» »

Veganer

Z8itrione8x6


Wirst du denn etwas vermissen? Und warum möchtest du dich vegan ernähren, wenn ich fragen darf

Ich denke schon dass ich Milch vom Geschmack her vermissen würde. Aber das dachte ich auch über Fleisch als ich mich damals aus ethischen Gründen dazu entschied Vegetarier zu werden.

Mit dem Gedanken mich nur noch vegan zu ernähren spiele ich schon seit einigen Jahren (ethische Gründe). Nur hab ichs immer mit der radikal Methode versucht und bin daran verzweifelt. Irgendwie waren in 50% der Lebensmittel die ich für vegan hielt doch immer noch tierische Produkte enthalten. Außerdem waren meine Eltern damals nicht dazu bereit diese Ernährung zu unterstüzen/finanzieren, schließlich brauchte ich als Vegetarierin schon immer eine "Extrawurst" ;-)

Und ich legte früher nicht viel Wert auf eine gesunde Ernährung so dass Obst und Gemüse eher wöchentlich auf dem Speiseplan standen anstatt täglich.

Da ich nun versuche mich gesund und ausgewogen zu ernähren (5 Portionen Obst/Gemüse tägl, kein Süßes/Fastfood usw) und mich daher auch mit dem Thema gesunde Ernährung auseinander gesetzt habe, komme ich um eine vegane Ernährung kaum herum ;-) Das von mir empfohlene Buch hat mir dabei sehr geholfen und mir die Augen geöffnet.

Ich kann jedem nur raten sich mit diesem wichtigen Thema etwas intensiver zu beschäftigen, zum einen für das eigene Wohlergehen, zum anderen für das Wohlergehen der ausgebeuteten Tiere.

Es gibt unzählige Studien die belegen können dass tierische Produkte negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben.

Warum sollten wir diese immer noch ignorieren? Weil uns die von der Industrie gekauften Mediziner erklären dass der Mensch tierische Produkte braucht? Oder einfach weils so gut schmeckt?

Wenn ich mir diese Studien ansehe vergeht mir der Appetit. Aber welchen Wissenschaftlern man Glauben schenkt muss wohl jeder für sich selbst entscheiden. Es macht keinen Sinn andere davon überzeugen zu wollen sich auch vegan zu ernähren.Da wird dann ganz schnell dicht gemacht wenn man denen Ihren Genuss schlecht redet. Das muss selbst Klick machen. Schließlich weiß ein Raucher auch dass Zigaretten Krebs verursachen können und trotzdem hört er nicht auf. Aber wer so leichtfertig mit seinem wichtigsten Gut umgeht und dann noch immer mit mittelalterlichen,10-fach widerlegtem Pseudofachwissen daher kommt (Der Mensch ist Allesfresser,Wir brauchen Fleisch,Veganer sind ständig krank und schwach) und sich noch nicht eine Sekunde lang mit dem Thema befasst hat, der wird von mir nur bemitleidet :)z

Z(itroPne8x6


Amazon

Amazon

Amazon

Falls sich jemand mit dem Thema Ernährung sinnvoll beschäftigen will :)D

Und an alle die gleich wieder schreien dass diese ganzen Bücher/Studien umstritten sind : Natürlich sind sie das! Die Fleisch und Milchindustrie wird kaum tatenlos dabei zusehen wie Monat für Monat neue wissenschaftliche Studien herauskommen die dies belegen und diese in Buchform an das Volk übermittelt werden. Da fließen Gelder, das kann man sich nicht vorstellen. Die versuchen doch alles um uns davon zu überzeugen wie wichtig Fleisch und Milch ist. Ob durch Werbung, geschmierte Doktoren und was nicht alles! :p>

_VPaurva,ti_


Es gibt unzählige Studien die belegen können dass tierische Produkte negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben.

