprotein, daraus eine Menge Imitate statt Fleisch: Sojawürstchen, vegetarische Burger, Sojafleisch, und als Extrakte Phytoestrogene (Genistein, Daidzein) als Nahrungsergänzung!: , die bei normaler Verarbeitung nicht eliminiert werden konnten, also in allen Sojaprodukten enthalten sind. Soja-Babynahrung

- der Gipfel

- ohne GRAS-Status (ein Sicherheitszertifikat in den USA), bei der sich die Schäden zuerst zeigten (Fitzpatrick, Neuseeland). Soja-Lecithin steckt als "Emulgator" überall drin. Etiketten! Soja im Futter für Schlachttiere und Milchvieh

Gegenwind Neben der Weston A. Price Foundation in USA gibt es Protest gegen Hersteller und den Konsum von "modernen" Sojaprodukten in Neuseeland und Großbritannien, weil sie zu schnell verarbeitet werden und ihre toxischen Inhaltsstoffe behalten.

Die traditionellen Sojazubereitungen aus China und Japan sind lange (Jahre) fermentiert (enzymatisch aufgeschlossen) und sind von den Warnungen ausgenommen, denn sie werden nur als Gewürze verwendet: Shoyu (Sojasauce) und Miso, zusammen mit Fleisch, Organen, Geflügel, Fisch oder Eiern, nicht als deren Ersatz. Die Asiaten wissen, daß große Mengen Soja Schilddrüsenprobleme machen und Wachstum behindern können und daß Soja keine gute Idee ist für optimale Denkfunktionen. Sie kennen den Bedarf von Eiern und Fisch als Gehirnnahrung.

Jede Menge erschreckende Erfahrungen

Inzwischen liegen eine Menge negativer Erfahrungen vor, auf die die Soja-Industrie nicht reagiert: der Zug fährt zu gut.

So hat die Weston. A. Price-Foundation zwei Listen veröffentlicht, die die Toxizität von Soja beweisen: 1. 58 Studien über allgemeine toxische (giftige) Nebenwirkungen (von 1971

- 2001) ([[www.westonaprice.org]] unter: Studies showing adverse effects of Soybeans). 2. 140 Studien (von 1953

- 2003) über die toxische Wirkung der Soja-Isoflavone (Genistein, Daidzein). Sie werden sogar isoliert als "Alternative" zur Hormon-Ersatz-Therapie (die als zu riskant heute überholt ist) angeboten und kräftig beworben als pflanzliche Estrogene! (unter: Dangers of dietary Isoflavones).

Die Störfaktoren in Sojaprodukten

Phytate (mineralblockierende Effekte), Trypsinhemmer (Trypsin ist ein Enzym der Eiweißverdauung, Pankreas), Isoflavone (Phytoestrogene), die Hormonstörungen auslösen können, schlechte Verdaulichkeit durch denaturiertes Eiweiß (SPI s.u.), Soja-Lektine (unverträglich), Goitrogene, Pestizide und andere Gifte (in industriellen Produkten)

- Freie Glutaminsäure oder MSG (Mononatriumglutamat), ein potentes Nervengift, entsteht bei der Herstellung von Sojanahrung, und weitere Mengen werden vielen Soja-Nahrungsmitteln zugesetzt als Geschmacksverstärker.

- toxische Belastung: Sojanahrung enthält zu hohe Konzentrationen an Aluminium, das toxisch ist für das Nervensystem (Alzheimer s.u.) und die Nieren, Dieldrin (50mal so toxisch wie DDT, das wir nicht mehr loswerden), Cadmium und Fluor.

- Fluor verdrängt Jod, das wesentlich ist für die Bildung von Schilddrüsen-Hormonen.

- Goitrogene (Kropfbildner) können zu Schilddrüsenunterfunktion führen (2004)

- Mangan in Babynahrung kann das Gehirn schädigen und Verhaltensstörungen auslösen (siehe bei Babynahrung)

- Carrageen für eine cremige Konsistenz ist in Sojamilch und Pulver-Babynahrung enthalten. Carrageen

- ein Algenprodukt

- gilt heute als kanzerogen (siehe Notmilk and Uncheese. The udder Alternatives. 2004)

- Raffinose und Stachyose, zwei Kohlenhydrate, die wir enzymatisch nicht abbauen können, sind die Ursache für unangenehme Blähungen: Gas und Geruch durch Soja: Sie werden durch Alpha-Galaktosidase verdaut, die bei allen Säugern fehlt. (Siehe Soy Carbohydrates: The Flatulence Factor (2003).

