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2 Tage ohne Sport: Bitte bestätigt, dass man trotzdem essen darf

MqayfRlow?e,r


Die meisten Leute sind doch einfach nur neidich und wollen jedem der schön dünn ist ne ES einreden!

Ich mag das nicht mehr lesen.

Nur schon der Begriff "schön dünn" ist mehr als fragwürdig. "Schlank" ist das eine, "dünn" das andere. Und es kommt auch immer drauf an, was man dafür tun (leisten, "zahlen") muss, um diese "Dünnheit" zu erreichen.

Ich war in meiner Kindheit dick, dann als Teenager dünn. Ich habe mit einer ähnlichen "Diät" wie die Freundin des TE in einem Dreitviertel-Jahr fast 40 Kilo abgenommen. Ich habe nur Kleinst-Häppchen gegessen und bin nebenbei jeden Tag bei jedem Wetter und in jedem Gesundheits-Zustand gerannt.

Und wenn ich mal nicht Rennen konnte, z.B. weil etwas anderes dazwischen kam, dann habe ich am Rad gedreht. Ich bin beinahe die Wände hoch, weil meine "Bilanz" im Kopf(!) nicht stimmte. Nachts konnte ich nicht einschlafen, weil ich ständig daran denken musste, dass ich etwas gegessen habe, ohne es im Gegenzug abstrampeln zu können.

Das ist ganz klassisches Zwangsdenken einer (Magersucht)-Essstörung. Zu jenem Zeitpunkt hätte ich das aber niemandem geglaubt. Bei mir war es so, dass ich anfänglich sehr viele Komplimente für meine Gewichtsabnahme bekam. Und auch für meine Disziplin, was die tägliche Rennerei anbelangte. Erst als alle Kleider an mir rumschlotterten, ich auch im Sommer ständig eine Jacke tragen musste, weil mir dauern kalt war, ich im Gesicht richtig knochig wurde, kamen die ersten kritischen Rückmeldungen. Da war es aber eigentlich schon viel zu spät.

Selbst realisiert habe ich den Ernst der Lage erst, als ich dauernd krank war, ständig umkippte (was zu vielen peinlichen Situationen führte) und mir langsam ins Bewusstsein drang, dass nicht ich die Situation kontrolliere, sondern ich die zwanghaft Kontrollierte bin.

Hilfe annehmen kann man erst, wenn man sich bewusst ist, dass man tatsächlich ein Problem bzw. eine Krankheit hat. Solange dieser Punkt nicht erreicht ist, wird jede Intervention von Aussen als Neid,Missgunst oder Manipulation betrachtet.

MronxiM


Ich melde mich mal als Vertreterin der BMI <18 Fraktion-da ist man nicht mehr "schön dünn" sondern klapperig (auch wenn der BMI an sich nur begrenzt eine Aussage über die Verteilung macht-aber bei einem BMI von 18 und weniger ist nicht mehr viel da um verteilt zu werden). Jeder der trotz eines solchen BMI weiter Angst vor dem Essen hat, hat mMn eine Esstörung und sollte ernsthaft über eine Behandlung nachdenken.

Wmasse1ronkxel


naja sie ernährt sich von wenig Brot (morgens halt; und dann auch dunkles Brot, als kein Weißbrot oder sowas mit nem Scheibchen Putenbrustaufschnitt drauf) Obst, Gemüse und Magerquark. Also Pizza und so, da würde die nen Nervenzusammenbruch kriegen, auch, wenn das eigentlich ihr Lieblingsessen ist (oder war..früher aß sie die gerne, aber sie hat ewig keine mehr gegessen, selbst wenn in gemütlicher Runde mal eine bestellt wird, nimmt sie keine). Also sie isst wirklich kein Fastfood und so Energiedrinks auch nicht, die haben ja auch Kalorien. Alkohol trinkt sie auch nie, also lebt wirklich extrem gesund.

Anfangs hat sie noch halbwegs "normal" gegessen und nur alle 2 Tage Sport gemacht, aber mittlerweile...nur noch kalorienarm und täglich Sport

Glaube Ihr habt beide Probleme mit "was ist richtige Ernährung". Also wenn Du mir Pizza vorsetzt schlage ich Dir den Frass um die Ohren will doch nicht krank werden. Alkohol trinkt sie auch nie, hört sich so an als wenn sie Alkohol trinken soll, warum auch um auch zu den Alkohsüchtigen zu gehören wäre es dann besser. Klar ist ihre Ernährung nicht ganz das Richtige zu Einseitig und keine Ahnung haben was braucht der Körper.

