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Diplomarbeit zum Essverhalten

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Ps: und die Fragen gehen auch sehr an der Lebensrealität vorbei... würde sich jemand wirklich so viele detaillierte gedanken über seine ernährung machen ("ich esse keine lebensmittel aus plastikverpackungen, weil krebs"), dann gehört der meiner Meinung nach ganz schnell in eine Therapie. das ist doch Orthorexie pur! :-o

Ich frage mich auch, wie man mehrere hundert Fragen überhaupt auswerten will. Ich hab das Gefühl, dass die Fragestellung dahinter ("Worauf will ich hinaus? Was ist mein Thema?") noch viel zu schwammig ist. Das führt zu Monster-Fragebögen und Monster-Diplomarbeiten. Besser wäre, das Thema enger zu fassen und den Fragebogen dann auf diese Schwerpunkte hin zu konzipieren *:)

EDhemaligQer eNut"zer (#T875946)


Da immer wieder die Zahl 190 genannt wurde – es sind 2 Fragebögen, gesamt knapp 400.

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Man hat auch den Eindruck, dass du ein bestimmtes Ergebnis vor Augen hast und versuchst, mit dem Fragebogen das gedachte Ergebnis zu erzielen.

c-ali^-tonxi


Hi

Ich habe die Nacht noch einmal über diese Fragen nachgedacht , mir das noch einmal angeschaut , überlegt und kam zu dem persönlichen Ergebniss , das der Fragebogen völlig an dem angedachten Thema vorbei geht .

Die Frage geht um das Essverhalten .

Aus der Frage heraus zielt das eher auf die Definition , ob man 2 oder 5 mal am Tag etwas ist , also Frühstück , kleines Frühstück , Mittagspause , Kaffee , Abendessen , welche Zeiten und was gegessen wird .

hier wiederum ob man zum Frühstück ein Marmeladenbrot , Müsli oder ein Wurstbrot mit Rührei isst , zum Kaffee ein Youghurt oder einen Apfel , am Mittagstisch auf der Baustelle ein Butterstück , einen fettigen Schweinebraten oder bei McDoof rennt , selbiges gilt für die 3 Sahnestücke am Nachmittag und das Bier zu Bratkartoffeln am Abend .

Wenn man die Typische Ernährung der Deutschen nimmt , dann kommt man zu diesem Ergebniss :

[[http://www.medizinauskunft.de/artikel/wohlfuehlen/Anti-Aging/28_04_dick.php]]

Allerdings muss man hier einen Fehleranteil abziehen , der auch schon in Fachkreisen diskutiert wurde

Ein Teil der Männer , die gerade so über dem BMI – Sollwert liegen , sind durch Handwerkliche Tätigkeit kräftig durchtrainiert und Muskolös , so das dieses gemessene Übergewicht Muskelmasse ist und keine Fettleibigkeit .

Beispielweise ein Mann in meinem direkten Bekanntenkreis , 181 cm gross , 86 kg , trägt aber schlanke Hosengrössen , hat einen sehr kräftigen Oberkörper , aber nur einen ganz geringen Bauchansatz , ist Handwerker und als Sportdozent/Trainer unterwegs .

Sinnvoller wäre auch in den Umfragen zu berücksichtigen welche Ernährung in verbindung mit Freizeitsport in verbindung steht.

gerade die Personen , die es sich abend nach Feierabend "gut gehen lassen" heisst eine schöne fettige warme Mahlzeit zum Abendessen machen , 2 Bier dabei trinken , das die Personen sich dann noch einmal erheben um zu Joggen , zu Radeln , Inlinern etc , kommt wohl genau dann , wenn es nötig wäre , nicht in Frage.

Ausserdem sollte in einer Umfrage , das Verhaltensmuster des Wohnumfeldes berücksichtigt werden .

Ich hatte vor Jahren mehrfach im Ausland zu tun , habe von dort einige Ideereiche Gerichte mitgebracht , und machte hier bei dieser Hitze zum Abendessen einen grossen gemischten Salat , mit diversen grünen Salaten , Ei , Gurken , Tomaten , Mais , Thunfisch und Dressing . dazu ein paar Scheiben Toast .

meine Partnerin ist für solche Ideen zu haben und fand das lecker , leicht und passend zum Wetter , aber als Sie das 2 Tage später in der Firma stolz erzählte , wurde Sie von Ihrem Umfeld niedergemacht , das sowas kein vernünftiges Essen wäre , da wäre nichts dran , davon würde man nicht satt usw usw ,

Ob dann die verwendeten Gurken und Tomaten aus einem Bioladen sind oder vom Aldi ist dabei völlig unerheblich , ein gesundes Auge kann eine überzüchtete Wassertomate von einer gesund gewachsenen unterscheiden .

