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2 Tage ohne Sport: Bitte bestätigt, dass man trotzdem essen darf

SHunf+lodwerb_73


@ Dunkelsüß:

Ein BMI von 18 mag bei Leuten, die unbeschwert und normal-gesund essen, okay sein. Aber der PROZESS, der hier stattfindet, lässt bei mir ALLE Alarmglocken schrillen!

Und das Problem ist:

Bei vielen Essgestörten wird viel zu lange entschuldigt, weggesehen,... Und dann sind die ganz schnell ganz tief in der Spirale drin. Und da das Wegsehen oft einhergeht mit "Tricks" bei den Betroffenen, ist das wahre Ausmaß oft schlimmer, als man denkt.

Man sollte besser stolz sein auf Dinge, die man im Leben erreicht. Abnehmen ist da nur begrenzt geeignet – und es geht oft nur oberflächlich ums Gewicht, sondern um KONTROLLE.

Ich habe beruflich immer wieder mit Essgestörten zu tun – und es ist tragisch zu sehen, wie dramatisch anfänglich eharmlose Verläufe werden. Oder wie chronisch es werden kann. Das Erkrankungsalter verändert sich auch: Immer jüngere, aber auch immer ältere Personen erkranken. Immer mehr Männer.

Und:

Das Gewicht mag (noch) nicht dramatisch sein. Aber nicht mehr zu kapieren, dass man – wenn man sich kaum auf den Beinen halten kann – NICHT mehr joggen sollte; dass man sich Essen nicht "verdienen" muss: DAS ist das Problem. Diese langsame, schleichende Selbstzerstörung.

Jeder Nicht-Essgestörte wüde denken: Mist, ich bin total schwach, ich hake den Sport für heute ab und esse mal mehr. Statt noch mehr in die Spirale zu rutschen (Nichtessen wg. Schwäche und resultierender Sportunfähigkeit).

Und hältst Du es für normal, nicht mehr vom Sofa aufstehen zu können, weil man fast zusammenbricht? Sicher, dass kann bei jedem mal vorkommen, aber hier ist der Grund sehr deutlich!!!

Kann also über Deine Aussage nur mit dem Kopf schütteln.


Noch ein paar Linktipps:

Die Dokumentation "Thin" ist interessant und sehr aufschlussreich. Weiß jetzt nicht, ob aktuell alle Teile bei YouTube sind, aber hier der Link zu Teil 1:

[[http://www.youtube.com/watch?v=RZm2g9FLrGA]]

Und: [[http://www.laurengreenfield.com/?p=Y6QZZ990]]

Und auch bei folgendem Klink (Trailer zum Film) wir deutlich, dass zu häufig die Warnsignale nicht ernst genommen werden:

[[http://www.somedaymelissa.com/someday_media.html]]

Die Beispiele sind nicht die dramatische Spitze, sondern REALITÄT!

douEnk]elsüß


Bei vielen Essgestörten wird viel zu lange entschuldigt, weggesehen,... Und dann sind die ganz schnell ganz tief in der Spirale drin. Und da das Wegsehen oft einhergeht mit "Tricks" bei den Betroffenen, ist das wahre Ausmaß oft schlimmer, als man denkt.

Findest du? Ich habe eher einen gegenteiligen Eindruck! Jeder, der sehr schlank ist hat angebl. ne Essstörung bzw. muss sich ständig von allen möglichen Leuten ungefragt Kommentare anhören. Irgendwo ist mal Schluss! Die Frau hat einen BMI von 18 und keinen von 15! Wer sagt dir denn das sie wirklich magersüchtig ist? Du kannst hier auch keine Ferndiagnose über ein Interntforum stellen! Es könnte sein das sie weiter abnimmt, es könnte aber auch nicht sein! Das kann hier keiner beurteilen! Die meisten Leute sind doch einfach nur neidich und wollen jedem der schön dünn ist ne ES einreden! Und Männer verstehen doch sowieso unter "dünn" was anderes an Frauen! Es ist echt zum kotzen! Warum nimmt sich der TE raus seine beste Freundin so zu behandeln? Warum ist es okay jemanden ne Essstörung zu unterstellen und vollzusülzen a la "iss doch was, du bist zu dünn" bla bla blubb?'Warum wird das überall als in Ordnung angesehen? JEDER wäre schockiert wenn ich zu ner Dicken gehen würde und die Person mit Sprüchen bombadiere wie "boah bist du dick man! hör endlich auf zu essen! Mach Sport! Friss nicht so viel, du könntest an Adipositas sterben!" ........ da würde wahrscheinlich jeder den Kopf schütteln!

wje,WnimmHerweitexr91-


Es hat doch auch gar keiner eine Diagnose gestellt %-|

Und nein, ihr BMI ist nicht lebensbedrohlich, und trotzdem finde ich nicht, dass man erst warten muss, bis er es wird.

