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Veganer

a_.fisxh


Hanseline, ich kann aber nicht kochen. :-/ Noch nicht!

N;uwgexn


keine tierischen Produkte kaufen.

Das scheint mir doch wesentlich komplexer, wie es auf den ersten Blick aussieht. Sehr viele produkte, die auf den ersten Blick ohne tierische zusätze sind, haben doch wieder entdweder tierische produkte in sich bzw. indirekt, damit zu tun.

Wenn man bei Aldi nicht nur rein aus der gemüseabteilung greift und auch nicht auf synthetische ersatzprodukte zurück greifen möchte (regen - Traufe, und so) , kann das schon eine Art Detektivarbeit werden.

Zumindest für eine Üngeübte in diesen Dingen.

Z/itrUone86


Also ich verwende immer Rezepte von Chefkoch.de

Ich gebe immer ein auf was ich Hunger habe (Lasagne, Hirse-Bratlinge, Aufläufe, Eintöpfe, etc) und suche mir dann ein Veganes Rezept. Wenn kein veganes vorhanden ist ändere ich die Zutaten eben so ab dass es Vegan wird ;-D

Aber ich denke auch ich bin von natur aus eher der Rohköstler, da meisten kochfaul ;-D

_iParvaatix_


Als Vollwert – Veganerin kann ich essen, bis ich platze, ohne dick zu werden.

Bist du dir da so sicher? Es gibt einige pflanzliche Erzeugnisse die recht viel Kalorien enhalten und auch als Veganer muss man auf die Kalorienzufuhr achten. Wenn man da mehr zu sich nimmt, als man verbraucht, kann das auch ansetzten.

Nauwxen


Ihch kenne auch einige Veganer, die massiv mit Übergewicht zu kämpfen haben, genau wie Nicht-vegatarier. Vegan ist gefühlt für mich nicht gleichzusetzen mit "gesund" oder auch nur "gesünder".

Ich selbst bin nicht vegan oder vegetarisch. Nicht aus Prinzip nicht, sondern weil ich die lebensmittelbeschaffung und zubereitung nicht einen derart zentralen Platz in meinem leben einräumen möchte als "problem". Mir schmeckt leider auch hin und wiedr fleisch und fisch (und Käse! x:) ). Insofern wäre es für mich eine starke einschränkung meiner lebenfreude.

Ich schaue allerdings darauf, nicht hirnlos irgendwas in mich hinein zu stopfen, sondern kauf diese Dinge bewusst (auch bewusst in dem Sinn, dass das Fleisch tatsächlich von Tieren stammt und ich dafür dankbar bin).

wenn ich allerdings gleichwertig zwischen einem vegetarischen Gericht und einem mit Fleisch- bzw. tierischen Anteil zu wählen habe, wähle ich das vegetarische.

HyansUe;l1inxe


Parvati, ich bin mir vollkommen sicher.

Ich habe noch nie dicke VeganerInnen gesehen (dicke VegetarierInnen schon).

Wenn ich auf Lehrgängen unterwegs bin und mit anderen zusammen esse, erhalte ich öfters Kommentare wie "SO VIEL kannst du essen? Wo tust du das hin? :-o " Ich esse also nicht wenig. Und unter anderem auch eine Menge Avocados. Wir tun auch sehr viel Öl ans Essen, viel mehr als allgemein üblich. Ich bin 1,64 groß und wiege 53 kg. Dies seit Jahren konstant (von der Schwangerschaft und Stillzeit mal abgesehen). Und ehe du jetzt denkst, ich gehörte zu denen, die niemals ansetzen: Früher war das bei mir wie bei den meisten, mehr/gehaltvoller essen=Zunehmen, ich habe deswegen mal meinen Bananenkonsum reduziert, was dann auch Wirkung zeigte. (Ich wog – bei gleicher Größe, 60 – 62 kg, was bei meinem Körperbau schon ein bißchen mollig aussah.)

H?ans7elxine


Ich bin natürlich von veganer VOLLWERTernährung ausgegangen – mit Weißmehl und Haushaltszucker sieht das dann eventuell wieder anders aus.

