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2 Tage ohne Sport: Bitte bestätigt, dass man trotzdem essen darf

a7gnexs


Wer denkt, daß er nur essen "darf", wenn er Sport getrieben hat, denkt falsch.

w`ei ßnimmEerwPeiter9x1-


Uff...ich meine, selbst hier, wo man sie nicht kennt und so, ist das ja schon ne ziemlich spitze Diskussion.

Ich glaube, egal wie ichs dreh und wende, ich bewege mich da auf echt dünnem Eis. Hat alles so seine pro und contra seiten, und leider kann ich auch nicht im Vorraus sagen, wie Menschen reagieren...mit Freunden drüber sprechen, ok, aber 1. die eventuelle Lästerei, 2. braucht sie es nur mitbekommen von irgemdwem und in den falschen Hals kriegen..usw usw usw..

Ich denke, das werde ich nicht machen. Diese Freunde sind auch nicht die Leute, mit denen ich jetzt jeden Tag stuuuundenlang Zeit verbringe. Nennen wir sie eher "gemeinsame Bekannte"; ich kann also nicht jeden von ihnen total gut einschätzen, daher werde ich das Thema nicht anschneiden.

Habe mir überlegt, vielleicht Schwester mal drauf anzusprechen, die kenne ich auch, wenn auch nicht so gut. Aber da ist halt zwischen der Schwester und mir nötige Distanz vom persönlichen her, und ich muss ja nicht alles auf den Tisch packen, was mir aufgefallen ist, sondern nur grob umschreiben und ihr sagen, dass ich da mit reden nicht weiterkomme und quasi an sich nix tun kann..Vielleicht, wenn die Schwester drauf achtet und evt. mit ihr mal redet?? Einen guten Freund kann man abschütteln wenn er "nervt", ne Schwester nicht so leicht..

p.uffi@to!thhes


hallo,hab mich grad erst hier angemeldet und habe das hier gelesen, ich kann deine freundin sehr gut verstehen, mir geht es ähnlich, wenn nicht fast genauso. muss auch absolut immer sport machen, wenn ich keinen sport mache kann ich mir auch nicht erlauben zu essen...

wünsche dir viel kraft :)z

wyeißn.immcerw?eixter91-


Hm wieso mir? Ich hab Kraft ohne Ende, mehr als mir, meinem Chef, und der restlichen Umwelt lieb ist ;-) Nur halt die Freundin bald nicht mehr, wenn sie so weiter macht.

Aber wieso verstehen?? Das ist das, was ich eben nicht kann. Verstehen. Man muss doch nur rein logisch nachdenken, um zu verstehen, dass das Quatsch ist?!

p|uffeitLoRthes


naja... wie soll ich sagen, ich kann das nur aus meiner sicht schildern... aber ich traue mich nicht zu essen wenn ich keinen sport gemacht habe,... es geht einfach nicht... da nützt mir auch das logische nachdenken nichts... ich fühl mich da kraftlos!

pouffiKtothxes


sorry ich wollte hier nicht einfach reinplatzen!

wveißnim0merweiEter91x-


Quatsch, nen sorry ist voll unnötig^^ Kannst ruhig reinplatzen :-)

Hm..Ja gut, das das nen Zwang ist, hab ich ja verstanden, auch wenn ich das vom Kopf her nicht nachvollziehen kann. Aber kotzt einen das nicht so richtig an nach einer Zeit, so ein zwangbehaftetes Leben zu haben? Bei ihr kontrolliert das ja den Alltag mittlerweile..der Sport wird ja in den Tag eingebaut an Stellen, wo früher Zeit für anderes war. Vorher wars so, dass sie zum Sport ging, wenn sie Zeit hatte. Heute schafft sich sich Zeit für den Sport, egal was drunter leidet.

K/atuer_3x-8


Sag doch deiner Freundin

das in Japan tausenden von

Menschen sich dieses Problem

nie stellt. %-|

wheißni@mm<erweitxer91-


Jo, danke für diesen kontrukstiven Beitrag. Haste gerade Langeweile oder wie?

w6ei6ßni8mmerwoe0it$er91x-


*konstruktiven

MTrKTarKSxpo


Der Beitrag hat jetzt sehr geholfen ;-D %-|

Vorher wars so, dass sie zum Sport ging, wenn sie Zeit hatte. Heute schafft sich sich Zeit für den Sport, egal was drunter leidet.

Wahrscheinlich hat sie eine Sportsucht vermischt mit Essstörung. Ich würde mal mit ihren Eltern oder irgendjemand anderem aus der Familie sprechen, die ihr dann mal gehörig die Meinung geigen können. Denn anders wird sie es nicht kapieren!

w`eißFnimmerweiDter941x-


Ja, die Idee hatte ich ja...das ich mit der Schwester sprech, weil die kenn ich auch ein wenig.

