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Milch von glücklichen Kühen ist unmöglich

SVchan^naKaxy


Die Kälber kriegen das Collostrum ("Biestmilch") in der ersten Zeit von der Mutter. Darin sind alle wichtigen Antikörper. Danach ist es für das Kalb relativ irrelevant ob es Milchersatz oder Milch kriegt.

Schau dir doch diesen Satz nur mal an. Man kann doch nicht einfach dem Kalb seine Nahrung wegnehmen und durch irgendwas künstliches ersetzen. Ich krieg das nicht in meinen Kopf rein :|N

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Bei Menschenkindern wird ja auch Milchersatz "verfüttert" :-X

Zum Stichwort Vergewaltigung: Vergewaltigung ist in erster Linie eine Machtdemonstration, die sexuelle Komponente ist dabei nur Mittel zum Zweck bzw. sekundär.

Kühe kennen keine Lust wie wir Menschen. Ein Stier rammelt auch auf die Kuh ein. Da gibts keine Liebe.

Frage: Hast du mal in live eine Besamung gesehen?

SgunOf`loweurx_73


"Jemand wird ohne Einwilligung künstlich befruchtet."

Ich glaube kaum, dass eine Kuh die Reichweite versteht und sich bewusst dafür/dagegen entscheiden kann. Kinder werden auch ohne IHR Einverständnis medizinischen Prozeduren unterzogen, wenn die Eltern zugestimmt haben. Kann auch z.T. sehr unschön sein.

Und JA, man sollte sich mit Ernährung beschäftigen. Aber bitte ohne missionarischen Eifer, ohne abstruse Theorien. Mit Respekt andersartigen Entscheidungen/Lebensweisen gegenüber.

Ich hatte Ernährungswissenschaften als Leistungsfach im Abi. Wir waren im Schlachthof – und ich danach jahrelang absoluter Vegetarier. Bis ich dank eines Nebenjobs bei einem Biobauern (Milch, Eier, Getreide) gelernt habe, dass man tiere respektvoll behandeln kann. Er hat dennoch 1-2x im Jahr eine Milchkuh schlachten lassen (bei einem der wenigen Metzger, die noch selber schlachten dürfen, die es schonend für das Tier gestalten. Relativ betrachtet.). Der auch seine Hühner schlachtet und verkauft, wenn die Legeleistung nachlässt.

Denn Fakt ist auch: JEDER Bauer, und sei er noch so bio, öko und tierlieb, LEBT davon und hält Tiere nicht aus Mitleid. D.h. es wird IMMER irgendwann getötet.

Die Frage ist halt nur, wie oft und wie. Ich esse seither wieder Fleisch. 1-2x im Monat. Bio, wenn es geht. Manchmal geht es nicht, dann ist durchaus mal schlechtes Gewissen dabei. Aber eine bewusste Entscheidung. DIE sollte jeder treffen, die Tragweite einer solchen kennen. Und dazu stehen.

Wir sind alle keine Übermenschen, auch nicht die Veganer unter uns.

Und sorry, falls der Vergleich weit hergeholt ist: Es gibt eine Menge Menschen, auch bei uns, die unter miesen Bedingungen arbeiten. Warum muss eine Kuh glücklich sein, aber wie es Menschen geht, ist egal? Gut, dann bin ich halt so egoistisch, dass ich mein Wohlergehen (und meine Gesundheit) über das Wohlergehen eines Tieres stelle.

Aber bei Milch sind pflanzl. Alternativen für mich keine. U.a., weil ich aus gesundheitlichen Gründen auf ausreichend Calcium achten muss. Wird rein pflanzlich schwierig.

S>chfann{aKaxy


Bei Menschenkindern wird ja auch Milchersatz "verfüttert" :-X

Wirklich, wirklich schade, dass sich viele Frauen ihre Brust-Milchdrüsen durch alle möglichen Hormone kaputt machen und dann BEschwerden beim Milchgeben haben und dann auf irgendwelche Ersatzprodukte umsteigen.. :(v dabei ist Muttermilch so wichtig :)z o:)

Meinst du mich? Ne hab ich noch nicht gesehen.

EMhemalige,r Nutze[r (#69928)


Aber bitte ohne missionarischen Eifer, ohne abstruse Theorien. Mit Respekt andersartigen Entscheidungen/Lebensweisen gegenüber.

Das ist eine Forderung, die sich nur schwer erfüllen lässt. Ich kann die Gedankengänge und die moralischen Entscheidungen der Veganer, die ich getroffen habe, durchaus nachvollziehen. Einig war ich mir mit ihnen, dass zwischen Menschen und anderen Tieren ein Unterschied besteht, uneinig in der Reaktion darauf: Sie waren der Meinung, dass Tieren in manchen Belangen die gleichen oder zumindest ähnliche Rechte zustehen, wie sie auch Menschen besitzen. Diese Einstellung kann ich auf gewisse Weise nachvollziehen und auch respektieren, mir ist aber auch bewusst, dass dieser Toleranz umgekehrt nicht gegeben sein kann. Natürlich kann ich jemanden tolerieren, der ohne tierische Produkte lebt. Er verstößt nicht gegen meine moralischen Ansichten. Umgekehrt bin ich in seinen Augen jedoch eine Art Mörder. Vielleicht jemand, der weniger mordet, als die meisten Europäer, aber man respektiert auch keinen Serienmörder, bloß weil er nur alle paar Wochen jemanden zur Strecke bringt. Zwischen diesen Positionen gibt es keinen Kompromiss.

sBchn:ecke1x985


dabei ist Muttermilch so wichtig

In erster Linie das Collostrum, wie ich ja schon vorher angemerkt habe....

Meinst du mich? Ne hab ich noch nicht gesehen.

aber fleißig urteilen, ne? ;-)

Ich finde diese extrem-Vermenschlichung von Tieren abartig. Wie Lancis schon schreibt: Eine Kuh ist ein Tier, das sich wegen seines Sexual-Triebes fortpflanzt. Ich glaube kaum, dass sich Kühe über Verhütung, den richtigen Zeitpunkt, Prekip und Kita Gedanken machen...

Übrigens: Vom biologischen Standpunkt aus betrachtet ist die Fortpflanzung der Lebens"sinn". Von daher tut die Kuh beim Kalben genau das, wofür sie überhaupt existiert.

Wer von Dauerträchtigkeit ect. schreibt, sollte sich mal ein bisschen über Milchwirtschaft bzw. den Fortpflanzungszyklus einer Kuh informieren.

WMildCkater


Mein Schwager arbeitet in einer Milchviehanlage, bei einem Besuch dort, wollte ich die Kühe gar nicht sehen. 20.000 Liter Kühe, das ist schlichtweg Wahnsinn ! :)z %:|

Gvh7ostx22


hmm

was ist mit den Kühen die auf der Weide stehen? gehts denen nicht gut? oder den Bergkühen in den Alpen, die haben doch ein Leben wie Gott in Frankreich – vlt sogar besser!?

WNildkZater


Das sind zwar keine Milchkühe die sie hier haben um sie auf andere Flächen zu bringen, haben sie so eine Art Kastenwagen das sind etwa 20 Kühe drin die laufen müssen. Die Letzten bekommen immer Schläge damit sie laufen ! %:|

G"hosxt22


Ach, jetzt verderbt mir nicht die Lust auf Milch! wenn's danach ginge, dürfte man ja gar nix mehr Essen oder trinken, höchstens irgendwelchen Chemiefraß.

Sciraxt


Hm hier wurde das Arguemnt gebracht, das wenn man kein fleishc essen würde, es auch keine Zuchtbetriebe geben würde etc. Das würde dann aber bedeutend as es die meisten Kühe und so gar nicht geben würde. Wir schenken ihnen also ihr Leben dadurch,d a stellt sich jetzt erstmal die Frage ist es besser das sie gar nicht leben?

Und wer darf das entscheiden? Die veganer maßen sich ja an zu wissen was gut für die Kuh ist.

Bzw was wäre der Gegenvorschlag? Die KÜhe in die freie wildbahn zu entlassen und sie mal machen lassen?

Und zum Tehema Zivilisation, wir kriegen es noch nichtmal auf die Reihe uns nicht gegenseitig im großen Stil umzubringen, sollte das nicht ertsmal die oebre Priorität haben und dann können wir uns um die Tier ekümmern? Bzw. behandeln wir uns Menschen denn wirklich besser als die Tiere, so insgesamt betrachtet?

GShos*t22


@ Sirat

Daumen Hoch für deinen Beitrag, stimme dem voll und ganz zu!

s3unsemt40x0


Werden Pflanzenzellen verletzt, ergeben sich schwache elektrische Spannungen in den Zellen, die, mMn, bei Tieren als "Schmerz" gedeutet werden.

Pflanzen sind fraglos Lebewesen, denn sie haben einen Stoffwechsel. Um Schmerz zu empfinden, ist allerdings ein zentrales Nervensystem notwendig (beim Mensch sind das Gehirn und Rückenmark). Elektrische Spannungen in Zellen entstehen durch chemische Reaktionen, die z.B. durch Konzentrationsunterschiede und Ionenströmungen ausgelöst werden. Sie sind u.a. zum Transport von Informationen notwendig und entstehen regelmäßig und normal, z.B. auch beim Wechsel von Tageslicht zu Dunkelheit. Mit Schmerz hat das nichts zu tun.

Pflanzen sind biologisch auf "Verletzungen" eingerichtet, zumindest bis zu einem gewissen Grad. Tierfraß ist ein gutes Beispiel dafür.

Bei Früchten ist es sogar beabsichtigt, daß diese gefressen werden, da sie Samen enthalten. Die werden von Konsumenten unverdaut ausgeschieden und dienen so der Vermehrung der Pflanze. Das was wir als Frucht bezeichnen, dient tatsächlich ausschließlich dazu, Konsumenten anzulocken (genau wie Blüten nur zum Anlocken von Insekten dienen, die Pflanzen unbeabsichtigt bestäuben).

Moralische Probleme mit der Ernährung hat sich der Mensch selbst eingebrockt. Oder anders gesagt, es gibt viele Psychosen, wenn der Tag lang ist. Das ernährungsspezifische Problem liegt daran, daß sich viele Menschen (insbesondere dort, wo es Nahrung im Überangebot gibt) völlig unangepaßt an ihre Bedürfnisse ernähren. Das läßt sich schwer auf pauschale Aussagen wie "zuviel Fleisch/Zucker/Fett/etc." reduzieren. In der Summe ist es zu oft unausgewogen, d.h. von manchen Nährstoffen zu wenig und von anderen zuviel, beiderseits mit entsprechenden Folgen.

Die Überlegung, welche Nahrungsmittel sich aus anderen Gründen als der Verfügbarkeit substituieren lassen, sind eigentlich Luxusprobleme. Kuhmilch ist dafür immerhin etwas, was in unserem Lebensraum natürlicherweise vorkommt. Für Soja müssen wir erst unsere Kulturlandschaft manipulieren. Was der Mensch sonst so mit Natur und Umwelt anstellt, ist wohl eher ein ökonomisches Problem als ein moralisches. Die Stellschraube hierfür ist wie fast überall viel mehr der Geldbeutel als überemotionalisierte Nulldiskussionen (auch wenn die leider billiger sind).

E?hemal9ige{r Nu%tzeYrz (#28n28x77)


Ach, jetzt verderbt mir nicht die Lust auf Milch! wenn's danach ginge, dürfte man ja gar nix mehr Essen oder trinken, höchstens irgendwelchen Chemiefraß.

Genau das ist es was ich bei "aggressiven" Veganern kritisiere. Die verderben einem schlechtestenfalls jedes Engagement sich auch nur ein wenig mit der Ernährung auseinanderzusetzen und sie an solchen Stellen im Rahmen der Möglichkeiten zu verbessern.

Das würde dann aber bedeutend as es die meisten Kühe und so gar nicht geben würde. Wir schenken ihnen also ihr Leben dadurch,d a stellt sich jetzt erstmal die Frage ist es besser das sie gar nicht leben?

Müssen die Kühe in Massentierhaltung die nicht ihrer Natur entspricht auch noch dankbar sein das wir sie leben, leiden und sterben lassen?

s(chzniexki


ich habe einige zeit auf pflanzenmilch umgestellt und es ist und bleibt für mich einfach ungenießbar! genauso würde ich auch nie frischmilch trinken, weil sie mir nicht schmeckt!

man kann den grausigen geschmack nicht damit entschuldigen, dass man sich da nur dran gewöhnen muss, weil damit kann man nämlich alles mögliche entschuldigen.

und wie geschrieben, ich weiß ja, warum kuhmilch günstiger ist, aber so sollte es eben grundsätzlich nicht sein!

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