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Viel trinken, dafür aber auch öfter aufs Klo

D7DM hat die Diskussion gestartet


Es ist ja bekannt, dass man täglich möglichst viel trinken soll. 2-3l wären gut.

Ich hab mir jetzt angewohnt, in der Arbeit (Bürojob) 2l zu trinken. Daheim wirds dann normal auch nochmal 0,5-1,5l.

Also eigentlich optimal so gesehen.

Allerdings muss ich dafür aber auch öfter aufs Klo.

Jetzt stellt sich mir die Frage, was ich davon dann eigentlich hab. Läuft das Wasser einfach nur "durch" und ich könnte mir nen Lier z.B. sparen, da ich durch meinen Job ja nicht schwitze wie z.B. jemand aufm Bau .... oder ist es trotzdem sinnvoll so viel zu trinken, auch wenn man dann alle Stunde aufs Klo rennt?

Mach ich Sport, trink ich automatisch auch mehr und muss auch nicht so viel aufs Klo, da ich ja mehr rausschwitze.

"Entgifte"/Säubere ich meinen Körper mit erhöhter Flüssigkeitsaufnahme besser? Hab da mal was gemeint gehört zu haben. Bzw. auch das es für die Haut angeblich besser wäre (hab eh keine so gute Haut).

Achja, getrunken wird Wasser im Büro und daheim meist Apfelsaftschorle.

Hoffe ihr könnt mich da bisl aufklären.

Danke schonmal

Antworten
mOea cuxlpa


Meines Wissens bringt ein erzwungener Wasserkonsum gar nichts, zum Teil liest man sogar, es schade den Nieren. Mehr Schadstoffe werden dadurch auch nicht ausgeschwemmt. Natürlich sollte man nicht zu wenig trinken (<0.5l), aber ich finds schwachsinnig, das an solchen Regeln festzumachen. Ich esse seits wärmer wird sehr viel wasserreiches Obst und Gemüse, entsprechend ist mein Durst stark zurückgegangen. Hör also lieber auf deinen Körper... Und zwar nicht, ob er grad Lust auf ein süßes Getränk hat, sondern ob er Durst hat.

S9amle6ma


Ich trinke, wenn ich Durst habe, aber ich achte drauf, dass es mindestens 1 Liter ist, weils mir sonst nicht so gut geht. Im Sommer komm ich ohne Probleme auf 1,5l, im Winter nicht wirklich. Wenn ich mehr trinke, muss ich auch viel zu oft aufs Klo. Ich hab mal ne Zeitlang 2l am Tag getrunken, das war meist gezwungen und ich saß jede Stunde auf dem Pott. Das war mir dann zu viel. Ich achte lieber auf mein Gefühl.

Allgemein heißt es ja 2-3l Flüssigkeit am Tag. Da du aber durchs Essen auch schon Flüssigkeit zu dir nimmst, musst du nicht alles trinken. Ein Apfel enthält auch Wasser zum Beispiel, eine Suppe ziemlich viel sogar ;-)

Mqit?hgarthxsormr


Häufig ist es aber auch so dass man nur Durst bekommt wenn was da ist. Also wenn ich in die Uni geh trink ich immer meine 1,5l-Flasche (nicht weil sie leer werden muss sondern weil ich dann auch Durst hab, den ich am PC eher mal vergesse. Und auf der Fahrt bin ich froh wenn ich noch nen Schluck hab, da krieg ich auch oft Durst). Dann trink ich vorher noch ein Bisschen, nachher noch ein Bisschen und dann wird es mal mehr und mal weniger. Ich kann z.B. ohne was zu trinken nicht richtig essen.

Wie oft man auf Toilette muss kann man auch ein wenig selbst kontrollieren. Wenn man immer eine größere Menge auf einmal trinkt statt viele kleine Mengen dann muss man, denk ich, etwas seltener.

Man kann auch am Urin beobachten ob man zu wenig trinkt. Sollte der zu stark gefärbt sein (Bsp.: Morgens früh ist er meistens tiefgelb weil man die Nacht nicht zum trinken kommt und demnach dehydriert), trinkt man zu wenig. Man sollte aber auch nicht dauerhaft mehr als 3-4l trinken wenn man keine schweren Arbeiten verrichtet.

Sbaml)ema


Beim Essen brauch ich auch immer was zu trinken, aber zwischendrin vergess ich das oft.

wZeiß_eblxüte


wenn man durst verspürt leidet der körper bereits an einem flüssigkeitsmangel... sofern würde ich nicht nur auf das eigene gefühl hören und erst bei durst was trinken. meine damit allerdings nicht, dass man sich auf druck einen wasserbauch antrinkt!

mnea! cxulpa


wenn man durst verspürt leidet der körper bereits an einem flüssigkeitsmangel...

Na klar, und wenn man Hunger verspürt leidet der Körper bereits unter Unterernährung.

