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Brot aus dem Leben "ausschleichen": Wie und wodurch ersetzen?

T|axps


In Europa ist Brot ein Grundnahrungsmittel, in Asien hingegen Reis und in Süamerika wieder was anderes (Mais glaub ich).

Na woran das wohl liegen mag. Vielleicht am Klima und den unterschiedlichen Anbaumöglichkeiten?

AGprikosenm%arm"elaxde


Na ja, ich kann euch noch mal nen Grund nennen, wieso viele Leute zu diesen einfacheren Lebensmitteln wie Brot, Nudeln, Reis usw. greifen: weil es halt Leute gibt, die keine 300-400 Euro für die Lebensmittel im Monat ausgeben können. Wenn man die ganzen Alternativen kauft, die teilweise genannt worden sind und die durchweg im Monat verzehrt, geht das wirklich ins Geld. Ich habe das schon probiert. Und mal ehrlich, wer wie ich ca 2400 Kcal am Tag isst, muss ja die Kalorien irgendwoher beziehen. Und ich will das jetzt z.B. nicht mit Fastfood oder Süßigkeiten erzielen. lol

(wer jetzt wieder annimmt, ich wäre sonst wie übergewichtig bei der Kalorienmenge pro Tag, irrt sich).

Okay, dass HB ne Unverträglichkeit evtl. hat, mag ja sein – im Übrigen führt Vollkornbrot bei vielen Leuten zu Blähungen, was auch normal ist. Das muss ja nicht gleich ne Unverträglichkeit sein. Habe ich z.B. auch, dass sich das so bei mir bemerkbar macht.

Aber diese Pauschalurteile immer.

Brot muss ja auch nicht die Hauptnahrung sein. Ich z.B. mische meine Mahlzeiten sehr stark. Morgens gibts Birne, Müsli, 1-2 Scheiben Brot und Kaffee, manchmal auch Saft.

Abends kombiniere ich häufig frischen Salat und auch ein paar Schnittchen miteinander.

Aber ich habe dann tatsächlich auch nur diese Vollkornbrote da. Allerdings keine vom Bioladen oder vom Biobäcker, weil ich mir das nicht leisten kann.

Ich gebe im Monat 150-200 Euro für die Lebensmittel aus und das ist bei mir definitiv nicht drin, noch irgendwie ins Reformhaus o.ä. zu gehen. Wer das aus gesundheitlichen Gründen muss – da ist es was anderes – aber als jemand, der alles verträgt, sich da so anzustellen, finde ich lächerlich. (bezieht sich jetzt nicht auf Happy Banana und Sunflower73). (offen gesagt wüsste ich nicht, wie ich das finanziell wuppen sollte, wenn ich jetzt noch auf irgendwelche gesonderten Lebensmittel umsteigen müsste – wahrscheinlich müsste ich mich da wirklich ganz beschränkt ernähren und auf manches verzichten).

Irgendwie finde ich das schon seltsam, dass ausgerechnet Brot so an den Pranger gestellt wird, denn das ist mit Sicherheit nicht der Hauptfaktor des Übergewichts bei uns.

Andernfalls müssten ja noch viel mehr Leute betroffen sein!

cjronNo


Was der "Hauptfaktor" für das Übergewicht ist, darüber lässt sich sicher streiten.

Fakt ist, dass das, was viele Deutsche an Brot essen, nicht sehr gesund ist und Übergewicht begünstigt. Man muss nur mal bedenken, dass die allermeisten Brot nicht pur essen, sondern z.B. mit Wurst oder Käse. Die Kombination ist doch etwas ungünstig.

Hinzu kommt, dass viele billiges Brot kaufen (weil man da ja gut sparen kann). Da ist dann auch nicht mehr viel an Vitaminen/Mineralstoffen drin, die der Körper braucht.

A:prik osenmar~melPa'dxe


Wie gesagt, ich habe halt mal beschrieben, wie ich es handhabe... bzw. ich kenne auch viele, die das auch eher im Gemisch essen.