Ich wäre mit Verallgemeinerungen vorsichtig. Der menschliche Körper ist nun mal auch auf fleischliche Nahrung ausgelegt, also kann das schon mal nicht sooo ungesund sein. Ungesund wird es erst, wen man zuviel davon isst oder, wenn man unter Krankheiten leidet, wo man auf Fleisch weitesgehend verzichten sollte. Bei Milch und Milcherzeugnissen hat es auch nur negative Auswirkungen auf den Körper, wenn man eine Laktoseintoleranz hat. Sonst ist es gesundheitlich eher unbedenklich. Was Ernährung betrifft, sollte man daher immer das Individuum betrachten.

s0chnartte/rgussche


:)= :)^

Zwitrgone8x6


also kann das schon mal nicht sooo ungesund sein

Aha. Das konventionelle Fleisch ist angereichert mit Stresshormonen(durch Akkordschlachtungen/Schächtungen), Wachstumshormonen, Pestiziden/ Präventivmedikamenten/ Impfrückständen. Dieses Fleisch soll gesund sein?

Biofleisch ist allenfalls weniger schädlich. Es enthält wie das andere konventionelle Fleisch auch Arachidonsäure, die Entzündungen evozieren, schädliche Fäulnisbakterien, Krankheitskeime, zuviel Harnsäure/kanzerogene Stoffe. Gerade rotes Biofleisch fördert wie auch das normale Fleisch Darmkrebs. Jegliche Tierprodukte führen zu Azidose, auch das Biofleisch. Wild/Gänsefleisch enthalten besonders viele Purine. Nicht zu vergessen enthält Biofleisch auch Stresshormone, denn Biotiere opfern sich nicht für den Menschen.

DQerScheonBWiedexr


Bierhefe (ein sehr leckeres Würzmittel)

Und deshalb von der Lebensmittelindustrie beliebt, damit man draufschreiben kann: Ohne Geschmacksverstärker.

10-fach widerlegtem Pseudofachwissen daher kommt (Der Mensch ist Allesfresser,Wir brauchen Fleisch

Die Frage ist, was man als Pseudowissen bezeichnet. Unsere Vorfahren haben sich zu 90% von Fleisch ernährt und zu Null Prozent von Getreide und Milch. Das ist eindeutig anhand von Isotopenanalysen der Knochen und Zähne bewiesen. Obst, Beeren, Pilze etc. gab es nur wenige Wochen im Jahr. Auch die Inuit leben erstaunlich gesund, obwohl sie fettleibiger als Amis sind und sich zu einem hohen Grad mit tierischen Eiweiß (Fisch) ernähren.

Jeder hat das Recht seine Ernährung in vernünftigen Grenzen selbst zu bestimmen. Dies gilt auch für Veganer. Die vegane Zwangsernährung von Kindern ist jedoch sehr kritisch zu betrachten.

Nvuwexn


Ohne nun große Expertin in sache ernährung zu sein, vermute ich, dass ein großer Anteil daran, weshalb so kontrovers diskutiert werden kann, die tatsache ist, dass sehr häufig versucht wird, eine Allgemeingültigkeit zu schaffen, wo diese nicht möglich ist.

menschen haben unterschiedliche Physionomien und Psycholgien. Insofern kann das, was für Person A richtig ist, Ernährungstechnisch für person B weniger richtig oder gar falsch sein.

zumal auch dazu kommt, dass manche menschen eine unterschiedliche einstellung zu Lebensmitteln haben. Wenn ich in jedem bißchen die üblen Inhaltsstoffe vermute und mit bei jedem Bissen überlege, inwiefern ich gerade welchen teil meines Köpers vergifte, ist das wahrscheinlich ähnlich "ungesund", als wenn ich mir überhaupt keine Gedanken mache und "hauptsache viel und schnell" in mich hinein stopfe.

Man darf auch dabei in sich hören, was das eigene Gefühl möchte und verlangt ... und diesem nachgeben und dann derart essen, dass man auch wirklich dabei ist, als bewusst(!) isst und nicht auch dabei alles mögliche tut um sich abzulenken (vielleicht sogar noch nebenbei fernsieht) , um sich 10 Minuten später kaum noch zu erinnern, was man überhaupt gerade gegessen hat.

Z]itrVonxe86


Ich möchte ja auch niemanden belehren. Mir ist es ziemlich egal was andere Essen. Jeder muss so Leben wie er es für richtig hält.

Da kann man noch so viele Links über Studien und Artikeln aus Fachzeitschriften posten.

