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9 Monate ohne Fleisch/ Fisch: kommt daher der Vitamin-B12-Mangel

Twun|guskxa


Hallo Mausi,

an deiner Stelle würde ich den Arzt bitten, dass er deinen Vitamin-, Mineralstoffhaushalt komplett überprüft, bei einem speziellen Labor wie Ganz-Immun.

Hast du alle die Werte, dann kannst du gezielt Orthomolekulare Medizin (Nahrungsergänzungsmittel) zu dir nehmen.

Vielleicht hast du auch einen Eiweißmangel. Man kann aus Linsen prima Soßen herstellen, die man als Beilage zu Gemüse und Kartoffeln, ect ißt. In Indien gibt es das häufig.

Vielleicht kannst du dir ein schönes Kochbuch kaufen, was alltagstauglich ist und dir da Anregungen holen. Gibt auch welche für Vegetarier, in denen genau erklärt wird, welche Lebensmittel gut zusammen passen, damit man keine Mängel bekommt. Auch Menschen die vorzugsweise Fleisch essen, können Mängel haben. Es kommt auf die Ausgewogenheit der Nahrungsmittel an.

a9gnes


Ist Dein Ferritin ok?

M8au6sil6x36


Was ist Ferritin? Hab da noch nie von gehört...

Hab schon mehrere vegetarische Kochbücher gekauft, da steht auch viel über Ernährung drin, aber die Gerichte sind alle so speziell (dabei sollen sie alltagstauglich sein...)und die Informationen sind so lala. Weiß immernoch nicht, wie ich mich ausgewogen ernähren kann...

Kennt ihr vielleicht gute Internetseiten?

a5gnxes


Eisenwert, ist bei vegetarischen Mädels oft zu niedrig.

_!Par%vatix_


Ich habe mich auch immer ausgewogen und gesund ernährt und dennoch einen Vitamin B12 Mangel bekommen. Es ist auf jeden Fall erst mal wichtig, die Ursache für den Mangel herauszufinden. Nach 9 monatiger vegetarischer Ernährung dürfte sich eigentlich noch kein Mangel entwickeln daher kann man die Ernährung als Ursache im Grunde ausschließen. Lasse dich daher mal bei einer Blutuntersuchung auf Antikörper gegen Intrinsic-Faktor und Parietalzellen untersuchen. Außerdem sollte per Magenspiegelung eine Autoimmungastritis ausgeschlossen werden. Weitere Ursachen für einen Mangel können Zöliakie oder eine Malassimilation sein. Ebenso kann durch eine Dauerbehandlung mit Protonenpumpenhemmern ein Mangel herbei geführt werden. Hashimoto kann auch zu einem B12 Mangel führen. Letzteres würde ja bei dir naheliegen.

Sollte sich herausstellen, dass eine Aufnahmestörung vorliegt, dann helfen nur Vitamin B12 Spritzen. Mit Spritzen wird der Magen-Darm-Trakt umgangen und es ist garantiert, dass B12 auch aufgenommen wird.

Der Arzt hat mir am Telefon gesagt, dass ich solche Spritzen bekommen kann, diese aber privat zahlen müsste.

Also spritzen muss man nicht zwingend zahlen. Kommt darauf an, was die Ursach des Mangels ist. Liegt eine Aufnahmestörung im Magen-Darm-Trakt vor, dann würde so ein Mangel früher oder später zu einer perniziösen Anämie führen. Das heißt, das du daran sterben könntest, wenn du nicht ausreichend mit Vitamin B12 per Spritze versorgt wirst. Das wiederum heißt, dass Vitamin B12 Spritzen für dich Lebensnotwendig sind und zwar dein ganzes Leben lang! In diesem Fall muss die Kasse die Kosten für die Spritzen tragen!

Ich bekomme die Spritzen auch bezahlt, obwohl man bei mir nicht mal weiß, was die Ursache für den Mangel ist. Alles, was ich oben bereits erwähnte wurde bei mir schon ausgeschlossen.

Rede einfach nochmal mit deinem Arzt darüber oder besser noch, mit deiner Krankenkasse! Da lässt sich sicher was machen ^^

M|ausi)636


Hashimoto wurde vor einiger Zeit bereits ausgeschlossen.

Ich werd wohl einen weiteren Arzttermin machen müssen ^^

Vielen Dank für eure Antworten!!

M6aaus^i63x6


Ich bin's wieder....

Seitdem ich diese Beschwerden habe ( Mitte März -> Angstzustände, Panikattacken, Übelkeit etc), habe ich auch gelegentlich komische Halsschmerzen...

Mein Hals fühlt sich von innen völlig normal an. Kein Kratzen oder so, aber eine Stelle tut mir ziemlich oft weh. Ist schwierig zu beschreiben, aber ich versuch es mal...

Es fühlt sich so ähnlich an wie ein pochender Kopfschmerz nur halt im Hals. Er ist aber nicht stechend, sondern eher "stumpf" und immer in dieser "Kuhle", wo der Hals aufhört...Ich hoffe, ihr versteht wie ich's meine :-p

Kann dieser Schmerz vielleicht mit meinem Vitamin B 12 Mangel zusammenhängen? Oder meiner Schilddrüsenunterfunktion?

