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Zweimal am Tag warmes Essen für Kinder?

eHrdbe:erzmaUusx27 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

wir haben bezüglich des Essens endlose Diskussionen zu Hause.es ist so,das mein sohn (5) von baby an eine Essstörungen hat.er hat noch nie "normal" gegessen.als baby und Kleinkind immer nur viel getrunken ( karottensaft,milch) und karottenbrei gegessen.manchmal obstbrei oder Jogurt.vom Kinderarzt hieß es immer nur,ihr Kind ist normal entwickelt und nicht untergewichtig,alles andere kommt von selbst.naja,ich also alles versucht und letztendlich dann das gekocht,was das Kind gegessen hat.als ich mir eine zweite Meinung von einem anderen Kinderarzt einholen wollte,hieß es von dem,ich solle ihn mal ne Woche hungern lassen,dann würde er schon essen was auf den Tisch kommt. ":/ die Idee fand ich nicht wirklich gut.

Jetzt sind wir umgezogen und haben eine neue kinderärztin.Diese sagte bei der letzten Untersuchung,das das von allein käme,er sollte nicht gezwungen werden.als essstörung kann es aber nicht diagnostiziert werden,weil er kein untergewicht hat.

Nun ist es so,das man wirklich an zwei Händen abzählen kann,was er wirklich isst.meinen Lebensgefährten regt das unheimlich auf.das er eben nur Fleisch isst,keine Kartoffeln oder Gemüse.wir sind uns sonst auch so gut wie immer einig in der Erziehung,nur dieses Thema bietet immer Streitpotenzial.ich bin dafür ihm erstmal zu kochen was er mag und einfach ab zu warten.wenn mein Sohn dann ausnahmsweise mal im Kindergarten mit isst und ich abends dann koche,will mein lebensgefähre das mein Sohn Brot isst (was er auch nicht mag,nur knäckebrot und laugenbrezel) weil einmal warm reicht.oder wenn wir auf einem Fest sind und er isst dort beispielsweise eine bratwurst,soll er eben abends nicht mehr warm essen.ich aber bin froh um alles was er isst,weil er eben auch generell keine großen Mengen isst.

Wie steht ihr zu dem Thema?kennt ihr das oder habt ihr Tipps?

Danke schon mal

Liebe Grüße @:)

Antworten
DLoRox27


Lustig, ich habe dieses thema vorher gerade erst mit einer freundin besprochen, ihr mann und sie streiten auch ständig weil die tochter nicht isst bzw nicht gegessen hat.

Naja was soll ich sagen, ich habe die selbe meinung wie der kinderarzt, ich würde ihn hungern lassen, er stirbt nicht daran.

Meine freundin hat es jetzt auch so gemacht, nach 3 tagen war das ganze vorbei, jetzt isst sie alles was am tisch kommt.

Die kleinen sind total schlau, dein sohn weiss ganz genau das du immer nachgeben wirst, also warum sollte er dann essen oder probieren was du ihm gibst wenn er eh bekommt was er will und nur ein bissi bockig werden muss?

Ich hatte das mit meiner tochter damals auch kurz, da war sie aber erst 12 monate alt, habe sie auch "hungern" lassen und am übernachsten tag hat sie dann doch das gegessen was ich ihr gegeben habe.

Du lässt deinen sohn ja nicht wirklich hunger, du gibst ihm ja was, wenn er nicht will kann der hunger nicht besonders gross sein.

Das ist meine meinung dazu.

@:)

DAo5Ro2x7


Aja und thema warmes essen. Ich finde nicht das man 2 mal am tag warm essen muss. Unser kinderarzt sagte auch das man das nicht muss wenn man nicht will und wenn man das möchte dann kann man das auch.

Wir machen es so:

In der früh frühstücken. Manchmal mit eierspeise (warm), manchmal mit brötchen, manchmal mit müsli und manchmal gar nicht.

Mittag: immer warm, manchmal gar nicht.

