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Wieviel braucht man monatlich mind. für Essen und Getränke?

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Natürlich kann man den Käufer nicht die Verantwortung abschwatzen, aber man sollte nicht den Fehler machen und ihm allein die Verantwortung zuschieben. Dafür ist der Lebensmittelmarkt zu undurchsichtig und die Leute zu wenige gebildet.

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Also die Ernährung ist mir tendenziell doch zu ungesund/einseitig (zu viel Marmelade, viel zu wenig Obst & frisches Gemüse/Salat). Denke, dass erklärt, dass Du SO günstig davonkommst.

Ich esse deutlich mehr Obst. Joghurt (allerdings nur Natur, dann selber mit Obst vermischt). Viel Rohkost/Salat/frisches Gemüse.

Mein gestriger Tag:

- Müsli mit Joghurt und etwas Honig. Grüner Tee.

- ein bisschen Schoki, Mineralwasser, 1 Kiwi

- 2 Brötchen mit dünn Frischkäse, Scheibenkäse, hartgekochtem Ei, Tomatenscheiben, Gurkenscheiben

- bisschen Schoki, 1 Apfel, frischgepresster Saft aus einer Orange

- Asia-Nudelpfanne: angebratene Pilze, Porree, Paprika, Möhre, gekochte und zerkleinerte Spaghetti, entsprechende Gewürze. Fleischlos, da ich vergessen hatte, das eingefrorene Hähnchen aufzutauen.

- nochmal Schoki (Ostereier halt...)

So in der Art ist meine tägliche Ernährung. Obst variierend, der selbstgepresste Saft kommt aber eher selten vor. Die Brötchen waren auch etwas üppiger belegt, als wenn ich sie zur Arbeit mitnehme. Schokolade gibt's irgendwie auch täglich, ganz ohne geht nicht.

Heute:

- 2 Scheiben Vollkornbrot mit Frischkäse und Marmelade

- 1 Apfel

- großer Salat (Eisberg, Gurke, Mais, Tomaten, Paprika) mit einem hartgekochten Ei, geriebenem Emmentaler und Essig-Öl-Dressing

- 2 Kiwi, einige Schoko-Kekse

- Abendessen: Spinat-Kartoffel-Gratin (gekochte Kartoffelscheiben, Blattspinat, ein Schuss Sahne, Tomatenscheiben, zerbröckelter Feta, alles im Backofen überbacken)

- bisschen Schoki, ein Glas Wein

HoaFppyC BaPnaxna


Apfelkuchen, ist es nicht ziemlich pfad immer das Gleiche zu essen? Also ich brauche beim Essen auf jeden Fall Abwechslung. Ich meine wenn wir alle so essen wie du, würden wir es vielleicht auch schaffen unter 100 Euro pro Monat weg zu kommen. ;-) Und vor allem isst du jeden Tag so wenig? Das spielt dann nämlich auch mit rein. Ich habe mal tage da esse ich kaum was und es gibt Tage da schaufel ich 2500 und mehr Kcal in mich rein. Ich glaube an solchen Tagen haue ich mir locker 5-10 Euro in den Magen. ;-D

jIetzt6einsteixgen


Natürlich kann man den Käufer nicht die Verantwortung abschwatzen, aber man sollte nicht den Fehler machen und ihm allein die Verantwortung zuschieben. Dafür ist der Lebensmittelmarkt zu undurchsichtig und die Leute zu wenige gebildet.

Der Supermarktleiter verliert an jedem weggeworfenen Artikel Geld, auch wenn er im VP berücksichtigt, dass er von der eingekauften Ware nur 50 % oder so verkaufen kann. Das kannst Du allein schon an am Weihnachtsgebäck oder Ostersüssigkeiten feststellen. Vor Jahren konnte man nach Weihnachten und Ostern tonnenweise Spekulatius, Marzipanhasen, Schokoladenweihnachtsmänner etc. zum halben, später dann noch mal reduziert kaufen. Heute sind die Läden mit Oster- und Weihnachtssüssigkeiten so knapp eingedeckt, dass man am Heiligabend schon nicht mehr alle Artikel kaufen kann.

Ich mach es ja auch, ich sortier aus dem Pappkarton die Erdbeeren raus, die angeschlagen sind, finde ich eine angeschimmelte, tu ich den ganzen Karton weg. Je später der Tag um so mehr Erdbeeren sind durch das ständige Anfassen angedätscht, unverkäuflich und landen im Container. Sie sind noch essbar, entsprechen aber nicht unserer Vorstellung von einer Erdbeere. (Und zuhause lasse ich die einzeln ausgewählten Erdbeeren dann 3 Tage im Kühlschrank liegen und werfe sie dann angeschimmelt weg)

Wie sollte das denn vor sich gehen, eine Regel, dass ein Laden nur so viel Tomaten einkaufen darf wie er bis 3 Stunden vor Ladenschluss verkaufen kann ? Was sagt dann die Bevölkerung ???

h8coUlhZcsrxa


60 Euro ist schon knallhart, aber mit 80 kommt man locker hin.

S`unflo{w3er_73


@ Apfelkuchen:

Habe bzgl. der Menge denselben Gedanken wie Banana... Ich glaube, ich esse oft mengenmäßig einfach mehr. Mein gestriges Abendessen waren 150g Nudeln (Rohgewicht!), 1 gr. Möhre, 1 Stange Porree, 1 ganze Paprika, 250g frische Pilze. Also eine ordentliche Portion (meine Ma würde davon mind. 2 Tage essen).

A:eeHssMa


Man kann auch aus den Mülltonnen der Supermärkte klauen, zumindest möchte ich das einmal versuchen, weil a) Geld eingespart wird und b) ein Beitrag zur Verminderung der Lebensmittelverschwendung geleistet wird.