Scherz beiseite, natürlich kündigt der Körper damit einen Mangel an, aber er "leidet" sicher nicht darunter. Er teilt dir mit, dass er mehr braucht, du trinkst was, Ende der Hexerei.

D/DXM


Die 2l in der Arbeit sind eigentlich auch nicht erzwungen. Anfangs schon, weil ich da nichtmal 1l getrunken hab.

Jetzt aber hab ich mir nen Glas hergestellt und damit ists eigentlich nur seltenst nen Problem die 2l zu trinken. Außer wenn ich mal viel unterwegs bin und selten am Arbeitsplatz.

Daheim trink ich auch, wenn ich lust dazu hab oder eben Flüssigkeit brauch wegen Sport/Arbeit.

Die Frage ist also, bringen mir die 2l in der Arbeit was bei Prozessen im Körper wie die genannen Entgiftung z.B. (wenn das überhaupt stimmt was ich da im Hinterkopf hab), auch wenn ich dann quasi stündlich aufs Klo muss (fängt ca. nach den ersten 0,75l meist an) oder ist das einfach zu viel Wasser was ich dem Körper zu führ.

Ich mein, es ist ja in gewissem Sinne ja auch ne Preisfrage. Klar werd ich wegen ner Flasche Wasser mehr oder weniger nicht arm, aber so spart man auch. Und warum Geld dafür ausgeben, das ich was "durch mich durch schütte" wenns mir eh nix bringt.

Ich hab mir das "mehr-trinken" nur angewöhnt, weils gesünder sein soll. Aber wenns zu viel des guten ist ...

c%lairxet


Ich denke es würde reichen auf der Arbeit ca. 1l zu trinken. Stündlich pinkeln zu müssen ist für mich ein Anzeichen, dass es zu viel ist. Der Urin besteht da ja praktisch nur noch aus Wasser. Wenn du nach aber Arbeit noch ca. 1l trinkst kommst du trotzdem auf eine gute Menge.

Na klar, und wenn man Hunger verspürt leidet der Körper bereits unter Unterernährung.

Genau. ;-D

Es ist wirklich erstaunlich wie sehr sich diese Weisheiten "soviel trinken wie möglich" und "bei Durst ist es schon zu spät" verbreitet haben. Das ging wie eine Welle durch sämtliche Blätter und hat sich in den Köpfen der Leute festgesetzt. Inzwischen ist man davon ja wieder abgerückt. Das Durstproblem betrifft eigentlich nur alte Leute.

wQeißZeblqüt#e


hmm dann haben sich die "weisheiten" wohl auch in den köpfen meiner uniprofessoren festgesetzt :=o

m<ea {culpa


hmm dann haben sich die "weisheiten" wohl auch in den köpfen meiner uniprofessoren festgesetzt :=o

Du hast schon recht, es ist erschreckend... Wenn ich dran denk, was mir Leute mit Studium in Ernährungswissenschaften schon Positives über das krebserregende Aspartam erzählt haben, frag ich mich, aus welcher Zeit die Vortragenden ihr Wissen nehmen – ihrer eigenen Studienzeit?

PeanJxay


Hallo DDM,

ja das ist der Sinn der Sache, den Körper zu "durchspülen", also auch gleich wieder aufs Klo zu müssen. Allerdings in einem gesunden Maß! Bitte keine 6 Liter innerhalb einer Stunde runter drücken, das ist falscher Eifer.

Der Körper besteht hauptsächlich aus Wasser. Zu wenig trinken macht sich früher oder später bemerkbar.

Den Körper zu "durchspülen" ist gerade zu empfehlen, wenn man oft unter Blasenentzündungen leidet, damit Bakterien sich nicht erst in der Blase absetzen. Ebens braucht Haut und Bindegewebe Wasser, um straff zu bleiben. Leute mit Übergewicht sollten allgemein mehr trinken. Genau wie Leute die sich nur von Cola & Alkohol ernähren. Leute sie ständig unter Kopfschmerzen und Migräne leiden trinken generell zu wenig.

Das Gehirn braucht Wasser zum denken, die Organe brauchen Wasser, der Stoffwechsel wird durch Wasser angeregt, Giftstoffe abtransportiert, Krankheiten werden schneller ausgespült, das Blut braucht Wasser, sonst wird es dick...

Man solte dem natürlichen Trinkbedürfnis folgen, dann ist alles ok.

Es schadet nicht, "ständig" aufs Klo zu müssen.

FBann_YOI


PanJay stimme ich voll und ganz zu.

Gegen den häufigen Toilettengang hilft auch eine ganz einfache Geschichte: Übung. Versuche einfach mal, trotz des Harndrangs den Toilettengang nach hinten zu verschieben d.h. ein paar Minuten zu warten und diese Zeiten zu steigern. Damit kann man problemlos die Blase trainieren und auf einmal ist die gesunde Flüssigkeitszufuhr gar nicht mehr so zeitaufwändig ;-) .

Ich wünsch dir viel Erfolg :-) .

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