- Soja-Naturkost kann auch billige Zusätze enthalten, z.B. Vitamin D2 in Sojamilch, das im Zusammenhang mit Hyperaktivität, Herzkranzgefäßkrankheiten und Allergien gesehen wird (2004).

- Soja aus kontrolliert ökologischem Anbau enthält auch - da pflanzenspezifisch - Phytate, Phytoestrogene (die Isoflavone Genistein, Daidzein), Trypsinhemmer, Goitrogene, Lektine, aber keine Pestizide und ist nicht genmanipuliert.

Nährstoffmängel durch Soja-Phytate

- der sehr hohe Anteil an Phytinsäure (Phytaten) in Soja kann Nebenwirkungen auf die Gehirnfunktion haben. Phytinsäure blockiert die Aufnahme essentieller Mineralien im Verdauungstrakt: Kalzium, Magnesium, Eisen und besonders Zink (das Intelligenzmineral).

- Phytate in Soja werden nicht abgebaut durch normale Zubereitungsmethoden wie Einweichen, Keimen und langes Köcheln.

- Phytatreiche Nahrung hat Wachstumsprobleme bei Tieren und Kindern verursacht.

- Soja-Nahrungsmittel erhöhen den Bedarf an Vitamin D.

- Vitamin B 12-Analoge in Soja werden nicht absorbiert und verstärken tatsächlich den Bedarf des Körpers an B12.

Soja stört Enzyme (Katalysatoren im Körper)

Trypsin-Hemmer: Soja-Konsum kann zu chronischen Mängeln bei der Aminosäure-Aufnahme führen, weil Soja potente Enzymhemmer enthält. Diese Antinährstoffe blockieren die Aktivität von Trypsin und anderen Enzymen (Pankreas) für die Protein(Eiweiß)verdauung und können Pankreas-Störungen verursachen. Wenn Eiweiß nicht gut verdaut wird, fehlen wichtige Aminosäuren im Körper. Von Aminosäuremangel kann das Gehirn betroffen sein und der gesamte Stoffwechsel.

- Pankreas

- (Bauchspeicheldrüsen-) Enzyme (Trypsin u.a.) sind unverzichtbar für die Verdauung im Dünndarm (Eiweiß, Fette und Kohlenhydrate). Der Pankreas reagiert sehr empfindlich auf toxische Einflüsse (erstes Schockorgan, Philpott).

- Isoflavone in Tofu und anderen Sojaprodukten (Genistein, Daidzein) hemmen Enzyme im Hippocampus im Gehirn und können Gedächtnis und Lernen stören (Alzheimer?).

Soja-Protein-Isolat (SPI)

- ist strukturiertes Soja-Eiweiß ("Pflanzeneiweiß") als Fleischersatz, sog. Sojafleisch wegen seiner fleischartigen Faserstruktur (eine Frage der Düsen in der Fabrik).

- empfindliche Proteine werden denaturiert während der Hoch-Temperatur- Verarbeitung zur Herstellung von Soja-Protein-Isolat (SPI) und sind daher schwer verdaulich. Da SPI keinen attraktiven Geschmack hat, kommt die Lebensmittelchemie voll zum Zug:

- Freie Glutaminsäure oder MSG (Mononatriumglutamat, s.o.), dazu Aromen, Farben, damit das Imitat "echt" aussieht und schmeckt (z.B. Würstchen).

- Es scheint für die Soja

- Industrie von Bedeutung zu sein, daß die Bevölkerung "vegetarisch".lebt (Öle, Fette, Eiweiß, Hormone aus der Soja-Industrie).

- Die Verarbeitung von Sojaprotein führt zur Bildung von toxischem Lysino-alanin und hochkarzinogenen (krebserzeugenden) Nitrosaminen. Daher lehnte die FDA (Food and Drug Administration) den GRAS-Status für Soja ab.

- SPI verursacht einen hohen Bedarf von Vitamin E, K, D, B12 und Mangelsymptome von Kalzium, Magnesium, Zink und weiteren Mineralien.

- Bei Versuchstieren verursachte Soja verkümmertes Wachstum.

- Säuglinge gediehen ebenfalls schlecht (siehe Soja-Babynahrung weiter unten).

- Studie1985: Soja-Protein-Isolate werden zunehmend verwendet im Schulessen, in Imitat-Nahrung (mit minderwertigen, weil billigen Bestandteilen statt natürlichen Zutaten), in Fabrikbackwaren, Diätgetränken, Mahlzeitersatz (sogenannte Schlankheitskost) und Schnellimbißgerichten. Sie werden sehr beworben in der dritten Welt und sind die Basis von internationalen Hilfsprogrammen (langes Regalleben). Pflanzliche "Hormone"?

