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Essen nach Hungergefühl oder nach bestimmten Uhrzeiten?

B]ianc;a55x5


Bin ähnlicher Meinung,wie Brandor.

Natürlich ist es gesund auf seinen Körper zu hören,aber da können natürlich auch gewisse Probleme auftreten.

Erstens hat man nicht immer etwas zu essen da,wenn man gerade Hunger hat,wenn man zum Bespiel gerade arbeitet,da hat man gar nicht die Chance nach Hungergefühl zu essen,weil es da halt nur bestimmte Pausenzeiten gibt.

Zweitens verwechseln viele Menschen auch Hunger mit Appetit,was wiederrum zu überflüssiger und unnötiger Kalorienzufuhr durch bestimmte Lebensmittel führen könnte.

Drittens ist bei jedem Menschen das Hungergefühl auch unterschiedlich stark ausgeprägt,meiner Meinung nach.Manche würden wahrscheinlich also gar nicht genug essen,wenn sie ausschließlich nach Hungergefühl essen würden.

Also finde ich es unnötig zu schreiben,dies oder das ist besser.Jeder sollte seinen eigenen Weg finden,wie er sich gesund und wohl fühlt.Ob nun nach Zeiten oder Hungergefühl,das muss jeder für sich selbst entscheiden! *:)

H+appwy Banxana


Ja sicherlich hat jeder andere Methoden sich zu ernähren. ;-) Aber ich habe für mich persönlich festgestellt das ich einfach mit dem Essen nach dem Hungergefühl am besten fahre. Und ich habe im Rahmen meiner Ernährungsumstellung einiges probiert. Aber jedesmal wenn ich öfters als nur nach meinem Hungergefühl esse fühle ich mich eklig voll. Und es ist ja nicht so das man nur einmal am Tag Hunger hat. Wenn man Hunger hat überlegt man sich eben was man essen möchte was nicht ganz so wenige Kalorien hat, wenn man totalen Wert darauf legt jeden Tag seinen GU zu essen.

Ich achte überhaupt nicht mehr auf Kalorien, geschweige denn darauf den GU ständig zu erreichen, der ist mir ganz ehrlich gesagt völlig schnuppe inzwischen. Ist mir viel zu stressig. Mein Körper sagt mir was er wann will und dann bekommt er das auch. Ich überschlage ab und an die Kalorien die Ich esse, aber ich esse was ich will und trotzdem ausgewogen. :-q :p>

Und es klappt super. :)^ :)^ :)^

Und das beste nach dem Hungergefühl essen, kann man am besten das ganze Leben lang so fort setzen. Vorrausgesetzt man hat seinem Körper das Hungergefühl nicht abtrainiert oder kaputt gemacht, durch jahrelanges "falsches" Essen, etliche Diäten und ständigem Futtern aus Appetit. Denn eine vernünftiges Hungergefühl hat JEDER. Ich habe noch nie jemanden erlebt der keines oder kaum welches hatte. Oft isst man einfach zu viel und zu oft so das der Körper ständig mit der Verdauung beschäftigt ist und es gar nicht zum Hungergefühl kommt, weil man alle 2-3 Stunden was isst. Wenn man nicht gerade ständig auf den Beinen ist, dann muss das nicht sein.

Und man sollte die Zeit haben nach Hunger zu essen.

Phetxia


Hmmm... also da ich im Job und Studium sehr eingespannt bin, ist es oft schwer mit dem Essen. Ich finde es grundsätzlich sehr vernünftig, nach Hunger zu essen, manchmal weiß ich aber auch, dass ich jetzt eine Stunde Zeit haben zum Essen und ansonsten fünf Stunden lang nix mehr kriegen kann, z.B., weil meine Experimente entsprechend gestaffelt sind. Dann esse ich schonmal etwas Leichtes, ohne echten Hunger zu haben, weil ich weiß, dass er definitiv kommen wird und es mich dann irgendwann wegfetzt. Wenn ich großen Hunger habe, kann ich mich nämlich auf nichts mehr konzentrieren.