Abend: meistens kalte platte, sehr selten reste vom mittagessen, manchmal gar nicht.

und zwischendurch obst oder gemüse geschnitten.

m#ari9on auxs wien


wenn du immer nachgibst,ihm alles durchgehen lässt,wirds nicht besser sondern schlechter.

so erzieht man die kurzen zu tyrannen-und das wird sich dann auch auf andere bereiche erstrecken

sicher nimmt man auf vorlieben rücksicht,klar,allerdings bin ich mir sicher,dass er was anderes auch ausprobieren wird,er draufkommen wird,dass es doch viele andere sachen gibt,die ihm schmecken-wenn ers erst mal probiert hat.

ich bin zwar nicht der verfechter von dem alten spruch"was auf den tisch kommt,wird gegessen"

trotzdem würde ich mich nicht so zum spielball meines kindes machen wollen.

essen machen-vor ihm hinstellen-isst er ists gut,wenn nicht ohne kommentar wieder wegräumen,und nix anderes geben

klar,sachen die ihm wirklich zuwider sind sind nicht zielführend ihm anzubieten.jeder hat so seine sachen,die er wirklich nicht mag,auch bei grösstem hunger nicht runterbekommt.

ECll]aga/ndxa


Hmm...kann mich da nicht entscheiden. Aber ich finde, wenn vor vornherein ein scharfer Wind am Tisch weht: was auf den Tisch kommt, wird gefuttert, dann wird man ja nie wissen, was dem Kind eigentlich schmeckt, wenn es sich eh alles ins Gesicht drücken muß, was auf dem Teller ist.

Wie bei meinen Sims würde ich auch dem Kind den freien Willen lassen, um abzuchecken, was mein Kind essen möchte. ;-D @:)

Wenn ich dann merken würde, es nutzt das aus und übertreibt, würde ich auch eingreifen.

Gutes Gelingen! :)*

Wvei:denfexe


Als ich noch Kind war, gab es Abends immer kalt. Also eine Suppe (Cremesuppen wurden immer portioniert eingefroren und dann unter der Woche aufgetaut. Oder es gab Brühe mit Nudeln oder Backerbsen) und ansonsten Brot, Gemüsesticks, Butter und Käse. Warm gekocht wurde bei uns damals nur Mittags.

Ich finde also auch nicht, dass man zweimal warm kochen muss. Mit dem Brot ging das immer ganz gut, jeder konnte sich einfach nehmen was er wollte. Mal mehr Gemüse, dann mal ein Butterbrot oder Käsewürfel.... Ich kann verstehen, dass du froh bist um alles was er isst.. Klar. Aber ich würde nicht extra nochmal was kochen... Gerade kalte Platten haben ja den Vorteil, dass sich jeder frei bedienen kann, je nachdem worauf er gerade Lust hat. Und wenn du sagst, dass er Knäckebrot mag - dann richte davon doch auch ein paar Scheiben an, dann nimmt er eben die. Die kann er ja auch in Suppe tunken, wenn der diese mag. Und vielleicht probiert er dann auch mal und findet noch ein paar andere Dinge, die er mag @:)

kCallxa


hm schwieriges thema. hat er denn wenigstens alles mal probiert um sagen zu können das mag ich nicht? oder werden bestimmte lebensmittel partout abgelehnt?

ich war als kind auch so ein heikler zipfel, wie man es bei uns zu pflegen sagt ;-D ich kann mich erinnern, dass ich ganz viel nicht gegessen habe, obwohl ich es noch nie probiert hatte. zb mais... ihhgitt mais, wie eklig.... meine mutter hat es aber eines tages trotzdem einfach in den salat gemischt. und der musste immer aufgegessen werden, bevor es die eigentliche mahlzeit gab. die ersten paar male gabs noch mega traraa und dann mochte ich den mais. wenn mir etwas wirklich nicht schmeckte musste ich es nicht essen, aber 2-3 mal musste ich es probieren, sonst gabs eben nichts zu essen. ich würde das ehrlich gesagt auch nicht mit mir machen lassen. ich kann mir ehrlich gesagt auch beim besten willen nicht vorstellen, dass sein voller nährstoffbedarf gedeckt ist. du bist der chef zuhause, nicht dein kind ;-)

SQunfblowier|_73


Nur ganz kurz:

Eine Bratwurst unterwegs ersetzt nun wirklich keine richtige warme Mahlzeit... Zwei Mal warm sollte nicht zur Gewohnheit werden, andererseits finde ich diese Ausgrenzung auch blöd. Und nur weil das Essen warm ist, ist es ja auch nicht falsch, anders, zuviel,...

Kurzum:

Lieber 2x am Tag warm, als das Kind bewusst auszugrenzen, nur weil es im Kindergarten schon warm gegessen hat!!! Ziel sollte doch sein, dass das Kind regulär mitisst und die Sonderregelungen weniger werden.

Was das Wählerische angeht:

Ich war auch ein ziemlich pingeliges Kind, was manches nicht mochte. Aber manchmal ziemlichen Drukc bekam. So sehr, dass Tränen flossen und ich dankbar gewesen wäre, hungern zu dürfen. Von daher bin ich dafür, zu respektieren, wenn ein Kind etwas absolut nicht mag.

