» »

Vegane Ernährung bei Kleinkindern/ Kindern

SIcarxo


*Lesezeichen setz*

Finde diese Vegandiskussionen ganz nett. Wenn ich das mit der Geburtstagsfeier und der "verbotenen" Torte höre – dann tun mir die Kleinen echt Leid. Nicht, weil ihnen süße, fette Nahrung verwehrt wird, sondern weil für mich ein Geburtstagskuchen dazugehört, wenn man als Kind feiert. Und das macht mich irgendwie traurig. Was gibts denn bei den vegan lebenden Kindern zum Kaffee und Milch, wenn sie Geburtstag haben? ":/

Außerdem finde ich es nicht gut, wenn Eltern ihren Kindern diese doch sehr eingeschränkte Lebensweise aufzwingen, ohne dass die Kleinen wirklich verstehen, wozu das gut sein soll und warum sie so vieles nicht dürfen. Wenn die jugendlich sind, wollen sie sicher einiges auch mal probieren und dann ist es egal, ob Mami ihnen jahrelang Veganes gepredigt hat. Irgendwann kann sie es nicht mehr verbieten... Also ich finde, man sollte einem Kind alles anbieten, aber von keinem zuviel. In Maßen eben. Aber solche "krassen" Lebensweisen sagen mir nicht wirklich zu.

M0adame* ChGarenxton


man kann auch vegane leckere Kuchen backen ;-)

aber sonst stimmt ich scaro zu

SJunfAlo.wer_x73


Wenn direkte Gespräche nichts bringen, bleibt wohl nur eine Meldung ans Jugendamt. Auch wenn es übertrieben erscheinen mag, da es ja keine bösartige Misshandlung ist. Aber wenn U-Untersuchungen nicht wahrgenommen werden...

Ich war auch jahrelang Vegetarierin; esse wieder Fisch und Geflügel, aber selten. Finde es auch gut, wenn Kinder gesund ernährt werden. Vieles kennenlernen.

Aber genau da liegt doch das Problem: Die Kinder erleben nur Verbote. Lernen kaum was kennen. Solange es keine gesundheitlichen Gründe dafür gibt (Zöliakie, Stoffwechselerkrankungen, Diabetes,...) sollten Kinder halt viel kennenlernen und probieren dürfen. Selber entscheiden, was sie bspw. auf einer Feier woanders essen. Ständiger Verzicht macht die Kinder zum Außenseiter.

Gerade vegane Ernährung ist aufwendig zu betreiben, wenn man alle Nährstoffe haben will. Kinder brauchen so viele Nährstoffe und wachsen... Mangel kann langfristige Auswirkungen bspw. auf kognitive Leistungen haben.

Man kann sich fast nur wünschen, dass die Kinder ab dem Schulalter "ausbrechen" – nur kann es dann ins andere Extrem kippen.

Und dass die Mutter wegen einem Bissen Brötchen mit Ei drauf ausrastet... während die Tochter es offensichtlich probieren wollte und vielleicht mochte... Mir stehen da echt die Nackenhaare zu Berge. Gesunde Ernährung schön und gut, Überzeugungen auch. Aber das ist fast schon krankhafter Fanatismus.

S0unfl9opwer_7x3


V.a. frage ich mich gerade auch, wie man das Kindern verkaufen will. Wie soll ein Kind verstehen, dass bspw. jetzt in der Adventszeit der eigene vegane Keks gut ist, der Keks eines anderen Kindes aber "böse"?

M}oHnixM


Für Kinder im Wachstum, va aber in den ersten Lebensjahren, sollte vegane Ernährung tabu sein. So wird es in jedem Fall auch von Ernährungswissenschaftlern postuliert. Es mag sein, dass Erwachsene sich so ausgewogen ernähren können (Wobei dies auch extrem schwer ist)-bei Kindern ist es nahezu unmöglich, da man ihnen die Wichtigkeit der einzelnen Nahrungsmittel noch nicht vermitteln kann (meine Tochter schaltet da jedenfalls auf Durchzug mit 3-da wäre Mangelernährung vorprogrammiert). Wenn ein Kind also zB Sojaprodukte verweigert ist es fast schon unmöglich, es ausreichend mit Eiweißen zu versorgen.

H*.Barubin


Ohje, frag sie mal, ob sie dem Kindern Vitamin B12 gibt. Wenn sie so sehr gegen Medikamente ist, kann es ja gut sein, dass sie auch gegen künstliche Vitamine ist. Falls sie das nicht macht, die Kinder auch nie untersuchen lässt und uneinsichtig ist, schalte bitte zügig das Jugendamt wegen Verdacht auf Kindeswohlgefährdung ein. So ein Mangel kann für Kinder gefährlich sein.

s+chn>ieki


ich find die mutter ziemlich egoistisch. sie denkt kein stück an die gesundheit ihrer kinder (wenn sie mit dem kind mit 40grad fieber nicht zum arzt geht oder medis gibt! das ist total unverantwortlich! ), hauptsache, sie kann ihr ding durchziehen. sie scheint unbedingt beweisen zu wollen, dass vegane ernärhung bei kindern funktioniert, egal um welchen preis. :|N

ich würde vielleicht nochmal mit dem kinderarzt reden und ihn drauf ansprechen, auch betonen, dass du dir ernsthafte sorgen um das Wohl der kinder machst!

