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Zunehmen trotz negativer Energiebilanz

JPan74 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

bin ja neu beim Thema "abnehmen" (2 Wochen bisher.. 1-2 kilo geschafft). Mir fällt auf: Man kann auch trotz negativer Energiebilanz zunehmen. Bitte mal um Feedback ob meine Überlegungen richtig sind.

Es kommt nicht nur auf die Gesamtmenge Kalorien an, sondern auch auf die Dosierung und den zeitlichen Verlauf. Wenn ich einen Bedarf von 2500 kcal/Tag hab, dann ist folgendes zu naiv gedacht: Wenn man bswps. bis abends erst 1200 gefuttert hat zu denken "dann kann ich ja noch 1000 Kalorien futtern und bin immer noch im negativen Bereich" (und dann auf zu Mc D :-D). Denn: Die Rechnung geht so nicht auf. Wenn man dem Körper nur 1200 kcal zuführt, hat er ja nicht wirklich einen Mangel, sondern baut das, was ihm fehlt, aus den eigenen Fettressourcen ab (was dann ja der eigentliche Effekt des abnehmens ist). Der absolute kcal-Mangel, den man dann abends hat, sind also keineswegs 2500-1200 = 1300 kcal. Sondern der Energiebedarf ist weitgehend schon gedeckt, aber halt nicht nur aus der Nahrung! Wenn man dann noch einen Big Tasty Bacon (respektables 1000 kcal-Monster) futtert, setzt man natürlich prompt wieder an, weil von den 960 kcal dieses Dings vielleicht nur noch 200 wirklich benötigt werden.

Kommt mir absolut plausibel und logisch vor. Sehe ich das richtig?

Gruß+Danke

Jan

Antworten
kXerqte\nkaexle


is sehr plausibel, wichtig beim Abnehmen ist vor allem der Ryrhmus.Dieses Kaloriengezähle halte ich für Quatsch. Weil der Mensch hat zu unterschiedlichen Tageszeiten einen unterschiedliuchen Bedarf. Isst man am Tag seine bestimmte Anzahl an Kalorien runter, so ist das trotzdem kein Rythmus

man sollte Zwischenmahlzeiten vermeiden. Morgens kohlenhydratreich essen um Energie für den Tag zu bekommen. Mittags kann theoretisch alles gegessen werden, und abends KH vermeiden Eiweiß- und Folsäurereich essen. Zwischenmahlzeiten vermeiden. Wenn man das einhält bekommt man relativ schnell Erfolgserlebnisse viele Grüße

S8chwa^rze+rTee


Der Körper funktioniert nicht wie eine Maschine, die alles was man zu viel an Kalorien isst anlagert. Umgekehrt funktioniert es auch nicht unbedingt, wenn der Insulinspiegel hoch ist, dann lagert der Körper für eine gewisse Zeit (bis der Muskeleiweiß als Energiequelle mit glukoneogenese verstoffwechselt ist) Fett an auch wenn man in einer negativen Energiebilianz ist. Dem kann man entgegenwirken, wenn man sein Insulinspiegel niedrig hält. Am besten funktioniert das, wenn man die Kohlenhydratzufuhr reduziert.

JUan74


Danke für den Hinweis. Schadet das dann den Muskeln?

Was soll man denn dann eigentlich essen? Nur Kartoffeln und Gemüse, ohne viel Fett gekocht/gebraten? ;-)

AHl;eonpoxr


Viel Gemüse, wenig Obst. Wenn Fleisch, dann gutes. Also nicht den billigen und schnell produzierten Kram.

Bei Getreideprodukten (Nudeln, Brot, etc) auf die Vollkornvariante setzen. Wichtig dabei: viele Sachen werden mit Farbstoffen (rote Beete, Zuckerkulör) eingefärbt um dunkler und vollwertiger zu erscheinen. Da muss man aufpassen.

Wichtig beim Essen ist, meiner Meinung nach, nicht nur die reine Kalorienzahl sondern auch die Qualität. Und die findet man wirklich nicht bei McD.

Die einfachste Faustregel ist nach meiner Erfahrung: kein Zucker, kein Weißmehl, kein Schweinefleisch.

DHuk&eNuxkem


Der Mensch funktioniert eben doch wie eine Maschine, halt nur wie eine sehr komplizierte, die sich auf äußere Umstände dementsprechend einstellt.

Deine Überlegung ist vollkommen falsch, du musst den mittelfristigen Zeitraum betrachten, ca 4-21 Tage. Damit kannst du zu einer richtigen Schlussfolgerung gelangen.

Der menschliche Körper kennt evolutionsbedingt nur zwei Zustände. In Zeiten des Überflusses Energie in Form von Fett speichern und in Zeiten des Mangels, Fett wieder in Energie umwandeln, also Energie speichern bzw freisetzen. Es kommt darauf an was du deinem Körper suggerierst.