Soja-Phytoestrogene (Genistein, Daidzein) heißen auch Isoflavone, sind pflanzliche Substanzen mit estrogenartiger Wirkung und in allen modernen Sojaprodukten enthalten. Sie stören endokrine Funktionen (körpereigene Hormone) von Tier und Mensch.

- Amerikanische Frauen, die 45 mg Soja-Isoflavone / Tag nahmen, hatten nach vier Wochen bereits Hormonveränderungen (2003).

- 100 mg Soja-Isoflavone für erwachsene Frauen entspricht der Einnahme einer Anti-Baby-Pille (2002).

- Soja-Isoflavone haben das Potential, Unfruchtbarkeit zu verursachen, Brustkrebs bei erwachsenen Frauen zu fördern und

- bei Kindern die Pubertät zu verschieben:

- bei Mädchen wurden schon mit drei Jahren Busenansatz und Schamhaare (1%) bebachtet, ebenso bei 14.7 % der weißen und ca 50% der afrikanisch-amerikanischen Mädchen bis zu acht Jahren, als Vorboten nachfolgender Unfruchtbarkeit, fehlender Menstruation, Brustkrebs, Kopfschmerzen und früher Menopause.

- bei Jungen kam es zu verzögerter körperlicher Reife (2002).

- Genistein hemmt direkt die Enzyme der Steroid-Produktion (Geschlechtshormone sind Steroid-Hormone) und stört die Estrogenrezeptoren. Seine Abbauprodukte sind potentiell gentoxisch (erbgutschädigend, mutagen).

b.r"axtxon


In reinen Sojaprodukten ist kein Jod enthalten. Wasseronkels Beitrag ist also Schwachsinn.

Diesem Bonsoy-Drink wird Jod anscheinend zugemischt. Vielleicht sind darin auch Algen enthalten.

In Japan haben die Menschen einen viel höheren Jod-Bedarf, als wir hier im Westen. das kommt, weil die schon seit Jahrtausenden an einen sehr jodhaltigen Speiseplan gewöhnt sind.

Also, die vertragen den Drink sicher ohne Weiteres, im Gegensatz zu uns.

s+ystefmatviker


high-jodid-dosis, dann kann das einen (latent) SD-Kranken glatt umhauen oder jemanden dessen Herzkreislaufsystem nicht mehr in ordnung ist oder bestehende SD-Knoten schiessen.

grundsätzlich gilt: die jodunterversorgten, die allenfalls synthetisches Jod je genommen haben sind eine richtige Jodversorgung (Meer, nahrung) nicht gewöhnt.

WOass&eron:kexl


Wenn es auch Schwachsinn sein sollte, es ist kein natürliches Lebensmittel sondern ein industrieelles hergestelltes Nahrungsmittel ohne jedliche natürliche Vitalstoffe und darum auch keinesfalls vollwertig.

b"raxtxon


@ Wasseronkel

Sojaprodukte aller Art werden in Asien schon seit Jahrtausenden gegessen. Und du willst plötzlich erzählen, es sei kein natürliches Lebensmittel und dazu noch ungesund?

Dann müsste deiner Meinung nach Käse ja auch ein völlig unatürliches Nahrungsmittel sein.

a1gne1s


Außer Wasser ist alles unnatürlich ;-D

WdaGsseronEkel


Käse ist auch nicht vollwertig aber noch wesentlich näher einer natürlichen Ernährung als Sojaprodukte. Käse kannst Du selber herstellen ohne große Hilfsmittel wird Dir aber mit Sojaprodukte nicht gelingen.

b*ra:xto_n


Erzähl das mal den Japanern, die sich größtenteils vor Käse und anderen Milchprodukten ekeln.

In vielen asiatischen Ländern zählt Tofu zu den Grundnahrungsmitteln. Wenn es so kompliziert herzustellen wäre, dann hätten die glaube ich ein großes Problem. Besonders die Leute in den Dörfern, die keinen Strom besitzen oder großartige Hilfsmittel. ;-)

Soll ich dir mal was veraten? Ich habe sogar mal Seidentofu selbstgemacht und es ist ganz einfach.

b0lo2ndesB Ggifxt


meine Sojamilch besteht aus: Wasser, 7,2 % Sojabohnen, calciumreiche Seealge u. Lithothamnium calcareum. ? Darf ich dann wohl auch nicht. Habe ich jahrelang tägl. zu mir genommen-Wahrscheinlich deswegen SD !?

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