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Nach langer Zeit des Wenig-Essens wieder normal essen

S~telAlax80


Gönn dir die Kekse ruhig. Wenn du heute Abend 2 Stunden Sport machst, dürfen es ruhig auch mehr als zwei sein ;-)

Obst mit Quark ist super, es kommt halt auch immer auf die Menge an. Isst du einen ganzen Becher Quark, also 250g normalfett oder mind. 20%Fett und z.B. eine Banane + einen Apfel finde ich das OK. Du könntest auch noch etwas Honig oder gemahlene Nüsse/Mandeln reintun.

Abends finde ich gekochten Schinken mit einem leckeren Käse (aufeinandergelegt und aufgewickelt) superlecker. Dazu gibts bei mir dann z.B. Rührei + Tomaten/Paprika/Karotten als Rohkost. Das geht auch total schnell. Ein Glas guten Orangensaft zum Essen ist auch nicht schlecht, weil Vitamin C die Eisenaufnahme erhöht.

2 Haselnüsse

Ähm...hast du da dazwischen das "Esslöffel" vergessen oder meintest du tatsächlich ZWEI Haselnüsse ??? ;-) @:)

h ikle4inexs


Naja, ich meinte tatsächlich 2. Ich will damit aber nicht sagen, dass man nur 2 essen sollte. Sondern, dass es vielleicht erstmal schwer fällt, etwas offensichtlich fetthaltiges bewusst zu konsumieren. Daher ging das bei mir gut, damit klein anzufangen und nach ein paar Tagen mehr und so weiter, bis dann schließlich normale Portionen mit einer nicht abgezählten Anzahl Haselnüssen dabei herauskamen :)

SVtel-la"80


OK. Das verstehe ich. Ich fand 2 Nüsse halt arg wenig...wenig...aber ich gehöre auch zu der eher verfressenen Sorte

Ich finde diese "Fett-Hysterie", die allgemein vermittelt wird, echt schlimm. Nüsse enthalten gesunde Fette. Normale Mengen darf und sollte man ruhig davon essen. Ich vermeide in meinem Essen eher den Zucker und alle anderen zugesetzten Zusatzstoffe, die da aus meiner Sicht nichts drin verloren haben...aber ich sehe das hauptsächlich unter dem gesundheitlichen Aspekt, weniger unter dem der kalorienbewussten Ernährung.

Dfoc ScKhüllxer


snowgirl82

was konkret würde Sie der Teilnehmerin raten pro tag zu essen ???

Gar nichts, denn die Frage nach der Essensmenge ist nicht relevant.

Eine Essstörung wird nicht primär durch zu wenig Essen definiert, sondern durch eine übermäßige Beschäftigung mit dem Essen. [[https://de.wikipedia.org/wiki/Essst%C3%B6rung Wikipedia schreibt dazu]]:

Mit Essstörung bezeichnet man eine Verhaltensstörung mit meist ernsthaften und langfristigen Gesundheitsschäden. Zentral ist die ständige gedankliche und emotionale Beschäftigung mit dem Thema "Essen".

Wenn die Fadenstarterin also täglich wiederkehrend ihre Essensrationen ausdiskutiert, dann ist das eben gerade kein Kampf gegen die Essstörung, sondern ein Ausleben dieser. Und darin sollten wir sie nicht unterstützen.

Rein ernährungsphysiologisch ist die Sache doch ganz einfach: Sie sollte soviel essen, wie ihrem Körper gut tut, in Anbetracht ihres Untergewichts heißt das, soviel wie möglich, ohne dass ihr Körper (und nicht der Kopf) dagegen rebelliert. Das wird ihr schwer fallen, keine Frage, aber dieses Problem muss sie im Kopf lösen, das ist keine Frage von Kalorien oder Diätplänen.

sportywomen

eig möchte ich ungern zunehmen

nein ich esse selten nach lust und laune. ich denke sehr oft an Kalorien :-(

ich werde versuchen nach und nach zu steigern, aber meist esse ich dan zwei tage mehr und sehe es ist auch auf der waage mehr und dann esse ich wieder weniger weil ich angst habe.

Ihr Kopf ist noch lange nicht frei. Sie wollen mehr essen, weil Sie merken, dass Ihr Körper nicht mehr mitspielt, aber Sie wollen nicht zunehmen. Das passt nicht zusammen. Ihr Körper signalisiert Ihnen, dass Ihr Gewicht zu niedrig ist, es sollte also nicht darum gehen, gerade soviel zu essen, dass Sie Ihr Sportpensum durchhalten, sondern darum, zuzunehmen. Wenn das Ihr Ziel ist, dann freuen Sie sich über jedes Gramm mehr. Dann, und nur dann, sind Sie auf dem Weg, Ihre Essstörung zu überwinden.

ehrlich gesagt weiß ich gar nicht mehr so genau wie normales essen aussieht. klar sehe ich das meine schwester oder mein freund mehr essen. aber ich esse schon seit längerem so und ich fühle mich auch sehr schnell satt oder habe das gefühl es war zu viel und andere sagen es war wenig bis normal.