Ich habe eine Zeit lang einen Minijob in einem Supermarkt gehabt und mir ist da aufgefallen was für Unmengen an wirklich noch guten Sachen weggeworfen wurden

Da habe ich dann die Fillialleiterin ganz direkt gefragt ob ich mir etwas nehmen dürfe - von den Sachen die schon für die Mülltonne auf dem Hof standen, aber noch nicht drin waren. Und ich durfte - ich hatte sogar das Gefühl dass sie das super fand, dass nicht alles wegkam.

Ich würde einfach mal fragen. Oft wird erstaunlicherweise sogar die Erlaubnis gegeben - dabei müsste man doch annehmen, dass die Supermarktbetreiber das nicht erlauben weil es ihnen Kunden klaut. Aber es wird wohl öfter erlaubt.

hmco]l|hcsrxa


Und das ganz ohne Gefahr zu laufen die Nacht bei der Polizei zu verbringen.

Ich hab noch nicht Containert, kann aber die Motivation verstehn.

Ist ja nicht so, das die Bullen vor den Supermarktcontainern Streife fahren.

H appy :Banxana


Ich hab noch nicht Containert, kann aber die Motivation verstehn.

Es ist und bleibt Diebstahl. Da spielt es für mich auch keine Rolle ob das Zeug noch im Laden liegt oder schon in der Mülltonne auf zugehörigem Supermarktgrundstück. Nur weil es aus der Mülltonne kommt ist es nicht weniger schlimm als Ladendiebstahl.

60 Euro ist schon knallhart, aber mit 80 kommt man locker hin.

Also selbst für 80 Euro halte ich es für kaum möglich sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Ich meine da muss man ja zwangsläufig auf fast abgelaufene Sachen und das Allerbilligste zurück greifen. :-o 80 Euro sind auch bei mir absolut an der Grenze. Ich komme fast immer auf 100 Euro pro Monat. Manchmal mehr.

BpraerbuQrn


Zu Zeiten meines Studiums kam ich bestimmt monatlich mit 80 € für Lebensmittel aus.

Mittlerweile klappt das nicht mehr. Wenn man aus einem Bereich kommt, in dem man sich damit beschäftigt, wie Lebensmittel hergestellt werden, wird man wählerischer... ;-)

Ich denke mal so 250 € fallen schon monatlich an Ausgaben für Lebensmittel an.

S4hodjo


Es ist und bleibt Diebstahl. Da spielt es für mich auch keine Rolle ob das Zeug noch im Laden liegt oder schon in der Mülltonne auf zugehörigem Supermarktgrundstück. Nur weil es aus der Mülltonne kommt ist es nicht weniger schlimm als Ladendiebstahl.

Das sehe ich ganz zutiefst grundsätzlich anders. Dieser Umgang mit verwertbaren Lebensmitteln ist höchst unethisch und in meinen Augen hochkriminell (wobei das jetzt ganz "gesamtgesellschaftlich" gemeint ist und sich nicht auf die Mitarbeiter bezieht, die eben in diesen Strukturen arbeiten und die Sachen wegwerfen, weil das eben so gemacht wird). Es wird weggeworfen, also nicht mehr gebraucht. Wer immer sich den Strapazen des Containerns aussetzen will – meinen Segen hat er, solange er dabei nichts beschädigt.

Da steckt allerdings tatsächlich ein eher kommunistisches als kapitalistisches Denken dahinter.

K}ar<atbeladxy


Da steckt allerdings tatsächlich ein eher kommunistisches als kapitalistisches Denken dahinter.

Und das juristische Denken sagt nun mal völlig unstreitig, dass das Diebstahl ist...Da ist (leider) absolut nix dran zu rütteln....

S*hmojo


Und das juristische Denken sagt nun mal völlig unstreitig, dass das Diebstahl ist...Da ist (leider) absolut nix dran zu rütteln....

Es ist auf jeden Fall ein haariges Thema, klar. Die Juristerei und ihre Schwester, die Ethik, sind nun mal ziemlich verstritten und haben häufiger mal Kommunikationsprobleme. ;-)

Kcarartelaxdy


Es ist auf jeden Fall ein haariges Thema, klar. Die Juristerei und ihre Schwester, die Ethik, sind nun mal ziemlich verstritten und haben häufiger mal Kommunikationsprobleme. ;-)

;-D Das hast Du schön gesagt ;-D

Wobei in diesem Falle die Ethik sich lieber mit den Supermarktbetreibern auseinandersetzen sollte. An dem Tatbestand des Diebstahls wird juristisch niemand etwas ändern können. Ein Umdenken kann wenn nur bei den Supermarktbetreibern stattfinden, wenn diese die Lebensmittel nicht mehr als "Müll" entsorgen, sondern den Gewahrsam daran aufgeben und die Lebensmittel zur freien Verfügung stellen.

H#appyf Banaxna


Wenn nicht jeder 20 Uhr noch frische oder/und einwandfreie Lebensmittel erwarten würde hätten wir dieses Problem mit dem hemmungslosem Wegwerfen von Lebensmitteln gar nicht. Die Supermarkt-Betreiber bestellen auch nur das was die Kundennachfrage befriedigt. Es soll ja auch Keiner zur Konkurrenz gehen. Hier muss einfach ein Umdenken auf allen Ebenen statt finden. Ich glaube kaum das sich hier auch nur Einer davon ausnehmen kann das er nie Lebensmittel weg schmeisst, weil matschig, abgelaufen oder Ähnliches.

Nichts desto trotz gibt es inzwischen viele Aktionen wo man Lebensmittel die man nicht mehr braucht an andere über das Internet verschenken kann. gehen Millionen Verbraucher so mit gutem Beispiel voran, machen es die Supermarkt-Betreiber vielleicht irgendwann ähnlich.

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