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Übersäuerung: Nehme Bicanorm, wann Besserung?

m3au/salx791 hat die Diskussion gestartet


Hallo Zusammen,

ich leide seit Wochen an Magendruck, Übelkeit und allg. Unwohlsein. Von ärztlicher Seite wurde schon einiges abgeklärt, wie Magenspiegelung, Blutabnahme, Ultraschall – alles angeblich ok!

Schlecht gehts mir trotzdem :(, also der Weg zum Heilpraktiker....

Der sagte mir, dass ich zum Einen Nahrungsmittelintoleranzen habe (Milch und Weizenmehl vertrag ich überhaupt nicht) und zum Anderen, dass mein Körper übersäuert ist.

Ich habe jetzt Bicanorm und nehme davon 2 Tabletten am Tag. Heute ist erst der erste Tag...daher kann ich nicht so sagen, dass es mir besser geht- ein bisschen vielleicht...

Hat jemand Erfahrungen damit? Wann müsste sich das Ganze denn wieder einpendeln?

Ich versuche mich wirklich gesund zu ernähren: Gemüse, Obst...aber natürlich muss man halt auch mal Fisch, Fleisch (Pute) und glutenfreies Brot essen....ich kann mir zudem nicht leisten dass ich arg abnehme. Wiege 50kg bei einer Größe von 1,60.

Vielen Dank für Eure Erfahrungen!

LG

Mausal

Antworten
a$gnxes


Warum bist Du übersäuert? Hast Du eine chronische Lungenerkrankung oder Niereninsuffizienz?

Wie ist die Zöliakie diagnostiziert worden, über Bluttest oder Biopsie?

w~iJechaert


Bicanorm hilft besonders bei der Entlastung der Niere und macht den Urin basisch. Die Ausscheidung von Säuren über diesen Weg wird damit einfacher. Man kann die Wirkung verstärken, indem man ausreichend trinkt. Zeichen der Übersäuerung sind am ehesten durch Wassereinlagerung zu bemerken, vorausgesetzt, dass man keine Herz- und Nierenschwäche hat.

Wenn man einen Ring trägt, lässt der sich bei Übersäuerung schlechter abziehen. Viel Trinken und Bicanorm schaffen in der Regel innerhalb von 2 Stunden Abhilfe. Auch Tränensäcke werden schlanker.

Grundsätzlich werden bei Übersäuerung aber auch Mineralstoffe verbraucht, die Muskelkrämpfe oder Herzrhythmusstörungen auslösen können, daher sollten Mineralstoffe nachgeführt werden.

Obst mit seinem Fruchtzucker erzeugt übrigens ganz viel und schnell Harnsäure, daher sollte Obst nicht mit Gemüse verwechselt werden.

Herzliche Grüße

S!chneoehexxe


Obst mit seinem Fruchtzucker erzeugt übrigens ganz viel und schnell Harnsäure

:-o Ich dachte immer bei erhöhter Harnsäure müsste man hauptsächlich auf Fleisch und Wurst verzichten. ":/

mVauZsalY79#1


Vielen Dank für die Antwort!

Mir geht es heute tatsächlich ein bisschen besser als die letzten Tage....scheint also schon die richtige Richtung zu sein!

Richtig weg isses allerdings noch nicht.

Werde jetzt auch nochmal beim Arzt nachfragen nach diesen Nahrungsmittelunverträglichkeits-Tests...vielleicht kommt da ja noch mehr raus....muss irgendwann ja echt wieder weggehn!!

aXgnexs


@ Wiechert:

Würden Sie bitte die physiologischen Vorgänge, die sie oben angegeben haben, belegen? Wo messen Sie den pH bei "Übersäuerung"?

m/a0useal79x1


Äh ja, wenn ich Euch das jetzt erzähle, haltet ihr mich sicher für doof, aber mein Heilpraktiker ist so eine Art "Heiler" und praktiziert mit seiner Wünschelrute....und herauskam dass ich extrem auf Bicanorm "reagiere" und daher sagt er, ich hätte ne Übersäuerung...er hat mir auch viel dazu erklärt, ähm, so genau hab ich das aber auch nicht verstanden. Ich weiß nur, in meinem Magen ist nichts, so Sachen wie Pantprazol helfen nicht.

Und siehe da, dieses Bicanorm scheint in der Tat zu helfen...zumindest fühle ich mich heute besser als sonst. Von einem Arzt wurde hier also nichts diagnostiziert.

Meine Ärztin ist gerade im Urlaub und ich kann erst wieder Anfang Oktober dorthin.

Dass ich auf Milch und Weizen allergisch reagiere habe ich selbst bemerkt, weil mir total schlecht wird und Magenweh wenn ich das Zeug esse.....

Bin halt etwas ratlos, was es sonst noch sein könnte, dass es mir nicht so gut geht. Psychisch oder Stressfaktoren schließe ich aus.

aBgnexs


mein Heilpraktiker ist so eine Art "Heiler" und praktiziert mit seiner Wünschelrute.

Solange Dir klar ist, daß das alles mit Medizin nichts zu tun hast, ist das ja ok. Glaube fest dran, der Placebo-Effekt wirkt Wunder. Dr. Wiechert kann Dir dann sicher auch helfen.

mXausNal7x91


Ich weiß schon was Du meinst :)

Trotzdem muss ich sagen, dass mir dieser Mensch des öfteren schon helfen konnte und Ärzte nicht....natürlich kann das auch Zufall sein.

Mein erster Weg ist immer der zum Arzt, aber wenn mir die Ärzte allesamt sagen, mir fehlt nichts und ich kann kaum aufstehen morgens, weil mir schlecht ist, schwindlig, zittrig....dann kann da irgendwas nicht stimmen und man macht sich auf eigene Faust auf die Suche!