Dann haben Sie doch ein gutes Vorbild, an dem Sie sich orientieren können. Sie wollen zunehmen, also müssten Sie eigentlich sogar mehr essen als Ihre Schwester. Als Nahziel nehmen Sie sich also erst einmal vor, wenigstens genauso viel zu essen wie sie. Dazu müssen Sie keine Diätpläne hier im Forum diskutieren, denn die bringen Sie nicht im geringsten weiter, ganz im Gegenteil, Sie gestatten Ihrer Essstörung damit lediglich im Sinne der Wikipedia-Beschreibung Raum in Ihrem Leben einzunehmen.

Sie sollten stattdessen das Forum nutzen, um sich abzulenken, um nicht mehr an Essenspläne zu denken geschweige denn hier darüber zu schreiben. Und die Daseinsberechtigung einer Waage wird Ihnen dann auch total absurd vorkommen.

sZpeortywZoxmen


@ hikleines

also ich esse die banane im müsli. aber für mich war das heut schon viel. habe eine weile morgens gar nichts gegessen oder nur ganz wenig. deshalb war das für mich heute schon ganz gut. klar aufjedenfall muss es noch mehr werden.

soo habe heut abend ein toastbrötchen, ein apfel, eine tomate und eine clementine gegessen. und der quark kommt nach dem training

I$sabexll


Ich versuche mich hier mal aus einem anderen Blickwinkel einzubringen.

Als Jemand, der 10 cm kleiner ist als Du und 25 kg mehr wiegt.

Das ist mir nicht nur optisch zu viel (bis vor noch 15 Jahren hatte ich immer um die 65 (auch hier sei der Vergleich zu beachten!)...sondern auch körperlich.

Aber trotzdem stelle ich mich nicht jeden Tag auf die Waage, trotzdem ich auf meine Ernährung schon achte, zähle ich nicht jeden Keks den ich esse, nicht jeden Chips oder jedes Stück Schokolade.....

Und hier ist die Frage, was letztendlich gesünder ist: Tägliches Wiegen, Kalorienzählen bis zum Abwinken, Sport/Bewegung nicht aus Spass daran und auch nicht deswegen seinen Körper gesund zu halten – sondern einzig und alleine zur Kontrolle damit die Waage auf 100 g so steht wie man es möchte und der Körper auf Zentimeter genau aussieht wie man möchte ??? ODER: Ich achte darauf mich gesund zu ernähren, weiß/erkundige mich, was für Nahrungsmittel welche Konsequenzen haben, bzw. gesund oder weniger gesund sind.

Was Du erkennen mußt ist, dass Dein gesamter Alltagsablauf nicht gesund ist. Dein Verhältnis zum Essen indem Du ständig Kalorien zählst wie es ansonsten lediglich ein sehr stark adipöser Mensch aus gesundheitlichen Gründen tun müsste.

Ich wiege 20/25 Kg mehr, also noch vor 20 Jahren. Und ich habe noch nie Sport getrieben, auch zu der Zeit nicht, als ich noch ein "Ok-Gewicht" hatte. Aber ich habe mich trotzdem einfach mehr bewegt und müsste das schon seit Jahren ausgleichen, was ich aber nicht schaffe. Meine Ernährung habe ich ein wenig geändert, mir bewußter gemacht – dennoch zähle ich nicht jede Kalorie. Müsste ich auch nicht, wenn ich mich mehr bewegen würde.....die Bewegung die vor 20/10 Jahren sozusagen automatisch da war, bewußt ausgleichen würde ;-)

Was ich damit sagen will:

Es geht um EXTREME.

DAS ist der Unterschied um den es geht.

Egal wie schlank/dünn Du bist: Es dreht sich weiterhin bei Dir alles um's Essen. Um Kalorien, um deren Verbrauch (Stichwort: Sport). Warum?

Ich brauchte, obwohl ich gegessen habe wonach mir war, viel Fast Food, aufgrund meines Berufs zeitweise auch wann mir danach war, 20 Jahre um 20 Kg draufzulegen. Hätte ich ein Sportpensum durchgehalten wie Du, hätte ich dieses Problem sicher nicht.

Du solltest (endlich) die Erkenntnis gewinnen, dass diese Kontrolle die Du ausübst, letztendlich gar nichts mit Deinem Gewicht zu tun hat. Denn das würdest Du auch – auf gesunde Weise- halten können, wenn Du Dein Sportpensum so weiterführst und jeden Tag eine Pizza isst. ... Nein, die Kalorien sind nicht Dein Problem.