Und ich muss vor dem Schlafengehen etwas Sättigendes essen, weil ich auch mit nur geringem Hungergefühl ums Verrecken nicht einschlafen kann.

=> Also ich machs meistens nach Hunger, aber manchmal muss es ein bisschen anders sein. :-) @:)

n6ajaunageuxt


Bei mir ist es ein Zwischending – ich esse drei Mahlzeiten am Tag, weil ich mein Hungergefühl nicht wahrnehme, wenn ich mich mit anderen Dingen beschäftige. Und eine unterzuckernde najanagut bekommt Kreislaufprobleme und schlechte Laune. Was und wieviel ich zu den Mahlzeiten esse, entscheide ich abhängig vom Hungergefühl. Für mich funktioniert das.

Heute habe ich gerade mal einen Schokopudding von Minus L gegessen und überhaupt keinen Hunger . Werde mir noch irgendwas anderes dann zu essen machen und versuchen wenigstens etwas runter zu bekommen.

Manchmal ist es wirklich so extrem das ich erst irgendwann Nachmittags oder sogar erst gegen Abend das erste mal am Tag Hunger bekomme.

Ich achte überhaupt nicht mehr auf Kalorien, geschweige denn darauf den GU ständig zu erreichen, der ist mir ganz ehrlich gesagt völlig schnuppe inzwischen.

Bist du sicher, dass du gesund bist und zumindest meistens deinen Grundumsatz isst? So wenig Hungergefühl ist für mich ein Alarmsignal.

C1ouchxi


Ich kenne das auch. Ich habe Hunger und wenn ich dann nichts esse, verschwindet das Hungergefühl nach einer Zeit wieder. Aber so lange es da ist, kann ich mich auf nichts mehr konzentrieren!!

Hmappy| BTanana


njanagut, ich habe nur ne super träge Verdauung die nur sehr schwer in die Gänge kommt. Deshalb habe ich manchmal erst sehr spät Hunger. Und ja es gibt Tage da futtere ich mir und anderen die Haare vom Kopf ;-D und es gibt Tage da esse ich aufgrund mangelnden Hungers und manchmal auch kaum Appetit nur das nötigste. Der Körper hat sehr wichtige Gründe wenn er erst sehr spät Hunger signalisiert. Wenn Magen und Darm noch voll sind und der Körper alle Hände voll zu tun hat die zugeführten Giftstoffe wieder los zu werden, kann es halt manchmal dauern. Das ist ein völlig normales Programm das der Körper abspult. Sicher kann man auch vor dem Hunger essen, Diabetiker die Gefahr laufen würden zu unterzuckern sollten das sogar, aber dann sollte man dem Körper nur leichtes zuführen. Quasi das Schonprogramm für Magen und Darm ansetzen.

Sobald der Körper sein "Aufräumprogramm" beendet meldet er Signale ans Gehirn, das er jetzt wieder für Nahrungsaufnahme bereit ist.

Im übrigen war der Schokopudding an besagtem Tag noch lange nicht das einzige. ;-) Das wäre dann wirklich zu wenig gegessen.

B[ra nxdor


Man sollte immer bedenken, dass wenn der Körper Hunger signalisiert eigentlich schon eine Unterversorgung besteht. Das Hungergefühl wird übrigens maßgeblich durch den Blutzucker- und Insulinspiegel beeinflußt. Prinzipiell sollte man eher leichte und ausgeglichene Nahrung essen.

REeneYess,axnce


Man sollte immer bedenken, dass wenn der Körper Hunger signalisiert eigentlich schon eine Unterversorgung besteht

Das halte ich prinzipiell für so falsch wie nur möglich. Wir essen viel zu oft, nicht zu selten.

Hunger ist ein natürliches Gefühl, und wer ständig VORHER etwas zwischen die Zähne schiebt, braucht sich in der Regel über zu viel Speck auf den Rippen nicht zu wundern. Es mag seltene Ausnahmen geben, die mit Unterzucker zu tun haben – aber alle anderen sollten 4 bis 5 Stunden zwischen den Mahlzeiten vergehen lassen, GERADE bis zum deutlichen Hungergefühl.

Bmrand^or


Mich würde jetzt mal interessieren wo du das her hast. Denn das Hungergefühl ist mittlerweile in der Ursache rein medizinisch lokalisiert und mittlerweile auch oft nicht mehr durch Nahrungsmangel erklärbar. Warum du meine Aussage für so falsch wie möglich hälst ist mir deshalb ein Rätsel und würde mich interessieren was es ist. . Würdest du dann auch sagen das Durst ein normales Signal ist (ist es nicht – ist ein Zeichen für Dehydration)? Prinzipiell bin ich ja für neue Infos immer dankbar, aber woher hast du deine Informationen. Es kommt nämlich grundsätzlich nicht darauf an wie oft, sondern was man isst.

Und wer sagt jetzt eigentlich, dass man 4-5 Stunden warten soll.

Dagegen ist das Sättigkeitsgefühl übrigens über die Magenausdehnung bestimmt. Wer sich satt "fühlt" hat in der Regel schon zuviel gegessen (gehen wir davon aus, dass jeder weiß, das man langsam essen soll und sich dieses Gefühl erst nach ca. 15-20 Minuten einstellen kann).

R eneehssanc]e


Das mit dem Sättigungsgefühl stimmt, dem pflichte ich bei.

4 – 5 Stunden sollte nichts gegessen werden, damit der Körper überhaupt Zeit hat, das Essen zu verdauen, sonst belastet es nur – und macht dick. Die Regel mit vielen kleinen Mahlzeiten gilt als überholt, ebenso wie sich Obst zwischendurch für viele als nicht förderlich herausgestellt hat zum gesunden Gewicht.

Du fragst, wo ich es her habe? Zu allererst gehört es zu den Erfahrungen, meinen und denen anderer; ich beobachte es rund um mich herum. Wer dauernd etwas isst, also ständig "herum grast", früher auch "Naschen" genannt, ist sehr häufig im Übergewicht, wer es nicht tut, also diese 4-5 Stunden-Regel einhält, ist es meist nicht.

Also ist es zum einen der gesunde Menschenverstand, der einem dies zeigt; zum anderen wird es von moderneren Ernährungswissenschaftlern meist so vertreten.

Oft etwas zu essen mag, wie gesagt, für Menschen, die zur Unterzuckerung und zum Untergewicht neigen, okay sein; Menschen, die eher mit ihrem Gewicht kämpfen, zu empfehlen, zu essen, wenn sie noch keinen Hunger haben, ist kontraproduktiv. Hunger zeigt in der Regel an: "Jetzt brauche ich etwas". Kein Hunger zeigt in der Regel an: "Ich bin noch gut versorgt".

Mit dem Durst ist es ähnlich: Die meisten Menschen sind gut bedient, wenn sie nach Durstgefühl trinken bzw. ihre Körpersignale beachten; nur wer verlernt hat, auf sein Durstgefühl zu hören, sollte etwas mehr trinken, aber auch nie mit heftigem Widerwillen massig Flüssigkeit in sich hineinschütten. Ständig über den Durst trinken zu sollen, ist auch so ein nie auszurottendes Märchen.

Also, ich halte insgesamt viel davon, auf den Körper zu hören, wie Du merkst.

A>priko"smennmarmelade


Ich esse auch nur nach Hungergefühl. Wenn ich nach den genauen Uhrzeiten gehen würde, wäre ich wahrscheinlich noch viel dicker, als ich es jetzt bin. :-/ :-/ :-/

Bweatxis


Ich dachte, beim Trinken wäre man nun auch soweit zu sagen, dass man nur dann trinken sollen, wenn man auch wirklich Durst. Die alte Regel "mit aller Gewalt 2 Liter Wasser reinkippen" gilt doch als überholt.