Also möchtest du Fett loswerden muss deine "Kalorienbilanz" negativ sein. Du hast in deinem Beispiel vergessen das Fett welches verwertet wurde mit dem das du wieder zunimmst verrechnet werden kann, dadurch ändert sich die Summe nicht.

Natürlich können mit einem solchen Essverhalten andere negative Effekte provoziert werden, Müdigkeit, Muskelabbau, Kraftlosigkeit um nur ein paar zu nennen. Diese können dann zu einem niedrigeren Energieverbrauch führen und dir einen Strich durch die Energiebilanz machen. Die Frage sollte daher lauten:"Wie kann ich meinem Körper klar machen das jetzt Zeit zum abnehmen ist?"

Mein Tipp lautet daher, ernähre dich gesund und ausgewogen, informiere dich, achte auf deinen Körper An dieser Stelle hab ich mich nicht getraut, höre auf deinen Körper, zu schreiben. Es gibt nämlich viele die damit ein Problem haben. Anwesende natürlich ausgeschlossen. und vor allem bleib aktiv.

DxukeNLukem


Die einfachste Faustregel ist nach meiner Erfahrung: kein Zucker, kein Weißmehl, kein Schweinefleisch.

Was hat das Schweinefleisch da zu suchen?

A{leoxnor


Ich muss jetzt leider los, ich such es später raus. @:)

Ableoxnor


Mir hatte das vor einigen Jahren eine Allgemeinmedizinerin empfohlen, die ich wegen Hautproblemen aufgesucht habe. Ich hab da nicht näher nachgefragt aber irgendwann mal gegooglet.

Einen interessanten Artikel zum Thema findest du zB [[http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/schweinefleisch-und-gesundheit hier]]

Dlu9keNeukexm


Der Artikel von Dr. med. Hans Heinrich Reckeweg ist befangen, der Mann hat eine einzige Veröffentlichung in seinem Leben gemacht und das nur weil er seine Pillen besser verkaufen wollte, natürlich die aus eigener Produktion.

Außerdem geht es in diesem Artikel um Toxikologie und nicht um Fettreduktion durch das Meiden von Schweinefleisch.

A*leoBnor


Gesunde Ernährung ist wichtig um ein vernünftiges Gewicht zu erhalten oder zu erreichen. ;-)

Ich habe im ersten Monat wo ich das nach dieser Faustregel straight durchgezogen habe 5 Kilo abgenommen ohne zu hungern und ohne Sport zu treiben. Kann also nicht sooo verkehrt sein.

DIukeHNukxem


Ich könnte dich jetzt auf deine Aussage festnageln und erklären wie falsch deine Ansicht doch ist aber wenn ich jetzt mal annehme das du darauf hinaus willst das eine bewusste Ernährung wichtig ist, dann stimme ich dir voll und ganz zu ;-)

Aber deine Faustregel ist trotzdem Mumpitz, diese hat vielleicht in deiner speziellen Ernährungs- und Lebenssituation funktioniert aber das heißt nicht das dies bei jedem der Fall ist, insbesondere nicht bei Jan74.

AGle$onoxr


Ich geb ja zu, schlauer wäre es gewesen die Ärztin zu fragen warum sie mir das in dieser Kombination so empfielt. ;-)

D|ukeCNukxem


Nein, schlau wäre es gewesen sich zu fragen warum eine Ärztin dieses "Teufelszeug" nicht als solches entlarvt, ein Mediziner mit fragwürdiger Motivation allerdings schon.

J>an-74


@ Duke..

mir ist das dann auch aufgefallen. Wenn man weniger Kalorien zu sich nimmt als man verbraucht nimmt man ab, geht gar nicht anders. Der Unterschied ist wohl eher, ob man relativ linear abnimmt, oder mit stärkeren Schwankungen.

Muskelabbau klingt allerdings gar nicht gut.. wann tritt der auf?

Ich hab allerdings die Strategie, nur relativ wenig unter meinem Kalorienbedarf zu bleiben (laut diverser Internetrechner liegt der so bei 2500-3000 / Tag, je nach sportlicher Aktivität), ich sehe zu dass ich pro Tag so ca. 2000 zu mir nehme. Habs ja nicht eilig mit dem Abnehmen.

Ich glaub allerdings schon, das man bei McDo Qualität bekommt. Die Frage ist, ob die Sachen, die man dort kriegt, an sich gesund sind oder nicht. Aber was die eigentliche Qualität der verwendeten Zutaten angeht hab ich da relativ wenig Bedenken. Skandale können die sich nun wahrlich nicht leisten.

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