Wenn in ein paar Wochen meine eigenen Tomaten im Garten reif sind , haben die auch keinen Bio-Aufkleber , das selbe gilt für die eigenen Stachelbeeren , Gurken , Äpfel , Möhren , Erbsen , Erdbeeren usw

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Hallo @ all,

Danke für Eure Teilnahme und die Anmerkungen bzw Kritik.

Auf letztere werde ich nach Beendigung der Diplomarbeit eingehen, da ich das Antwortverhalten der Teilnehmer, die dies lesen, nicht durch zusätzliche Infos verzerren darf / möchte.

Danke @:)

D-iplo>marbei.t20x10


:)D

W\ei,denfexe


Tut mir wirklich leid – ich helfe sonst wirklich gerne und nehme auch hier im Forum immer wieder gerne an solchen Umfragen teil... aber bei dieser Umfrage.... sorry, ich muss hier auch meinen Vorschreiber/innen rechtgeben.

Ich habe die Umfrage ebenfalls abgebrochen.

Viel Erfolg trotzdem bei deiner Diplomarbeit @:)

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Würd mich mal interessieren, ob überhaupt ein Fragebogen vollständig bearbeitet wurde?

_A oJ A tN Kd A _


Hallo Diplomarbeits-Schreiberin,

also ich habe den FB bis zum Ende beantwortet.


Meine Anmerkungen:

Ich finde den Bogen sehr ausführlich, aber vom Ansatz her gut.

Allerdings fand auch ich es sehr mühsam, mich durch die vielen Fragen zu kämpfen. Mehrere kleine Antwortblöcke wären viel überschaubarer und nutzerfreundlicher gewesen (mir sind z.T. die Fragen vor den Augen verschwommen).

Einen großen Kritikpunkt habe ich jedoch zur Formulierung mancher Fragen: es geht um diese "weil"-Fragen.

z.B.

Ich trinke zwar Wein, aber kein Bier, weil das dick macht.

Was, wenn ich dem ersten Teil (ich trinke zwar Wein, aber kein Bier) zustimme, der Begründung jedoch nicht? Z.B. könnte ich zwar kein Bier trinken, aber vielleicht nur deshalb nicht, weil es mir nicht schmeckt!? Was hätte ich in dem Fall denn ankreuzen sollen? ODER: Was, wenn schon der erste Teil gar nicht zutrifft (also z.B. wenn ich weder Wein, noch Bier trinke?) Was hätte ich dann ankreuzen sollen? Da es mehrere dieser "weil"-Fragen gab (siehe unten), wusste ich oft nicht, was ich antworten soll. Z.B.

o ich esse selten Süßspeisen (z.B. Pfannkuchen), weil das ungesund ist.

o Ich esse bewusst Lebensmittel mit viel Antioxidantien (z.B. Salat, Obst, Rohkost), weil das vor Krebs schützt.

o ich esse am liebsten Cerealien (z.B. Cornflakes oder Müsli) zum Frühstück, weil das gesund ist.

Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg beim Auswerten und natürlich auch ein gutes restliches Schreiben der Arbeit. @:)

Ach so: Die Möglichkeit für Anmerkungen hätte ich mir noch gewünscht.

LF'Ev<i:txa


*ausfüll* :)D

DjiplomFarbeEit201x0


:)D

Lso]laXx5


Hab' mir nach all den Beiträgen nicht mal mehr die Mühe gemacht den Fragebogen aufzurufen. ;-D Klingt nicht so als hätte der Fragebogen eine Testphase mit ein paar Bekannten durchlaufen. :|N Schon ein einziger kritischer Leser hätte doch all diese unseriösen Unstimmigkeiten aufdecken müssen. :-/ Da wird keine Diplomarbeit rauskommen auf die du stolz sein kannst.

Hat dein Betreuer den Fragebogen nicht gesehen? ??? Da müsste doch jemand eingreifen, um sowas zu vermeiden. %:|

L~ol aX5


Danke für Eure Teilnahme und die Anmerkungen bzw Kritik.

Auf letztere werde ich nach Beendigung der Diplomarbeit eingehen, da ich das Antwortverhalten der Teilnehmer, die dies lesen, nicht durch zusätzliche Infos verzerren darf / möchte.

