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Hungerstoffwechsel beenden

S@hotgtunSenooritxa hat die Diskussion gestartet


Hallöchen, ich habe da eine kleine Theorie:

Beim Hungerstoffwechsel wird der Stoffwechsel ja schlimmstenfalls um 50% heruntergefahren.

Für jemanden, der einen Grundumsatz von sagen wir 1600kcal hat, würde das doch – theoretisch – bedeuten, dass der Körper 800kcal zum Arbeiten benötigt – und eine Gewichtszunahme unter den besagten 800kcal auszuschließen ist ... Oder? (Wenn man anfängt zu essen, wird's natürlich wieder mehr.)

Ich habe ja oft gelesen, dass der Körper versucht, Fettreserven anzulegen – Aber er verwertet das Essen doch nicht plötzlich besser (warum sollte er es vorher verschwenden?) oder kann Kalorien herbei zaubern ... Der will doch erst seine Funktionen aufrecht erhalten können.

Man merkt also ... Ich versuche, mir irgendwie den Jo-Jo-Effekt zu erklären. ;-D Ich verstehe nämlich nicht, wieso alle eine (stark) reduzierte Kalorienzufuhr mit sofortiger Gewichtszunahme nach der Diät gleichsetzen – Als wäre es eine unumgängliche Konsequenz.

Ich denke einfach, dass es an mangelnder Disziplin liegt und nicht am Körper. Die meisten realisieren nicht, dass sie nun eine geringere Kalorienzufuhr benötigen und denken, sie essen ganz "okay" – Oder schlimmer noch, man verfällt komplett in alte Muster.

Wäre das so erklärbar?

Und wie steigt man denn nun richtig aus dem Hungerstoffwechsel aus, wie viel Zeit muss man sich nehmen?

Liebe Grüße :-)

Antworten
Cbolc}hiIcin


Grundumsatz ist die benötigte Energie die der Körper zum "housekeeping" braucht. Bei deinem Beispiel also die vollen 1600, nicht nur die Hälfte. Bei einer niedrigeren Energiezufuhr muss der Körper Energiereserven anzapfen – Muskulatur und Fett, und er versucht eben den Energiebedarf zu reduzieren – durch Hungerstoffwechsel (= erniedrigung des Grundumsatzes).

Wenn man dann einfach wieder normal isst, hat der Körper immer noch den Hungerstoffwechsel angeschaltet, hat also im Endeffekt mehr energie "über" von einer Mahlzeit als vorher. Die wird dann eben nicht verbraucht, sondern direkt eingespeichert – für die nächste Hungersnot.

Wie man da wieder rauskommt weiß ich nicht, im dümmsten Fall hat man den Stoffwechsel dauerhaft ruiniert. Am besten gar nicht erst soweit kommen lassen ;-)

S9hotgkunS'enorixta


Jaa, das weiß ich ja alles. Hab's vielleicht ein bisschen falsch formuliert. :=o

Also, der Körper bezieht von den 1600kcal die er braucht maximal nur noch 800kcal von der Nahrung – So meinte ich das.

Und diese 800kcal kann man dann gefahrenlos essen.

Ach alles zu kompliziert zum Erklären ... ":/

Und ich dachte, der Stoffwechsel ist "unkaputtbar"?

beetnxic


Ich kapier das auch irgendwie nicht. Erstens verstehe ich nicht, warum sich bei länger anhaltender Kalorienreduzierung der Grundumsatz so drastisch verringern soll, wenn das doch jenen Verbrauch bezeichnet, den der Körper benötigt, um bei völliger körperlicher Inaktivität seine lebenserhaltenden Funktionen aufrechtzuerhalten. Braucht er plötzlich weniger Energie, um mich am Leben zu erhalten? Wer sich im Alltag weiterbewegt, kann auch nicht soviel Muskelmasse abbauen, dass es besonders ins Gewicht fällt. Wie kann sich also der Grundumsatz derart verringern (die TE schreibt von bis zu 50% :-o )? Das will mir irgendwie nicht einleuchten. Ebensowenig verstehe ich, wie das hier im Forum bei Abnehmfragen häufig als erstes auftauchende Statement, dass, wer zu wenig isst, nicht abnimmt... ??? Bei "den Magersüchtigen" (sorry, ein besseres Argument fällt mir nicht ein) scheint es ja aber zu funktionieren. Kann mir das mal jemand einigermaßen wissenschaftlich fundiert erläutern?

buetnxic


Verschenke ein "wie". :=o

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