Soll ja auch Leute geben, die sowohl morgens als auch abends ausschließlich Brot essen. ;-)

Wie gesagt, für mich wie auch viele andere, wird das ein Kostenfaktor sein...

Ich hole mir halt diese abgepackten Vollkornbrote der Discounter. Die kosten so zwschen 1 Euro und 1,50, je nachdem, was man da nimmt.

S6unflFoweQr_73


Ich finde halt nur amüsant, dass in meiner Kindheit Brot echt Hauptnahrungsmittel war. Das gab's bei Freunden statt Kuchen/Kekse sogar Graubrot mit Zucker drauf, wenn wir nachmittags Hunger hatten.

Das zunehmende Übergewicht beobachte ist erst, seit es überall ständig alles "to go" gibt. Hier ein Häppchen, da was essen, da 'nen Burger.

Soviel Kalorien, wie man sich mit 'nem Burger reinschaufelt, würde ich in einer Brotmahlzeit wohl nur dann schaffen, wenn ich Belag mit Brot esse (und nicht Brot mit Belag).

Ordentliches Bort mit Körnerzeug drin hat nun mal auch einen ordentlichen Sättigungsfaktor.

@ Marmelade:

Ja, Spezialernährung geht echt ins Geld. Glutenfreies Zeug ist teuer – und oft echt bääh. Esse klassisch "Butterbrot" seither deutlich seltener. Gut, hier gibt's einen Bäcker, der selber glutenfrei backt, mit fairen Preisen. Aber ist halt nicht das alte Geschmackserlebnis. Träume immer noch von lecker echtem Vollkornbrot und so.

Aber man kriegt's hin. Wenn es sein muss, klappt vieles.

Aber genau vor DEM Hintergrund schüttele ich immer wieder auch mit dem Kopf, wie sich Leute freiwillig ziemlich absurden Verzicht verordnen. Es ist so ätzend, in diversen Situationen mit echten Einschränkungen klarzukommen (Freundeskreis wollte die Tage in ein Pfannkuchenrestaurant. Ja prima... ebenso wie Pizzeria... entweder es gibt nix, oder ich knabbere Kaninchenfutter). Essen ist halt mehr als Kalorienzufuhr, und warum muss man sich auf völlig absurden Wegen aufgr. absurder Theorien einschränken? Reicht doch, wenn es die Leute tun, die Dinge wirklich nicht vertragen.

Und das sollte Banana halt rausfinden.

AsprtikBo#sMenmLarmexlade


Wie gesagt, mir ging es echt nicht darum, hier die Kranken abzuwerten... v.a. verdient es wirklich Respekt, damit so gut umzugehen wie du, Sunflower. (ich weiß ja, wie geplagt du bist).

Sondern mir gings eher darum, dass viele halt so nen Spleen entwickeln – teilweise durch die Medien begünstigt. Bio, irgendwelche laktosefreien Sachen, Soja usw.

Dabei haben viele nichts. Ist ja okay, wenn jemand sagt: mir schmeckt manches davon besser-, aber es ist nicht einmal gesundheitlich wirklich geklärt, ob die Biosachen zwingend besser sind bzw. auch bio ist, wo bio drauf steht. O_O

Ich weiß nicht, ob manche Leute Aufmerksamkeit brauchen. Sorry, aber den Eindruck kriege ich zunehmend.

Sobald Leute irgendwas leichtes haben und wenn das bloß Blähungen von irgendeinem Lebensmittel sind, wird das gleich zu einer massiven Unverträglichkeit hochstilisiert.

Zu deiner Erkrankung tritt ja schon noch einiges hinzu. Übelkeit, bei einigen ist es auch Hautausschlag usw...Das sollte man eben wirklich überprüfen lassen.

Na ja, was ich noch mal sagen wollte: ich spare jetzt nicht an allen Lebensmitteln rum. Nicht dass das jetzt jemand denkt. 200 Euro sind für einen Studenten durchaus noch relativ viel.Bei studisonline treiben sich Leute rum, die z.T. unter 120 Euro rechnen für Lebensmittel.

Aber wenn ichmir vorstelle, dass ich mir z.B. noch die ganzen Markendachen, nur Bio oder Reformhaus ranschaffen würde...

Dass du den Geschmack vermisst, glaube ich dir, Sunflower...

auch ich habe schon mal diese Spezialnahrung probiert. : :°_ :°_ :°_ :°_ :°_

SEunfloPwer_x73


Sondern mir gings eher darum, dass viele halt so nen Spleen entwickeln – teilweise durch die Medien begünstigt. Bio, irgendwelche laktosefreien Sachen, Soja usw.

Dabei haben viele nichts. Ist ja okay, wenn jemand sagt: mir schmeckt manches davon besser-

Sobald Leute irgendwas leichtes haben und wenn das bloß Blähungen von irgendeinem Lebensmittel sind, wird das gleich zu einer massiven Unverträglichkeit hochstilisiert.

Dem schließe ich mich an – und das meinte ich auch. Irgendwie. ;-)

Aus Kleinkram wird gleich eine "Krankheit". Und völlig harmlose Lebensmittelbestandteile werden pauschal verteufelt.

Und das ist eben unsinnig. Mein Bauch mag manche Sachen nicht – aber darum ist es weder eine "Unverträglichkeit" oder "Allergie". Und darum muss ich nicht allen Leuten sagen, dass bspw. Apfelsaft schlecht ist, nur weil ich von größeren Mengen Durchfall bekomme.

Und meine Zöliakie wurde via Dünndarmbiopsie und Bluttest festgestellt. Das war dann deutlich. Aber auch da rennt man nicht rum und erzählt jedem, wie böse Getreide ist.

Aber wenn man sich freiwillig geißeln will, statt einfach vernünftig eine Ursache zu finden...

kNamikZaze


Bei studisonline treiben sich Leute rum, die z.T. unter 120 Euro rechnen für Lebensmittel.

Stimmt, derartige Zahlen habe ich auch schon gelesen. Bei uns sind es locker € 400,00 – € 500,00 im Monat, also gleich der größte Posten nach der Miete.

Aprikosenmarmelade

Ich finde, Deine Ernährung klingt vernünftig. :)^

Ich hole mir halt diese abgepackten Vollkornbrote der Discounter. Die kosten so zwschen 1 Euro und 1,50, je nachdem, was man da nimmt.

Wie ich schon oben geschrieben habe, backe ich selbst. Ich kaufe immer 25-kg-Säcke Getreide beim Biobauer. Getreide hält ewig, Du musst nur ab und an die Säcke ein wenig bewegen, damit sich kein Ungeziefer bildet. 25 kg Bioland-Weizen kosten z.B. so um die 20,00 €. Für zwei große Brote brauche ich ein knappes Kilo Weizen + Roggen-Sauerteig, Körner, Salz und Strom. Großzügig geschätzt kosten mich beide Brote also unter € 3,00 – im Ökoladen würde ich dafür noch nicht einmal ein Brot bekommen. Da lässt sich schon viel sparen, ohne dass die Qualität leidet – im Gegenteil.

S%unTflfoweWr_7x3


Selber backen ist wirklich klasse – und auch günstig. Und man hat einen klaren Überblick über die Zutaten.

@ kamikaze:

Brotbackautomat oder komplette Eigenarbeit? Hefe? Sauerteig?

S\unfZlo}werx_73


Ähem... Sauerteig. |-o

k:amikaNze


Sunflower ;-D

Ich habe zwei Kastenbackformen. Der Aufwand ist auch nicht viel höher, als zum Bäcker zu latschen – abgesehen vom Getreidesäcke hochtragen (4. Stock, kein Aufzug {:( )

SKunflFower_f73


|-o Wer lesen kann... ]:D

Ich kenne die Säcke. Habe mal bei einem Bioland-Bauern auf dem Wochenmarkt gejobbt und durfte die Dinger immer ein wenig hin- und herwuchten. Da gab's dann sogar mehrere Getreide und er hat auch auf dem Markt nach Wunsch gemahlen.

