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Wirklich essgestört, oder wollen mich alle ärgern?

SLun!flowexr_73


Die Mengen sind lächerlich. Dinee Bestrafungsaktionen erschreckend – und Deine extrem geringe Einsicht noch erschreckender. Es ist absolut nicht erkennbar, dass Du begriffen hast, dass Nichtessen und Selbstbestrafung durch exzessiven Sport NICHTS lösen, sondern Probleme schaffen.

Dass der Weg da raus hart ist: Ja. Aber ich lese nicht mal, dass Du verstanden hast, in welche Richtung es gehen muss. Allein das Verständnis (ohne, dass die Umsetzung sofort gelingt), wäre sooo wichtig. Also sowas wie "Ich habe den Impuls, morgen zu laufen und ins Fitnesstudio zu gehen, aber das ist nicht gut und ich versuche, es nicht zu tun". DAS wäre Begreifen & Kämpfen.

Aber Du bist völlig gefangen in Deiner Essstörungswelt. Erschreckend, angesichts von so viel Therapie. Was machst Du da? Warum dringt nicht zu Dir durch, wie gefährlich Dein Spielchen ist?

Du gehörst in stationäre Behandlung und nicht in eine Ausbildung. Unter den Umständen ist selbst das Berufsförderungswerk zum Scheitern verurteilt.

NFiobe3x0


Glaub mir, dass waren wirklich heftige Mengen (bspw. eben an Schokolade: 3 Merci, 1 Joghurette, 2 Ü-Ei Hälften, Knusper-Müsli und 4-5 Kekse)

Ähm ja. Solche Mengen atme ich in 2 Minuten ein.

Du hast wirklich ein total verzerrtes Bild von normalen Portionsgrößen. Kein Wunder nach deiner Extremhungerkur.

Du bist im Moment an der Grenze zum Untergewicht. Wahrscheinlich kannst du deine Essstörung noch herumreißen ohne das bleibende Schäden bei deinem Körper entstanden sind.

Dein Verhalten ist wirklich massiv gestört und wenn deine vorhandene Therapie nicht ausreicht solltest du wirklich über eine stationäre Therapie nachdenken.

Wie stellst du dir die Zukunft vor? Wie viel willst du noch abehmen? Willst du nie wieder normal essen? Willst du wirklich dauerhaft so leben?

B1oouSnty


Guten Abend,

"Ich habe den Impuls, morgen zu laufen und ins Fitnesstudio zu gehen, aber das ist nicht gut und ich versuche, es nicht zu tun". DAS wäre Begreifen & Kämpfen.

Und genau DAS habe ich gestern durchgezogen!!! Ich wollte eig morgens um 6 laufen gehen und danach dann gleich weiter zum Endokrinologen zwecks Bluttests und Nachmittags ins Fitnessstudio. Letzten Endes habe ich aber nichts von beidem gemacht. Ich war eine Stunde spazieren in der Zeit zwischen erster Blutabnahme+Dieses Hormon spritzen und der zweiten Blutabnahme. DAS wars.

Klar hatte ich ein super schlechtes Gewissen, aber ich habe es überlebt, ganz klar und geschadet hats mir auch nicht |-o

Heute war ich zwar im Fitnessstudio, hab letzten Endes aber in den ersten 10 Min gleich abgebrochen, da ich mal wieder tierische Bauchkrämpfe/Magenkrämpfe hatte. Das häuft sich in letzter Zeit leider auch.

1 1/2 Stck. Brot mit Käse, eine Scheibe Corned Beef und ein kleines Stück mit gaaaaanz dünn Nutella, ein bisschen Selbstgemachter Pudding (natürlich Kalorienreduziert ;-) ), ein bisschen vom dazugehörigen Kuchenboden (heute gabs also Kuchen getrennt :-q ) und 2 EL Müsli mit 1 EL Magerjoghurt mild. Schwupps du Wupps hatte ich übelste Krämpfe, Übelkeit, aufsteigende Hitze und die Laune war dann auch hinüber. Das war dann auch das heutige Essen. Mehr ist da einfach nicht mehr drin, meinem Bauch gehts nämlich immer noch nicht sooo besonders ":/

(Sorry für die blöde Frage, ABER: was kann ich gegen Verstopfungen unternehmen? tgl. Weizenkleie bringt rein garnichts, Sauerkrautsaft brachte auch lediglich Übelkeit und Ekel....)

Aber Du bist völlig gefangen in Deiner Essstörungswelt. Erschreckend, angesichts von so viel Therapie. Was machst Du da? Warum dringt nicht zu Dir durch, wie gefährlich Dein Spielchen ist?

Ich würde gar nicht mal sagen, dass es nicht zu mir durchdringt... Das ist ja das schlimme... Ich WEIß es, ich bekomme das tgl. mehrmals Zuhause zu hören, Freunde und Bekannte sagen es mir immer wieder und nicht zu vergessen Psychologe und Psychiater... Es ist nur... Naja, was meint ihr wie oft ich Abends im Bett liege, weine und einfach verzweifel. Einerseits weiß ich eben, dass es der reinste Müll ist was ich da mache und ich mich SO ganz und gar ins Grab bringe. Dass ich alles ändern muss und es einfach so nicht weiter gehen KANN! Tja und dann zieht es mich wieder auf die andere Seite, wo ich mir sage, dass ich abnehmen muss, dass ich fett bin, dass es echt eklig ist und ich ja eigentlich noch alles im Griff habe, alle anderen das falsch einschätzen und m ich unterschätzen. Ich habe unendliche Angst zuzunehmen und weitere etliche Jahre als großes Mobbing-Opfer zu gelten aufgrund meines Gewichts. Eingesperrt zu werden, Weggesperrt, mit Glas Flaschen beworfen. Ich möchte nicht mehr unter "Quasi Modo" gelten, ich möchte einfach akzeptiert werden, anerkannt sein und so leben, wie es andere in meinem Alter eben auch tun....

Das nächste traurige ist ja aber: Nun hab' ich mich quasi halbiert und was ist!? Ich hab trotzdem niemanden. Leben so wie vorher, sprich Isoliert, ohne vernünftige Freunde, keine Partys etc. Traurig oder!? Ich habe alles dran gelegt und genützt hats dennoch nichts... :°(

Du gehörst in stationäre Behandlung und nicht in eine Ausbildung. Unter den Umständen ist selbst das Berufsförderungswerk zum Scheitern verurteilt.

Aber die Ausbildung in dem BBW ist ein riesen großes Ziel von mir. Ein echter Lichtblick!!! Ich möchte da richtig reinhauen, mir einen stabilen Freundeskreis aufbauen, in der Schule glänzen und gerne zur Arbeit gehen!!!

Ich bin mir nicht sicher, ob stationär wirklich momentan das Richtige wäre.. Ich war ja bis vor 2, 2 1/2 Monaten noch (Teil-) stationär, meinst du in so eine Klinik spezialisiert auf Essstörungen? Da hat mir mal so eine Ernährungstante einen Flyer gegeben und mir eine Klinik in Hessen ans Herz gelegt, allerdings bin ich mir gar nicht so sicher, ob ich da wirklich hingehöre.... Habe mal gelesen, dass diese Kliniken als oberstes Ziel die Gewichtszunahme und somit das erreichen eines annähernd normalen Gewichts anstreben. Tja und das hab ich ja aber (173cm, 53kg), oder hab ich da falsche Infrmationen hinsichtlich der Therapieziele in diesen Kliniken?

Ähm ja. Solche Mengen atme ich in 2 Minuten ein.

Du hast wirklich ein total verzerrtes Bild von normalen Portionsgrößen. Kein Wunder nach deiner Extremhungerkur.

Das war ja nur ein Teil vom ganzen Tag, da kam ja noch einiges mehr dazu, insgesamt war es nachher:

- 1/2 Backkartoffel mit etwas Sour Cream

- 3/4 Stck. Straußenfilet

- 4 Merci, 1 Joghurette, 1 Kinderriegel, 1 1/2 Ü-EI, 8 kleine Schoko-Eier

- 15 Kekse

- 2 EL Haferflocken mit Quark, 2 EL Krokant, 1/2 Banane

- 1 Schüssel Knuspermüsli trocken

- 1 Apfel

- 3 Stck. Käse

- 2 Bonbons

- 1 Karamell Latte- Macciato

- 1 Scheibe Graubrot mit Krabbensalat und Käse+ Cornes Beef

Ich denke soweit war das alles. Da kommt dann doch schon so einiges zusammen und genau so fühlte ich mich eben auch. Ich denke nicht, dass ich da eine allzu große verzerrung der normalen Portionsgröße an den Tag gelegt habe, aber bitte sagt es mir, wenn Ich mich da wirklich so sehr täusche...

Wie stellst du dir die Zukunft vor? Wie viel willst du noch abehmen? Willst du nie wieder normal essen? Willst du wirklich dauerhaft so leben?

Das sind ganz interessante Fragen. Das sind genau die Fragen, wo ich immer wieder stark ins Stocken komme...

Wie gesagt, ich habe mir fest vorgenommen meine Ausbildung im BBW mit bravur zu meistern und dort praktisch endlich mal WIRKLICH RICHTIG "Fuss zu fassen" in meinem derzeitigen Leben!!!

Mein Psychologe hat mich nun auch schon desöfteren gefragt, wie viel ich denn noch gedenke abzunehmen, aber weißt du!? Ich kann es nicht beantworten, weil ich es nicht weiß.. So weit, bis ICH mich wohl fühle!? Irgendwie so... Kann ich nicht genau sagen.

Normal Essen... Hm, das definiert ja jeder irgendwie doch etwas anders. Ob du es glauben magst oder nicht, für mich ist das, was ich esse momentan irgendwie normal. Klar das ein oder andere Mal, wenn ich durch die Einkaufsstraßen laufe und da an einem Bäcker vorbei gehe, hier am China-Schnellimbiss, da gibts Crepe's... tja, da würd ich so manches Mal echt gerne dann auch mal was Essen, aber ich denke, auch "normale" Leute sagen sich dann "Ach komm, gibt nachher Zuhause was...". Muss man alles essen, worauf man appetit hat, bzw. was einem in den Sinn kommt?! Kann auch nicht gesund sein, oder? Wenn ich hier Zuhause in den Kühlschrank schaue sind da 100000... Sachen die Ich essen könnte, will ich ja aber eigentlich gar nicht, es ist einfach dieser sch**** Appetit, also spar ich mir den gang zum Kühlschrank ]:D

Es ist aber auch ein anstrengendes Leben SO, wie es ist. Es kostet unheimlich Kraft dem hunger bzw dem Appetit dauerhaft und immer wieder zu wiederstehen und stand zu halten. Es ist anstrengend dauerhaft über ein und das selbe Thema nachzudenken: Essen, Sport, abnehmen, Kalorien(bilanz). Genau wie das andauernde Kalorien zählen, zusammen rechnen, Sport einheiten abziehen, bzw Sporteinheiten zusammenzählen. Auch ist es anstrengend so viel Zeit vor Kochbüchern zu verbringen um Rezepte für die Familie rauszusuchen, bzw. immer wieder in der Küche zu stehen und denen leckere Menüs zu kochen, obwohl ich selbst nichts esse. Denen koche ich gerne deftige Menüs, kaufe meiner Mutter Schokolade oder Chips, meinen kleinen Geschwistern Gummibärchen, Kekse, Eis etc.

Nicht zu vergessen ist es auf dauer auch anstrengend, wenn man erstmal (ungelogen) manchmal 2-3 Stunden überlegt, was man essen KÖNNTE. Tja, und letzten Endes gibt es dann rein gar nichts, weil mir einfällt, dass es ja kurze Zeit später Abendbrot gibt und da bin ich ja gezwungen irgendwas zu Essen, also kann ich das andere lieber ausfallen lassen...

Eigentlich besteht mein ganzer Tagesablauf lediglich aus diesen Themen. Da bleibt gar nicht viel für anderes.... Und da kann ich GANZ KLAR sagen, N-E-I-N, so will ich NICHT dauerhaft leben!!!!!!!!

B2oounxty


Achso, nicht zu vergessen dieses ständige "hibbelige".... Ich kann nicht eine Sekunde still sitzen, lauf andauernd rum, "wackel" mit dem Bein, stehe lieber anstatt zu sitzen... Hauptsache bewegung eben (jedes Kalorienchen zählt...) %-| :(v

Das ist auch mir schon zu dolle, ehrlich.... Auch wenn ich mir ganz fest vornehme nun endlich alles besser zu machen, dass ist so drinne... Das fühlt sich an, als steuert mein Körper das selbst mit der andauernden Beweggung, habe da meist keine Chance einzugreifen und das zu unterbinden, dabei bringt mich das selbst schon um den Verstand... :(v

CYatAelyxn


somit das erreichen eines annähernd normalen Gewichts anstreben. Tja und das hab ich ja aber (173cm, 53kg),

Nein, du hast kein Normalgewicht!

Ich habe dein Gewicht und deine Größe in einen BMI Rechner eingegeben – er hat einen BMI von 17,7 errechnet – NORMAL wäre ein BMI von 19-24.

O%rangeCxanyon


Übergibst du dich regelmäßig?

S|unfloawer_Y73


Du bist SCHWERST essgestört.

Entweder reißt Du JETZT das Ruder rum und kommst (nach erst recht kurzer, aber intensiver Zeit in der Essstörung) da raus. Oder Du wirst die nächsten Jahre in dieser gedanklichen Tretmühle verbringen; mit der Essstörung nur andere (eigentlich relevante) Probleme "deckeln" – und Deinen Körper massiv schädigen.

Aber die Ausbildung in dem BBW ist ein riesen großes Ziel von mir. Ein echter Lichtblick!!! Ich möchte da richtig reinhauen, mir einen stabilen Freundeskreis aufbauen, in der Schule glänzen und gerne zur Arbeit gehen!!!

Wie soll das Funktionieren, wenn Du nur rumhibbelst, nur ans Essen/Nichtessen denkst – und Deinem Körper wichtige Energie für vernünftige ablaufende Denkprozesse vorenthältst?

Vom Perfektionimus mal ganz zu schweigen...

BooouFnty


Guten Abend,

schnell mal frohes gesundes neues Jahr!!!

Melde mich später nochmal. Liebe Grüße. @:)

B)oounxty


Guten Abend, guten Abend,

tja, was soll ich sagen?! Ich versuche gerade den harten Kampf um das zunehmen, bzw halten des Gewichts!!! Jetzt wo ich auf die 49 zusteuer muss ich entgültig was tun, gaaaaanz klar!!!! ":/

Das Problem ist einfach, dass ich bis Abends nie was runter bekomme, es ist der Kampf schlechthin... naja, heute Abend hab ich mir wenigstens dann ein kleines Ikea-Schüsselchen Müsli einverleibt, etwas brot mit nutella und gerade ein paar kekschen

s^chUneAcke1985


Mit den Mengen nimmst du rapide ab, nicht zu.

Bedenke doch, dass der Magen gar nicht mehr an seine eigentliche Aufgabe (Verdauung) gewohnt ist, auch ist er es nicht mehr gewohnt, dass er sich dehnen muss. Daher auch das starke Völlegefühl. Das bedeutet allerdings nicht, dass dein Körper jetzt satt ist und eine gesunde Ernährung erreicht. Der Magen kann halt einfach nicht mehr viel fassen und verdauen, deswegen muss man gegen die Bauchkrämpfe anessen. Da gibts keinen anderen Weg.

So wie du schreibst, bist du jetzt auf knapp 50kg, langsam solltest du dir Gedanken machen, ob du eingewiesen werden willst oder es noch halbwegs freiwillig (geplanter Klinikaufenthalt) hinkriegen willst? :-/

sBchn&ecke1(985


Bauchweh ist keine Ausrede, nichts zu essen!

Bauchweh bringt dich nicht um, die Magersucht aber schon!

SJunflowker_373


Abgesehen von den wenigen Kalorien quälst Du Deinen Körper durch ausgeprägten Vitaminmangel in der Ernährung zusätzlich...

a<gnes


was kann ich gegen Verstopfungen unternehmen?

Obst und Gemüse essen.

B*ooXun=txy


So wie du schreibst, bist du jetzt auf knapp 50kg, langsam solltest du dir Gedanken machen, ob du eingewiesen werden willst oder es noch halbwegs freiwillig (geplanter Klinikaufenthalt) hinkriegen willst? :-/

Habe eben mit einer Bekannten geschrieben, wie waren in der Klinik zusammen in einem Zimmer, und die hat gesagt, Sie macht sich tierische Sorgen und möchte mir nun dabei helfen, was zu unternehmen und die ganze Sache nicht noch weiter gegen die Wand zu fahren. Mal sehen....

sich)necke1{985


Na klar fällt so eine Entscheidung nicht leicht :)_

Aber wie du siehst leidest ja nicht nur du unter der Krankheit (das alleine wäre schon schlimm genug!), sondern auch dein Umfeld. Vielleicht kannst du mal versuchen, dich ein bisschen in die Lage deiner Angehörigen/Freunde einzufühlen, indem du dir vorstellst, du müsstest einem geliebten Menschen beim Verhungern zuschauen :°(

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