Aber es sollte halt eine Auflistung sein, was das Kind NICHT mag. Und nicht eine kurze Liste, was das Kind überhaupt ist. Da könnte man wirklich mal ein wenig hungern lassen und gucken, was passiert. Ebenso finde ich "von allem einen Bissen probieren und erst dann sagen, dass man etwas nicht mag" durchaus hilfreich.

sFucrerxie


Ich kenne die Problematik nur aus der Sicht deines Sohnes.

Ich habe von klein auf nach dem Babybrei (von dem ich nur eine Sorte aß) nur eine Wurstart, Weissbrot, Kellogs und jeden Tag etwas frisches Gemüse gegessen. Meine Mutter ist ständig mit mir zum Arzt, weil sie dachte mit dieser einseitigen Ernährung, kann ich gar nicht gesund sein. Doch der Arzt sagte ich bin quietschfedel, auch wenn ich immer 2-3kg weniger wog, was aber auch auf meinen großen Bewegungsdrang damals zurück zuführen war.

Bis zum Alter von 10Jahren kamen Pizza, Salami und Pommes und noch paar Kleinigkeiten hinzu, nichts weltbewegendes.

S

Im Alter von 10-13 fing ich plötzlich vermehrt an Sachen zu probieren und zack konnte man mit mir überall hingehen ohne ein riesen Theater zu haben ob es IRGENDETWAS angeboten wird, was ich mag! :)=

Ich sage nichts, dass es bei deinem Sohn auch solange dauert oder länger, aber bitte zwinge ihn niemals! Meine Mutter hat sich immer bemüht - genauso wie du es tust - das ich überhaupt was esse. manchmal jedoch ist selbst die beste Mami mit ihrem Latein am Ende und dann hieß es auch mal für mich "du bleibst da jetzt sitzen bist du wenigstens eine Kartoffel aufgegessen hast" und glaub mir ich habe mich bemüht, aber es ging einfach nicht. Beim Anblick von Essen, das ich nicht mochte würde mir schrecklich übel. Ich fand zwar immer Wege das Essen verschwinden zu lassen, meistens hatte meine Mutter aber schon vorher resigniert den Versuch abgebrochen. Sie sah mir an was für eine Überwindung es mir kostete.

Ich kenne die Problematik nur aus der Sicht deines Sohnes.

Ich habe von klein auf nach dem Babybrei nur eine Wurstart, Weissbrot, Kellogs und jeden Tag etwas frisches Gemüse gegessen. Meine Mutter ist ständig mit mir zum Arzt, weil sie dachte mit dieser einseitigen Ernährung, kann ich gar nicht gesund sein. Doch der Arzt sagte ich bin quietschfidel, auch wenn ich immer 2-3kg weniger wog, was aber auch auf meinen großen Bewegungsdrang damals zurück zuführen war.

Bis zum Alter von 10Jahren kamen Pizza, Salami und Pommes und noch paar Kleinigkeiten hinzu, nichts weltbewegendes.

Im Alter von 10-13 fing ich plötzlich vermehrt an Sachen zu probieren und zack konnte man mit mir überall hingehen ohne ein riesen Theater zu haben ob es IRGENDETWAS angeboten wird, was ich mag! :)=

Ich sage nichts, dass es bei deinem Sohn auch solange dauert oder noch länger, aber bitte zwinge ihn niemals! Meine Mutter hat sich immer darum bemüht - genauso wie du es tust - das ich überhaupt was esse. manchmal jedoch ist selbst die beste Mami mit ihrem Latein am Ende und dann hieß es auch mal für mich "du bleibst da jetzt sitzen bist du wenigstens eine Kartoffel aufgegessen hast" und glaub mir ich habe mich bemüht, aber es ging einfach nicht. Beim Anblick von Essen, das ich nicht mochte würde mir schrecklich übel. Ich fand zwar immer Wege das Essen verschwinden zu lassen, meistens hatte meine Mutter aber schon vorher resigniert den Versuch abgebrochen. Sie sah mir an was für eine Überwindung es mir kostete.