Und ich kenne sie lange und ich sehe, dass ihr Gewicht nicht in einem gesunden Rahmen liegt.

Es gibt Leute, die haben die gleiche Größe und Gewicht und sehen unterschiedlich aus. Die einen sehen normal dünn/schlankl aus, weil sie es von Natur aus eben sind.Bei anderen sieht es krankhaft aus, weil sie vom Typ und Körperbau her einfach keine Bohnenstangen sind.

Meine Freundin ist zwar vom Typ her nicht "Brauereipferd" (also sie ist auch von Natur aus kein Brecher), aber sie hat relativ breite Schultern z.B., sie wird nie so elfenhaft aussehen wie ein Mädel mit schmalen Schultern.

Und wer von Natur aus dünn ist, hat auch nicht diese Hungerarme, die sie hat. Durch ihre Lauferei sind die Beine noch einigermaßen ok durch die Muskeln, aber auch an den Beinen ist kein g Fett mehr dran.

Warum nimmt sich der TE raus seine beste Freundin so zu behandeln?

WEIL sie meine beste Freundin ist. Und ja, wäre sie fett, würde ich ihr das genauso sagen. Meiner Meinung nach ist das das, was eine Freundschaft u.a. ausmacht, nämlich das man auch mal was aussprechen kann, was nicht auf 100% Einverständnis trifft. Wenn sie mir sagt, dass meine neuen Klamotten mir nicht stehen, passt mir das auch nicht, dennoch erwarte ich von ihr, meiner besten Freundin eine ehrliche Aussage. Ich unterstellte nicht "jemandem" ne Esstörung, und ich würde auch nicht zu "jemandem" gehen und ihm ungefragt sagen das er fett ist und abnehmen sollte. Aber sie ist nicht "jemand" und auch unterstelle ich ihr wie gesagt keine Esstörung. Wenn du meinen ersten Post liest, würdest du merken, dass ich sowas mit keinem Wort erwähnt habe. Ihr sowas zu unterstellen kann ich nicht, ich bin kein Psychologe, das Thema ist viel zu komplex um das ich ihr das einfach unterstellen würde. Das ich eine Veränderung ihres Essverhaltens und Lebensstils bemerke, ist aber keine Unterstellung, sondern eine Tatsache.

w>eißgnimme:r'weit4er9x1-


Btw; Ich greife, auch wenn ichs ungern tu, mal in die Klischeekiste...ich bin schwul (also ich vermisse an ihr definitiv keine weiblichen Rundungen, weil ich er persönlich geiler fände, wenn sie die hätte) und bin selber dünn (genaugenommen habe ich Untergewicht, von Natur aus, mein ganzes Leben schon) und finde schlanke/dünne menschen, die vllt. sogar in den Augen anderer "zu dünn" sind, ästhetischer, als Normalgewichtige, egal ob m oder w. Also meine Toleranzgrenze ist da relativ hoch. Trotz allem ist ihr Verhalten nicht normal, allein darum geht es mir.

lKe salng xreal


Ich finde es gut, dass du dir Sorgen um sie machst und ich stimme dir und Sunflower in allen Punkten zu.

Ich hoffe, dass deine Freundin noch die Kurve kriegt.

R/HW


Hallo,

vielleicht sind diese Links hilfreich:

[[http://www.nakos.de/site/grundlagen-und-erfahrungen/selbsthilfegruppen/finden/]]

[[http://www.magersucht.de/allgemein/adress.php?action=Suchen&klinik=1&plz=2&selbsthilfe=1]]

In vielen Regionen gibt es Selbsthilfegruppen von Betroffenen bzw. von Angehörigen.

Gruß

RHW

Sdunpflower_x73


@ Dunkelsüß:

Ich erlebe nicht, dass schlanke Leute ständig angequatscht werden. 75% meines Bekanntenkreises sind sehr schlank. Ich bringe bei 170cm selber 58-60kg auf die Waage.

Nur geht es hier nicht ums Gewicht an sich – sondern auffällige Verhaltensänderungen. Und wenn man berufliche damit Erfahrungen hat, fällt sowas ins Auge. Ich habe keine Diagnose gestellt, sondern Hinweise auf mögliche, eindeutige und kritische Verhaltensweisen gegeben.

Und selbst wenn alles noch nicht dramatisch ist: Irgendwie fängt jede Essstörung an. Und jed eher die Betroffenen liebevoll auf ihr Verhalten angesprochen werden, desto eher kommen sie vielleicht ins Nachdenken. Kriegen die Kurve, oder holen sich Hilfe, bevor es dramatisch wird.

Aber: Jedem seine Meinung.


Und JA, vielleicht müsste man ab einem best. Punkt gegenüber Übergewichtigen sein Verhalten auch mal überdenken. Warum gibt es Leute, die sich so viel Gewicht anessen, dass sie schwere OP's brauchen (Magenverkleinerungen etc.?). Die immobil werden und nur mit Spezialtransportern ins Krankenhaus transportiert werden können? Die Fälle häufen sich, nur hier bremst halt niemand.

Magersüchtige hingegen können ab einem bes.t Punkt wg. Selbstgefährdung zwangseingewiesen werden.


@ Weißnimmerweiter:

ich denke, Du hast (relativ!) gute Chancen in einem Gespräch (oder wie auch immer Du es thematisierst), wenn Du keine Gewichtsdiskussion anfängst, sondern eben die Verhaltensänderungen herausstellst, die Dir auffallen.

Bei Gewichtsdiskussionen wird es nur eskalieren, weil sie eine Bedrohung darstellen ("Der will mich wieder fett machen"). Aber liebevolle Besorgnis angesichts solcher Sachen wie Joggen trotz beschissenem Befinden; wie Verzicht auf Dinge, die früher Spaß gemacht habe – oder was auch immer Dir noch auffällt (Fixierung auf Sport & Essen, Vernachlässigung anderer Interessen und Lebensfreude, dieses "zwanghafte" Verhalten, was evtl. eingesetzt hat): Damit könntest Du evtl. eine Chance haben, durchzudringen.

Bleibe bei Ich-Botschaften. Schildere DEINE Beobachtungen, ohne "Du-Vorwürfe" aufzulisten: "Mir ist aufgefallen...", "Ich mache mir Sorgen",...

a:gne&s


2 Tage ohne Sport: Bitte bestätigt, dass man trotzdem essen darf

Welcher Mensch mit einem normalen Eßverhalten würde sich bestätigen lassen müssen, daß man an Tagen, an denen man keinen Sport treibt, essen darf?

MgrTarxSpo


@ Dunkelsüß

Deine Aussagen sind totaler Schwachsinn und unqualifiziert. Du hast doch gar keine Ahnung von dem was du da schreibst. Man kann auch mit einem BMI von 25 Magersüchtig sein. Das Gewicht ist völlig egal, es geht um das Verhalten. Und ihr Verhalten weist ziemlich darauf hin, dass sie auf dem besten Weg zur Magersucht ist! Und wie weißnimmerweiter91- schon geschrieben hat: Man muss nicht warten, bis sie im tiefsten Untergewicht ist!

MIrTa'rSpxo


Achja, und noch was: Dunkelsüß, du hast doch selber eine Essstörung, oder? Jedenfalls lässt sich das von sehr vielen Beiträgen von dir herauslesen, wie auch von diesen die du hier schreibst. Ich will dich nicht angreifen, nur solltest du dir selber mal klarmachen dass du total wenig isst und selber auf dem besten Weg zur ES bist.

TDwistxer2


Geh doch mit ihr einfach mal zu einem Arzt, der auf sowas wie Ernährung und Diäten spezialisiert ist. Du kannst ja beim Vorgespräch mit rein, sagst, was dir auf dem Herzen liegt und gehst dann zur eigentlichen Untersuchung einfach raus. Ich vermute, da bahnt sich nichts Gutes an und ihr solltet das mal beim Arzt abchecken lassen. Der kann das sicher besser einschätzen und hat schon tausend Ausreden gehört. ;-D

Immerhin gut, daß du nicht diesem Schlankhetswahn verfallen bist und dich um sie kümmerst. :)^

d<unkSelxsüß


ähh NEIN hab ich nicht!! Und darüber muss ich auch nicht diskutieren, das ist mir zu lächerlich! Ich finds unverschämt von dir sowas einfach zu schreiben. :-/

w_eißn}immer2weitexr91-


Geh doch mit ihr einfach mal zu einem Arzt, der auf sowas wie Ernährung und Diäten spezialisiert ist

Sicher. Ich geh mit ihr (22) als 19jähriger Klugscheißer zu einem Arzt der auf Diäten spezialisiert ist. Sorry, aber das sind Tipps, die einfach unrealistisch sind. Sorry, solche Tipps sind sicher gut gemeint, aber völlig unrealistisch.

Normalerweise sind wir auf einer Ebene, aber wenn ich ihr mit sowas komm, dann wird daraus gerne mal"die kleine Rotznase ist 3 Jahre jünger als ich und meint, mir solche cleveren Tipps geben zu müssen".

Das mit Ich Botschaften scheint mir da schon sinnvoller, wobei sie da auch schon recht spitz reagiert und ich merke, dass sie das nicht hören möchte.

In vielen Regionen gibt es Selbsthilfegruppen von Betroffenen bzw. von Angehörigen.

Ja schon...aber ich kann sie ja auch nicht in eine Selbsthilfegruppe schicken, da zeigt die mir nen Vogel. Und Selbsthilfegruppe für Angehörige..sorry, aber das geht mir persönlich zu weit. Nicht, dass sie mir das nicht wert wäre, aber ich hab auch ein Leben, nen Job, nen Freund, und auch in meinem Leben läuft nicht alles rund, sodass ich mich auch um die eine oder andere Sache kümmern muss.

Welcher Mensch mit einem normalen Eßverhalten würde sich bestätigen lassen müssen, daß man an Tagen, an denen man keinen Sport treibt, essen darf?

Stimmt. Aber ich war mir durch ihr Gequatsche schon selber nicht mehr sicher an dem Tag..ich meine, ich esse auch, selbst wenn ich ne ganze Woche nicht dazu komm, zu trainieren..normalerweise weiß ich das ;-)

T9wistQexr2


Sicher. Ich geh mit ihr (22) als 19jähriger Klugscheißer zu einem Arzt der auf Diäten spezialisiert ist. Sorry, aber das sind Tipps, die einfach unrealistisch sind. Sorry, solche Tipps sind sicher gut gemeint, aber völlig unrealistisch.

Sorry, aber ich bin da etwas direkter. Das macht ja eine Freundschaft aus, daß man dem anderen mal so in einer stillen Stunde auch unangenehme Sachen sagen kann. Man muß es dem anderen ja nicht um die Ohren hauen.

Sagt denn kein anderer was? Das fällt doch auf, wenn jemand plötzlich abmagert und ständig am Trainieren ist. ???

SAuYnfloGwer_M73


Ich finde den Tipp mit dem Arztbesuch unrealistisch. Das kann man als moralische Unterstützung machen, wenn es von der Betroffenen gewünscht wird und es schon "klick" gemacht hat. Mit welcher Begründung soll sie denn überhaupt zum Arzt geschleppt werden?

@ weißnimmerweiter:

Es spricht leider Bände, wenn sie schn so in dem Thema drin ist, dass Du als Nicht-Essgestörter verunsichert wirst. Darum: Keine Grundsatzdiskussionen über das Thema Essen – Du ziehst da immer den Kürzeren.

Dass sie spitz reagiert: Wundert mich nicht. Wie gesagt. man kann hier keine endgültige Diagnose stellen. Aber: WENN es eine Essstörung sein sollte, sieh es so: Das Abnehmen, Nichtessen, Schlanksein, Fitsein ist das, was ggf. Deiner Freundin gerade Halt, Selbstwert etc. gibt. Ihr das Gefühl von Stärke vermittelt. Jeder, der was dagegen sagt, ist eine absolute Bedrohung für genau diese Aspekte. jeder, der etwas dagegen sagt, will ihr das wegnehmen.

Wenn man es auf eigene Lebensbereiche überträgt: Da würde doch jeder spitz reagieren. Mit dem Unterschied, dass sie sich damit schädigt.

Ich hoffe, Du findest einen Weg, ihr liebevoll und nicht zu bedrohlich immer wieder Deine Besorgnis zu spiegeln. Stell' Dir halt immer vor, wie es wäre, wenn man Dir etwas sehr Wichtiges wegnehmen will. Du kennst Deine Freundin – vielleicht findest Du da einen Weg. Zumindest ist es klasse, dass Du Dir so viele Gedanken machst.

Was mich auch interessieren würde:

Was sagen andere Freunde von ihr dazu? Kennst du da einige Leute? Könnt Ihr Euch mal untereinander austauschen? Quasi gemeinsam vorgehen?

Wichtig ist einfach: Trennen zwischen ihr als Person, die Ihr mögt – und dem Eurer Meinung nach "kranken" Verhalten. Ist nicht leicht, aber was sie braucht, ist Akzeptanz als Mensch. Aber eben nicht Akzeptanz des gestörten Ess- & Sportverhaltens. Balanceakt, ich weiß...

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