Mir klingt das schon schlüssig was der Heiler sagt.....er meint, meine Stoffwechselprozesse sind "gestört" und dass die wieder ins Gleichgewicht müssen und dass ich eben übersäuert bin....und diverse Sachen nicht essen soll....

Wenn mir sowas ein Arzt bestätigen kann, wär ich natürlich dankbar, weiß nur nicht recht, ob der sowas macht...Lactoseintoleranz kann man schnell feststellen....ok, aber was ist mit Weizenunverträglichkeit? Und mit der Übersäuerung? Blutabnahme oder Urin?

Ich glaub irgendwie nicht dass ich Zöliakie habe, weil ich glaube Roggen kann ich essen...ich glaube es ist nur Weizen, gibt es sowas?

Liebe Grüße

w/olofbixker


Nur weil Schulmediziner nicht mit der Wünschelrute operieren (im Sinne von arbeiten), heißt das nicht, dass sie sich weniger aus den Fingern saugen. Nichts für ungut, liebe Ärzteschaft! Nur will ich damit sagen, dass MRT oder im allgemeinen hochtechnologisierte Praxen keine Garantie für gute Diagnosen sind. Die Technik scheint mir nur etwas die "menschliche" Diagnostik zu ersetzen – sprich, man fokusiert sich allzuoft auf die Problemzone, ohne dabei jedoch auf weitere (äußere) Umstände bezug zu nehmen. Wünschelrute klingt absurd, aber mich schockt das nicht mehr in Anbetracht mancher Diagnosen, die ich von Schulmedizinern bekam. (Im Übrigen konnten bei mir einige Problemchen auch durch den Fingerzeig eines Heilpraktikers gelöst werden)

Wie sieht deine Ernährung aus? Wie oft bewegst du dich? Hatte solche Probleme auch früher... lag an meiner Lebensweise. Ernährung und keine (wenig) Bewegung.

Entwickeln sich Lebensmittelintoleranzen eigentlich mit der Zeit oder ist sowas angeboren?

Gruß

msazusa0l7x91


Ich ernähre mich eigentlich relativ gesund würde ich sagen. Ich rauche nicht und trinke wenig Alkohol, weil mir da schon immer schnell schlecht wurde drauf, also hab ichs größtenteils gelassen. Ich esse wenig Fleisch und keine Wurst, gaaaaanz selten mal eine Bratwurstsemmel. Klaro ess ich Süßigkeiten und trinke auch mal ne Cola wie jeder andere auch. Aber ich esse auch viel Salat, Gemüse, Obst.....allerdings schon auch gern Nudeln und Brotwaren....

Und eines Morgens (ich war am Vorabend unterwegs) war mir flau im Magen. Ich hab mir noch nichts dabei gedacht....tja, es verging nicht mehr. Es gesellte sich Übelkeit ohne Erbrechen hinzu. Ich habe das 24h am Tag. ":/

Natürlich tippt jeder Arzt erstmal auf Gastritis...das hat nicht geholfen, also ab zur Magenspiegelung, da hieß es, alles in Ordnung....bei Blutabnahme wurde auch nichts auffälliges festgestellt. Tja, und damit sind die Ärzte dann auch fertig :(. Das find ich auch bisschen komisch muss ich sagen, das kanns doch nicht gewesen sein?!

Wie gesagt, ich schwöre Stein und Bein dass ich mir das nicht einbilde. Es gab in den 6 Wochen Tage, an denen es mir besser ging und mal wieder total schlecht, auch kreislaufmässig. Ich kann aber nicht ausmachen, woran das liegen könnte. Bauchweh hab ich keins.

Ich bin jetzt auch auf Histaminunverträglichkeit getestet worden, mal abwarten aufs Ergebnis, das bekomm ich Montag.

Essen tu ich eh nur noch sehr vorsichtig....Kartoffeln, stilles Wasser, Glutenfreies Brot...

Ich möchte auch unbedingt so nen Nahrungsmittelunverträglichkeitstest machen....diesen ImuPro300...selbst zahlen seh ich aber nicht so recht ein.....bin privat versichert...hat jemand Erfahrungen mit diesem Test?

mWausoalx791


Sport mache ich in den letzten sechs Wochen keinen...aber halt, weil sich das mit ständiger Übelkeit und unwohlsein auch nicht verbinden lässt....davor bin ich 2mal die Woche gejoggt und war am Wochenende öfter wandern...also nicht ultrasportlich aber ich hock auch nicht einfach nur rum....daran kanns nicht liegen...

a3gnexs


ImuPro testet auf IgG, da taugt eine Wünschelrute fast mehr.

weolf8bikIer


Um sich sowas einzubilden müsste man wirklich so garkeine anderen Sorgen mehr haben... zumal man ja von früher weiß, wie es ist, sich 'normal' zu fühlen. Das einzige, was problematisch ist, ist die Erwartungshaltung. Man achtet irgendwann viel mehr auf solche Symptome, provoziert diese dann durch Nervosität / Angst.

Wie gesagt, 2008 hatte ich ähnliche Probleme wie du. Den berühmten Schlauch durfte ich auch schlucken. Psychisch war seinerzeit alles top. Das ging so 1 1/4 Jahr, dann hat es sich wieder halbwegs eingeschliffen. Was ich eben änderte:

- Schokolade stark reduziert

- Wenig bis kein Fastfood

- Bewegung (Ausdauer / Krafttraining)

Aber ein Pauschalrezept ist das wohl nicht, zumindest scheinst du mir in der Hinsicht nicht allzuviel falsch zu machen.

Kann dir nur raten, den Magen nicht zusätzl. zu belasten, sprich, nach 17 Uhr keine Rohkost mehr, fettreiche Sachen meiden. Pfefferminztee tut der Verdauung gut.

Gruß

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