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Viel Sport, viel Essen, aber mein Körper verlangt nach mehr

COat2x4 hat die Diskussion gestartet


Ich habe mich hier angemeldet weil mir seit längerem gewisse Fragen durch den Kopf gehen und ich gerne mal die Meinung anderer Menschen dazu hören würde.

Ich treibe sehr viel Sport. So um die 120 bis 135 Minuten am Tag (meistens aber an die 135).

Das mache ich jeden Tag, also 7 Tage die Woche. Nicht weil ich mich quälen will, sondern weils mir Spaß macht und zu einem Grundbedürfnis von mir geworden ist.

Also komm ich in der Woche auf 14 bis 15,5 Stunden Sport.

Nun mein Problem. Ich habe manchmal das Gefühl dass mein Körper mehr Essen braucht als ich tatsächlich esse. Kann ich mir aber so nicht vorstellen weil ich nicht gerade wenig esse.

Im Moment bin ich bei ca. 2600 kcal täglich. Aber dennoch fühl ich mich nie richtig satt, habe immer noch ein leichtes Hungergefühl. Ich esse auch ausgewogen. Viel Obst und Gemüse, Vollkornbrot, leichten, Käse, Geflügel und viel Fisch. Dann gönn ich mir natürlich auch jeden Tag n bisschen Süßes, aber im Großen und Ganzen ist meine Ernährung vernünftig. Und trotzdem hab ich Hunger. Mit meinem Körper ist auch alles ok. Hab neulich erst ein großes Blutbild machen lassen … alles in Ordnung….

Ich bin 27 Jahre, 164 cm "groß" und wiege um die 49 kg. Ich weiß, das ist sehr wenig aber ich schwächel nicht und fühl mich gut damit. Das ist halt mein Wohlfühlgewicht das ich gerne halten möchte. Ich möchte auf keinen Fall abnehmen, auch nicht zunehmen –ich möchte einfach so bleiben wie ich bin, was auch wunderbar funktioniert.

Ich verbrauch beim Sport (hab nen Kalorienzähler) täglich zwischen 1660 bis 1980 (auch hier meist den 2ten Wert) Kalorien. Ich power mich immer ganz gut aus. ;-)

Nun würd ich gerne wissen ob ich bei dem Sportpensum und dem Kalorienverbrauch vielleicht mehr Essen muss. Anstatt 2600 mal 2800 Kalorien ausprobieren soll.

Denn irgendwas will mir mein Körper ja damit sagen dass ich nach der letzten Mahlzeit immer noch Hunger habe. Ich dachte bislang als Frau DARF ich einfach nicht mehr essen, aber vielleicht bewege ich mich ja genug dass der Körper noch mehr braucht.

Wie haltet ihr das? Gibt es da ne Faustformel bei wie vielen Stunden Sport man wie viel essen darf?

Und habt ihr auch Tage an denen ihr mal faul seid und keinen Sport macht und trotzdem das Selbe esst (also kalorienmäßig) wie an Tagen mit Sport ???

Würd ich an einem Tag, wo ich mal nicht trainiere (bisher gabs so n Tag noch nicht) sehr viel weniger essen dann hätte ich ja nur noch Hunger. ":/

Sorry für den Roman, aber das lag mir echt mal aufm Herzen.

Hoffe ihr könnt mir mal nen Rat geben wie ihr das so haltet oder was ihr denkt.

Lieben Gruß

Antworten
B"lack xGun


der grundumsatz eines erwachsenen liegt locker bei über 1000 kcal, tendenziell eher noch deutlich mehr, und wenn du zusätzlich noch knapp 2000 kcal durch sport verbrauchst und nur zugleich nur 2600 kcal zu dir nimmst, wundert es mich nicht, dass du noch hunger hast, weil du ja deinen kalorienverbrauch tatsächlich nicht deckst.

H$ae@moPglobxin


Wenn du deine Essensmenge so von deinem Sportpensum abhängig machst, solltest du dir wirklich einmal Gedanken machen...