Hast Du mal einen Brotbackautomaten in Erwägung gezogen?

S8chlit}zagugeg6x7


Na ja, ich kann euch noch mal nen Grund nennen, wieso viele Leute zu diesen einfacheren Lebensmitteln wie Brot, Nudeln, Reis usw. greifen: weil es halt Leute gibt, die keine 300-400 Euro für die Lebensmittel im Monat ausgeben können. Wenn man die ganzen Alternativen kauft, die teilweise genannt worden sind und die durchweg im Monat verzehrt, geht das wirklich ins Geld. Ich habe das schon probiert. Und mal ehrlich, wer wie ich ca 2400 Kcal am Tag isst, muss ja die Kalorien irgendwoher beziehen.

Ich esse nicht ein Gramm Brot, Kuchen, keine Kartoffeln, keinen Reis und keine Nudeln....

Meine Ausgaben pro Monat ohne Reformhaus: zwischen 100 und 150 € pro Monat. Zu Zeiten mit KH habe ich wesentlich mehr ausgegeben.

Ich verbrauche pro Monat fürs Frühstück 5 Kilo griechischen Joghurt. Eimer mit 2,5 kg für 4 €. Mandeln, Nüsse, Aroniabeeren, Leinsamen, Flohsamen für 12 €. Insgesamt 20 €.

Fleisch 30 €. Eier 8 €. Zusammen 38 €

Obst: 30 Äpfel pro Monat. KG für 89 Cent. 4 Äpfel ca. 1 kg ~ 7 €.

Bananen für 5 €.

Apfelsinen für 10 €. Kiwis 2 € Zusammen 24 €

Gemüse: zur Zeit halt Wintergemüse. Steckrübe, Weiß-/Wirsingkohl, rote Bete, Sellerie, Möhren – zusammen 12 €.

Butter, Sahne, Olivenöl, 15 €

Schokolade: eine Tafel für 2.20

Zusammen ca. 112 €.

Soun$flowerx_73


Meine Ausgaben pro Monat ohne Reformhaus: zwischen 100 und 150 € pro Monat

Und MIT Reformhaus?

Ich möchte auch nicht ständig dasselbe essen... Dein Frühstück klingt schon nach täglich gleich. Plus täglich ein Apfel & eine Kiwi?!

Ich muss von einer ähnlichen Summe noch sämtliche Kosmetika, Putzmittel, Klopapier etc. bezahlen.

Spchli!tzaugex67


Und MIT Reformhaus?

Das bezog sich auf dies:

Ich gebe im Monat 150-200 Euro für die Lebensmittel aus und das ist bei mir definitiv nicht drin, noch irgendwie ins Reformhaus o.ä. zu gehen.

Ich beziehe zumeist nichts aus dem Reformhaus.

Und mein Frühstück: bloß weil die Grundlage griechischer Joghurt ist, wird Einseitigkeit vermutet. Dabei werden stets verschiedene Nüsse oder Beeren eingeschnibbelt, oder eben ein

Stück Apfel oder am nächsten Tag die Banane ode ein Stück Kiwi ....

(Klar, wenn andere Menschen täglich ihr Nutellabrot essen oder ihr Brötchen mit Salami oder auch mal ne Scheibe Edamer ist das natürlich noch nie einseitig gewesen, auch nicht beim Müsli, wo auch nur mal der Dinkel gegen Weizen ausgetauscht wird..... Das nur als Beispiel, obwohl es hier um Brot ausschleichen heißt.)

Ich kann sehr gut kochen, mir stehen unheimlich viele Gewürze zur Verfügung, nie gibt es irgendeine Gemüsepfanne mit gleichem Zutatenanteil. Hier fehlt offensichtlich eine Vorstellung von köstlichen Variationen – ein Einerlei ist reines Kopfkino. Gerade auch das Wintergemüse ist das, was dem Körper gut tut. Da kann man unheimlich vielseitig sein.

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