Liebe Grüße

s_childkr!oete3npatient


Hmm.. eher mit der Schildi.. Die Werte nochmal überprüfen lassen und eine Ultraschall-Untersuchung durchführen lassen (eine Schildischall steht mir auch noch bevor ;-) )..

Vielleicht auch nochmal bei einem anderen Arzt, falls du die Befürchtung hast, dass dein zuständiger Hausarzt einfach nur mit den Augen rollt.

So wies aussieht nimmst Du die Tabletten noch nicht so furchtbar lang. Eventuell nochmal Deinen Apotheker fragen was der zu Deiner Medikation meint. Oft wird ja gerade am Anfang der Schilddrüsen-Therapie mit Unverträglichkeit reagiert, die sich dann bei konsequenter Therapie irgendwann von allein legen – dieser ganze Schilddrüsen-Regelkreis reagiert ja nachdem was ich mir so angelesen habe in meinen Physiobüchern anscheinend unheimlich träge auf äußere Einflüsse (z.B. Gabe von L-Thyroxin)..

M!ausri6x36


Meine wurde ja ~ Anfang April untersucht ( SD Ultraschall), aber da war alles ok...

TSH-Wert ist unter der 4,2- Grenze (knapp), aber viel hat sich bei mir noch nicht geändert.

Vieles kann ja auch von dem VItamin-B-12 Mangel kommen.... Da passen meine Symptome ja auch gut zu.

Hatte ja etwa einen Monat L-Thyroxin 25 von 1a Pharma genommne (Hatte immer Verstopfungen und irgendwann täglich Übelkeit, obwohl ich nur eine Tablette genommen habe)

nehme jetzt die von Henning..seit 2 Wochen etwa, aber immer nur eine viertel Tablette...Ich weiß, es ist sehr wenig, aber ich dachte, dass ich so diese Übelkeit vermeiden kann. Aber dennoch, ich hab seit etwa 3-4 Tagen wieder so ein tägliches Unwohlsein, ähnlich wie bei der anderen Tablette. WIll die Dosis langsam steigern.

Kann es sein, dass ich diese Übelkeit einfach wegen der "Umstellung" bekomme?

Auch wenn die Dosis jetzt lächerlich gering ist?

Als ich eine ganze genommen hatte ( etwa 1 1/2 wochen), da war mir wirklich immer so schlecht, dass ich dachte brechen zu müssen. Jetzt ist mir "nur" kotterig, unabhängig davon, ob ich etwas gegessen habe oder nicht.

s\chil=dkrFoektenpatxient


Schilddrüsenmedikamente gehören zu den wenigen Medikamenten (und das ist auch anerkannt), bei denen man nicht einfach mal schnell die Hersteller wechseln sollte.

Der Wirkstoff ist zwar der gleiche, die Menge auch – Aber sie unterscheiden sich erheblich in der Bioverfügbarkeit. Man kann als Apotheker dann "Pharmazeutische Bedenken" einlegen und die aufs Rezept kritzeln, und darf dann das Präperat was der Patient sowieso schon immer genommen hat herausgeben. Eben um sowas wie es bei Dir passiert zu vermeiden – also fängst Du im Prinzip gerade nochmal "von vorn" an mit der Einstellung deiner Schilddrüsenhormone.

lze s,ang ireal


TSH-Wert ist unter der 4,2- Grenze (knapp), aber viel hat sich bei mir noch nicht geändert.

:-o

Neuer Grenzwert ist 2,5!!!

M^ausbi63x6


Ich weiß ;-) Ist auch ein Grund, weshalb ich den Arzt gewechselt habe. Mir wurde erzählt, dass ich bei einem TSH-Wert von 6,36 gar keine Tabletten brauche. Zum Glück hatte ich mich vorher informiert...

Mein Wert soll jetzt (bei meinem neuen Arzt) auch auf etwa 2 gedrückt werden.

l4e ^sa{ngf reaxl


Wenn du bald mit dem Kinderkriegen anfangen willst, solltet ihr nen Wert von 1 und drunter anpeilen.

s(ch(ildk<roetenMpatixent


@ le sang real

Wenn du bald mit dem Kinderkriegen anfangen willst, solltet ihr nen Wert von 1 und drunter anpeilen.

Das sollte sie ggf. dann wenn es so weit ist, mit ihrem Gynäkologen besprechen.

Erst einmal steht ja die Verbesserung ihrer eigenen Gesundheit im Vordergrund.

Neuer Grenzwert ist 2,5!!!

So einfach ist es nun leider auch nicht :(v

Es gibt Bestrebungen den Grenzwert für das TSH generell – auch ohne eine Schwangerschaft oder Erkrankungen die dies erforderlich machen – auf 2,5µE/l abzusenken

– aber zurzeit streitet man sich eben noch darüber. Festgelegt ist da nocht nichts.

Deshalb behandelt jeder Arzt erstmal nach bestem Gewissen. Wie in anderen Posts in diesem Forum schon erwähnt, sollten nicht ausschließlich die Laborparamter des Patienten behandelt werden – sondern die Symptome die der Patient zeigt.

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