_mPar+vatix_


Ich habe noch nie dicke VeganerInnen gesehen

Ich auch nicht, da ich keine Veganer/innen kenne. Ich frag mich nur, wieviele du kennst. Sicher nicht genug, um ein Urteil darüber fällen zu können ;-) Und du kannst dich leider auch nicht als Maßstab nehmen. was für dich gilt muss ja nicht gleich für andere gelten. Aber, wenn man deine Beiträge so liest, dann schließt du häufig von dir auf andere.

M<afgni


Im Restaurant ist es oft nicht einfach, gerade bei eher "traditioneller deutscher" Küche. Wobei es eigentlich fast überall Salat und Pommes gibt, meistens hat man beim Asiaten und Italiener mehr "Glück".

Zu Hause ist es eher weniger ein Problem, nur am Anfang hab ich ewig fürs einkaufen gebraucht, aber mittlerweile hat man seine "Standard-Zeugs" und weiß was man kaufen/essen kann. Bei Süßigkeiten wird es einwenig schwerer und wenn man es sehr ernst nimmt kann es auch Probleme mit Zeugs geben wo, das tierische nicht auf der Zutatenliste stehen muss, also der Kleber vom Etikett, mit was der Saft geklärt wurde usw.

Ich bin 19Jahre alt und koch mir meistens nach der Schule selbst etwas. Rezepte hole ich mir meistens aus dem Internet auf Seiten wie zum Beispiel

[[http://www.chefkoch.de/]]

[[http://www.rezeptefuchs.de/]]

[[http://tierrechtskochbuch.de/]]

[[http://www.veganwelt.de/]] (meiner Meinung nach die beste Seite für veganes Essen)

etc

Außerdem hab ich noch 3 Kochbücher für veganes Essen

Amazon (eher einfache Gerichte und auch eher normales Standardgerichte, aber für den Anfang vlt nicht schlecht.)

Amazon (italienische vegane Rezepte, ohne irgendwelches Sojazeugs oder anderen "Ersatzstoffen")

Veganomicon-Ultimate-Isa-Chandra-Moskowitz (bekam ich letzte Woche und ist leider auf Englisch, aber die Rezeptauswahl ist einfach großartig, es gibt für jede Gelegenheit etwas, es hat mich überrascht wie dick das Kochbuch ist. Es hat aber auch kaum Bilder, falls das für jmd wichtig sein sollte.)

Ich nehme wegen Vit B12 Veg1 ( [[http://www.vegan-wonderland.de/catalog/veg1-schwarze-johannisbeere-p-1075.html]] )

Für einen groben Überblick finde ich das hier nicht schlecht [[http://www.vegan.at/warumvegan/gesundheit/naehrwerttabelle.pdf]]

_mTsun'amix_


Auch dieses [[http://www.amazon.com/Vegan-Table-Unforgettable-Entertaining-Occasion/dp/1592333745/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1301350719&sr=8-1 Kochbuch]] ist ganz gut, denke ich, obwohl ich ja selbst mehr für kreatives Experimentalkochen bin.

Von der Frau gibt's sogar Videos auf [[http://www.youtube.com/watch?v=XGjOTClrxVI Youtube]].

HPaPemogklobxin


Eine "vegane" Lebensweise zeichnet sich doch nicht einzig durch eine tierproduktfreie Ernährung aus, sondern ebenso durch den Verzicht sämtlicher Dinge, bei deren Entwicklung Tiere (vermutlich unfreiwilligerweise) "mitgeholfen" haben bzw. die diesen "schaden" könnten. Dabei umfasst die Palette von "A" wie "Aspirin" bis "Z" wie "Zahnpasta" diverse Dinge, die aus den meisten Haushalten kaum mehr "wegzudenken" sind – aber: Auf all dies verzichten?

Meiner Meinung nach darf – wer eine wirklich "vegane" Lebensweise leben will, gerade diese Dinge nicht "übersehen"; wiegen sie doch um einiges mehr als die "bloße" Ernährung.

Natürlich – die Ernährungsumstellung ist ein Anfang; alleine dadurch wird den Tieren aber mEn nur bedingt geholfen. Zwar ist mir klar, dass nicht jeder "Veganer" als Tierschützer aktiv sein kann, dennoch denke ich, dass aktives Engagement den Tieren an sich um ein Vielfaches mehr brächte.