HVeGrWmelFixna


Hallo Sportywoman

Du bist dir aber schon darüber m Klaren, dass alles, was du mit deinem Körper machst, nicht nur unmittelbare Auswirkungen hat. Es gibt im Körper Mechanismen und Regelkreise, die unser Überleben sichern und wenn in diese in gravierender Form eingegriffen wird, kann einiges aus dem Takt geraten und auf lange Sicht zu einem ganz unerwünschten Ergebnis führen.

Das gilt besonders für die Ernährung bzw Diät, da kann Einseitigkeit und Übertreibung auf lange Sicht statt zu einem schönen schlanken Körper zu einer enormen Vergrösserung der Fettdepots führen, weil zu drastischer Verzicht als "lebensgefährliche Hungersnot" registriert wird und Überlebensmechanismen aktiviert.

Ich habe darüber hier schon mal etwas geschrieben im Zusammenhang mit Abnehmen:

[[http://www.med1.de/Forum/Ernaehrung/616058/19431956/]]

Wenn du also jetzt schon mal eine längere Zeit über gehungert und so eine krasse Notsituation simuliert hast, ist das beste Gegenmittel, jetzt so vollwertig und ausgewogen wie möglich zu essen, um deinem Körper zu signalisieren, dass nun keinerlei Mangel mehr herrscht. Vermutlich wirst du eine ganze Zeit lang 'bewusst vernünftig' essen müssen, bis du dich wieder auf deinem natürliches Gefühl verlassen kannst. Also statt nur auf die Quantität zu achten sollte die Qualität jetzt ganz besonders im Vordergrund stehen.

GXehtjam(al#garnicxht


Ich denke auch, dass du viel zu fixiert auf die Menge bist. Man kann 2 Teller "gutes" essen, die einen weniger dick machen und dennoch besser versorgen als 1/2 Teller "schlechtes" (ich nenn bewusst kein Beispiel, was nun gut oder schlecht ist ;-)).

Ich finde, es fängt schon an, seltsam zu werden von der Beziehung zum Essen her, wenn man am Ende des Tages noch weiß, wie viel Nüsschen man exakt gegessen hat, wie viel g Quark..etc.

Ich schreibe momentan auch gerne in dem Thread hier, was ich gegessen habe, was ich auch irgendwie cool finde, weil ich dann auch mal einen Überblick habe, wie ich mich allgmein ernähre, aber ich könnte dir abends niemals sagen, ob ich nun 10 oder 20 g Käse aufm Brot hatte.

sEportywoAmen


@ doc schüller:

das heißt ich darf hier keine pläne posten ???

ich weiß halt nicht genau wie ich vorgehen soll....essen will ich wieder normal aber eben nicht zunehmen und wenn da nur wenig!

heute habe ich bis jetzt für meine verhältnisse echt viel gegessen und ich fühle mich eig noch recht gut ;-)

fs: 1 laugenbrezel, [...]

ich finde den tag echt gut, habe versucht das zu essen worauf ich lust habe :-D

wadenkrämpfe kommen ja sicher auch durch mangelernährung zustande oder?

habe sehr oft beim laufen krämpfe.

G+ehtujamral)gabrnicxht


Eisenmangel...

Djoc S~chüAllexr


@ sportywomen

das heißt ich darf hier keine pläne posten ???

Ich dachte eigentlich, das wäre deutlich geworden.

M.ax$i100x0


Bei Wadenkrämpfen solltest du zum Arzt und dir hochkonzentriertes Magnesium verschreiben lassen. Bzw. schauen, was der Arzt sagt, wenns öfters vorkommt.

M}axi1x000


Sie sollten stattdessen das Forum nutzen, um sich abzulenken, um nicht mehr an Essenspläne zu denken geschweige denn hier darüber zu schreiben.

CThe


essen will ich wieder normal aber eben nicht zunehmen

Hallo? ":/

Bevor Du nicht auch zunehmen willst, wird es Dir auch nicht gelingen, "normal" zu essen.

"Normal"würde nämlich bedeuten, dem Körper so viel zu geben, daß er ein gesundes Gleichgewicht findet, und dazu müssen vorübergehend deutlich mehr Kalorien zugeführt werden, als Du verbrauchst.

Alles andere ist (fortwährender!) Selbstbetrug.

Wozu der führen kann, sollte Dir klar sein. Du wärest nicht die erste...

[[http://www.med1.de/Forum/Trauer/627116/]]

siportyWweom$exn


Hallo

Nachdem ich gestern normal gegessen habe, also [...], hatte ich gestern abend nach dem training so magenkrämpfe... die haben 2 std gedauert und erst dann wurde es besser und ich konnte schlafen. Was kann das sein??

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