Darum lass deinem Sohn die Zeit, die er braucht. Fange erst gar nicht mit solchen Experimenten wie 'hungern lassen' an, wenn du dir sicher bist, dass es sich hierbei um keine Machtspielchen handelt. Ich bin übrigens nicht zum Tyrann mutiert ]:D , ganz im Gegenteil, ich war sehr gut erzogen und wusste mich zu benehmen. o:)

Ich würde das auch nicht immer sofort in die Ecke "hast dein Kind nicht im Griff" kicken. Ich würde gern mal sehen wie ein Erwachsener reagiert, wenn er gezwungen wird etwas zu essen, was ihm bereits beim ersten Bissen Übelkeit hervorruft.

Ich habe keine Ahnung inwiefern die Psyche eine Rolle spielt, wenn man als Kind kategorisch soviele Lebensmittel ablehnt, aber ich mochte die Sachen einfach nicht essen.

Ich weiß, dass es oft zum Haare raufen ist :)_ Ich erinnere mich gut daran, wie meine Mutter sich Kommentare von anderen Müttern anhören musste, oder auch wenn wir irgendwo zu Besuch waren. Aber egal wo, immer konnte Futter für mich Spezi aufgetrieben werden und jetzt - im Alter von 22 Jahren und Normalgewicht und bekennender Allesfresser - kann ich sagen: geschadet hat's mir nicht!

P.s.: Zu deinem werten Lebensgefährten: ich habe zwar selber keine Kinder, aber ich würde es niemals zulassen, dass jemand mich und vorallem mein Kind in dieser Art von Problematik unter Druck setzt.

S-upe-r|kröxte


Nä, zweimal kochen, einmal täglich reicht mir ;-D . Meine Kinder müssen nicht alles essen und auch nicht aufessen, aber wenn sie gar nichts essen gibts keinen Nachtisch.

Meine Jungs sind "Gemüseverweigerer", aber jetzt trauen sie sich an immer mehr ran, freiwillig. Ich war ein Fleischverweigerer und esse es nun gerne, nicht täglich.

Man kann ja Fleisch gut verpacken und gesund. In Bolognese haue ich immer viel Knobi rein, überhaupt in Soßen.

Ist dein Sohn nichtmal einen Döner oder so. Vielleicht hätte er Spaß wenn ihr mal zusammen Pizza backt und er sie belegen darf.

sIucr;erie


Sch*** Handy entschuldigt, dass es mittendrin von vorne losgeht :=o

HKarlukiexs


sag mal, wie ist es denn im kiga?

mein gr0ßer hat zu hause auch immer nur bestimmte sachen gefuttert, bei gemüse od. tomaten u. gurken hat er teilweise sogar regelrecht gewürgt. wehe er hat in der soße einen hauch eines zwiebel od. paprikastückes gefunden. in der kita wars nie so ein problem. ich finde auch, dass man sich keinen gefallen tut, wenn man zu sehr darauf rücksicht nimmt (wenn keine erkrankung od. untergewicht vorliegt). das können sonst reglrechte kleine "machtspielchen" am tisch werden und es ist auch gar nicht so einfach zu zuschauen, wenn das kind sein essen nicht anrührt. ich würde stück für stück versuchen seinen essenshorizont zu erweitern, geschmack ist immer auch gewöhnung (frei nach dem motto, was der bauer nicht kennt, dass fr... er nicht). und es kann auch nicht immer nur das lieblingsessen geben. natürlich würde ich ihn auch nicht hungern lassen. aber vielleicht weckst du beim einkaufen seine neugier, wenn er sich etwas aussuchen kann, was er mal probieren möchte. ansonsten, beim kochen helfen lassen usw.

zweimal warm am tag muss nicht verkehrt sein aber ganz schön teuer und aufwendig, oder? außerdem wäre es wieder eine "extrawurst" (im wahrsten sinne des wortes), die dem kleinen mann gebraten wird. ich finde die idee mit der kleinen suppe (die auch vorbereitet werden kann und eingefroren wird) gut – überlege das auch gerade für uns.

e"rdbe+ermaEus2x7


Danke für eure Antworten.also es ist so,das er schon probieren soll.dies läuft aber meist mit Geschrei und tränen ab und er würde dann warscheinlich wirklich nix essen.was mich so stutzig macht und der kinderärztin Sorgen ist,das er sogar vor dem Geruch von manchem Essen Ekel hat.und teilweise richtig das würgen bekommt wenn er etwas probieren soll.

