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Macht Kaffee die Vitamine nutzlos?

LOa_LCuna hat die Diskussion gestartet


Hallöchen liebes Forum,

mich beschäftigt gerade eine Art "Gerücht" aus dem Ernährung Unterricht. Und zwar dass Koffein dafür sorgt, dass Vitamine, die vor oder nach dem Kaffee in den Körper gelangen, ihre Wirkung verlieren.

Also ich trink um 13 Uhr einen Kaffee, esse um 14 Uhr einen Apfel, aber die Vitamine und Mineralstoffe erreichen sozusagen nie meinen Körper. Ich könnte also wenn ich häufig Kaffee trinke gleich das Gemüse essen sein lassen, weil es ja eh nicht wirkt. Oder gar keinen Kaffee trinken (oder Cola, Getränke mit Guarana, Schwarztee, etc) weil ich immer Angst haben muss, dass ich Vitaminmangel bekomme.

Was sagt ihr dazu? Kennt ihr das Gerücht? Glaubt ihr daran oder nicht? Oder weiß jemand von euch, was wirklich daran stimmt und was nicht.c

Ich denke mir, bei Ernährungsfragen sollte man immer vorsichtig sein, schon so ziemlich jede These wurde irgendwann mal widerlegt

Ich freue mich auf eure Antworten

Liebe Grüße, Luna @:)

Antworten
I6ndi$vidualYisxt


Ich wusste dazu auch nichts, aber deine Frage hat mich neugierig gemacht, weil ich selbst eine "Kaffeetante" bin. Also hab ich mal im Netz gesucht.


Nach [[http://www.maennerfrage.de/food/vitamine-mineralien/nehme-ich-durch-kaffee-weniger-vitamine-auf.20526.htm dieser Fundstelle]] kann deine Frage mit einem klaren NEIN beantwortet werden:

Kaffee ist sogar sehr gesund, sagt [[http://www.welt.de/wissenschaft/article704109/Kaffee_als_Medizin.html die WELT]].

Und nach [[http://www.wellness-gesund.info/Artikel/13524.html dieser Quelle]] ist Kaffee nicht nur gesund, sondern enthält sogar selbst (B-)Vitamine.


Nun soll man ja nicht alles glauben, was man so im Netz findet, deshalb habe ich diverse andere Fundstellen, die mir nicht recht seriös erschienen, hier gar nicht erst erwähnt. Hinter den vorstehenden Links stecken jeweils Zeitungen oder Zeitschriften, und da habe ich weniger Sorge vor tendenziösen Informationen als bei getarnten "Ratgeber"-Seiten, hinter denen in Wahrheit Firmen stecken, die selbst Vitaminprodukte verkaufen... Nur bei Letzteren habe ich dann auch solche Behauptungen gefunden, dass Vitamine durch Kaffee abgebaut oder gar nicht erst aufgenommen werden. (Wenn dann im gleichen Atemzug z.B. 3 Gramm (!) Vitamin C pro Tag empfohlen werden, weiß man, dass man es mit eher unwissenschaftlichen Außenseiter-Meinungen zu tun hat... :=o )

Ilndiv,iduaxlist


Kannst also ohne Bedenken ein paar Tässchen pro Tag trinken, denke ich. :)D

LIa_L3una


Danke für deine Antwort, Individualist :)

Die Seite von der Welt kommt mir auf jeden Fall seriös vor, wie die Zeitung an sich auch, ein guter Link :)^

Ich bin mir bei solchen Sachen einfach unsicher, weil ich feststelle, dass wir sowas auch im Ernährungsunterricht lernen, die Lehrerin ist natürlich total überzeugt von ihrem Stoff. Aber besonders in der Ernährung gabs einfach ständig Thesen, die sich widersprachen, etc.

Z.B. Erst war Soja soooo gesund, dann verursacht es plötzlich Brustkrebs. Zu wirklich jeder Theorie, wie 5 Portionen Obst oder Gemüse, findet man etwas, was dagegen spricht. Das hab ich besonders an meiner Recherche an meiner Facharbeit über Functional Food bemerkt. Im Prinzip kann man im Unterricht auch nichts glauben..

Also, solang eh nichts erwiesen ist, her mit der Schoki und dem Kaffee. Auf ein Tässchen, individualist :)D

W@ate!rflxy


Dass Kaffee die Vitaminaufnahme beeinträchtigt, habe ich noch nie gehört – wohl aber die Aufnahme von Eisen. Diese wird etwa um die Hälfte reduziert, aber auch nicht komplett blockiert. Du nimmst also trotzdem etwas auf und so lange du keine Mangelerscheinungen hast musst du dir wohl keine Sorgen machen. Was auch hilft, ist ein Glas Orangensaft zum Essen, durch die Säure wird das Eisen in eine andere, besser resorbierbare Form umgewandelt.

Schuld daran ist aber nicht das Koffein, sondern die im Kaffee enthaltenen Gerbstoffe (dies gilt ebenso für schwarzen Tee, nicht aber für z.B. Cola).

s=inmona;rcOh8x8


Es gibt halt falsche Legenden...

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