Und:

Das ist halt mein Wohlfühlgewicht das ich gerne halten möchte.

ist ein Widerspruch in sich

MlrTahrSxpo


Finde das auch nicht normal. Dein Sportpensum klingt schon sehr nach Sucht und als Erlaubnis für's Essen. Alleine wie stark du dich schon damit beschäftigst sind deutliche Anzeichen einer Essstörung bzw. Sportsucht.

Trotz allem verbrauchst du niemals 2000 Kalorien in 2 Stunden, vor allem nicht bei deinem Fliegengewicht. Wundert mich aber trotzdem, dass du nicht abnimmst. Wahrscheinlich isst du einfach viel zu wenig, so dass du im Hungerstoffwechsel bist.

Wenn du deinem Körper was gutes tun willst, dann verringer erstmal dein Sportpensum. Oder mal 1 Woche komplett nichts. Und ess einfach mal nach Hunger und nicht nach Kalorien (was bei einem Nicht-Kranken problemlos gehen sollte).

l'e s@ang re\al


2600kcal bei dem Sportpensum sind ein Witz, 3000kcal und mehr wären eher angebracht.

s6chn$atteIrgu>sche


Im Grunde kann Dir nur einer die Fragen beantworten. Wir hier im Forum können natürlich mit Durchschnittswerten der Bevölkerung aufwarten. Aber was für Dich richtig ist, weiß am besten Dein Körper. Also hör auf ihn. Sei dabei aber auch kritisch.

So ein umfangreiches Sportpensum ist kein Grundbedürfnis. Es kann aber für Dich ein wichtiges Bedürfnis sein. Du zeigst gewisse Anzeichen dafür, dass Du nicht Sport treibst, weil es Dir Spaß macht und Du Dich damit wohlfühlst, sondern weil Du körperfixiert bist. Du willst weder ab- noch zunehmen, weil Du Dich mit dem jetzigen Gewicht wohlfühlst. Deshalb solltest Du es auch halten. Aber frag Dich mal, wie wichtig Dir das ist. Wie oft stellst Du Dich auf die Waage und kontrollierst, ob Du Dich noch wohlfühlen kannst? Oder ist Dir das Wohlfühlen wichtig und die Anzeige der Waage dabei egal?

Beim Essen kommt es nicht einfach auf die Kalorienmenge an. Hunger bekommen wir beim Mangel an Nährstoffen. Es kann sein, dass Du einfach das Falsche ißt, Dich ungesund oder ungeeignet ernährst. Die meisten Menschen essen zu viel. Nicht weil sie gierig sind, sondern weil sie mit minderwertiger Nahrung zu wenig Nährstoffe aufnehmen. Deshalb brauchen sie größere Mengen, um satt zu werden (= genügend Nährstoffe zu haben) und belasten sich dabei mit einer Übermenge unverwertbarer Nahrungsbestandteile. Deshalb kommt Übergewicht in den reichen Industrieländern am häufigsten vor. Ein gutes Beispiel ist das "Ping-Essen". Mikrowellen-Gerichte sind von der Menge her in Ordnung. Aber normalerweise zu klein, um von einer Portion satt zu werden. Und dann werden auch noch Nährstoffe durch die ungleiche Wärmeentwicklung zerstört.

Auch das Trinken kann die Ursache sein. Wasser füllt nicht nur den Magen, sondern ist auch ein wichtiges Lösungs- und Transportmittel. Mit seiner Hilfe werden die Nährstoffe aus dem Nahrungsbrei in Magen und Darm herausgelöst und in die übrigen Körperzellen transportiert. Dort werden die Nährstoffe umgesetzt und das Wasser nimmt die Abfallprodukte mit auf den weiteren Weg bis zur Ausscheidung. Wenn Du zu wenig trinkst, kannst Du zwar genügend essen, aber der Stoffwechsel wird erschwert. Häufig bemerkt man die ersten Anzeichen solcher länger anhaltender Störungen in den Füßen.

W~asser\onkxel


Schnattergusche hat Dir schon das Richtige geschrieben.

Beim Essen kommt es nicht einfach auf die Kalorienmenge an. Hunger bekommen wir beim Mangel an Nährstoffen. Es kann sein, dass Du einfach das Falsche ißt, Dich ungesund oder ungeeignet ernährst.

Es wird heute viel als Gesundes angeboten das in Wirklichkeit hoch verarbeitet ist und deshalb komplett seiner Nährstoffe beraubt ist. Würde Dir das Buch von Dr.Brucker " Unser Nahrung,unser Schicksal" aus dem EMU-Verlag anraten zu lesen.

Habe mich selber dem Sport dem Laufsport verschrieben wobei ich dann täglich so 2-3 Stunden laufe. Ein Beispiel von mir, ich esse viel Haferflocken aber nicht die fertigen Haferflocken aus den Läden deren Nährstoffen zu 50% geraubt sind sondern nur selbstgeflockte aus keimfähigen Hafer. Bei Ultraläufen bemerkt man die Unterschiede zwischen richtige natürliche Haferflocken und dem Plunder der uns von der Ernährungsindustrie als Gesund angepriesene Haferflocken angeboten wird.

EIxpulorFer20x09


@ Cat24

Ich gehe davon aus, dass dein Kalorienzähler mit den richtigen Werten arbeitet.

Mit der unteren Grenze von 1660kcal. plus deinem Grundumsatz (Körpergewicht * 24; Bei Dir durch den vielen Sport eher *25 bis 27) kommt man schon auf 2836kcal.! Das ist dein Umsatz ohne die Alltagsbewegung. Nur logisch, dass Du noch Hunger hast.

Da Du sicherlich nicht zunehmen willst, würde ich an deiner Stelle täglich zwischen 2500 kcal. und 3200 kcal. wechseln.

So wirkst Du der Adaption des Körpers an ein Kaloriendefizit entgegen, und solltest trotzdem dein Fettanteil halten können.

ESxplHor"erx2009


Beim Essen kommt es nicht einfach auf die Kalorienmenge an. Hunger bekommen wir beim Mangel an Nährstoffen. Es kann sein, dass Du einfach das Falsche ißt, Dich ungesund oder ungeeignet ernährst. Die meisten Menschen essen zu viel. Nicht weil sie gierig sind, sondern weil sie mit minderwertiger Nahrung zu wenig Nährstoffe aufnehmen. Deshalb brauchen sie größere Mengen, um satt zu werden (= genügend Nährstoffe zu haben) und belasten sich dabei mit einer Übermenge unverwertbarer Nahrungsbestandteile. Deshalb kommt Übergewicht in den reichen Industrieländern am häufigsten vor.

:|N

Und dieses "Wissen" stammt aus welcher Studie?

Hast Du dir überhaupt durchgelesen, was sie ist? An welchem Punkt bei Cat's Ernährung siehst Du bitte einen Nährstoffmangel?

Ein Beispiel von mir, ich esse viel Haferflocken aber nicht die fertigen Haferflocken aus den Läden deren Nährstoffen zu 50% geraubt sind sondern nur selbstgeflockte aus keimfähigen Hafer

Das kannst mit einer Laboruntersuchungen bestimmt absichern, oder?

GAänXseb@lüml*ein


Wer Sport auf die Minute zählt und über Kalorien so genau Bescheid weiß ist meiner Meinung nach gefährdet in eine Essstörung zu rutschen.

I9o^retVh


Bei deiner Größe solltest du eigentlich mehr wiegen, vor allen Dingen, wenn man bedenkt, dass Muskeln mehr wiegen als Fett. Auch die Tatsache, dass du weißt, wie viele Kalorien du zu dir nimmst, dass du minutengenau sagen kannst, wie viel Sport du treibst, das klingt alles viel zu kontrolliert und schreit gerade zu nach einer beginnenden Essstörung + Sportsucht. Du solltest auf jeden Fall mehr essen, da dein Tagesumsatz durch den Sport bestimmt höher liegt.

Und dass du Hunger hast, ist wohl ein Zeichen deines Körpers, dass der mehr Essen möchte.

s4chnatFtQergu]sche


Und dieses "Wissen" stammt aus welcher Studie?

Huch! Habe ich da mal wieder einen Studiengläubigen augescheucht? Wenn Du schon von "zurechtgebogenen Fakten" schreibst, solltest Du sie auch gleich geradebiegen. Ich lerne gern dazu. Aber bitte vorher nicht an ungeeigneten Orten nach Studien suchen und aus den fehlenden Funden schließen, dass es sie nicht gibt.

Das kannst mit einer Laboruntersuchungen bestimmt absichern, oder?

Ich glaube nicht, dass Wasseronkel ein Versuchstier im Labor ist. Manche Leute leben ein Leben außerhalb davon. ;-)

H!anse$l!ine


Also zunächst mal möchte ich vorsichtig mit Unterstellungen sein. VIELLEICHT besteht die Gefahr einer Eßstörung oder Sportsucht, vielleicht auch nicht (z.B. gibt es in Fitneßstudios viele Leute, die sich gerne über ihr Trainingspensum und ihre Kalorienaufnahme unterhalten, ohne deshalb ein Problem zu haben).

Cat24, natürlich hast du nicht alles aufgelistet, was du ißt. Aber an dem, was du geschrieben hast, fällt mir auf: Du scheinst sehr viel (tierisches) Eiweiß zu dir zu nehmen, aber nur sehr wenig Kohlenhydrate und sehr wenig Fett.

Fett und Kohlenhydrate werden immer wieder als böse, ungesund und dickmachend dargestellt. Das stimmt so aber nicht. Klar, du sollst dich nicht von Speck und Cola ernähren, auch Weißmehl ist nicht sehr ratsam. Aber dein Körper braucht sowohl Kohlenhydrate als auch Fett, und zwar eine ganze Menge (aber frag mich nicht nach Gramm-Angaben).

Zum Beispiel in Form von Kartoffeln, Vollkornnudeln usw.

bzw. in Form von hochwertigen Pflanzenölen (mehrere Sorten im Wechsel verwenden).

Grundsätzlich solltest du beim Essen niemals darüber nachdenken, wie viel du essen "darfst". Dein Körper sagt dir, wann du satt bist – dann reicht es. Vorher nicht (vorausgesetzt, es ist wirklich gesundes Essen).

Eyxplo3r#er2>009


Huch! Habe ich da mal wieder einen Studiengläubigen augescheucht? Wenn Du schon von "zurechtgebogenen Fakten" schreibst, solltest Du sie auch gleich geradebiegen. Ich lerne gern dazu. Aber bitte vorher nicht an ungeeigneten Orten nach Studien suchen und aus den fehlenden Funden schließen, dass es sie nicht gibt.

"Studiengläubig"? Damit gestehst du schon ein, dass Bruker nicht im geringsten wissenschaftlich ist. "unser Nahrung, unser Schicksal" besteht aus genau zwei uralten, wiederlegten Studien und sonst aus angeblichen, rein subjektiven Erfahrungen, die mit dem Glauben vermischt sind, dass Gott uns die richtige Nahrung gegeben hätte, und jede Abweichung davon durch Krankheiten göttlich bestraft würde... So etwas nennst du ein Fachbuch?

Ich glaube nicht, dass Wasseronkel ein Versuchstier im Labor ist. Manche Leute leben ein Leben außerhalb davon.

Ich sprach von den Haferflocken... ":/

sychnatt9ergu2sSche


Damit gestehst du schon ein, dass Bruker nicht im geringsten wissenschaftlich ist.

Ich muss Dich leider enttäuschen. Ich kenne weder dieses noch ein anderes Buch von ihm. Ihn persönlich kenne ich auch nicht. Deshalb kann ich mir kein Urteil über seine Wissenschaftlichkeit erlauben, was jetzt leider Deine Schlußfolgerung etwas hilflos erscheinen läßt. Und auch Deine Frage plumpst in diesen Topf:

So etwas nennst du ein Fachbuch?

Ich schrieb "ein Fachbuch". Welches Du als solches anerkennst überlasse ich dabei Dir. Ich tendiere in der Auswahl zu einem anerkannten Lehrbuch für das Studienfach Ökotrophologie. Denn schließlich war es mein Ziel, dass Du meine angeblich zurechtgebogenen Aussagen geradebiegst. Bisher kann ich leider nicht den Hauch einer Erklärung für Deine Behauptungen sehen.

Ich sprach von den Haferflocken... ":/

Und Wasseronkel von deren Auswirkungen im Körper. Was willst Du da auf welche Weise im Labor untersuchen?

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