wenn das nichts nützt, würde ich sie wohl auch anonym beim jugendamt anzeigen und den arzt vielleicht auch bei der ärztekammer melden.

von mir aus können sich leute vegan ernähren oder was auch immer, aber man darf schutzbefohlenen und auch tieren seine lebensweise nicht aufzwingen und ihre gesundheit dadurch gefährden!

nur weil ich fleisch esse, würde ich einem kaninchen ja auch keines zum fressen geben :|N

ich hoffe, du erreichst was!

wuinnsetou-d"er-zwCeite


Ich halte die Idee veganer Ernährung, welche Ideologie auch dahinterstecken möge, für extrem gefährlich, fst so gefährlich (genauer: unverantwortlich), wie die Impfverweigerung. Der Mensch ist seit Beginn der Sesshaftigkeit vor 5000 bis 8000 Jahren ein Allesfresser und durch fehlende Darmbakterien gar nicht mehr in der Lage, bestimmte Vitamine selbst zu produzieren. Ich bin einer Meinung, wir essen alle viel zu viel Fleich , und unökologisch und unethisch produziertes noch dazu!

Aber ein Kleinkind rein vegan zu ernähren ist veranrwortungslos! Als allermindeste Kontrollen müssten beim Kinderarzt regelmäßig Blutbild, Vitamin B12, Folsäure und TSH (Schilddrüsenhormon) bestimmt werden!

M<agnxi


Du solltest echt mal fragen ob sie den Zweien Vitamin B12 gibt. Nachdem sie schon eine Impf&Medikamentverweigerin ist, kann ich mir gut vorstellen, dass sie auch da dagegen ist. Außerdem sind Blasse Haut , allgemeine Schwäche, Ermüdbarkeit und Schwindel , Symptome von Vitamin B12-Mangel.

Falls sie ihnen wirklich kein B12 gibt, solltest du mal mit dem Jugendamt reden, da ein Mangel heftige, irreversible Schäden nach sich ziehen kann.

Was gibts denn bei den vegan lebenden Kindern zum Kaffee und Milch, wenn sie Geburtstag haben?

Das gleiche wie immer, Blätter, Wurzeln & Dreck ;-D

von mir aus können sich leute vegan ernähren oder was auch immer, aber man darf schutzbefohlenen und auch tieren seine lebensweise nicht aufzwingen und ihre gesundheit dadurch gefährden!

Ist nicht alles was man den Kindern tut, bevor sie sich selbst entscheiden können Zwang ?

W;at2erGfxly


Weißt du denn, ob Vitamin B12 supplementiert wird? Dieses ist nämlich nur in tierischen Produkten enthalten und lebenswichtig. Es besteht auch ein Zusammenhang zwischen dem Vitamin B12- und Eisenhaushalt.

Zu dem Nicht-Impfen sag ich jetzt nichts, sonst werde ich hier rausgeschmissen... :(v

HGerman2_thfe_GeGrmaxn


Die armen Kinder. Und vegan ist ja noch mal ne Ecke rigider als vegetarisch. Ernährungsfanatiker sind für mich genauso schlimm wie religiöse Fanatiker. Als ich las, dass die Mutter auch Impfungen ablehnt, war mir alles klar. Die Mutter weiß gar nicht, was sie da anrichtet.

s`chn,iekxi


Ist nicht alles was man den Kindern tut, bevor sie sich selbst entscheiden können Zwang ?

es geht hier um vegane ernährung, nicht um laissez fair!

d~ie be_ule


Dieser Beitrag sollte einen Anstoß geben, daß Veganer und Vegetarier als die heimlichen Helden einer besseren Welt angesehen werden, sondern einfach als Ich-bezogene Spinner, in diesem Fall sogar als Verbrecher am Wohl der Kinder.

Die Kinder sollten der Frau weggenommen werden.

s|ch<nciexki


sehe ich nicht so, nicht alle veganer/vegetarier sind so! wenn man solche aussagen von sich gibt, ist man nicht besser als diese mutter(und andere, die es so halten), die nur ihre lebensweise als die einzig richtige gelten lässt! :(v

Hp.B(arbin


Ich finde es auch sehr schade, dass so etwas zum Anlass genommen wird, pauschale Vorurteile auszuleben und über bestimmte Lebensformen herzufallen, statt es als das zu sehen was es ist, ein ganz konkreter Fall in dem das Wohl von Kindern gefährdet sein könnte. Ich lebe selbst fast vegan und halte es auch für möglich Kinder mit dem nötigen Wissen ohne Mangel vegan zu ernähren. Eine reale Gefahr kann aber bestehen wenn wie in diesem Fall die Mutter in diesem Fall dieses Wissen nicht zu haben scheint und den Kindern zudem medizinische Versorgung verweigert. Und dann sollte es doch primär darum gehen den Kindern zu helfen, dabei ist die uninformierte Widergabe von Vorurteilen nicht hilfreich.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Ernährung oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Übergewicht · Unter­gewicht · Magen und Darm · Zahnmedizin · Suchtprobleme


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH