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Die Goldene 14 Stunden Regel

J/ulian%e68 hat die Diskussion gestartet


Ich habe auf VOX am Samstag die Sendung 'Anti-Aging' gesehen und unter anderem sprach dort ein Arzt aus Wien über den Verzicht von Nahrungsaufnahme ab 16 Uhr über 14 Stunden und welche Prozesse im Körper während des 14 Stunden-Nahrungsverzichts von statten gehen. Es werden wohl Wachstumshormone freigesetzt, welche eine vermehrte Zellerneuerung zur Folge hat.

Als Beispiel haben Sie eine Frau interviewt, welche 4 Wochen lang täglich ab 16 Uhr nichts mehr gegessen hat. Nicht nur das man zugeben muss, dass sie nach den vier Wochen wesentlich frischer aussah, so haben sich der Testosteronspiegel und die Menge des Wachstumshormons nach 4 Wochen verdoppelt. Ganz zu schweigen das sie nebenher noch an Gewicht verloren hat.

Ich muss zugeben, dass mich das schon sehr fasziniert hat. Erst einmal kostet der Nahrungsverzicht kein Geld und zweitens muss ich mir da keine Gedanken um Essenspläne o.ä. machen. Man isst wohl tagsüber ganz normal und ausgewogen und lässt letztendlich das Abendbrot weg. Klingt simpel.

Nun habe ich es gestern einmal ausprobiert und es war verdammt hart. ":/ Das Bedarf einer großen Menge an Selbstdisziplin. Mal sehen wie lange ich das aushalte. Vielleicht ist es auch nur die ersten Tage so schwer und irgendwann gewöhnt man sich daran?

Hat einer von Euch damit schon Erfahrungen gemacht?

Antworten
m?arzikMaI stexrn


isst du denn dann um halb vier richtig groß zu abend? irgendwie kommen mir die 14 stunden nicht sonderlich lang vor. wenn ich ganz normal um sechs zu abend esse, komm ich ja auch problemlos bis zum nächsten morgen um acht ohne essen aus ":/.

Sptefans,_Maxmi


@ Juliane68

hast du lust das wir uns einem spontanen selbsttest unterziehen und dann gegenseitig von unseren erfahrungen berichten?

ich war gerad heut morgen zur blutabnahme (wg ganz was anderem) und wenn ich das jetzt einfach mal 2 wochen ausprobiere könnt ich ja dann nochmal testen lassen und hätte gute vergleichswerte. klingt nach einem spannenden projekt, ich hab auch schon öfter davon gehört.

b`eetl1ejuicxe21


soll das unabhängig vom lebensrhythmus sein? also feste uhrzeit egal wann ich aufsteh und wann ich schlafen geh und wann ich arbeite etc? oder wird das dann angepasst... weil jeder Körper tickt ja anders und nicht in ner festen uhrzeit und wie marika schon sagt 14 stunden machen ja viele,... wieviele frühstücken nicht und haben so locker von 20 bis 12 uhr 16stunden.

Jwuliaxne68


Liebe Marika, man isst selbstverständlich um 16 Uhr nicht nochmals eine große Portion. Man nimmt am Tage normal sein Frühstück und sein Mittagessen ein. Zum Kaffeetrinken dann vielleicht noch eine Kleinigkeit und ab 16 Uhr ist wie schon gesagt Nahrungsverzicht angesagt. Die Zeitangabe 16 Uhr muss eingehalten werden, da die letzte Nahrung vor dem Zubettgehen verdaut sein sollte.

@ Stefans_Mami

Also ich bin dabei. :)^ Es wäre schön, wenn wir uns austauschen könnten und das wissen, dass es da noch einen anderen Mitstreiter gibt, der vielleicht genauso in den Abendstunden leidet wie ich <geteiltes Leid, ist bekanntlich halbes Leid> :)z , macht es vielleicht ein bisschen einfacher.

Wenn Du das labortechnisch sogar noch mitverfolgen lässt, dann würde ich mich sehr freuen von Deinen Ergebnissen zu hören.

Ich werde mich jetzt jeden Morgen hier einloggen und von meinen Erfahrungen berichten.

Jjulicane6#8


@ beetlejuice

Die Zeit ist eine feste Angabe an die man sich halten muss. Es hängt mit den in den Nachtstunden stattfindenen Regenerationsprozeß des Körpers zusammen. Dieser kann wohl nur optimal arbeiten, wenn er nicht mit der Verdauung beschäftigt ist und die Verdauung kann nur vor der Nachtruhe weitgehend abgeschlossen sein, wenn man nach 16 Uhr nichts mehr zu sich nimmt. Google doch einfach mal. Man findet da unter anderem auch ein Interview des Arztes, der diese These vertritt und dort wird von ihm das Wirkprinzip sehr gut und leicht verständlich erklärt.

EKmma;_PeeQl


Liebe Marika, man isst selbstverständlich um 16 Uhr nicht nochmals eine große Portion. Man nimmt am Tage normal sein Frühstück und sein Mittagessen ein. Zum Kaffeetrinken dann vielleicht noch eine Kleinigkeit und ab 16 Uhr ist wie schon gesagt Nahrungsverzicht angesagt. Die Zeitangabe 16 Uhr muss eingehalten werden, da die letzte Nahrung vor dem Zubettgehen verdaut sein sollte.

Dann ist die Gewichtsabnahme doch kein Wunder. Wenn ich ab morgen zwar normal esse, aber das Mittagessen weglasse, dann nehme ich ganz sicher auch ab. ;-)

Für mich klingt das danach, als würde jemand Selbstverständlichkeiten als neue Weisheiten verkaufen wollen. Gibt es schon ein Buch dazu? ]:D

T.rin0ityx001


Es geht auch nicht um Gewichtsabnahme sondern um Zellerneuerung. Angeblich soll man dadurch 'jünger' werden

Ich mache das schon seit Jahren so – unabsichtlich, meist komme ich abends nicht mehr zum Essen. Ob ich deswegen noch immer so jung aussehe und mich auch so fühle, lasse ich aber mal dahingestellt :-)

Jmuliabne6x8


@ Emma-Peel

Ich kann nur Trinity001 zustimmen. Die Abnahme ist nur ein angenehmer Nebeneffekt. Ziel ist es vielmehr den Testosteron-Spiegel und die Menge an Wachstumshormomen im Körper anzuheben. Google doch einfach mal was es im Körper bewirkt, wenn der Testosteronspiegel im Alter fällt, dann ist es vielleicht einfacher für Dich nachzuvollziehen, welche Beweggründe Leute haben diesen wieder anheben zu wollen.

L/ovHAuxs


Die Zeit ist eine feste Angabe an die man sich halten muss. Es hängt mit den in den Nachtstunden stattfindenen Regenerationsprozeß des Körpers zusammen.

Theorie. Wahrscheinlich noch falsch dazu. In der Praxis sind wir Deutschen sogar eher die Ausnahme, dass das Mittagessen die Hauptmahlzeit ist. Normal ist, dass das Abendessen die Hauptmahlzeit des Tages ist. Wenn das ein Problem für die Gesundheit sein sollte oder gar dem biologischen Rhythmus widerspricht, hätte sich das kulturell nicht so durchsetzen können.

Und wie kann die Zeit eine feste Angabe sein, an die man sich halten muss? Was ist mit Sommer- und Winterzeit? Was mit unterschiedlichen Schlafgewohnheiten und Arbeitszeiten? Wenn überhaupt irgendwas sinnvoll sein soll, dann eine Aussage wie: Ausgangspunkt ist das Frühstück. Es soll nach dem Nachtschlaf gegessen werden. Die letzte Mahlzeit vor dem Frühstück soll 14 Stunden zurückliegen. Wenn man mit 7,5 Stunden Schlaf und einer halben Stunde bis zum Frühstück rechnet, heißt das, dass man 6 Stunden vor dem Schlaf nichts mehr essen soll.

Und selbst dann bleiben die Fragen unbeantwortet: Für welchen Menschentyp gilt das, für welchen ist das egal und bei wem wäre das völlig kontraproduktiv? So viele Korrelationen kann man gar nicht messen, wie das hineinspielen könnten.

Y+E6lecxtra


Normal ist, dass das Abendessen die Hauptmahlzeit des Tages ist.

Und was ist bitteschön deine Quelle? %-|

Bfin;e 79


Gute "Quellen" finden sich vor allem in Südeuropa abends ab 20-21 Uhr in den Restaurants ;-D

LJovHxus


Ich bin selber ziemlich gut rum gekommen. Aber selbst in Europa brauchst du nur nach Italien, Spanien oder Frankreich zu gehen und schon sind die Essgewohnheiten auf den Abend fokussiert, das Geheimnis der gesunden mediterranen Küche sei u.a. ein Glas Rotwein am Tag. Der Unterschied zwischen Lunch und Dinner sagt auch im Englischen, wo der Schwerpunkt liegt. In Japan habe ich 10 Jahre gelebt, es habe die gesündeste Küche der Welt – und schwups hat sich die sogenannte Makrobiotik verbreitet. Die Hauptmahlzeit: Abends.

J:ul^ianxe68


@ LovHus

Es ist dein gutes Recht Zweifel zu hegen. Man soll ja nicht alles glauben, was einem über den Tag hin so erzählt wird.

Würde die 14 Stunden Regel das Non plus ultra sein, so würde es wohl jeder praktizieren.

Für mich allerdings klangen die Aussagen des Endokrinologen aus Wien schlüssig. Nach seinen Aussagen ist der Nahrungsverzicht zu der bereits von mir benannten Tageszeit wohl für die Testosteronspiegelanhebung und die Zunahme von Wachstumshormonen wissenschaftlich belegt. Diese Aussage nehme ich jetzt einfach mal so hin – kontrollieren kann ich das nicht. ;-)

Bekanntlich geht 'probieren über studieren', so dass ich es einfach mal selbst ausprobiere und meine eigenen Schlüsse hieraus ziehe.

Ich stimme Dir auch vollkommen zu, wenn Du die mediterrane Küche hier erwähnst – ist es schließlich allgemein hin bekannt, dass diese sich mehr als positiv auf die Gesundheit auswirkt.

rm3gga}e- girxl


Interessant, aber ich frage mich was passiert wenn ich meinen Körper vor dem schlafen gehen so lange 'hungern' lasse. Könnte er dann nicht denken wir sind in einer Hungersnot, fährt auf Sparmodus herab und ich fühle mich schlapp und nehme zu?

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