HEappWy Ba~nana


Genau solche Unsicherheiten in der Ernährungsideologie entstehen, weil ständig irgendwelche Wald- und Wiesen-Wissenschaftler und selbst ernannte Ernährungs-Gurus meinen das Rad neu erfinden zu müssen um sich einen Namen zu machen. Dann drückt man dem ganzen noch sein Namen auf, ändert hier und da etwas und voila, schnell hat man wieder was neues entdeckt was die alten Weisheiten ja völlig außer Kraft setzen müsste. :=o So weiß dann irgendwann keiner mehr was richtig und was falsch ist und jeder beharrt auf seinem Standpunkt. ;-D

B;rand*or


Da stimme ich Happy Banana voll und ganz zu. Das mit dem Essen kann ich jetzt nicht behaupten. Ich selbst neige eher dazu, ein paar Kilo mehr auf der Waage zu haben, nehme aber seitdem ich Training mit 4-5 kleinen Mahlzeiten am Tag kombiniere eher ab. So kenne ich es auch in meinem Umfeld. Ich habe in letzter Zeit viel mit dem Thema zu tun gehabt und finde es generell richtig spannend was man so liest.

@ Reneessance:

Wenn es dich mal interessieren sollte, was Hunger oder Durst im medizinischen Sinne eigentlich ist, kann ich dir doccheck als erste kleine Übersicht empfehlen. Denn Durst ist eine Reaktion auf Dehydration. Generell stimme ich dir in einem Punkt zu: Ja, man sollte auf jeden Fall auf seinen Körper hören. Denn nicht jeder Mensch ist gleich und man hat heutzutage beileibe nicht alles verstanden. Deswegen finde ich es auch schade, wenn man kategorisch sagt, "dieses oder jenes ist richtig falsch". Man sollte übrigens auch nicht ständig über den Durst trinken (nebenbei kann der Körper mehr als ein Glas innerhalb von ca. 15 Minuten auch gar nicht verwerten). Nur so gut es geht regelmäßig sollte es sein. Bei mir hilft es zumindest, dass ich nicht mal in der aktuellen Hitze zu Mittagstiefs mehr neige.

@ Beatis:

2 Liter waren bisher immer nur ein Richtwert (soweit ich das weiß). Ob man genug trinkt kann selbst kontrolliert werden. Wenn der Urin maximal leicht gelblich bis farblos und in jedem Falle geruchslos ist, dann hat man genug getrunken. Ansonsten wird die Niere zu stark belastet.

REeneeXssan.ce


Denn nicht jeder Mensch ist gleich und man hat heutzutage beileibe nicht alles verstanden. Deswegen finde ich es auch schade, wenn man kategorisch sagt, "dieses oder jenes ist richtig falsch".

Nichts mag für jeden gleich richtig oder falsch sein, ich stimme Dir zu! Du mir auch, wenn ich finde, diese Deine Worte:

Man sollte immer bedenken, dass wenn der Körper Hunger signalisiert eigentlich schon eine Unterversorgung besteht

klingen schon ziemlich allgemeingültig formuliert? ;-)

Wir sind uns also einig, dass alle Schlüsse sämtlich einer gewissen Individualität unterliegen? Dann brauchen wir das auch nicht weiter zu diskutieren.

Ich hatte mich schon bemüht, Ausnahmen mit einzubeziehen: Wer durch viele Diäten vielleicht kein Hungergefühl mehr verspürt oder einfach keines hat, muss sicherlich mit dem Thema anders umgehen, auch da sind wir uns wohl einig.

Zum Trinken habe ich nichts grundsätzlich Gegenteiliges behauptet – hier gelten in der Regel keine 3 Liter-Zwangsmengen mehr für jeden. Aber auch hier passt eines nicht für alle. Die Ausnahme bilden z. B. sehr alte Menschen, ihnen fehlt öfters tatsächlich das natürliche Durstgefühl, und wenn sie dehydrieren, kann das gefährlich werden.

Ferner sollte man bei großer Hitze deutlich mehr trinken als sonst. Dass auftretender Durst bereits einen Mangel anzeigt, das mag stimmen, aber auch da sollte man nicht unbedingt – "vorauseilend" sozusagen – diesem Körpersignal zuvorkommen; starke Flüssigkeitsabgabe wie heftiges Schwitzen oder häufiges Wasserlassen bilden hier für mich die Ausnahme.

Dass aber erst bei deutlichem Hunger und eben nicht vorher gegessen werden sollte, gehört inzwischen zum Standard der Ernährungstherapie.

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