Mein Freund ist weder Veganer noch Vegetarier, ich bin darüber nicht glücklich aber deswegen werde ich ihm nicht sein Essen vorschreiben. Ich achte allerdings darauf dass er sich trotz Fleischkonsum gesund ernährt. Nur in ein McDonalds o.ä. kriegt er mich nicht rein^^

Es sollten bloß Empfehlungen für andere angehende Veganer sein.

Überzeugte Fleischesser werden eh Argumente für eine gesunde Lebensweise mit Fleisch finden, genau wie bei Veganern Argumente für eine tierproduktfreie Ernährung. Nur finde ich unsere Quellen vertrauenswürdiger...

a@.f/ish


Allen angehenden Veganern möchte ich folgendes Buch empfehlen:

[[Food-Revolution-John-Robbins

Das ist gut investiertes Geld und erleichtert den Einstieg enorm.

Geht es in dem Buch um die Theorie bzw. Motivation oder enthält es auch konkrete Tipps, wie man die vegane Ernährung im Alltag umsetzen kann?

ZWitro0ne8x6


Alltagstipps wirst du in diesem Buch nicht finden. Aber dazu ist es auch nicht gedacht.

In diesem Buch geht es um schädliche Düngemittel, den Treibhauseffekt, das Welthungerproblem, unseren sterbenden Regenwald, vergiftete Böden, leidende Tiere und kranke Menschen.

Es deckt die Lügen der Industrie und Werbung auf, zitiert Wissenschaftler und Industrievorstände, berichtet über Studien und deren Ergebnisse und liefert verblüffende Fakten und Tatsachen.

a0.fi:sxh


In diesem Buch geht es um schädliche Düngemittel, den Treibhauseffekt, das Welthungerproblem, unseren sterbenden Regenwald, vergiftete Böden, leidende Tiere und kranke Menschen.

Es deckt die Lügen der Industrie und Werbung auf, zitiert Wissenschaftler und Industrievorstände, berichtet über Studien und deren Ergebnisse und liefert verblüffende Fakten und Tatsachen.

Business as usual also, nagut, schade. Ich bräucht sowas wie "Vegan in 20 Tagen" ;-D Mit beispielhaften Menuplänen, wie liest man Inhaltsangaben richtig usw., mal ein bisschen was alltagstaugliches.

_\Parv,atix_


Dann kauf dir doch einfach ein veganes Kochbuch, a.fish. xD'

aR.fixsh


Empfiehl mir mal ein gutes! Ich wäre dankbar. Ich hatte bisher zwei in der Hand, eines bestand zu 90% aus Dingen, die mir schon beim Angucken nicht geschmeckt haben und das andere sprach permament vom gesunden und heilsamen Ersatz zu "Tierkadavern" und den Vorteilen des veganen Lebens, inkl. Freifahrtschein in den Himmel. Dankeee, ich bin doch schon überzeugt, hört auf, mir ständig eure (und meine ;-D ) moralische Überlegenheit ins Gesicht zu klatschen.

HDanUselxine


Für dich, a.fish, und für Zitrone:

VEGAN IN 10 SEKUNDEN

Einfach selber kochen, keine Fertigzubereitungen verwenden, keine tierischen Produkte kaufen.

(Veganismus ist die mit Abstand preisgünstigste Ernährungsform, daher brauchen die Eltern nichts zu "finanzieren".)

Hlanse(line


Derschonwieder, falls du mich schocken wolltest, ist es nicht gelungen. 8-)

Ich weiß, daß Bierhefe gelegentlich als Geschmacksverstärker eingesetzt wird. Genau das tun wir zu Hause ja auch. Es handelt sich aber um einen Geschmacksverstärker, der zugleich ein gesundes Lebensmittel ist.

Als Vollwert – Veganerin kann ich essen, bis ich platze, ohne dick zu werden. Daß ich dadurch eventuell größere Portionen esse, ist also kein Problem.

Und: Ich ZWINGE mein Kind: In den Kindergarten zu gehen, sich anziehen zu lassen, eine Mütze aufzusetzen, schlafenzugehen und ebenso zwinge ich es auch, sich gesund zu ernähren. Das ist nun mal die Aufgabe von ELtern. Laisser-faire ist ein anderes Wort für Faulheit und Vernachlässigung.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Ernährung oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Übergewicht · Unter­gewicht · Magen und Darm · Zahnmedizin · Suchtprobleme


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH