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Graupen - ein Nahrungsmittel mit schlechtem Ruf?

M-eta&lmEaxus


[[http://www.chefkoch.de/rs/s0/graupen/Rezepte.html ne ganze Menge Graupenrezepte!]]

Muss mich da mal durchklicken!

B`enetxton


ich bin mir sehr sicher, dass die mit einem anderen namen öfter gegessen werden würden. graupen - das klingt echt unappetitlich

Ja marika, das glaube ich indes auch. ;-)

"IIIIIiiiiiiiieeehhhhhh! der ganze Vorratsschrank ist voller Graupen!" :-o

Man ist zwangsläufig geneigt, erstmal den Kammerjäger rufen zu wollen. ;-D

Würden die Dinger beispielsweise "Bellagio" heißen und beim Italiener zur Rinderlende oder Schweinelendchen serviert werden, die Supermarktregale würden vor lauter Bellagio-Packungen fast zusammenbrechen. ;-D

BIene1ttoxn


Am Mittwoch werde ich mich mal mit einem Bellagio-Risotto versuchen. Laut gelesener Rezepte muss man dazu Zwiebeln andünsten und dann die Bellagio hinzugeben. Das ganze dann mit Weißwein ablöschen und, ähnlich wie Risotto unter Rühren immer wieder mit Gemüsebrühe auffüllen. Ich werde dazu noch etwas von den tiefgefrorenen italienischen Kräutern von Iglu hinzugeben. :)z

Das Einzige, wo sich die Rezepte widersprechen ist die Garzeit. Ich habe vieles zwischen 15 und 40 Minuten gefunden. Das ist natürlich (beim Kochen) eine enorme Zeitspanne. Reis zum Beispiel 40 Minuten köcheln würde einen weißen, schleimigen Klumpen bedeuten. ":/

aO.foish


weißen, schleimigen Klumpen

Das entspricht meiner Erinnerung an Graupen. 40 Min muss also richtig sein.

SIu]nflowEer_x73


Die klassische Graupensuppe war eher (zusammen mit Erbseneintopf) der Alptraum meiner Kindheit. Aber Graupen sind letztlich auch nur Getreidekörner wie Reis auch. Dementsprechend kann man damit recht viel machen (nur totkochen sollte man sie nicht; ich habe sie bei Suppe immer separat gekocht und dann zur Suppe gegeben, damit sie nicht total breiig-schleimig werden).

Habe sie lange Zeit auch immer mal wieder als Beilage wie Reis oder Nudeln verwendet. Schmecken auch prima in einer bunten Gemüsepfanne mit Lauch, Paprika etc. – und dann ger. Käse drüber.

Elllag8andxa


Da habt ihr mich auf was gebracht...ich könnte mal wieder Graupeneintopf machen – superlecker. Habe ich immer geliebt. Wenn ich einmal anfange mit der Suppe, will ich gar nicht mehr aufhören...ist wie Chipsessen. ;-D

R&l?mmp


Meine Oma hat Graupensuppe gemacht, lecker wars. Leider hat meine Mutter nicht ihre "Küche" übernommen und meine Oma kann ich heute nicht mehr fragen. Schade!

B4en$ettoxn


Rllmmp

Ich habe am Sonntag mal meine Mum gefragt, warum es in meiner Kindheit nie Bellagio gegeben gegeben hat und ich sie deswegen auch tatsächlich nicht als Nahrungsmittel kannte.

Ihre Antwort war, dass mein Vater sie gehasst hatte. Wie ich vermutete, scheint ein großer Teil des schlechten Rufes noch aus der Nachkriegszeit zu stammen. Wenn nix mehr da war, dann gab es eben gestreckte Graupensuppe.

Rnl{mmp


Wer weiß, warum wieso weshalb. Mein Opa konnte nur Haferschleimsuppe kochen, aber ganz ehrlich, die hat mir geschmeckt als ich mal da war und meine Oma unterwegs.

Nudeln und Reis gabs übrigens bei denen nicht, immer nur Kartoffeln. Auf die Frage warum, hieß es nur, was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht.

BYerne5tton


Haferschleimsuppe hört sich auch nicht viel besser an als Graupensuppe. ;-D

aD.fissh


Wie ich vermutete, scheint ein großer Teil des schlechten Rufes noch aus der Nachkriegszeit zu stammen.

Vielleicht auch an der "hemdsärmeligen" Machart. Bei Graupen denk ich als erstes: schleimig, gehaltvoll, schwer, echtes Fütterfutter. Meine Mutter war mal auf so einem alte-Rezepte-Trip, da hat sie Graupensuppe mal gemacht - dem Rezepteschreiber gings eindeutig ums satt machen, nicht um Geschmack. ;-D

B e!njetto!n


Bei Graupen denk ich als erstes: schleimig, gehaltvoll, schwer, echtes Fütterfutter.

Ist aber bei Risotte im Grunde nix anderes. Dennoch wird Risotto in Sternerestaurants mit großem TamTam und einem gepfefferten Preis serviert.

B[e7nEettxon


"Risotto" sollte es natürlich heißen. ;-)

ab.fixsh


Ja, ich stimme Dir auch zu, was den wenig PR-tauglichen Namen angeht. "Risotto" tönt halt besser und hat durch den Ursprung in der italienschen Küche den Anstrich von locker-leicht und gesund.

BVenet~tjon


Ja, ich stimme Dir auch zu

Das ich das nochmal erleben darf... :-D :)_

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