MlrTa/rSxpo


Vllt. könntet ihr drei euch mal zusammensetzen und drüber reden. Es sei denn die Schwester hat die Kraft, dass sie ihr das alleine klar machen kann... Glaub mir, ihr klarzumachen dass sie ein Problem hat ist schwerer als man glaubt!

pTu=ffiRtotxhes


doch es beeinträchtigt den tag sehr stark, ich planen meinen tag immer so das ich sport machen kann, auch wenn ich keinen zeit habe, muss es irgendwie untergebracht werden, und wenn ich dafür ein paar stunden weniger schlafe und mitten in der nacht sport mache! es geht einfach nicht ohne! auch wenn ich krank bin, muss ich sport machen, wenn ich verletzt bin.ich muss sport machen! das essen ist ja nebensache und pizza nein das geht nicht, mir wird sofort schlecht wenn ich ansowas nur denke...

S*unflkowher_73


@ Kater:

Das ist für uns logisch – für jemanden mit einer Essstörung leider nicht!

@ Weißnimmerweiter:

Schwester ist auch eine gute Idee. E geht einfach darum, dass es nicht alles von Dir kommt, dass nicht immer Du die Nervensäge bist.

Und ja, es kotzt die Leute irgendwann an – aber sie KÖNNEN nicht einfach loslassen. Die Essstörung gibt Halt, Selbstbewusstsein, Sicherheit, Kraft. Da verzichtet man doch nicht freiwillig drauf! Die Logik muss man verstehen.

Und die Betroffenen leiden am meisten darunter, dass sie irgendwann insgeheim verstehen, wie unlogisch es ist. Daf ließen viele Tränen, weil sie nicht verstehen, dass ein Stück Schokolade endlose Panik und Schuldgefühle, Selbsthass und in schlimmen Fällen Selbstmordgedanken auslösen kann. Das KANN man als Außenstehende nicht verstehen – die Betroffenen verstehen es selber nicht. Leiden da irgendwann sehr drunter. Aber "einfach wieder normal essen" geht nicht, ist extrem bedrohlich.

Wenn man überhaupt Zugang findet als Freund, dann indem man persönliche Besorgnis rückmeldet. Nicht durch reine Essensdiskussionen. Man muss signalisieren, dass man die Person an sich mag. Für best. Eigenschaften, die sie hat. I.d.R. halten sich Menschen mit Essstörungen nicht für liebenswert. Nicht für gut genug. Sie müssen ganz viel leisten, um sich etwas gönnen zu dürfen (häufig, geht auch übers reine Essen hinaus).

Sie müssen wissen, dass man sie mag, schätzt – aber eben nicht nur wegen des Äußeren, nicht für das auffällige Verhalten. Sondern als Mensch, für Eigenschaften unabhängig vom Gewicht.

Du wirst reine Essdiskussionen immer verlieren. Aber Du hast eine Chance, wenn Du Sorgen signalisierst. Vielleicht dringst Du zu ihr durch. Vielleicht kann sie zugeben, dass sie übertreibt, aber nicht anders KANN. Vielleicht kann sie es auch nicht zugeben und wird sich bedroht fühlen.

Du bist kein professioneller Helfer – aber ein bisschen was kannst Du versuchen. Es wäre ein großer Schritt, wenn Deine Freundin sich ein bisschen öffnen und ein bisschen was von dem vermutlich herrschenden inneren Konflikt erzählen kann. Frag' sie vielleicht mal, was in ihr vorgeht wenn es um Punkte geht, wo DU beunruhigt bist. Versuche, zu verstehen statt zu bedrängen.

Mehr kannst Du nicht tun. Vielleicht, wenn sie diesen inneren Kampf erlebt/zugeben kann, kannst Du sie unterstützen, sich zu informieren, Hilfe zu holen.

Wie gesagt, alles theoretisch. Ich kann das wahre Ausmaß nicht beurteilen, aber viele Punkte weisen auf ein zunehmendes Problem hin. Du kennst Deine Freundin, Du wirst irgendwie das Gespür entwickeln, wie ein Gespräch aussehen könnte. Du hast ja auch die Idee mit der Schwester gehabt (statt der Freunde).

Teste es langsam aus. Sei liebevoll, aber doch deutlich. Warte die Reaktion ab – und passe Dein weiteres Vorgehen an. Riskiere nicht zu viel – ein totaler Kontaktabbruch wäre auch nicht gut.

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