Alles in allem also "verfehlen" diese Ernährungsdiskussionen in meinen Augen den wahren "Sinn" des Veganismus, denn: Entweder ganz (mit allen Konsequenzen) oder gar nicht!

Z9itr}oxne86


Alles in allem also "verfehlen" diese Ernährungsdiskussionen in meinen Augen den wahren "Sinn" des Veganismus,**!

Naja,da wir uns hier im Ernährungsforum befinden denke ich nicht dass der Sinn verfehlt wird. Es gibt auch Menschen die sich aus gesundheitlichen Gründen Vegan ernähren.

denn: Entweder ganz (mit allen Konsequenzen) oder gar nicht!

Seh ich absolut gar nicht so. Auch kleine Schritte helfen die Welt ein Stück weit zu verbessern. Selbst wenn jemand sagt er fängt an seinen Fleisch und Milchkonsum zu reduzieren finde ich das toll. Dann lieber so und ab und an mal ein Auge zu drücken als das alles so verbissen zu sehen und es zu seiner Lebensaufgabe zu machen 100% vegan zu leben.

Dann kann man ja gleich in den Wald gehen und von Beeren leben.

ZDitreonex86


Meiner Meinung nach darf – wer eine wirklich "vegane" Lebensweise leben will, gerade diese Dinge nicht "übersehen"; wiegen sie doch um einiges mehr als die "bloße" Ernährung.

Das glaube ich nicht. Mit jedem Einkauf geben wir ein Statement ab. Und ich glaube eher dass wir Tieren helfen können in dem wir auf offensichtlich tierische Produkte wie Eier, Milch, Käse und Fleisch verzichten. Weil dafür ist die Nutztierhaltung gedacht, alles andere sind Abfallprodukte (Leder, Zahnpasta, Seife, etc)

N2amxja


Persönlich kann und will ich nicht auf Fleisch und Tierprodukte verzichten. Ich esse diese jedoch bewusst, und in nicht allzu riesigen Mengen. Die wenigsten Gerichte, die ich koche enthalten jedoch gar nichts tierisches; und von Ersatzprodukten halte ich sehr wenig.

Irgendwas ist bei mir eigentlich meistens dran, ob es nun der griechische Salat ist (Fetakäse), die Rosmarin-Ofenkartoffeln mit Joghurtdip oder das absolut göttlich schmeckende Schokoladensoufflet (innen noch flüssig, könnte ich mich reinlegen), in dem aber leider Ei und ein wenig Butter (und Schkolade) ist.

Ich bin kein großer Gemüsefan, und während ich gerne Obst und Salat esse, wäre das als Ernährungsgrundlage nicht so geeignet für mich. Von Tofu-Ersatzzeug halte ich wenig.

Entsprechend achte ich darauf, dass die Produkte soweit ich das beeinflussen kann von "glücklichen" Tieren kommen. War allerdings tatsächlich einfacher, als ich noch auf dem Dorf gewohnt habe, und nicht in der Stadt. Da konnte ich Milch und Eier direkt vom Bauern holen, wo ich genau wusste wie mit den Kühen und Hühnern umgegangen wurde, und wusste auch, dass der Metzger sein Fleisch (zumindest das was ich gekauft habe) von ebensolchen Kühen, Hühnern&co. hatte. Der weihnachtliche Rehrücken kam vom örtlichen Jäger. Ganz so einfach ist das in der Stadt leider nicht, allerdings achte ich auch hier darauf, so gut es eben geht.

Abgepacktes Supermarkt-Hackfleisch oder ähnliches würde ich nicht kaufen, sowohl, weil ich nicht weiß wie lang das schon da drin ist, als auch, weil ich mir bei den Preisen relativ sicher bin, dass die betreffende Kuh (Schweinefleisch ist nicht so mein Ding, außer in Schinken/Salami) kein gutes Leben hatte.

ax.fqish


Dann kann man ja gleich in den Wald gehen und von Beeren leben.

Nur nicht von Bären!

Ich sehe das übrigens genauso wie Du. Diese Ganz-oder-gar-nicht-Schiene ist für viele doch auch eine bequeme Ausrede, ganze genau nichts zu ändern.

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