Schreibe ihr nicht vor was sie essen soll sondern macht eine Gewichtsgrenze aus zum Beisspiel jetzt ihre 46kg und wenn sie Dir etwas bedeutet so gehe doch mit ihr zum trainieren und laufen. Was ist dabei jeden Tag zu trainieren? nur sollte man ehrlich sein zum Körper und wenn der mal geschwächt sein soll kurz aussetzen.

TRwistxer2


Mit welcher Begründung soll sie denn überhaupt zum Arzt geschleppt werden?

Äh, Diät und Facharzt für Ernährung?

Ich weiß nicht ganz, was daran ungewöhnlich ist. Andere rennen hier wegen jedem Pickel zum Arzt und bei einer größeren Gewichtsreduktion mit sehr viel Sport würde ich natürlich mal die Blutwerte und die Pumpe untersuchen lassen. Von 61 Kilo auf 46 Kilo, das sind mal eben knapp 25% ihres Körpergewichts, also nicht gerade wenig.

wbe0ißnwimmeCrwei ter91-


Was andere sagen, keine Ahnung...also man sagt jemandem ja sowas nicht vor versammelter Mannschaft. So extrem viele gemeinsame Freunde haben wir nicht, und auch dann "läster" ich nicht über ihr Gewicht oder Verhalten mit denen. Das sie abgenommen hat, fällt jedem auf, klar, aber meist wird dem noch Bewunderung gegenübergebracht, so viel abgenommen, Disziplin, Ehrgeiz und so.

Glaube Ihr habt beide Probleme mit "was ist richtige Ernährung". Also wenn Du mir Pizza vorsetzt schlage ich Dir den Frass um die Ohren will doch nicht krank werden. Alkohol trinkt sie auch nie, hört sich so an als wenn sie Alkohol trinken soll, warum auch um auch zu den Alkohsüchtigen zu gehören wäre es dann besser.

Ne ich hab da kein Problem. Ich ernähre mich nicht "richtig", ich ernähre mich auch nicht bwusst, ich esse, worauf ich Hunger hab und wenn das eine Pizza ist, dann ist es eben ne Pizza. Und nein, davon wird man nicht direkt krank. Das ich eine Schwäche für Alkohol habe weiß ich selber, und hier aufgeführt habe ich dasin ihrem Fall nur, weil es eben um "gesunde Ernärhung" ging und auch in Anbetracht der Kalorien, denn sie meidet Alkohol ja, weil dieser dick machen könnte.

Bei mir war es so, dass ich anfänglich sehr viele Komplimente für meine Gewichtsabnahme bekam.

Ist bei ihr ja auch so..und das motiviert sie halt immer.

SEunfloDw*er_x73


Das Problem bzgl. Ernährung ist halt: Es gibt so viele, z.T. absolut abstruse Theorien (Milch ist nur für Kälber,...) – da ist es schwer, ein Maß zu finden. Und ich finde, hier tummeln sich halt viele Leute mit extremen Ansichten. Wen's glücklich macht...

Fakt ist aber:

Niemand stirbt, wird krank oder dick, weil er mal in geselliger Runde ein Stück Pizza isst. Essen hat auch eine soziale Funktion, und man sollte in der Lage sein, in einem Restaurant halt nicht nur Rohkost (am besten ohne Dressing, könnte ja Fett drin sein) zu essen. Mit Freunden zu kochen, Spaß am Essen zu haben. Statt einen Staatsakt drauß zu machen.

Solange man sich selber auf abstruse Ernährungstheorien einlässt: Muss jeder selber wissen. Aber selbst Leute, die abstrusen Ernährungslehren anhängen, kapieren (solange sie selber gesund sind), dass der Körper auch in Ruhe Nahrung braucht.

Weißnimmerweiter jetzt das Pizza-Beispiel um die Ohren zu hauen, geht daher am eigentlichen Anliegen vorbei.

Und man könnte jetzt jedes Beispiel auseinandernehmen. Fakt ist: Verzichtet jemand aufgr. eines (mehr oder weniger nachvollziehbaren) Gesundheitsideals auf etwas? Oder aus schlichter Angst vor Kalorien und dem vermeintlichen Dickwerden? Und hier scheint ja eher die Angst im Vordergrund zu stehen. Letztlich geht es um das richtige Maß: Von einem Stück Pizza wird niemand krank. Von einem Glas Wein alle paar Wochen auch nicht. Es geht darum, weg von sich selbst auferlegten Verboten und Geboten zu kommen, hin zu einem recht entspannten Umgang. Das scheint der Freundin hier abhanden zu kommen – und ist leider ein typisches Symptom für essgestörtes Verhalten. Es klingt einfach so, als ob es nicht mehr um Gesundheit geht, sondern Gewichtsreduktion. Wenn man sich mal mit dem Thema beschäftigt, schlackern einem die Ohren, welche Befürchtungen Essgestörte entwickeln können.

@ Twister2:

Da habe ich mich blöd ausgedrückt. Klar ist ein Arztbesuch total sinnvoll (und vermutlich bald erforderlich, wenn sie weiter abbaut). Was ich meinte war: Wenn weißnimmerweiter schon nicht weiß, wie er seine Besorgnis ausdrücken soll: Wie soll es ihm dann gelingen, jemanden, der sich höchstwahrscheinlich wehren wird ("ich habe nichts"), zum Arzt zu schleppen? Um DAS zu erreichen, muss das Problem vorher aus den Tisch. Und das ist ja gerade das Problem!

Komplimente für eine Gewichtsabnahme sind ja auch okay – solange es im Rahmen bleibt, jemand auch mal einen Tag locker lassen kann, es in einem gesunden Rahmen stattfindet. Sport bei schlechtem Befinden, gegen jede Vernunft, und ähnliche Verhaltensweisen sprengen aber den Rahmen einer normalen Diät.

Darum ist es ja wichtig, dass das gesamte Umfeld da langsam reagiert. Steter Tropfen... Und damit meine ich wie schon geschrieben NICHT Kommentare in Esssituationen. Sondern die Äußerung der grundlegenden Befürchtungen.

Weißnimmerweiter: Es geht nicht ums Lästern – sondern darum., die anderen anzusprechen, dass Du Dir Sorgen machst und ob denen auch was aufgefallen ist!

w,e'ißnim=merwYeiter9l1x-


Schon, aber ich hab halt auch Bedenken, dass es ins Lästern ausartet.

Es klingt einfach so, als ob es nicht mehr um Gesundheit geht, sondern Gewichtsreduktion

Eben. Sie isst das gesunde Zeug ja nicht, weil es so gesund ist. Wenn sie so ein Gesundheitfanatiker wäre, würde sie auch nicht sagen "Ich höre nicht auf zu rauchen, weil ich Angst habe vorm zunehmen" - tut sie aber. Es geht nicht um "Ich will gesund leben", sondern "Ich will auf keinen Fall zunehmen".

SLunflPowLerx_73


Naja, Du kannst so ein Gespräch mit anderen Freunden ja ganz klar steuern: Ankündigen, dass Du nicht lästern willst. Schildern, was Dir auffällt. Fragne, ob andere es auch bemerkt haben und sich Gedanken machen. Ob die sich auch mal kritisch äußern. Ob sie bereit wären, es zu tun, damit sie es von mehreren hört.

Das ist kein Lästern – das ist Besorgnis, die man mit anderen teilt.

Sollte das Gespräch abdriften, kann man es ja stoppen. Umlenken, indem man sagt "Ähem, das wird jetzt nicht mehr konstruktiv, ichwollte nochmal auf Punkt x zurückkommen".

Sowas funktioniert id.R. nur mit vereinten Kräften. Wenn Du der Einzige bist, der etwas sagt, glaubt Deine Freundin Dir irgendwann nicht mehr und Du bist der Buhmann.

Es ist nicht leicht, aber: Wenn Du wirklich helfen willst, ist Handeln angesagt.

S,un!flosw)er_73


Deine Freundin hat vermutlich schon einiges an schrägen Befürchtungen entwickelt... Wichtig wäre auch: Will sie nicht zunehmen – oder noch weiter abnehmen?

Denn wenn das Gewicht stabil bleiben soll, müsste sie wieder mehr essen als in ihrer Abnehm-Phase. Aber da sich da offensichtlich nichts dran ändert, ist eine weitere Abnahme vorprogrammiert. Außer, der Körper zieht selber die Notbremse.

Und wenn sie den Stoffwechsel weiter runterfährt durch Wenigessen, wird es eine spätere Zunahme eher fördern.

dkun5kel&sxüß


Ich kann dir nur raten das nicht zu tun weißnimmerweiter91 !!! Sowas führt in der Regel wirklich zu Lästereien (wie du selbst schon richtige erkannt hast) und außerdem drängt ihr sie dann komplett in die Ecke! Dann wird jeder auf ihr essverhalten achten und ständig dumme und unpassende Kommentare abgeben! Das macht sie doch noch viel mehr fertig! An ihrer Stelle wäre ich dann erst recht sauer auf dich, wenn du mich vor anderen so "bloßstellen" würdest. Mit helfen hat das nicht viel zu tun. Im schlimmsten Fall schießt du dich damit komplett ins AUS. Wenn sie so Angst vor dem zunehmen hat, sag ihr das sie ihren Stoffwechsel komplett zerstört und somit bald wirklich jeder Bissen zuviel sofort auf die Hüften wandert. Vielleicht beeindruckt sie das ! Und das kann sie auch überall nachlesen ! Und noch weiß niemand ob sie wirklich ne Essstörung hat (ja ja, ich weiß, es deutet einiges darauf hin, aber zweifelsfrei kann man das über Internet nicht sagen!!!!!!!!!) Es gibt sehrwohl einen Unterschied zwischen Magersucht und Diätwahn. Jemand der abnimmt um eine Modelfigur zu haben, hört dann verdammt nochmal auf wenn er eine Modelfigur hat. Eine Magersüchtige nicht, weil es diesen meistens wohl nichtmal ums schlanksein geht! Und du solltest auch nicht sagen das sie zunehmen soll, das klingt so negativ, sag ihr lieber sie soll jetzt ihr aktuelles Gewicht halten. Das dürfte auch leichter fallen als zunehmen. (und das ist auch nicht unbedingt nötig bei ihr zum Glück)

@:)

S"u(nflIowe)r_P7x3


Tja – es wäre halt wichtig zu wissen, ob es anderen auch auffällt. Und man kann ja um Verschwiegenheit bitten.

Bei den Beiträgen von Dunkelsüß habe ich das Gefühl, dass es nur darum geht, dass Deine Freundin weiter hungern kann. Möge isch jeder selber eine Meinung bilden.

S2unflowle(r_x73


isch = sich

Es wäre ja schon ein guter Anfang, mit einem anderen guten Freund/einer anderen guten Freundin zu sprechen...

Wenn sie so Angst vor dem zunehmen hat, sag ihr das sie ihren Stoffwechsel komplett zerstört und somit bald wirklich jeder Bissen zuviel sofort auf die Hüften wandert.

Und was ist "jeder Bissen zuviel"?

Ja, sie zerstört ihren Körper und Stoffwechsel – aber solche Sätze bewirken, dass noch weniger gegessen wird. Es könnte ja "zu viel" sein. Und man mus raus aus der Diskussion ums Essen, hin zum Wesentlichen.

d0unkelxsüß


Ja, sie zerstört ihren Körper und Stoffwechsel – aber solche Sätze bewirken, dass noch weniger gegessen wird. Es könnte ja "zu viel" sein. Und man mus raus aus der Diskussion ums Essen, hin zum Wesentlichen.

Das ist eben deine persönliche Meinung! Sehe ich völlig anders. Jeder Mensch denkt anders. Es kann sein das du recht hast, vielleicht aber auch ich. Jeder Mensch denkt/handelt anders und nimmt Dinge eben anders auf! Darum gibt es ja auch keine richtigen und falschen Meinungen.

Bei den Beiträgen von Dunkelsüß habe ich das Gefühl, dass es nur darum geht, dass Deine Freundin weiter hungern kann.

Boah jetzt hast du´s mir aber echt so richtig gegeben! Ich kämpfe gegen Normalgewicht und bin schon seit Jahren in der Unter-40 kg-e.V ehrenamtlich tätig. %-| %-| %-| %-| %-|

M@rTanrSpo


Bei den Beiträgen von Dunkelsüß habe ich das Gefühl, dass es nur darum geht, dass Deine Freundin weiter hungern kann.

Dito. Dann ist sie nicht so alleine... %-|

S4unfl=oTwer_x73


@ Dunkelsüß:

Mir fällt lediglich auf, dass DEINE Meinung deutlich von der der anderen hier Mitschreibenden abweicht.

Und jemanden NICHT anzusprechen auf ein offensichtlich problematisch Verhalten, das bedeutet (meiner Meinung nach!) nun mal, diesem Jemand sein schädliches Verhalten zu lassen. Nicht mehr und nicht weniger.

Ich arbeite tagtäglich professionell mit Betroffenen und Angehörigen. Mag sein, dass ich sensibilisiert bin nach vielen Schicksalen. Aber wenn jemand trotz totaler Kollapsneigung noch joggen gehen will und es braucht, um essen zu "dürfen" und NICHT kapiert, dass man vielleicht mehr essen sollte (egal ob gesund oder ungesund), dann ist das schlichtweg auffällig. Und NICHTS lobenswertes mehr – auch wenn der anfängliche Gewichtsverlust durchaus lobenswert gewesen sein mag.

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