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Schwerer Vitamin-D-Mangel: Wie viel substituieren?

FhannxYOI hat die Diskussion gestartet


Hallo med1ler,

aufgrund diverser Beschwerden wurde bei mir ein Vitamin-Status bezüglich Vitamin B12 und D gemacht. B12 war total ok, aber das 25-Hydroxy-Vitamin-D lag bei 15,2 nmol (Ref.: 50-150) und mir wurden daraufhin Vigantol-Tropfen 20.000 I.E. verschrieben. Mein Ziel ist es, den Mangel schnellstmöglich (ist ja logisch) zu beheben ohne meine Gesundheit weiter zu gefährden.

Nach der ersten Anfangsdosis (einmal) von 13.000 I.E. (20 Tropfen) habe ich nun mit 5.000 I.E. (8 Tropfen) täglich, also seit fünf Tagen, weitergemacht. Dazu nehme ich weiter Magnesium ein und trinke etwa zwei Gläser Milch/Tag für's Calzium.

In der Packungsbeilage steht etwas von 2-8 Tropfen für einen Erwachsenen (echt, eine tolle Spanne) zur Behandlung, die genaue Dosis sei vom Arzt festzulegen. Weiterhin: "Zur Behandlung eines Hypoparathyreoidismus: 15-20 Tropfen täglich". Meine Frage an euch ist nun: Wie soll ich weitermachen?

Ich habe einen Rechner aus den Informationen von [[http://www.pankreas-ca-info.eu/index.php?option=com_content&view=article&id=14 hier]] gebaut: Regelmäßig soll ich dann bei meinem Ausgangswert von 15,2 nmol und einem Zielwert von 120 nmol etwa 5 Tropfen, also 3200 I.E./Tag bei einem Gewicht von 53 kg nehmen. Aber das gilt, wenn ich den Mangel über Monate ausgleichen will. Was ist mit einem schnelleren Ausgleich?

Zum Hintergrund: Von meinem Calziumspiegel weiß ich nichts weiter (Urin war unauffällig), allerdings neige ich sehr zu Krämpfen, trotz Magnesium-Ergänzung – spricht das dann für eine Behandlung wie beim Hypoparathyreoidismus? Leider habe ich erst zu Hause festgestellt, was es mit der Vitamin-D-Ergänzung auf sich hat und wollte erst mal hier fragen, bevor ich meinen Arzt konfrontiere.

Dabei bin ich mit ihm generell recht zufrieden. Er hat mich vor zwei Jahren aus meiner Sarkoidose gerettet und ich bin bei ihm mit einer Hand voll chronischen Erkrankungen (Diabetes Typ I, Hashimoto, Arthrosen, Veneninsuffizienz, häufige Infekte, etc.) in Behandlung und er behält mehr oder minder auch den Überblick. Momentan möchte ich die Vitamin-Geschichte möglichst schnell in den Griff bekommen, weil ich in meinem Studium mehr als überfällig bin und bislang nur die Schilddrüse als nunja ... Antriebshemmer und Schmerzmacher in Verdacht hatte. Seit der ersten Dosis geht's mir besser (ein Placebo-Effekt?) und der Verdacht, dass die Schilddrüse nicht richtig eingestellt sei fT4 und TSH sehen nach Überfunktion aus, fT3 ist bei 50% des Referenzbereichs, Dosis wurde statt 150/162 auf 150µg gesenkt,, liegt auf Eis. Andererseits bin ich schon sauer, dass er mir nur die Tropfen aufgeschrieben hat ohne eine Dosis zu erwähnen. Vielleicht lässt er mich absichtlich einfach "machen", wie sonst beim Diabetes ":/ ...?

Was meint ihr? Wie kann ich die nächsten sechs Wochen weiterdosieren? Dann würde ich wegen der Calzium-&-Co.-Werte noch einmal hingehen.

Bitte entschuldigt den langen Text, aber mir ist diese Substitution echt wichtig, weil ich schon jetzt vermeintliche Erfolge (generell mehr Energie und Antrieb, weniger depressive Gedanken und Unzufriedenheit) spüre und dabei nichts falsch machen will.

Habt vielen Dank im Voraus.

Antworten
FGannxYOI


Hat niemand eine Idee oder eigene Erfahrungen damit? :)D

tpuffaGrmi


gerade zum vitamin d-mangel gibt es "spezialforen", jedenfalls habe ich letztens ein richtig gutes gefunden, mir aber leider nicht den link gemerkt! :-/

ich bekomme heute meine werte, habe aber dieser tage dennoch schon mal täglich 4000 I.E. genommen, und magnesium. fühle mich irgendwie auch besser seither! ;-)

tkuffjarxmi


wenn du deinem arzt grundsätzlich in der sache vertraust und mit ihm zufrieden bist, würde ich allerdings wirklich dort rasch vorsprechen – da reicht ja auch ein kurzes telefonat!

tIuffarxmi


viele experten sagen übrigens, dass man selbst ohne mangel locker bis 4000 I.E. täglich nehmen kann, vor allem im winter.

wenn man auffüllen will, muss man generell mehr nehmen! aber wie viel genau, kann ich dir jetzt grad auch nicht sagen!

czhoucxhi


ich hab mal irgendwo gelesen, dass 1.000 i.e. den wert jeweils um etwa 10 erhöhen.

t0u^ffmarmxi


ich hab mal irgendwo gelesen, dass 1.000 i.e. den wert jeweils um etwa 10 erhöhen.

mit 1000 I.E. erhöht man nichts, reicht gerade mal als erhaltungsdosis wenn man KEINEN mangel hat! im internet findet man bei etwas suche wirklich gute quellen – werde dieser tage selbst noch einmal schauen! ;-)

c"huclhi


das war eigentlich eine gute quelle, wo ich das her hatte. habe selbst einen massiven vitamin d-mangel und hab mich damals viel schlau gemacht, um überhaupt zu wissen, welcher wert erstrebenswert ist (da gibt es ja eklatant verschiedene ansichtsweisen, wenn man sich deutschland und bspw. die usa ansieht). und im zuge dessen hatte ich damals diese seite gefunden, wo erläutert wurde, wie sich wie viele einheiten auf den wert auswirken.

cmhuhchxi


tuffarmi, ich meinte auch nur, um wie viel der wert sich proportional pro 1.000 i.e. erhöht.

t_uff-arxmi


dann hast du vielleicht eine null vergessen, dann käme es hin! ;-)

1000 I.E. gibt man teilweise babies, und da liegt noch nicht mal ein mangel vor!

schau am besten nochmal – übrigens es gelten ab 2011 auch sowieso neue referenzwerte für vitamin d, nicht alle ärzte oder quelle berücksichtigen diese (leider). aber selbst vor 2011, konnte man mit 1000 I.E. keinen mangel ausgleichen, wie auch, denn soviel braucht man schon mindestens ohne mangel täglich – um den speicher aufzufüllen geben ärzte (konventionell) in der regel eine dosis von 20.000 I.E. einmal pro woche, das macht dann immer noch auf den tag gerechnet 3000 I.E. – was ich persönlich noch zu wenig finde.

t(uffxarmi


nach 4 monaten sollte man sowieso erneut den vitamin d-status testen, dann sieht man auch was die einnahme letztlich gebracht hat! ;-)

cQhuRchfi


ich finde es auch zu wenig. bei mir kam beim damaligen test raus, dass mein wert bei <4 lag (im oktober) und die endo hat mir zu einer täglichen einnahme von 2.000 i.e. geraten. tat sich natürlich nichts wirklich. %-|

ttuf!farmxi


was ich jedenfalls schon nach kurzer zeit sagen kann seitdem ich vitamin d einnehme – ich bin insgesamt irgendwie total positiv drauf, meine depressive niedergeschlagenheit ist weniger präsent – auch scheine ich etwas weniger müde. wie gesagt, ich nehme es erst seit kurzer zeit, hoffentlich geht es weiter bergauf. mal schauen wie meine werte sind –

tduf{farmxi


<4

und dein endo gibt dir 2000 I.A. – ist das jetzt ein witz, oder nutzt er komplett andere referenzwerte ??? soory, aber irgendetwas stimmt da nicht! ;-)

t+uffFarmxi


naja wie auch immer, ich stecke da nicht drin in deinen werten – wenn es bei dir passt bzw. deine ärzte da irgendwelche anderen wertmaßstäbe nutzen – im netz kann man sich recht gut informieren, also vielleicht wirklich querlesen mehrere seriöse quellen und dann ist man eigentlich recht gut informiert, selbst wenn man mal unterschiedliche expertenmeinungen liest, ist es möglich unterm strich für sich recht schlüssige infos rauszufiltern.

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