Eine Zeit lang wollte er nicht mehr in den kiga.es gab panisches Angstgeschrei.irgendwann hat er mir erzählt,das er dort alles essen MUSS und deshalb nicht mehr hin will.die Erzieherin bestätigte mir dann im Gespräch,das er seit Wochen über eine Stunde mit ihr am Tisch säße bis alles aufgegessen sei und ja,er würde würgen,aber das wäre ihrer Meinung nach nur Show.seit dem isst er nur noch mit,wenn es etwas gibt was er zumindest zu Hause schon mal gegessen hat.zwar gibt es an diesem Tag auch morgens gezeter,aber er geht ohne Weinanfall. Hungern lassen,das schaff ich nicht :-) auch wenn es möglicherweise davon besser werden würde.dafür bin ich zu weich,gebe ich zu.ich habe inzwischen einfach gelernt,um das rum zu kochen was er mag.nudeln isst er eben ohne soße,Pizza nur den teig und bei Fleisch mit Kartoffeln und Gemüse isst er eben nur Fleisch und eine (Pflicht)Kartoffel.

Wollte nur mal hören,was ihr so zu dem Thema denkt und ich vielleicht wirklich alles falsch mache ":/

RgiQghtxNow


@ erdbeermaus:

Mein Bruder hat früher auch nur bestimmte Dinge gegessen und das sehr mäkelig, ich hingegen habe eigentlich immer alles gefuttert (was man auch sieht ;-D ). Bei meinem Bruder spielte früher auch rein, dass er Allergien bzw. Intoleranz gegen Soja, Laktose und viele andere Sachen hatte und einfach auch nicht alles essen durfte.

Meine Mutter hat dann halt vermehrt das gekocht was er mag, da er eben auch so ein schmaler Hänfling war. Ich kann mich an Phasen erinnern da hat er sich den ganzen Tag von Broten ernährt auf denen entweder nur Kräuterquark oder Leberwurst war und nichts anderes. Oder er ernährte sich nur von Kellogs und Eistee.

Er wurde nie gezwungen was zu essen und das halte ich auch für falsch. Wie soll ein Kind ein gesundes Verhältnis zum Essen entwickeln wenn es gezwungen wird zu essen, egal ob es schmeckt oder nicht?

Irgendwann als er langsam in die Pubertät kam hat er sich dann auch an unbekannte Speisen herangewagt und sich wild durch alles durchgetestet.

Ich würde es so beibehalten wie du es machst, denn dein Sohn wird irgendwann von alleine Essen. Ich kenne nämlich auch den umgekehrten Fall einer Freundin die immer gezwungen wurde alles zu essen und sich jetzt vor so vielen Speisen ekelt, dass ihr schon vom Anblick schlecht wird.

Snhojxo


die Erzieherin bestätigte mir dann im Gespräch,das er seit Wochen über eine Stunde mit ihr am Tisch säße bis alles aufgegessen sei und ja,er würde würgen,aber das wäre ihrer Meinung nach nur Show.

Uff. Das finde ich ganz schön schlimm.

Ich war als Kind ein mäkliger Esser und habe überwiegend wirklich wenig gegessen. Dafür konnte man mir mit Süßigkeiten (na, und Nudeln) wirklich immer kommen. Das wurde erst besser, als meine Eltern beschlossen haben: Sie tun mir nur kleine Portionen auf, Nachschlag kann ich immer haben, und ich esse, so viel (oder so wenig) ich mag. Zwischendurch, falls ich doch Hunger bekomme, oder falls ich etwas nicht mag, gibt es Butterbrot, so viel ich will, aber nichts anderes.

Das war wunderbar entspannt, keiner hat mehr darauf geschaut, was oder wie viel ich esse, alle waren zufrieden, und ich habe mir geholt, was ich brauchte – was eben meist recht wenig war. Ist bei mir immer noch so, dass ich mich vollgefressen nicht sehr wohlfühle, aber inzwischen esse ich furchtbar gern, und alles ist paletti.

Einem anderen Menschen die Menge der Nahrung zu diktieren, die er zu sich zu nehmen hat, finde ich ganz entsetzlich.

Wenn ihr ohnehin abends kocht, dann isst der Kleine eben mit. Ich würde das kochen, worauf ihr Lust habt – mag er es nicht, gibt es eben Brot oder nix, wie er mag. Und einmal die Woche kann er sich ja was wünschen. Ob er im Kindergarten warm gegessen hat oder nicht, ist völlig egal fürs Abendbrot. Ist doch auch affig, wenn er dann im Kindergarten vielleicht lieber nichts isst, weil er dann abends nicht mit euch mitessen darf.

Hört auf, das Thema so verkrampft anzugehen, macht euch mal locker. Kocht, esst, freut euch übers Essen, und wer nicht mag, bekommt Brot oder isst eben nichts, das ist seine Sache.

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