Die Kritik ist so schwerwiegend, dass du bisherigen Antworten eigentlich wegwerfen müsstest und mit einer gründlich überarbeiteten neuen Fassung nochmal neu anfangen müsstest. :=o

L&ewia[n


Ich habe mir den Fragebogen mal angesehen (bin vom Fach), und bin erstaunt ueber die harsche Kritik. Ich habe wesentlich Schlimmeres gesehen, das in Diplom- oder Doktorarbeiten oder gar fuer Untersuchungen von Wissenschaftlern "im Amt" verwendet wurde.

Natuerlich haette ich auch so einiges herumzukritteln, aber ich diskutiere regelmaessig reale Frageboegen mit Studenten und weiss, dass man immer was findet. Und fast immer Sachen, die mehr oder weniger schwerwiegend erscheinen. Es ist einfach verflucht schwer, und man hat es ja auch mit einem vielfaeltigen "Publikum" zu tun, in dem oftmals dieselbe Frage unterschiedlich verstanden wird.

Man sollte als Antworter einen gewissen guten Willen mitbringen, die Fragen so zu interpretieren, dass sie Sinn machen, auch wenn das manchmal schwerfaellt.

Das groesste Problem bei dem vorliegenden Fragebogen ist eigentlich, dass er sehr lang ist. Irgendwie habe ich den Eindruck, die viele Kritik ist zum Teil psychologisches Ergebnis der Anstrengung, die Leute darauf verwenden muessen, ihn zu beantworten. Einen schlechteren Fragebogen, der aber viel kuerzer ist, bricht ein Befragter weniger leicht ab. ;-)

Mal ganz kurz zu einigen Kritikpunkten. Es ist eine Standard-Technik, tendenzielle Aussagen zu machen und dann "Stimme zu/(...) stimme ueberhaupt nicht zu" als Alternativen zu geben. Natuerlich ist es so, dass, wenn man nach der Zustimmung der Befragten fragt, die Aussagen nicht "neutral" sein koennen und auch nicht sein sollen. Sie entsprechen aber nicht unbedingt der Meinung der Frageboginautorin.

Es ist in der Fachliteratur umstritten, ob Likert-Skalen eine "Mitte" haben sollen (wie z.B. bei 5 oder 7 Antwortalternativen) oder nicht (wie hier). Ich mag 4-Punkt-Skalen zwar auch nicht sonderlich, aber muss zugeben, dass man diese in mancher Fachliteratur auch propagiert findet.

Ausserdem wuerde ich davon ausgehen, dass das Ziel der Umfrage im Eingangsposting nur sehr unklar erklaert wurde, vermutlich absichtlich (damit die Befragten nicht dadurch beeinflusst werden, zu wissen, welche genaueren Hypothesen hier geprueft werden sollen). Daher sind alle die Kritikpunkte in der Richtung "man muesste eigentlich andere Sachen fragen" bzw. "bestimmte Fragen sollten nicht gestellt werden" Nebelstecherei. Ich kann mir durchaus wissenschaftliche Ziele vorstellen, denen mit den gestellten Fragen recht gut gedient waere, auch wenn diese sich in recht lockerem Verhaeltnis zur Eingangserklaerung befinden.

Ich behalte meine weitergehende Kritik mal fuer mich ;-) und lasse dieses Posting mal als positiveren Kontrast stehen. Aus meiner wissenschaftlichen Sicht ist die Qualitaet des Fragebogens durchaus nicht so bedenklich, dass man vor ihm warnen muesste. Man kann das durchaus machen, wenn man Zeit hat.

Eine Bemerkung kann ich mir aber doch nicht verkneifen. Ein grundsaetzliches Problem an dieser Art Internet-Umfrage ist, dass die Daten, die man nachher hat, in keiner Weise als irgendwie statistisch repraesentative Stichprobe taugen, da sich das ausfuellende Publikum ja sozusagen selber auswaehlt. Repraesentativ ist es bestenfalls (streng genommen noch nicht einmal) fuer diejenigen, die in einem solchen Forum bereit sind, einen solchen Fragebogen zu beantworten (und sich nicht von der Laenge oder mehr oder weniger berechtigten Qualitaetsbedenken davon abhalten lassen). Allerdings ist der Fragebogen in dieser Hinsicht natuerlich in guter (?) Gesellschaft.

Viel Glueck! :)*

a!.f=ish


Ich mag 4-Punkt-Skalen zwar auch nicht sonderlich, aber muss zugeben, dass man diese in mancher Fachliteratur auch propagiert findet.

Uns wurden ungerade Zahlen strengstens veboten. ;-D "Da klicken alle nur die Mitte! Ihr müsst sie zu Tendenzen zwingen!" – na Gott sei Dank musste ich nur einmal wirklich eine Umfrage machen.

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